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Thema: ⫸ Was haltet Ihr von den derzeitigen ÄRZTESTREIKS???

12.12.2017
  1. #1
    Ein-Gast
    Gast

    Standard ⫸ Was haltet Ihr von den derzeitigen ÄRZTESTREIKS???

    http://de.news.yahoo.com/politik/gesundheitsreform.html

    Was haltet Ihr von den derzeitigen ÄRZTESTREIKS???

    sind die Forderungen gerechtfertigt oder total überzogen?

    ich bin auf Eure Meinung sehr gespannt.

    es gibt ja auch Ehefrauen von Ärzten hier - vielleicht könntet ihr aus erster Hand vom Alltag eines Arztes berichten? das wäre wirklich interessant...


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  2. #2
    Senior Mitglied Avatar von kleine_elfe
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    Standard

    AAAAAlso...
    Es streiken ja nicht nur die Ärzte, es streikt ja auch das restliche Personal (Unikliniken zumindest) und wen ich dürfte, würde ich mit streiken, aber da ich wie fast alle fRauen an unserer Klinik beim Roten Kreuz angestellt sind, wurde uns verboten zu streiken.
    Jetzt zu deiner Frage:
    Ich kann nicht genau sagen, ob die Vorderungen der Ärzte ok sind, dafür hat man da als Schülerin zu wenig einblick, aber berechtigt finde ich den Streik auf alle Fälle. Ich meine, wenn man sich anguckt wie viele Stunden manch Assitenzarzt so am Stück im Dienst befindet und was er dann dafür verdient...
    Und was die anderen Streiks angeht, heben die Medien ja immer diese 10 Min. am Tag hervor...sicher mag das am Tag nicht viel sein, aber aufs Jahr gerechnet ist das doch, wie wenn man ein paar Tage Urlaub streichen würde.
    Ich muss auch 41 Std. machen, kriege gekürztes Weihnachtsgeld und kein Urlaubsgeld. Andere Schüler hingegen, die ein wenig eher eingestellt wurden machen 38 STd, kriegen normales Weihnachtsgeld und machen doch die selbe Arbeit wie ich und das kann einfach nicht richtig sein.

    Ich weiß, dass hatte jetzt nicht viel mit deiner Frage zu tun, aber das musste jetzt mal raus!

    LG Jenny

  3. #3
    Unterhaltungskünstler Avatar von Danie
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    Standard

    Hallo!

    Ich bin ja mit einem Mediziner verheiratet und arbeite auch an einer Uniklinik.

    Mein Mann streikt nicht, hat auch "Schweigegeld" in Form einer Lohnerhöhung bekommen. Seine Klinik (private Hand) möchte durch gute Löhne gute Ärzte "anlocken" und halt selber selektieren können. Er bekommt auch Fortbildungen etc. bezahlt und die sind nicht wirklich billig. Das Arbeitsklima ist allerdings durchgehend sehr straff und stressig (ein Kollege von ihm wurde in der Probezeit gefeuert, weil er drei Wochen krank war...)

    In "meiner" Uniklinik wird z.Z. auch noch nicht gestreikt, allerdings die letzte Zeit immer wieder. Und das finde ich wirklich nachvollziehbar. Ein Assistenzarzt verdient dort ca. 2400 Euro brutto, schuftet sich dafür 44 Stunden (+ Überstunden) kaputt, bekommt keine einzige Fortbildung bezahlt... Und das bei einer Uniklinik, die eigentlich ja schon auf dem neuesten Stand sein sollte! Auf ausgeschriebene Stellen bewerben sich fast nur noch Osteuropäer... Außerdem existieren an meiner Klinik mittlerweile 4 verschiedene Tarifsysteme, es gibt also für die identischen Tätigkeiten auch sehr unterschiedliche Entlohnungen (ich bekomme z.B. als einzige Kollegin kein Weihnachtsgeld mehr, weil ich als letzte und mit neuem Vertrag eingestellt wurde...). Und das trägt natürlich nicht wirklich zur Arbeitsmoral bei.
    Nur ich glaube ehrlich nicht, dass sich viel ändern wird...

    Liebe Grüße,
    Danie

  4. #4
    Junior Mitglied
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    @ Danie
    das mit den unterschiedlicher Verträgen ist leider in vielen Firmen so, da fühlt man sich als junger Ma leicht ver.........., niedrides Gehalt, weniger Urlaub, weniger Urlaubsgeld(logisch gibt ja auch weniger Arbeit ^^) wohingegen bei Altverträgen die Leute 35 Stunden arbeiten, an verlassen der Haustür beginnt die Arbeitszeit , 14 gehälter fest.....
    hab deswegen (und weil Frauen da nicht ganz so Gute Karrierechancen haben) nach der Ausbildung angefangen zu studieren, aber wer weiß vlt bekomm ich noch viel schlechtere konditionen, 2 Jahre Probezeit... oder gar keinen Job :evil:

    lg arwen

  5. #5
    Vielschreiber Avatar von Juule
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    Huhu,

    soweit ich hier drueben informiert bin, kann ich es bei den Aerzten verstehen.

    Wenn man ueberlegt wie lange man Medizin studiert und wieviel so ein Studium kostet, um dann anschliessend fuer ein ziemlich durchschnittliches Gehalt 50+ Stunden in der Woche zu arbeiten, Ueberstunden unbezahlt, dann kann ich den Streik nachvollziehen. Zumal man bedenken sollte, dass wenn ein Arzt durch Uebermuedung einen Fehler macht das schon sehr folgenschwer ist.

    @ Kleine Elfe:
    Klar werden in den Medien diese 18 Minuten sehr breit getreten, aber ich denke dass die Arbeitszeit in Deutschland mit 35/ 38 Stunden nicht mehr wettbewerbsfaehig ist!

    Ich sehe hier in China jeden Tag wieviel die Leute arbeiten, 12 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, Ueberstunden unbezahlt, 10 Tage Urlaub im Jahr, die noch nicht mal genommen werden! Wenn Deutschland auf Dauer nicht komplett den Anschluss verlieren will, muss auch bei den Arbeitnehmern ein Umdenken passieren, sonst sieht die Zukunft fuer den Produktionsstandort Deutschland ziemlich duester aus!

    Wir haben nunmal ne schlechte wirtschaftliche Lage im Land, und ich denke zu einem Arbeitsverhaeltnis gehoert nunmal Geben und Nehmen. Und wenn die Zeiten schlecht sind denke ich sollte es fuer den Arbeiter auch mal ok sein 18 Minuten mehr am Tag zu arbeiten, ohne Gehaltsausgleich.

    Gruesse,

    Juule

  6. #6
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    Zitat Zitat von Juule
    Wir haben nunmal ne schlechte wirtschaftliche Lage im Land, und ich denke zu einem Arbeitsverhaeltnis gehoert nunmal Geben und Nehmen. Und wenn die Zeiten schlecht sind denke ich sollte es fuer den Arbeiter auch mal ok sein 18 Minuten mehr am Tag zu arbeiten, ohne Gehaltsausgleich.
    Es sind nicht nur 18 Minuten Mehrarbeit pro Tag.
    Durch die Streichung bzw. Kürzung des Weihnachts- und Urlaubsgeldes entsteht umgerechnet eine Mehrarbeit von 18 Tagen pro Jahr, und das ohne Lohnausgleich.
    Das ist fast ein ganzer Monat.
    Leider wissen das nur wenige, weil die meisten Leute sich lieber von den reißerischen Schlagzeilen der Zeitung beeinflussen lassen.

    LG Jingle...
    .. die bis zum bitteren Ende gegen Arbeitszeitverlängerung kämpft.

  7. #7
    Vielschreiber Avatar von Juule
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    Standard

    Zitat Zitat von jingle
    Es sind nicht nur 18 Minuten Mehrarbeit pro Tag.
    Durch die Streichung bzw. Kürzung des Weihnachts- und Urlaubsgeldes entsteht umgerechnet eine Mehrarbeit von 18 Tagen pro Jahr, und das ohne Lohnausgleich.
    Das ist fast ein ganzer Monat.
    Leider wissen das nur wenige, weil die meisten Leute sich lieber von den reißerischen Schlagzeilen der Bild-Zeitung beeinflussen lassen.

    LG Jingle...
    .. die bis zum bitteren Ende gegen Arbeitszeitverlängerung kämpft.
    Hallo,

    Ich persoenlich finde, dass Urlaubs- und Weihnachtsgeld ein sehr deutscher Luxus ist, den sich unsere Unternehmen in Zukunft nicht mehr leisten koennen wenn wir global wettbewerbsfaehig bleiben wollen.

    Fuer die meisten Deutschen ist es schlichtweg unvorstellbar ist was hier in China jeden Tag an Energie und Willen vorherrscht die staerkste Wirtschaftsmacht der Welt zu werden und dass wir Deutschen uns mit unseren natuerlich bequemen Arbeitsprivilegien sehr in Acht nehmen muessen!
    Wir befinden uns in Deutschland gerade am Anfang eines zunehmenden Arbeitsplatzabbaus! Immer mehr Firmen verlagen ihre Produktionen ins Ausland, sogar Firmen die in Deutschland schwarze Zahlen schreiben (Beispiel Grohe), weil einfach so viele Laender einen Standortvorteil bieten den wir in Deutschland durch diese arbeitnehmerfreundliche Privilegien nicht mehr haben.

    Meiner Meinung nach muessen deswegen auch die Arbeitnehmer etwas dazutun um wettbewerbsfaehig zu bleiben, und um die eigenen Arbeitsplaetze zu erhalten.

    LG

    Juule

  8. #8
    Profi Avatar von Rapunzel
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    Standard

    Zitat Juule: (ich kann das mit dem zitieren irgendwie nicht ?) )

    Meiner Meinung nach muessen deswegen auch die Arbeitnehmer etwas dazutun um wettbewerbsfaehig zu bleiben, und um die eigenen Arbeitsplaetze zu erhalten.


    Damit erreichen wir aber das genaue Gegenteil. Bei einer höheren Arbeitszeit braucht man ja weniger Mitarbeiter bei der gleichen Arbeit!

    Sorry, und das kann ich mir im medizinischen Bereich echt nicht vorstellen! Es geht hier um Patienten, und die haben nun mal ihre Grundbedürfnisse. Und wenn man keine Zeit mehr hat, die Pflegefälle zu lagern oder zu windeln ist das echt übel! Und das kommt an machen sehr stressigen Tagen vor.

    Ich weiß ja nicht wie die personelle Besetzung in asiatischen Krankenhäußer ist. Vielleicht denkt dort ja auch nicht jeder Mensch er ist der erste, so wie es leider in Deutschland häufig der Fall ist.
    Die Asiaten sind mit ihrem Buddismus ja ein bißchen anderes eingestellt. 8)

    Aber teilweise ist die pfleg. Tätigkeit schon auf ein Minimum beschränkt. Und weniger geht echt nicht mehr.

    Und genauso sieht es bei den Ärzten aus!

    Sorry und was die manchmal mit ihren 30!!! Stundendiensten (an unserer Klinik keine Seltenheit) leisten ist echt nicht mehr tragbar. Immerhin geht es hier um Menschen! Und das Fehler bei so einer Übermüdung leicht passieren können ist wohl klar.

    Also ich kann die Streiks vollkommen verstehen.
    Die Arbeitsbedinungen sind ja in vielen europäischen Ländern auch besser, deswegen wandern ja so viele gute Ärzte ab oder gehen in die Pharmaindustrie.

    Liebe Grüße
    Rapunzel

  9. #9
    Vielschreiber Avatar von Juule
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    Zitat Zitat von Juule
    Huhu,

    soweit ich hier drueben informiert bin, kann ich es bei den Aerzten verstehen.
    @ Rapunzel

    schau mal bei meinem ersten Post, ich rede nicht von den Streiks im medizinischen Bereich! Und in ein asiatischen Krankenhaus will wohl keiner von uns hier freiwillig....

    Ich beziehe mich da auf produzierende Unternehmen ;-)

  10. #10
    Vielschreiber Avatar von Juule
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    Zitat Zitat von Rapunzel


    Damit erreichen wir aber das genaue Gegenteil. Bei einer höheren Arbeitszeit braucht man ja weniger Mitarbeiter bei der gleichen Arbeit!
    Natuerlich brauchen wir weniger, bzw. die gleiche Menge Mitarbeiter bei der gleichen Arbeit. Ich denke mehr Arbeitsplaetze durch kuerzere Arbeitszeiten schaffen ist kein richtiger Weg, denn das bedeutet bei gleichem Umsatz/ Kapitalfluss eines Unternehmens hoehere Personalkosten.

    Ergo: Das Unternehmen verlagert die Produktion in ein Land in dem die Lohnkosten geringer sind, und in einem lohnintensiven Land wie Deutschland werden die Arbeitsplaetze noch weniger.

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