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Thema: ⫸ Wohngeld

13.12.2017
  1. #91
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von schmusetiger85
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    bei Bamberg
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    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    oh weh oh weh sabsi danke dir für die infos!!
    na ich werd mich mal erkundigen und dann weitersehen!!
    ja das stimmt ist gut so dass nicht jeder TaMu machen kann!!

    LG Kerstin


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  2. #92
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Gerbera
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    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    Zitat Zitat von Angie Beitrag anzeigen
    Zu der Diskussion, ob man Menschen verwehren darf, Kinder zu bekommen, obwohl sie es sich nicht leisten können, finde ich, dass es da immer Unterschiede gibt.

    Generell stört mich in diesem Land (und das ist jetzt nicht auf Kerstin bezogen), dass es sich viele Leute recht einfach machen mit ihrer Lebensplanung, weil man ja immer den Staat als Alternative im Kopf hat. Der Staat sollte immer die letzte Lösung sein, wenn gar nichts mehr geht. Natürlich finde ich es absolut richtig, dass Paare unterstützt werden, die sich ohne staatliche Hilfe keine Kinder leisten könnten. Aber das darf nicht dazu führen, dass oft sehr junge Menschen, die durchaus noch Zeit und die Möglichkeit hätten, beruflich und finanzielle Grundlagen zu schaffen, ungeduldig Kinder in die Welt setzen und dann davon ausgehen, dass diese von der Allgemeinheit finanziert werden. Und das kommt leider viel zu oft vor.
    Da muss ich Dir voll und ganz zustimmen. Ich habe in den Beiträgen auch oft sinngemäß gelesen "Wenn nur noch die Kinder bekommen würden, die es sich leisten könnten, das wäre ja auch schlecht".
    Warum eigentlich?
    Ich komme auf diesen Gedanken, weil ich gestern Elternsprechtag hatte. Eine meiner Kolleginnen hatte eine Mutter da, die sie schon im Unterricht hatte. Ebenso die Oma. Alle sind sie mit spätestens 16 schwanger gewesen. Alle können ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten. Aus keinem der Kinder ist "etwas geworden". Thema bei der Sprechstunde? Die Schwangerschaft der Tochter (mit 15)...
    Es ist der Oma nicht gelungen der Mutter etwas anders als ihr Leben zu vermitteln, der Mutter nicht der Tochter und nun wächst die nächste Generation heran. Wer soll das ausgleichen? Wie soll das Wunder herbeigeführt werden, dass das heranwachsende Kind nicht ebenso weitermacht?
    Klar braucht die Gesellschaft auch Kinder, die sind die Zukunft. Aber welche Zukunft sind Kinder die aus solchen Verhältnissen stammen? Wie soll man so einen Teufelskreis durchbrechen?

    Nur ein weiterer Gedanken zu dieser Diskussion.
    LG Gerbera, die jeden Tag mit vielen der verwahrlosten Kinder zu tun hat

  3. #93
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    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    @Gerbera: Solche Beispiele sind natürlich schrecklich. Aber man kann den Leuten das Kinderkriegen nunmal nicht verbieten - glücklicherweise, würde ich sagen, das ist wirklich nicht Aufgabe des Staates. Man kann nur dann, wenn die Kinder da sind, staatliche Hilfe bereitstellen, damit sie auch eine Zukunft haben. Und diese Hilfe darf man meiner Meinung nach auch nicht versagen, denn damit würde man die Kinder treffen, die nun wirklich nichts dazu können, und nicht die Eltern. Auch wenn die Hilfe oft "umsonst" ist, gibt es doch keine wirkliche Alternative - man sollte natürlich zusätzlich versuchen, solche Kinder zu fördern. Das ist wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, wenigstens in manchen Fällen den Ausbruch aus dem Teufelskreis zu schaffen.

    Und außerdem gibt es eben immer mal wieder Leute, die in eine Situation kommen, in der sie Hilfe vom Staat in Anspruch nehmen müssen und sich die Kinder eben eigentlich nicht leisten können. Zwei Schulfreundinnen von mir hatten so eine Situation - in einem Fall wurde der alleinverdienende Vater arbeitslos, im anderen Fall trennten sich die Eltern. Beide Mädchen haben erfolgreich studiert, mit Bafög, Nebenjobs und viel Arbeit, und stehen auf eigenen Füßen. Sie hatten eine Chance, weil den Eltern Bildung wichtig war.

    Was ich deshalb viel wichtiger finde als eine finanzielle Absicherung, ist die intellektuelle Förderung von Kindern. Das eine scheint oft nicht ohne das andere zu gehen, aber das muss meiner Meinung nach nicht sein. Warum soll für Bücher und eine Tageszeitung im Haushalt kein Geld da sein, wenn man sich einen Fernseher und alle zwei Jahre ein neues Handy leisten kann? Es muss ja keine Förderung der Kinder im Sinne von Klavierunterricht, Chinesischkurs in der Grundschule oder was weiß ich sein. Vielleicht reichen da oft schon die intensive Beschäftigung miteinander, ernsthafte Diskussionen und das Vermitteln von Interesse an dem, was in der Welt so vor sich geht.

  4. #94
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Gerbera
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    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    Klar gibt es diese Leute die es schaffen immer wieder. Das ist ja auch gut so. Leider ist die andere Gruppe von Leuten, die es nicht schaffen aber auch keine Seltenheit. Man bekommt es vielleicht einfach nur nicht so mit, wenn man da beruflich nichts mit zu tun hat.

    Bildung ist den von mir beschriebenen Eltern oft gar nicht wichtig. Sie selber sind ja auch nur- sagen wir mal -hm- "Grundversorgt" was Bildung angeht.
    Leider kann der Staat ihnen nicht vorschreiben, wie sie ihr Geld auszugeben haben. Natürlich ist das Geld für eine Zeitung und Bücher, einen Büchereiausweis da, aber es wird eben lieber für anderes ausgegeben.

    Eine Familie mit 6 Kinder hat es folgendermaßen gemacht:
    Vom Kindergeld haben sich die Eheleute abwechselnd ihre Wünsche finanziert. Der Vater im Januar einen Billardtisch, die Mutter im Februar eine teuere Handtasche etc.
    Essen gab es ja in der Schule oder in Einrichtungen, Kleidung als Spenden und wenn es ganz knapp wurde, dann würde schon die Lehrerin selber den Kindern ein Pausenbrot mitbringen, denn die badet es ja aus wenn die Sprößlinge das Brot den anderen aus der Tasche klauen vor lauter Hunger.
    Du siehst, man muss diese Dinge nur weit genug von sich schieben und kann ganz gut zurecht kommen. Traurigerweise lässt sich da gar nichts machen.
    Bedeutet: Geld was der Staat, also wir alle, für Leute in schlechten Situationen vorsehen wird nicht dafür genommen wofür es gedacht ist.

    Wie soll eine intellektuelle Förderung stattfinden wenn kein Entgegenkommen von Seiten der Eltern da ist? Nur über Schule allein geht es nicht. Da wären wir wieder bei dem von mir bereits erwähnten Teufelskreis.

    Ich denke inzwischen, ein oder zwei Kinder "gerettet" ist viel, aber in Zahlen ausgedrückt es sind 2 von 30 pro Klasse, 10 von 300 pro Schule. Was ist mit den 290 anderen? Es ist einfach zu wenig und der Kampf kaum zu gewinnen.

  5. #95
    Unterhaltungskünstler Avatar von Linea
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    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    Gerbera, Du hast sicherlich Recht mit der von Dir beschriebenen Personengruppe. Genaus das gibt es immer wieder und ist ganz schön heftig, wenn man sich das so anschaut. Ich kenne das aus meinen beruflichen Hintergründen auch und bin manchmal wirklich erstaunt, warum die Kinder Chips mit auf nen Ausflug bekommen, die Eltern aber ewig mit dem Handy telefonieren etc.

    Trotzdem finde ich es wichtig - gerade auch für Kerstin - zu sagen, dass Sozialleistungen, wie z.B. Wohngeld ja nicht immer missbraucht werden. Ganz im Gegenteil, häufig genug ist gerade das Wohngeld eine ergänzende Leistung für Geringverdiener.

    Ob Familien sich Kinder nur leisten dürfen, wenn sie auch genug Geld zurücklegen können - hmm schwierige Frage. Wie hier ja schon ein paar Mal geschrieben worden ist, ist es ja nicht immer so, dass beide Partner genug Geld verdienen, um auch Rücklagen bilden zu können. Warum sollte man diesen Familien dann das Kinderbekommen "verbieten"? Das kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.

    Gerade dafür gibt es ja auch diesen Kinderzuschlag. Kerstin - habt Ihr darüber schon mal nachgedacht? Dass ist ein Kinderzuschlag, der für gering verdienende Familien gedacht ist.

    Im Übrigen finde ich ja diese Elterngeldregelung gerade in diesem Zusammenhang sehr merkwürdig. Da werden an gut verdienende Erstgebärende hohe Summen gezahlt, während gering verdienende oder Mehrgebärende das Nachsehen haben. Tolle Familienpolitik!

    LG
    Ulla

  6. #96
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    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    Zitat Zitat von Gerbera Beitrag anzeigen
    Ich denke inzwischen, ein oder zwei Kinder "gerettet" ist viel, aber in Zahlen ausgedrückt es sind 2 von 30 pro Klasse, 10 von 300 pro Schule. Was ist mit den 290 anderen? Es ist einfach zu wenig und der Kampf kaum zu gewinnen.
    Klar, da stimme ich dir voll zu. Aber gibts eine ernsthafte Alternative zu diesem Kampf, außer vielleicht immer weiter versuchen, ihn mit besseren Mitteln zu gewinnen?

    Ich fände es zum Beispiel wichtig, dass Kinder wesentlich früher als mit 6 Jahren in der Schule Anregungen von außerhalb der Familie bekommen. Sowas wie eine Kindergartenpflicht fände ich zum Beispiel eine gute Maßnahme.

  7. #97
    Experte Avatar von Sabsi
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    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    Zitat Zitat von Ellen Beitrag anzeigen
    Sowas wie eine Kindergartenpflicht fände ich zum Beispiel eine gute Maßnahme.
    Dann istes aber unfair, dass mancherorts der KiGa nichts/kaum was kostet und anderswo echt teuer ist *find* Kannst ja niemanden zwingen, monatlich 200 Euro zu bezahlen, wenn die Mutter daheim ist und keine Fremdbetreuung braucht. ?)

  8. #98
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    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    @Sabsi: Es ist mir schon klar, dass sich das bei unserem bestehenden System nicht so einfach umsetzen lässt. Aber wenn der Kindergarten wie die Schule umsonst ist, kann man meiner Meinung nach sehr wohl eine solche Pflicht einführen - es stellt ja auch kein vernünftiger Mensch die Schulpflicht in Frage

  9. #99
    Wuermelchen1976
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    Standard ⫸ AW: Wohngeld

    Zitat Zitat von ulla Beitrag anzeigen
    Gerade dafür gibt es ja auch diesen Kinderzuschlag. Kerstin - habt Ihr darüber schon mal nachgedacht? Dass ist ein Kinderzuschlag, der für gering verdienende Familien gedacht ist.

    LG
    Ulla
    Das Problem bei dem Kinderzuschlag ist einfach, er ist sehr schwer zu bekommen. Man darf nur wirklich eine gewisse Summe verdienen. Die Spanne ist sehr gering.

    Wir hatten ihn damals auch versucht zu beantragen, haben aber laut Familienkasse zu wenig (ja das gibts auch) verdient. Uns wurde nur geschrieben, wir sollten uns an die Arge wenden, die wäre für uns zuständig.

    Aber Kerstin, probiere es, mehr als eine Absage kannst du deswegen nicht bekommen.

    Lg Dany

  10. #100
    Experte Avatar von Sonnenschnuckel
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    Zitat Zitat von Ellen Beitrag anzeigen
    @Sabsi: Es ist mir schon klar, dass sich das bei unserem bestehenden System nicht so einfach umsetzen lässt. Aber wenn der Kindergarten wie die Schule umsonst ist, kann man meiner Meinung nach sehr wohl eine solche Pflicht einführen - es stellt ja auch kein vernünftiger Mensch die Schulpflicht in Frage
    Off-Topic:

    Ellen, du hast noch nie was von Unschooling oder der Sudbury Valley School gehört, oder? Ich glaub eine Menge studierter Leute in der ganzen Welt würde dieser Satz nämlich echt sauer aufstoßen. Fiel mir gerade ein, wegen einem Artikel im Stern, den ich demletzt mal ausgebuddelt hab.

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