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Thema: ⫸ Was stört euch an der Politik? - Was soll sie "leisten"????

15.12.2017
  1. #21
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    Original von Melli1980:
    @Ellen:

    Klar, sind Modelle eben Modelle. Und leider kann man das vorher nicht austesten, wie sich diese in der Wirklichkeit auswirken.
    Auf der anderen Seite wissen wir aber, dass extreme Steuerreformen in anderen Ländern z.B. der USA zu einem Aufschwung geführt haben! LG, Melli
    Aber die Amerikaner machen auch im Moment wie verrückt Schulden, um zu konsumieren. Wenn man denen ein paar Dollar mehr in die Hand gibt, geben sie die aus, während die braven, knausrigen Deutschen die erstmal sparen. Und dann ist der positive Effekt dahin.

    Das muss nicht so sein, aber es könnte so sein. In dem Fall wäre der Charakter des Durchschnittsamerikaners/-deutschen eine Randbedingung, die in den Modellen nicht berücksichtigt wird. Nur ein Beispiel, wie man dagegenhalten kann. Ich persönlich neige auch eher dazu, einer radikalen Steuerreform gute Impulse zuzutrauen. Aber es sprechen eben auch Argumente dagegen und niemand WEISS es sicher.

    LG Ellen


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  2. #22
    Vielschreiber Avatar von Melli1980
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    Nein, leider weiß man so etwas nie im Voraus! Aber wenn keine kraße Reform kommt, kann sich auch eben nicht viel in Deutschland ändern!

    Bislang war doch alles eine Ausgaben-Verschiebung. Erst werden die Steuern gesenkt, dann die KV-Beiträge angehoben bzw. eine Praxisgebühr eingeführt. Das dadurch keiner mehr Geld (oder nur geringfügig mehr) in der Tasche hat und der Konsum -> die Wirtschaft nicht anspringt, versteht sich wohl von selbst!

    LG, Melli

  3. #23
    Unterhaltungskünstler Avatar von Mella-h
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    Was mich am meisten stört, ist das die Parteien immer nur gegenseitig aufeinander rumhacken und sich gegenseitig den schwarzen Peter zuschiebt anstatt sich gemeinsam um langfristige und vernünftige Problemlösung zu kümmern. Im Endeffekt wollen alle ja das geliche - das es Deutschland gut geht.

    Defizite finde ich, gibt es in der familienpolitik. Die wollen immer das es mehr Kinder gibt (die auch später unsere Rente mitfinanzieren) aber es gibt keine Unterstützung vom Staat. Weder finazielle noch sonst irgendwie. Und es kann doch nicht sein, das man mit 18 Jahren schon anfangen muß für ein Kind zu sparen das man evtl. später haben will.

  4. #24
    Senior Mitglied Avatar von Snukki
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    Bin (Gott sei Dank) kein Wirtschaftsexperte, deshalb ganz werd ich jetzt mal ohne Rücksicht auf einen Irrlauf meine Meinung kundtun:

    Solange unsere Politik durch Wirtschaftsimperien und Lobbies, die ihre Eigeninteressen verfolgen, bestimmt wird, wird’s nicht besser werden.

    Ein Beispiel:

    Der Warenimport aus Billiglohnländern, die weder Sozial- noch Umweltauflagen erfüllen müssen. Das ist keine freie Marktwirtschaft, sondern der nackte Wahnsinn.

    Ganz direkt gefragt: Wer von uns möchte sich im 9. Schwangerschaftsmonat noch ans Fließband stellen? Wer von uns möchte, dass die fünf Jahre alte Tochter statt in den Kindergarten in eine Fabrik geht und Kameras zusammenbaut? Wer von uns möchte mit 40 verrecken, weil man jahrelang giftige Dämpfe eingeatmet hat?
    Wir sind auf dem besten Weg dorthin.

    Wie sollen heimische Produkte (die unsere Arbeitsplätze sichern) mit jenen Produkten, die unter billigsten Bedingungen produziert werden, mithalten? Sagt jetzt bloß nicht „Wir sind ja die Know-how-Träger!“ – man hat uns schon lange überholt.

    Zwei Wege scheinen sich aufzutun:
    1) Wir versuchen mitzuhalten. Das heißt eine Woche (unbezahlten) Urlaub im Jahr, null Sozialleistungen, kein Arbeitslosengeld, keine Versicherung, 50-Stunden-Woche. Dann sind wir vielleicht konkurrenzfähig.
    2) Der Import wird mit gestoppt oder zumindest durch Auflagen erschwert. Aber das würde wahrscheinlich zu vielen Leuten, die sehr viel mitzureden haben, gegen den Strich gehen.

    Aber... Würdet Ihr einen Politiker wählen, der die ganzen Schnäppchen, über die wir uns so freuen, abschafft?

    Und das war nur EIN Beispiel von all den Problemen, die auf uns zukommen. Die Reichen waren immer reich und werden auch reich bleiben, aber wir werden zum Handkuss kommen. Die nächsten Jahrzehnte werden sicherlich hart und ich glaube, wir müssen uns mit dem Gedanken anfreunden, mehr zu Arbeiten, für weniger Geld zu arbeiten und uns vielleicht sogar von diversen Luxusgüter wie Urlaub, nettes Auto etc. lösen.

    Liebe Grüße, Snukki

  5. #25
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    Kurz zur Modelldiskussion von Ellen und Melli: Was Ellen gesagt hat, ist genau das, was ich meinte, als ich gesagt habe, dass der Zusammenhang von höherem Einkommen und Konjunkturverbesserung nicht zwingend kausal gegeben ist - denn es fließen noch andere Aspekte ein. Natürlich kann man in einem IS/LM-Modell den theoretischen Verlauf zeigen - der wirklich so funktioniert, wie Melli sagte - aber man vergisst die stochastischen Einflüsse. Was wirklich zählt - sagen die Psychologen - ist der Erwartungswert des Einkommens. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Kaufkraft in D durchaus besteht - aber aufgrund der Stimmungmache sind die Leute vorsichtig und investieren nicht. Wobei nebenbei auch angemerkt werden muss, dass zwischen Konsum und Investition auch unterschieden werden sollte.

    Das vorgestellte Modell von Melli finde ich total interessant - kannte ich vorher nicht und werde mal in der Bibliothek forsten - vielen Dank für die Anregung!!!!
    Prinzipiell sind wir der gleichen Meinung: sinnvolle, tiefgreifende Reformen - aber die sind aufgrund der kleinkindhaften Streiterien im Bundesrat wohl nicht möglich *grummel*

    Zur Familienpolitik: ist es wirklich nötig, dass die Leute Geld bekommen, um Kinder in die Welt zu setzen? Ist es nicht sinnvoller, Entlastungen zu schaffen? Ich habe wirklich 0 Ahnung davon, was es heißt, ein Kind zu ernähren, deswegen frage ich ganz ehrlich. Irgendwie finde ich es so unnatürlich, vom Staat Geld zu fordern, damit ich mich fortpflanzen kann - sollte ich nicht eine andere Motivation haben?

    LG Hanne

  6. #26
    Vielschreiber Avatar von Melli1980
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    Original von Hanne:
    Prinzipiell sind wir der gleichen Meinung: sinnvolle, tiefgreifende Reformen - aber die sind aufgrund der kleinkindhaften Streiterien im Bundesrat wohl nicht möglich *grummel*
    Doppeltunterstreich!!!

    Original von Hanne:

    Zur Familienpolitik: ist es wirklich nötig, dass die Leute Geld bekommen, um Kinder in die Welt zu setzen? Ist es nicht sinnvoller, Entlastungen zu schaffen? Ich habe wirklich 0 Ahnung davon, was es heißt, ein Kind zu ernähren, deswegen frage ich ganz ehrlich. Irgendwie finde ich es so unnatürlich, vom Staat Geld zu fordern, damit ich mich fortpflanzen kann - sollte ich nicht eine andere Motivation haben?

    LG Hanne

    Ich hab ja selbst auch noch kein Kind, aber wir spielen mit dem Gedanken, in naher Zukunft schwanger zu werden. Zudem sind hier im Forum sehr viele Threads, wo sich die Mädels Gedanken machen, ob sie sich ein Kind \"leisten\" können. Ich denke, daran sieht man auch, dass viele junge Familien unsicher sind, wie sie ein Kind finanzieren sollen.
    Der Anreiz fehlt einfach und die Angst ist zu groß, dass man in einen Schuldensumpf gerät.
    In welcher Art u Weise der Staat die Familien unterstützen sollte, sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall sollte etwas unternommen werden! Und mit genügend KiTa-Plätzen wäre schon ein großer Schritt getan!

    LG, Melli

  7. #27
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    Um auf die grundsätzliche Frage zurückzukommen - Ich wünsche mir von Politik eine realitische nicht nur die nächste Amtsperionde dauernde Perspektive. durch die ich meine Lebensumstände einschätzen kann und auch Deutschland weiß, wo es sich hinentwicklen wird oder soll (wer kann schon Garantien geben?). Ein großes Probelm ist - dachte ich - dass Deutschland im Mometn auf seinem Kapital sitzt, weil die Unsicherheit so groß ist. sicher gibt es auch Luete, die einfach kein Geld haben ... aber eine Perspektive hat Deutschland im Moment nicht ... und die muss her ... ganz dringend! Sahra

  8. #28
    aufsteigender Junior Avatar von Schmetterling
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    Ich finde den Punkt, den Snukki angesprochen hat total interessant und wichtig.

    Die Beeinflussung unserer Politik durch die Globalisierung.

    Ich persönlich würd schon Abstriche in Kauf nehmen, um eine weiteres Vorantreiben möglichst weit zu unterbinden.

    Aber es stimmt schon: im Alltag ist es dem Einzelnen dann wichtiger, dass alles billig ist und nicht, ob es (und dann vielleicht auch mit höheren Produktionskosten) in Deutschland hergestellt würde, was ja auch Arbeitplätze schaffen würde.

    Nur wer kauft einen DVD Player für 500 € statt für 50?

  9. #29
    Nuki
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    Mich stört am meisten, dass immer Wasser gepredigt wird und selber Wein getrunken wird. Nur meine Meinung. Ich finde, die Politiker könnten auch mit gutem Beispiel mal voran gehen, und ihre Diäten senken sowie ihre zahlreichen Privilegien reduzieren. Sie wären dann einfach viel authentischer in dem, was sie sagen. Ebenso müsste auch ihre Arbeit besser überwacht werden, ich könnte immer die Krise kriegen wenn eine Diskussion oder so im TV übertragen wird und die Hälfte des Saales leer ist. Aber daran wird sich wohl bestimmt nichts ändern, egal wer nun \"das Rennen\" machen wird.

    LG Nuki

  10. #30
    aufsteigender Junior
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    Hallo,

    das ist eine sehr interessante Diskussion. Ich glaube auch, dass die fehlende Nachhaltigkeit das große Problem ist. In irgendeinem Bundesland wird immer gewählt, deshalb tut sich die Politik besonders schwer wirkliche Reformen durchzuziehen. Den Föderalismus finde ich (als Laie) oftmals auch nicht gut: z.B. im Bibliothekswesen hinken wir auch aufgrund föderalistischer Strukturen stark hinter anderen Ländern zurück. Das die Bildungspolitik von den Ländern gemacht wird finde ich auch nicht besonders logisch. Zum Thema Familienpolitik: ich würde mir ein kostenloses letztes Kiga-Jahr wünschen (möglichst Pflicht). Und dann in der Grundschulzeit möglichst viele Ganztagsschulen. Die Realität hier sieht so aus: die Kinder lernen am Vormittag zusammen, dann gehts nach Hause, Mit Mutti zusammen Hausaufgaben machen (Streit und Stress ist vorprogrammiert). Und was machen die Kinder, deren Eltern entweder beide berufstätig sind oder die sich einfach nicht so kümmern? Die fallen raus und zwar schon ganz zeitig. Und das tut mir so leid, das die Frage ob aus einem Kind was wird oder nicht, so sehr vom Elternhaus abhängt. Ich fände es viel schöner, wenn die Kinder nach einem Schulvormittag gemeinsam essen würden und am Nachmittag entsprechend ihren Interessen gefördert werden könnten, ob das nun Nachhilfe oder Sport, Musik oder Spiel ist, sei dahingestellt.

    Ich glaube nicht, dass der Staat in der Lage ist, deutlich mehr Kindergeld oder Erziehungsgeld über einen langen Zeitraum zu zahlen. Wirklich wichtig ist meiner Meinung nach für ein ausreichendes und auch qualitativ hochwertiges Betreuungs- und Bildungssystem zu sorgen, so dass man in der Lage ist Kinder zu bekommen und gleichzeitig für sich und seine Familie finanziell sorgen kann.

    LG Hella

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