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Thema: ⫸ Wohngeld

13.12.2017
  1. #31
    Isabel
    Gast

    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    Zitat Zitat von Miwi Beitrag anzeigen
    aber ich kann das einfach niemandem mehr abnehmen, wenn geschrieben wird: Ich habe Tränen in den Augen, ich weine mit dir, ich bete für dich etc. pp.
    DAS konnt ich noch nie so Recht jemandem abnehmen - egal, ob hier oder anderswo (ok ok, zumindest in den meisten Fällen )

    Kerstin,
    sorry für OT!!


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  2. #32
    Rose
    Gast

    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    Ich weiß nicht ob bei einer 22 jährigen so viel Zeit war, finanzielle Rücklagen für die Elternzeit zu bilden,
    ich weiß auch nicht ob die Einkommensverhältnisse dazu da waren; auch das ist, bei zwei Einkommen nicht selbstverständlich.

    Ich gehe mal davon aus, das es den wenigsten Menschen recht ist öffentlich zu bekennen das Geld fehlt,
    das macht zumindest mal keiner den ich kenne gerne...
    Vielleicht in dem Rahmen das man sagt "das Geld für dne Urlaub ist nicht da" dafür hat jeder Verständnis,
    aber soweit "die Hosen runterlassen" um zu sagen "es reicht hinten und vorne nicht" das kostet üblicherweise schon überwindung.
    Jetzt hat sie hier Hilfe gesucht, zum Teil auch bekommen,
    zum Teil aber auch ziemlichen Gegenwind was diese Inanspruchnahme verschiedener staatlicher Möglichkeiten ausmacht.

    Ich für meinen Teil finde es nicht schlimm, wenn jemand situationsbedingt um über die Runden zu kommen,
    staatliche Unterstützungsmöglichkeiten in Kauf nimmt.
    Tut des der/dejenige kontinuirlich ohne irgendwelche Eigeninitiative über einen längeren Zeitraum hinweg ohne das ich einen wirklich Grund dafür sehe, sondern bei mir der Eindruck erwächst, da machte es sich jemand auf Kosten aller , einfach, finde ich das auch nicht mehr lustig.

    Schade finde ich, das hier teilweise so wenig differenziert wird. Wohngeldinanspruchnahme wird scheint mir gleichgesetzt mit
    "zuwenig nachgedacht" "zu wenig gekümmert'" "kein Wille was zu tun".

    Ich tue mir sehr schwer damit "über" einen Menschen und sein Tun zu urteilen.
    Wenn die Situation da ist und man sich das alles so von weitem und seinem Schreibtisch beobachtet ist vieles
    voraussehbar gewesen,
    hätte man anders handhaben können,
    hätte es klügere Möglichkeiten gegeben,
    derjenige der ind er Situation drinsteckt, hatte diese Möglichkeiten abgeklärt alles zu begutachten aber in den wenigsten Fällen,
    DER steckt jetzt erst mal in der Situation so drin und sucht Lösungsmöglichkeiten.

    Ich finde es schön, das es eine junge Familie gibt, von denen einer wenigstens Arbeit hat und eine Mutter sich um ihr Kind kümmern kann und will.
    Und wenn die dann zur Überbrückung des notwenigsten in der Anfangsphase Unterstützung brauchen,
    finde ich ist das Geld dort nicht schlecht angelegt!
    Das ist eine junge Mutter, die nach 3-4 Jahren wieder in den Beruf gehen kann, die DANN auch noch etwas findet, weil sie im Berufsleben nicht als "zu alt" gilt.

    So schlecht finde ich die Ausgangsposition nicht...


    und zum Thema "weichgespült"...
    Wenn ich ein Thema lese, das mir " nicht paßt" überlege ich mir 2x ob ich dazu was schreibe...
    einfach aus dem Grund, das ich mich frage "bringt es jemanden weiter" wenn ich meine Meinung nun kontrovers äußere.
    Meist komme ich zu dem Ergebnis, das es niemandem nützt aber eher nur zum Streiten beiträgt. Dazu bin ich zu harmoniesüchtig... also behalte ich meine Meinung für mich.
    und wenn ich mit jemandem "mitfühle" dann tue ich das in diesem Moment auch
    und die eine oder andere (nicht oft aber tatsächlich schon passiert) träne hatte auch ich schon im Auge wenn es ein sehr sensibles Thema war..
    Ich bemühe mich mit Buchstaben und geschrieben Worten die Wärme die ich manchmal vermitteln möchte auch rüberzubringen, falls das jemand kitschig oder inflationär findet, dann tut mir das sehr leid, denn dann habe ich mein Ziel nicht erreicht, die Worte nicht richtig genutzt.

  3. #33
    Experte Avatar von Vivi
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    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    Zitat Zitat von tara Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht ob bei einer 22 jährigen so viel Zeit war, finanzielle Rücklagen für die Elternzeit zu bilden,
    ich weiß auch nicht ob die Einkommensverhältnisse dazu da waren; auch das ist, bei zwei Einkommen nicht selbstverständlich.

    Ich gehe mal davon aus, das es den wenigsten Menschen recht ist öffentlich zu bekennen das Geld fehlt,
    das macht zumindest mal keiner den ich kenne gerne...
    Vielleicht in dem Rahmen das man sagt "das Geld für dne Urlaub ist nicht da" dafür hat jeder Verständnis,
    aber soweit "die Hosen runterlassen" um zu sagen "es reicht hinten und vorne nicht" das kostet üblicherweise schon überwindung.
    Jetzt hat sie hier Hilfe gesucht, zum Teil auch bekommen,
    zum Teil aber auch ziemlichen Gegenwind was diese Inanspruchnahme verschiedener staatlicher Möglichkeiten ausmacht.

    Ich für meinen Teil finde es nicht schlimm, wenn jemand situationsbedingt um über die Runden zu kommen,
    staatliche Unterstützungsmöglichkeiten in Kauf nimmt.
    Tut des der/dejenige kontinuirlich ohne irgendwelche Eigeninitiative über einen längeren Zeitraum hinweg ohne das ich einen wirklich Grund dafür sehe, sondern bei mir der Eindruck erwächst, da machte es sich jemand auf Kosten aller , einfach, finde ich das auch nicht mehr lustig.

    Schade finde ich, das hier teilweise so wenig differenziert wird. Wohngeldinanspruchnahme wird scheint mir gleichgesetzt mit
    "zuwenig nachgedacht" "zu wenig gekümmert'" "kein Wille was zu tun".

    Ich tue mir sehr schwer damit "über" einen Menschen und sein Tun zu urteilen.
    Wenn die Situation da ist und man sich das alles so von weitem und seinem Schreibtisch beobachtet ist vieles
    voraussehbar gewesen,
    hätte man anders handhaben können,
    hätte es klügere Möglichkeiten gegeben,
    derjenige der ind er Situation drinsteckt, hatte diese Möglichkeiten abgeklärt alles zu begutachten aber in den wenigsten Fällen,
    DER steckt jetzt erst mal in der Situation so drin und sucht Lösungsmöglichkeiten.

    Ich finde es schön, das es eine junge Familie gibt, von denen einer wenigstens Arbeit hat und eine Mutter sich um ihr Kind kümmern kann und will.
    Und wenn die dann zur Überbrückung des notwenigsten in der Anfangsphase Unterstützung brauchen,
    finde ich ist das Geld dort nicht schlecht angelegt!
    Das ist eine junge Mutter, die nach 3-4 Jahren wieder in den Beruf gehen kann, die DANN auch noch etwas findet, weil sie im Berufsleben nicht als "zu alt" gilt.

    So schlecht finde ich die Ausgangsposition nicht...


    und zum Thema "weichgespült"...
    Wenn ich ein Thema lese, das mir " nicht paßt" überlege ich mir 2x ob ich dazu was schreibe...
    einfach aus dem Grund, das ich mich frage "bringt es jemanden weiter" wenn ich meine Meinung nun kontrovers äußere.
    Meist komme ich zu dem Ergebnis, das es niemandem nützt aber eher nur zum Streiten beiträgt. Dazu bin ich zu harmoniesüchtig... also behalte ich meine Meinung für mich.
    und wenn ich mit jemandem "mitfühle" dann tue ich das in diesem Moment auch
    und die eine oder andere (nicht oft aber tatsächlich schon passiert) träne hatte auch ich schon im Auge wenn es ein sehr sensibles Thema war..
    Ich bemühe mich mit Buchstaben und geschrieben Worten die Wärme die ich manchmal vermitteln möchte auch rüberzubringen, falls das jemand kitschig oder inflationär findet, dann tut mir das sehr leid, denn dann habe ich mein Ziel nicht erreicht, die Worte nicht richtig genutzt.
    Danke Tara, für dein tolles Posting, das ich voll und ganz unterschreiben kann, aber nie so hätte in Worte fassen können!

    LG Vivi

  4. #34
    Zuckerschnecke
    Gast

    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    Vielen DANK Tara!

    Das unterschreibe ich zu 100%,fand aber genau wie Vivi nicht die richtigen Worte!

    Liebe Grüße,Jessi

  5. #35
    Wuermelchen1976
    Gast

    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    Kerstin ist es denn möglich, wenn du einen Job abends bekommst (z.B. Kellnerin), dass deine Eltern oder Schwiegereltern abends auf die Kleine aufpassen.
    Gerade in den Wochen wo dein Mann Spätschicht hat?

    Man kann sich mit den aufpassenden Elternteilen darauf einigen, dass man die Kleine dann morgens, wenn diese zur Arbeit müssen einfach abholt oder sich auf der Strecke trifft?

    Was noch zu überlegen wäre:

    Hättest du überhaupt Möglichkeiten in deinem erlernten Beruf (ich weiß nicht was du vor deinem Kind beruflich gemacht hast) irgendwann in Teilzeit zu arbeiten?
    Wenn ja, gibts eine Krippe bei euch? Haben die lange Aufnahmezeiten?
    Würdest du deine Kleine überhaupt schon in eine Krippe geben wollen?

    Klar hilft es nicht gleich im August, wenn es nötig ist, aber vielleicht solltest du nicht nur an morgen denken, sondern auch an übermorgen....

    Lg Dany

  6. #36
    Moderator
    Alles wird gut... Avatar von claudi181
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    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    Zitat Zitat von Ellen Beitrag anzeigen
    Das finde ich eine total wichtige Überlegung! Ich habe es in der Generation meiner Eltern so oft gesehen, wie Frauen ohne was dastanden nach einer Scheidung oder dem Tod des Mannes oder einem ähnlichen Schicksalsschlag... ich kann nicht nachvollziehen, wie man sich freiwillig in so eine Situation bringen kann. Die eigene Qualifikation ist für mich wichtiger als alle Versicherungen, die man so nebenbei in seinem Leben abschließt zusammen.

    Zum Thema Wohngeld kann ich leider nichts sagen, aber ich drücke euch die Daumen, dass ihr es nicht braucht, weil ihr eine bessere Lösung findet.
    Ich bin ja auch eine dieser Frauen, die vorerst ohne alles dastehen wuerden, weil eben der "richtige" Job fehlt. Die grosse Berufserfahrung hab ich auch nicht.
    Klar ist es ein Risiko in einer solchen Situaton Kinder in die Welt zu setzen. Aber ich faende es traruig, wenn es nur noch den Menschen ueberlassen wuerde, die den passenden Job haben, die entsprechend genug verdienen und sich am besten noch solange ueber Wasser halten koennen bis das Kind in den KiGa kommt.
    Keine Situation ist ausweglos. Moeglichkeiten aus Loechern und Notlagen herauszukommen, hat jeder. Die einen schaffen es ohne staatliche Hilfe und andere eben nicht. Und widerrum andere beschaeftigen sich gar nicht damit, weil der Staat ja eh alle moeglichen finanziellen Absicherungen fuer einen bereit haelt.

    Ich denke man muss immer die Gesamtumstaende betrachten. Vielleicht ein Fehler von Kerstin 1, 2 Informationen nicht angegeben zu haben. Die Wut der einen kann ich zur Haelfte verstehen und zur anderen eben nicht. Bevor man losfeuert, vielleicht auch einfach mal die Wut zuegeln und nachfragen. Das hab ich mittlerweile gelernt, weil man eben nicht alles ueber den anderen Menschen weiss und bin da schon desoefteren in einige Fettnepfchen getreten und es war mir hinterher unangenehm. Ist es offensichtlich, reg ich mich natuerlich auch gerne auf. Wenn mir jemand dreckig ins Gesicht lacht und sagt, dass ich bescheuert bin fuer 7 Euro die Stunde zu arbeiten, aergere ich mich eigentlich mehr ueber mich selbst, weil ich es zu nah an mich ranlasse und mich tatsaechlich fuer doof halte, weil andere es doch immer irgendwie besser hinbekommen. Genauso regt es mich aber auch auf, wenn jemand sagt, dass 99% der Arbeitslosen in Deutschland nicht arbeiten wollen oder das Jugendliche heutzutage lieber auf den Staat hoffen als sich auf den Hosenboden zu setzen. Es gibt sovieles. Bei einigen ist es gerechtfertigt, Dampf abzulassen, weil es wuetend macht und bei anderen eben nicht, weil man nur einen Teil kennt. Staatliche Unterstuetzung ist einfach ein sensibles und emotionales Thema und man sollte einfach aufpassen, wo man was sagt, wenn man nicht weiss, wie die Masse reagiert. Das gilt fuer beide Seiten. Das hat meiner Meinung nach auch nichts mit Weichspuelerei zu tun. Meinung kann man immer aeussern, aber eben vielleicht auch manchmal erst nachfragen und dann explodieren.

    Und meine generelle Meinung...ich hab manchmal das Gefuehl, dass sich zuviele vom Thema Elterngeld haben blenden lassen und es auf die leichte Schulter genommen haben, weil "es gibt ja 1 Jahr Elterngeld. Juhu!" ohne zum Teil weiterzudenken, dass das Kind nach dem 1 Jahr weiterhin da ist und man ohne den Batzen Geld, den einige bekommen es eigentlich gar nicht schaffen kann. Betreuung nicht vorhanden (das Thema Kinderbetreuung liegt auch irgendwie auf Eis, da die Regierung keine Mittel hat...wer haette da auch was anderes erwartet)...wie arbeiten, wenn keiner fuer das Kind sorgen kann? Ich denke, da haben einige sich viel zu sehr ueber das Elterngeld gefreut als daran zu denken, was nach dem 1 Jahr passiert und erleben jetzt eine boese Ueberraschung.

    Ich bin mir sicher, dass es Moeglichkeiten gibt, um den Schritt zum Amt weiter hinauszuzoegern, aber das es sehr schwer wird und wenn es dann wirklich nicht geht, sehe ich darin kein Problem, wenn man mal fuer kurze Zeit etwas Hilfe erhaelt.

  7. #37
    Experte Avatar von Suki
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    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    Also ums klar zu machen:
    Deutschland ist ein Sozialstaat und bietet somit gewisse Leistungen. Jeder in einer Notsituation hat das Recht dazu, diese Leistungen in Anspruch zu nehmen. Das ist völlig ok und das streite ich auch niemandem ab. Es kann jedem von uns passieren.
    Ich jedoch, die mit meiner täglichen Arbeit diesen Sozialstaat mitfinanziert, nehme mir genauso das Recht raus, zu hinterfragen wenn ich das Gefühl habe, dass jemand gar nicht so bedürftig sondern einfach zu bequem ist.
    Bei Kerstins Ausgangspost hatte ich dieses Gefühl und habe sie deshalb gefragt, ob sie es sich denn nicht etwas zu einfach macht.

    Und da finde ich auch die Frage "wie habt ihr euch das denn vorgestellt?" nicht unangebracht. Von zwei erwachsenen Menschen erwarte ich, dass die Zukunft für ein Kind sicher geplant ist und nicht einfach mal Kinder in die Welt gesetzt werden weils gar so schön ist.
    14% der Kinder in Deutschland wächst in Armut auf. Das hat sicherlich was mit Dumpinglöhnen und steigenden Lebenshaltungskosten zu tun, aber auch was mit Familienplanung. Ich würde niemals ein Kind bekommen wenn ich wüsste, das Gehalt meines Mannes reicht nichtmal für uns 2 zum leben.

    Und auch von mir sei hier angemerkt: Ich unterstelle Kerstin NICHT, so gedacht zu haben es geht mir jetzt um das beliebte Prinzip.

  8. #38
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    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    Danke Suki! Genau so sehe ich das auch!
    Und ich wollte Kerstin damit auch nicht unterstellen, dass es bei ihr der Fall ist, dass sie den Staat nur ausnutzen will.
    Aber bei so einem Post darf man sich eben nicht wundern, wenn hinterfragt oder gezweifelt wird.

    LG
    Marijana

  9. #39
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    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    @Claudi: Ich würde mich übrigens auch in jedem Fall fürs Kinderkriegen entscheiden statt fürs "länger sparen", aber ich bin auch ein nicht besonders sicherheitsbedürftiger Mensch. Aber eines würde ich nie machen: Über Jahre hinweg beruflich total aussteigen, weil mein Mann genug verdient. Das finde ich problematisch: Dass oft gar nicht die Möglichkeit ernsthaft erwogen wird, dass der Mann aussteigt oder seine Arbeit reduziert, damit die Frau wieder arbeiten kann. Auf diese Weise entsteht das Ungleichgewicht, dass ich persönlich problematisch finden - aber ich weiß auch, dass es viele Ehen gibt, in denen das gut funktioniert.

    Bei euch ist das anders: Du arbeitest, und zwar nicht wenig. Und mit "Qualifikation" meinte ich jetzt auch nicht unbedingt die tolle Ausbildung, den super bezahlten Job, sondern einfach auch Erfahrung im Arbeitsleben und damit, Familie und Job gleichzeitig zu organisieren.

  10. #40
    Senior Mitglied Avatar von laluna75
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    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    Man man man, also wenn wir uns alle nur sagen wollen wie toll wir sind, schlage ich vor wir schließen das Forum.
    Andererseits wenn wir alle nur eine positive Meinung sagen sollten oder sonst lieber gar nix, sollten wir das Forum auch schließen.
    Wenn jeder der Postet mal alles in einem Post verfassen würde, was so wirklich notwendig wäre für andere (die einen ja schließlich nicht persönlich kennen) um zu verstehen was hier genau gemeint ist, dann könnten wir ja weitermachen mit einem offenen, produktiven Meinungstausch.

    Meinungen austauschen bedeutet aber auch Gegenstimmen zu lesen und auch die Auswirkungen dieser Gegenstimmen auf sich wirken zu lassen.

    Wenn ich mal recht zusammen fasse. Kerstin hat lange darauf zugearbeitet um schwanger zu werden und ich erinnere mich auch daran, das sie frühzeitig mit der Sammlung begonnen hat. Daraufhin wurden schon erste Stimmen laut, das man sowas ja nicht vorher beginnen sollte.

    Jetzt wurde sie schwanger und wußte (mußte somit einkalkulieren) das ihr befristeter Job auslaufen würde. Dass das Elterngeld nur für maximal 12 Monate gezahlt wird sollte auch derzeit jedem klar sein.

    Wer aber nunmal auch alt genug ist ein Kind zu bekommen, sollte auch alt genug sein es durchzubringen. Wobei ich schon anmerken möchte das Säuglinge noch günstig sind, teuer wird es erstmal richtig mit Schule und Taschengeld zusätzlich zur Grundausstattung.

    Wir mögen uns zwar fühlen wie einem Wohnzimmer, allerdings sind hier "Fremde" zusammengewürfelt. Wir müssen uns nicht mögen, wir müssen auch nicht so tun als wenn wir den anderen toll finden. Wir müssen nicht alles publik leben, wir müssen nicht alles im Großwohnzimmer erfragen und wenn jemand das doch tut, muß er mit Gegenwind rechnen.

    Ich halte wenig davon jetzt auf staatliche Förderung umzusteigen.
    Bis August ist noch eine ganze Weile Zeit. Ich kann mich an Miris Zeit mit Nachtschicht bei MCDoof erinnern, damit sie blos nix staatliches annehmen muß. Ich kann mich an andere Mütter erinnern die vieles in Kauf genommen haben und ich ziehe meinen Hut aus Respekt vor Ihnen, man denke mal an ElaT. Sich etwas geben lassen ist einfacher als sich selbst auf die Hinterbeine zu stellen.

    Wenn ich mit 22 alt genug für ein Kind bin, bin ich auch alt genug zu schuften um diesem Kind (meinem Herzenswunsch) etwas zu geben.

    Was machst Du Kerstin wenn Dein Mann genug hat und du allein mit einem Kind sein wirst? Meinst du von seinem Gehalt kann er Unterhalt für Dich und Kind zahlen?
    Ich sage nicht das es passiert, aber wenn du daran denkst wird Dir ein Weg einfallen für Dich und Dein Kind zu sorgen und zwar ohne staatliche Hilfe.

    Ich habe weder Familie hier, noch Schwiegereltern die kamen und halfen.

    Das ich mit 22 noch nicht DAS Lebenselexierkonto aufgebaut habe ist übrigens auch klar, aber dann muß ich Prioritäten setzen. Ich kann aber nicht auf Verständnis hoffen, weil ich jetzt nunmal ein Kind priorisiere.

    Ich habe kein Verständnis für Mensch die sich nicht bewegen und erstmal ALLES ausloten sondern gleich zum Staat laufen.

    Möglicherweise wird Kerstin nun keine Frage dieser Art mehr stellen, das nehme ich auch gerne in Kauf. Bei jedem Post (und wir haben das schon 2.397 mal durchgekaut)
    erst denken, dann grundsätzlich ausformulieren und dann einkalkulieren das man auch Gegenwind kassiert.

    Schönen Abend

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