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Thema: ⫸ Volksbegehren zum Rauchverbot

11.12.2017
  1. #41
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Zitat Zitat von Ellen Beitrag anzeigen

    Und da möchte ich auch noch was zu den "Partyrauchern" loswerden: Ich kann verstehen, warum man einer ist. Aber ich kann nicht verstehen, warum man das guten Gewissens (und manchmal auch insgeheim ein bisschen stolz, weils irgendwie auch "cool" ist) zugibt, wenn man mal ein bisschen drüber nachdenkt:
    - Man vermittelt damit zum Beispiel seinen eigenen und fremden Kindern sehr eindrucksvoll, dass Rauchen cool ist, denn Party ist ja auch cool und was für Große.


    Für mich ist gerade Partyrauchen ein Überbleibsel aus der Pubertät, von dem sich der Erwachsene (gerade, wenn er Kinder hat) mal langsam lösen sollte - denn er ist ja gerade nicht körperlich abhängig. Ich kann mir gerade Partyrauchen nur mit Unwissen oder massiver Charakterschwäche erklären.
    1. Vielen Dank!

    2. Da drängt sich mir die Frage auf: Wie steht es bei dir mit Alkohol? Partytrinkerin? Oder komplett abstinent (dann hättest du in meinen Augen zumindest "das Recht", dich über o.g. aufzuregen)? Denn zumindest das von mir zitierte Argument ließe sich 1:1 aufs Trinken übertragen. Natürlich ist das irgendwo ein Vorleben schlechter Gewohnheiten. Aber ich persönlich werde meinem Kind auch zu vermitteln versuchen, dass nicht alles, was Erwachsene (oder auch Mama) tun, gut, richtig und nachahmenswert ist. Ist ja das gleiche Spiel mit Kaffeetrinken, Alkohol, Chips oder Fernsehen, mal plump gesagt.

    3. Wenn man zugibt, Gelegenheitsraucher zu sein, hat das nicht unbedingt mit Collseinwollen zu tun. Ich z.B. würde es eher so bezeichnen, dass ich zu meinen Fehlern stehe, diesen speziellen jetzt aber eben nicht so tragisch finde, dass ich mir das Rauchen komplett verkneifen müsste (wie z.B. in SS und Stillzeit, da gab es natürlich keine Frage!). Und Rauchen ist heutzutage zumindest in meiner Generation auch nicht mehr "cool". Ich habe das erst neulich in meinem Studienseminar gesehen. Irgendwann in den ersten Tagen kam mal so unter uns die Frage auf, ob wir eigentlich Raucher dabeihaben. Da hat sich KEINER gemeldet (ich auch nicht, weil ich wie gesagt meine Raucherei auf abendliche Aktivitäten beschränke und nicht in die "Gefahr" kommen wollte, auch tagsüber mit den Kollegen zu qualmen - auf dem Schulgelände übrigens richtigerweise komplett verboten, das war zu meiner Schulzeit noch ganz anders!)). Erst nach und nach stellte sich heraus, dass wir von 15 Leuten 4 dabei haben, die eben doch gern mal eine rauchen...


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  2. #42
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Zitat Zitat von Jill Beitrag anzeigen
    Ist ja das gleiche Spiel mit Kaffeetrinken, Alkohol, Chips oder Fernsehen, mal plump gesagt.
    Das sehe ich ganz genauso. Und deshalb möchte ich persönlich meinem Kind einen Umgang z.B. mit Chips und Fernsehen vorleben, den es meinetwegen genauso übernehmen kann (in meinem Fall wäre das Abstinenz, weil ich problemlos auf beides verzichten kann). Und Kaffee mag ich nicht.

    Bei Alkohol sehe ich es etwas anders. Darauf kann ich zwar auch verzichten und tue es, wie mir gerade bewusst geworden ist, ohne drüber nachzudenken seit anderthalb Jahren, aber ich fand Tanjas Schilderung oben zur "ersten Zigarette" sehr eindrucksvoll. Man muss wirklich sehr viel rauchen oder erstmal starken Druck von außen haben, um wirklich mit dem Rauchen "anzufangen". Alkohol trinke ich dann und nur dann, wenn ich ihn genieße. Und ich trinke auch (mittlerweile) nur Mengen, die ich noch genieße und bei denen ich den nächsten Tag auch noch genieße. Soll heißen: 2 Cocktails oder 2-3 Gläser Wein pro Abend oder so. Ich sehe aber absolut keine Gefahr darin, durch meinen Konsum süchtig zu werden - und das ist für mich ein vernünftiger Umgang mit der potentiellen Droge Alkohol, den meine Kinder auch gerne übernehmen können.

    Eigentlich kams mir bei den Partyrauchern aber noch mehr auf den zweiten Grund in meinem Posting an, auf den du nicht geantwortet hast.

  3. #43
    Senior Mitglied Avatar von Schneggerla
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Zitat Zitat von Ellen Beitrag anzeigen
    aber ich fand Tanjas Schilderung oben zur "ersten Zigarette" sehr eindrucksvoll. Man muss wirklich sehr viel rauchen oder erstmal starken Druck von außen haben, um wirklich mit dem Rauchen "anzufangen".
    Darf ich ehrlich sein, bei Tanjas Schilderung musste ich als erstes an Kaffee und Alkohol denken...

    Jedes Kind findet den Geschmack von Kaffee widerlich - und wie viele davon trinken irgendwann Kaffee als Erwachsene?
    Das gleiche gilt für Bier oder Wein - das schmeckt auch keinem Kind und als Erwachsener trinkt man es dann...
    Aber: Wieso????

    Ich selbst trinke bis heute nur ganz selten Kaffee und die paar Mal im Jahr, wo ich ein Glas Wein trinke, kann ich an einer Hand abzählen... Mit Bier kann ich mich immer noch nicht anfreunden... Jeder Mensch ist eben anders... Für mich hat es dafür nie so extreme Ekelüberwindung gekostet, an einer Zigarette zu ziehen, so wie Tanja es beschreibt...

  4. #44
    Unterhaltungskünstler Avatar von Heike HM
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    ich bin auch ehemailige raucherin. und ich habe angefangen, gerade weil meine eltern NICHT geraucht haben. ich ahbe aufgehört, weil die 1. zigarette nach einer schweren krankheit einfach nur widerlich war.

    mir ist eines nicht so ganz klar: warum akzeptiert man das rauchverbot in einem restaurant, nicht aber in discotheken und kneipen/bars? ich finde den rauch ekelhaft, egal ob ich nun esse oder nicht. ich möchte nicht in einer dampfwolke von anderen stehen/sitzen und fühle mich dadurch belästigt - mal abgesehen, dass es bei mir nahezu regelmäßig einen migräneanfall auslöst. ich bin mir allerdings bewußt, dass das nun ausser mir keinen weiter tangiert.

    ich bin eigentlich auch für ein grundsätzliches rauchverbot mit den entsprechenden ausnahmeregelungen, d.h. rauchen ist nur da erlaubt, wo es auch ausdrücklich erlaubt ist (raucherbereiche). damit wäre dem leben/lebenlassen genüge getan, denn so haben die raucher entsprechende rückzugsmöglichkeiten und die nichtraucher die möglichkeit, selber zu entscheiden, ob sie sich dazu gesellen oder eben nicht.

    ich war neulich in einer disko mit rauchverbot. die raucher hatten mehrerer raucherzonen, die auch gut besucht waren und ich denke, so war allen "geholfen".

  5. #45
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Zitat Zitat von Ellen Beitrag anzeigen

    Eigentlich kams mir bei den Partyrauchern aber noch mehr auf den zweiten Grund in meinem Posting an, auf den du nicht geantwortet hast.
    Dagegen gibt es ja auch nichts zu sagen bzw traf da bei mir deine Vermutung auch vollkommen zu: Unwissenheit . Ich danke dir aber für diese Anregung und werde das auf jeden Fall weiter verfolgen und ganz sicher verwenden, wenn ich in meinem Unterricht was zur Drogenprävention mache!

    Ansonsten: Hab ichs doch mal wieder vermutet: Du bist einfach nicht angreifbar weil viel zu perfekt - aber Spaß bei Seite, so wie du es machst, wäre es sicherlich ideal.

  6. #46
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Gerbera
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Also ich finde es richtig, wenn niemanden etwas machen muss, was einem schadet ohne selber darüber entscheiden zu können. Wer Alkohol säuft und besoffen ist, der zwingt es mir nicht auf. Er badet es alleine aus. Wer Kaffee trinkt, der macht es auch alleine, ich muss keinen Trinken. Wer Chips isst, der macht es auch ohne mich. Wer aber neben mir raucht, der zwingt mir seinen Rauch mit auf. Ich atme ihn ein ohne das ich darüber entscheiden darf ob ich es will oder nicht.
    Es kann ja wohl nicht richtig sein, dass ich dann um mich zu schützen nur überall wegbleiben kann.

    Davon ab finde ich das Steuerargument echt abgelutscht. Meinetwegen zahle ich gerne einen Anteil Steuern mehr, die durch den Verlust der Tabaksteuer entstehen weil ihr alle nicht mehr raucht.

  7. #47
    Senior Mitglied Avatar von Schneggerla
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Zitat Zitat von Gerbera Beitrag anzeigen
    Also ich finde es richtig, wenn niemanden etwas machen muss, was einem schadet ohne selber darüber entscheiden zu können. Wer Alkohol säuft und besoffen ist, der zwingt es mir nicht auf. Er badet es alleine aus. Wer Kaffee trinkt, der macht es auch alleine, ich muss keinen Trinken. Wer Chips isst, der macht es auch ohne mich. Wer aber neben mir raucht, der zwingt mir seinen Rauch mit auf. Ich atme ihn ein ohne das ich darüber entscheiden darf ob ich es will oder nicht.
    Es kann ja wohl nicht richtig sein, dass ich dann um mich zu schützen nur überall wegbleiben kann.
    Du redest von aufzwingen und ich kann das Argument nachvollziehen, aber dem Wirt (und da red ich noch nicht mal von den Rauchern) wird aufgezwungen, seine Kneipe rauchfrei zu führen... Der Wirt sollte entscheiden können, ob er seine Kneipe rauchfrei haben will oder nicht... Entscheidet er sich dafür und ein Raucher will rauchen, dann muss er sich damit abfinden und die Entscheidung des Wirts respektieren und genauso, wenn sich ein Wirt entscheidet, dass in seiner Kneipe geraucht werden darf, dann ist es seine Entscheidung...
    Ich verstehe eure Argumente schon, ganz ehrlich, mir als Raucher sind auch manche Kneipen und Bars einfach zu krass verraucht, aber es sollte einfach die Entscheidung des Wirts sein...
    Wenn du rauchende Freunde hast und du weißt, bei denen in der Wohnung wird gequalmt bis zum Umfallen, besuchst du sie oder bleibst du weg? Und vor allem, schreibst du ihnen vor, dass sie in ihrer Wohnung jetzt nicht rauchen dürfen, weil du da bist bzw ab und an mal zu Besuch kommst?

    Davon ab finde ich das Steuerargument echt abgelutscht.
    Stimmt, es ist abgelutscht, aber das Argument mit den bösen Rauchern, die soooo viel Geld von Nichtrauchern kosten, ist noch viel ausgelutschter...

  8. #48
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Gerbera
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Natürlich würde ich es meinen Freunden nicht vorschreiben. Die eigene Wohnung ist für mich eine Ausnahme.
    Ich würde mich allerdings dann einfach woanders mit ihnen verabreden. Davon ab habe ich keine Hardcore- Raucher- Freunde. Die wenigen, die rauchen, rauchen selber nur auf dem Balkon / Terasse. Rauchen im Freien stört mich weniger, auch wenn jemand an der Haltestelle qualmt, ich muss mich ja nicht daneben stellen.

    Du hast Recht, der Wirt könnte es entscheiden. Dagegen hätte ich nichts, allerdings frage ich mich, wie viele wirkliche Nichtraucher- Lokale/ Kneipen es dann noch geben würde. Ich bin eigentlich froh, dass ich jetzt auch mal ohne Qualm essen kann. Ich hatte immer das Glück keinen rücksichtsvollen Raucher neben mir am Tisch sitzen zu haben, wenn ich mal essen gegangen bin. Am Nebentisch war man gerade fertig als mein Essen gekommen ist und es wurde die "Dessert-Fluppe" entzündet. Auf meine Bitte hin die auszumachen habe ich eigentlich sehr selten erlebt, dass man die Zigarette ausgemacht hat. Mir hat das Essen einfach nicht mehr geschmeckt, es schmeckte alles nur noch nach Rauch.

    Und ja, Doris, das andere Argument ist genauso abgelutscht. Gleichstand- aber ich selber habe es ja auch nicht verwendet. Ich finde diese Art der Argumentation nicht sinnvoll. Es geht doch nicht um Geld sondern um die Gesundheit. Es ist einfach nicht fair, wenn man die Gesundheit eines anderen belastet ohne, dass der Einfluss drauf nehmen kann. Ich finde es auch sehr rücksichtslos wenn andere (Erwachsene) z. B. Husten ohne sich den Arm oder die Hand vor den Mund zu halten oder ihre Rotzfahnen rumliegen lassen. Das gehört für mich in die gleiche Kategorie.

  9. #49
    Rose
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Zitat Zitat von Schneggerla Beitrag anzeigen
    Darf ich ehrlich sein, bei Tanjas Schilderung musste ich als erstes an Kaffee und Alkohol denken...

    Jedes Kind findet den Geschmack von Kaffee widerlich - und wie viele davon trinken irgendwann Kaffee als Erwachsene? .



    *fingerchenheb*
    also bei Kaffee bzw Espresso und Cappuccino muß ich ganz vehement dem widerlichen Geschmack wiedersprechen!
    Wenn man frisch und langsam gerösteten Kaffee auf vernünftige weise zubereitet (French Press, Karlsbader Kanne, Handgefiltert, Espressso oder Cappuccino) dann sind da ganz andere Aromastoffe und wenig Bitterstoffe drin, als bei dem industriellen, minderwertigen Schnellröstungsmist!
    *lanzefürgutenKaffeebrech*



    aber
    Wenn du rauchende Freunde hast und du weißt, bei denen in der Wohnung wird gequalmt bis zum Umfallen, besuchst du sie oder bleibst du weg?
    dazu wollte ich nochwas sagen:
    wenn ich rauchende Freunde habe, dann habe ICH in dem Moment nur die Wahl zwischen die Freundschaft trüben (indem ich nicht zu Besuch komme) oder mich gesundheitlich durch den Qualm schädigen zu lassen.
    Mehr Varianten gibt es da nicht, meist gibt es irgendwo einen Kompromiss, denn die Freunde sind ja Freunde und sind dann hoffentlich rücksichstvoll...
    aber sie werden nicht den ganzen abend mir zuliebe auf die Zigarette verzichten, das - werden wohl viele auch so sehen, wäre in der eigenen Wohnung unzumutbar;
    und schon sind wir dabei: schränken ich mich ein muß ich eine potentielle Gesundheitsschädigung in Kauf nehmen, schränken sie sich ein, schade ich ihnen durch meine Anwesenheit und den damit verbundenen Genussverzicht nicht.


    Ich hab früher auch mal ab und an eine mitgequalmt, hätte fast angefangen und grade noch die Kurve gekriegt (zu abizeiten)
    es war einfach "nett" anders kann ichs nicht beschreiben.
    zu manchen situationen hab ich dann auch mal mitgequalmt bis ich mal gesagt bekam daß ich Thromboseneigung habe, seither fühlt sich jede, wirklich JEDE zigarette zwischen meinen fingern wie ein Sargnagel an und wenns keinen Spaß mehr macht kann ichs auch genausogut lassen.
    Schade eigentlich ist aber so.

    Mir hats auch in Kneipen bisher nie was ausgemacht, wenn da gequalmt wurde und ein Kollege der auch immer brav fragt und Rücksicht nimmt, ja meine güte, das eine Zigarettchen in der Küche missgönne ich ihm wirklich nicht,
    aber:
    Seit es das Rauchverbot gibt finde ich es angenehmer weg zu gehen.
    Grade in Restaurants, wie soll ich sagen, ist die Luft einfach besser und es ist schön, wenn der Qualm nicht mehr in den Haaren hängt wenn man heimkommt. Ich hätte nicht geglaubt, daß das so viel ausmacht, ich fand das Rauchverbot bis dahin immer ziemlich aufwändig im vergleich zum "ertrag"
    doch jetzt denke ich, daß es wirklich eine Qualitätsverbesserung gebracht hat -
    das wird ein Raucher allerdings nie nachvillziehen können, denn dieses "rauchfrei" Gefühl kennt er ja nicht, da er selbst raucht.
    Das kennt wiederum nur ein Nichtraucher.
    Insofern, wie will ein Raucher das nun befürworten wollen, wenn sich für ihn da null nutzen draus ergibt.

    Zum thema rücksichtsvoll:
    hmmm ja, stimmt, die meisten fragen obs stört oder warten bis nach dem Essen oder gehen raus....
    und trotzdem gibt es immer mal wieder situationen in denen man auf einmal im rauch steht und es einen schön stört und... naja ich das Fass aber nicht aufmachen möchte.
    Nicht wegen EINER Zigarette, nicht wenn es nur um 3-5 Minuten geht...
    und trotzdem hab ich den Mief dann in den haaren in der kleidung und ärgere mich dann doch... kurz gefaßt:
    rauchfrei ist doch schöner, auch wenn ich das vorher nicht geglaubt und unterstützt hätte.

  10. #50
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    Alles wird gut... Avatar von claudi181
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Ich versteh' ehrlich gesagt nicht, wo da immer noch das Problem ist. Es wurde entschieden, dass hier und da nicht mehr geraucht werden soll und weiterhin stellt man sich quer.

    Wenn jemand Alkohol trinkt, schadet er mit seinem Glas Bier niemanden direkt, wenn jemand sich meint Heroin spritzen zu muessen, schadet er auch keinen danebenstehenden.
    Wenn jemand aber raucht, zwingt er alle anderen, die danebenstehen mit zu rauchen. Man hat die Wahl zwischen stehen bleiben und weggehen und wird dann noch als empfindlich abgestempelt, wenn man sich fuer letzteres entscheidet.

    Und wenn ich da an mich als Kind denke, hatte ich da ueberhaupt keine Wahl, weil alle in meinem Umfeld geraucht haben. Allein schon der Geruch damals war schon fuer mich ein Grund diese Sargnaegel nie in die Hand zu nehmen.
    Bevor jemand aufschreit...nicht jeder, der raucht, stirbt daran. Der Opa meines Vaters wurde auch als Kettenraucher 94 Jahre alt, aber ich bin mir sicher, dass in seinen Kippen und Zigarren damals weniger Muell vorhanden war als heute.

    Mein Mann und ich sind beide Nichtraucher und haben irgendwann angefangen unsere Abend weitaus haeufiger zuhause zu verbringen, weil es der einzige Ort war, an dem man sich aufhalten konnte ohne nach 30 Minuten nach Rauch zu stinken und ohne danach mit traenenden und juckenden Augen dazusitzen.
    Wir hatten aber leider das Pech, dass unser Nachbar ein ganz uebler Kettenraucher war. So dass gemuteliche Abende auf dem Balkon auch fuer uns zuhause flach fielen. Sogar meine Eltern, die Raucher waren bzw. eben nun auch Nichtraucher sind, fanden es als Raucher schon unertraeglich wenn sie den Rauch rochen, der von dem Nachbar hochzog.
    Viel machen konnte man da nicht, man kann ja den Nachbarn nicht in seinen eigenen 4 Waenden einschraenken.
    Meine Waesche trocknete ich nur im Trockner, einmal wegen der Pollen zu bestimmten Jahreszeiten und zweitens roch die Waesche danach wie frisch gewaschen und nicht wie einmal quer durch den Aschenbecher gezogen.
    Die Schlafzimmer konnte ich auch nur fruehmorgens lueften, weil es anscheinend die einzige Zeit war, an dem der Nachbar nicht qualmte.
    Und jetzt soll nochmal einer nach Toleranz schreien. Ich haette natuerlich umziehen koennen, aber das waere ja ein reines Nomadenleben gewesen, wenn ich einen neuen kettenrauchenden Nachbarn erwischt haette.

    Rauchende Freunde, die ich besuchte, wissen/wussten, dass ich nicht rauche und entsprechend wird und wurde sich immer bei Besuch verhalten, wenn ich irgendwo ankam. Soviel Respekt hatte man dann doch. Ich schreibe niemanden vor, wann er wo in seinen eigenen 4 Waenden zu rauchen hat. Aber ich finde schon, dass es etwas mit Respekt und Hoeflichkeit zu tun hat, dass man vorher fragt, ob es okay ist, dass man raucht oder dass man es einfach mal fuer eine oder zwei Stunden sein laesst. So wichtig kann ja so ein Glimmstengel nun auch nicht sein.
    Ich kannte zum Glueck aber nur Raucher, die freiwillig mal eine Weile darauf verzichten konnten, wenn sie Nichtraucher zu Besuch hatten und mittlerweile kenne ich viel mehr Raucher, die nicht mehr in der eigenen Wohnung rauchen. Das hat sich irgendwie mit den Jahren geaendert.

    Mein Vater ist mittlerweile Nichtraucher und hat mich frueher immer muede belaechelt, wenn ich sagte, dass ich immer nach Rauch stinke, wenn ich eine Weile bei ihnen war. Ich solle micht nicht so anstellen, es waere gar nicht so schlimm. Er merkt nun selbst, dass es doch sehr extrem ist und war und selbst meine Mutter, die ihren Konsum stark eingeschraenkt hat, merkt den Unterschied.

    Dann gab es mal eine nette Situation beim Sommerfest im Kindergarten. Da haben sich die rauchenden Eltern beschwert, dass es nicht genuegend Aschenbecher auf den Tischen geben wuerde. Ja, das Fest war im Freien, aber dieses Fest ging maximal 3h. Kann man sich nicht mal in diesen 3h das Rauchen verkneifen oder das Gelaende verlassen und sich etwas weiter entfernen? Muss man sich da wirklich zwischen kleine Zwerge setzen, die ihren Kuchen essen und ihr Eis schlecken und dann rauchen?
    Das ist das, was mich heute noch masslos aergert und wenn man dann auch noch Intoleranz vorgeworfen bekommt, finde ich es einfach nur frech.


    Das mal zu meinen Erfahrungen.

    Und hier drueben finde ich es richtig, richtig angenehm. Ich kann weggehen ohne mir Gedanken zu machen, ob es ein kurzer Abend wird, weil der Rauch wieder zu stark wird.

    Und diese Standardaussagen..."dann bleibt doch zuhause.", "geht doch woanders hin.." das kann ich echt nicht mehr hoeren. Aber hier muss ich es nicht mehr hoeren...

    Ich moechte entscheiden koennen, ob ich mich zwischen Raucher setze und mit ihnen plaudere, waehrend sie eine Zigarette nach der anderen rauchen. Es sollte nicht umgekehrt sein. Denn ich belaestige mit meinem Nichtrauchen keinen einzigen Menschen.

    Meinetwegen koennte man die Glimmstengel ganz abschaffen, aber da wird der Staat schon fuer sorgen, dass das nie passieren wird.

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