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Thema: ⫸ Volksbegehren zum Rauchverbot

17.12.2017
  1. #11
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Ich lebe zwar nicht in Bayern, daher betrifft mich dieses Volksbegehren nicht persönlich, aber eine Meinung hab ich natürlich trotzdem dazu.

    Ich habe ca. 23 Jahre viel und sogar gerne geraucht und habe mir ehrlich gesagt die meiste Zeit davon überhaupt keine Gedanken darüber gemacht, was ich da tagtäglich mit mir und allen um mich herum gemacht habe.
    Heute muss ich zugeben, dass es mir im Nachhinein wirklich davor graust, was für eine rücksichtslose und egoistische Süchtige ich war .
    Es würde zu weit gehen, da ins Detail zu gehen, aber ich habe (zumindest bei mir und bei den meisten ehemaligen Rauchern, die ich mittlerweile kenne) gesehen, dass man solches Vorhalten oft erst als falsch erkennt bzw. akzeptiert, wenn man es geändert hat.

    Ich rauche seit ca. 9 1/2 Jahren nicht mehr und bin weit entfernt davon, eine fanatische Nichtraucherin zu sein - im Gegenteil, ich schnuppere noch heute ganz gerne, wenn z.B. an der Bushaltestelle jemand eine Zigarette anzündet und ein Wölkchen zu mir herüber zieht - aber heute sehe ich das Rauchen und das Verhalten der meisten Raucher trotzdem völlig anders als in meiner eigenen Zeit als Raucher.

    Fazit: ich würde jederzeit unterschreiben, dass absolut nirgendwo geraucht werden darf, wo auch nur die Möglichkeit besteht, dass jemand passiv mitqualmen muss, der das nicht will.


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  2. #12
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Ich schließe mich Tauchmaus an.

    Auch ich gehe deutlich häufiger in Kneipen und Restaurants, seit es das Rauchverbot gibt. Ich wage sogar zu behaupten, dass ich jetzt mit Baby fast gar nicht mehr weggehen würde ohne das Rauchverbot. So gehe ich aber etwa einmal pro Woche mit Baby was essen/trinken, und zwar meist in einem Wirtshaus, in dem früher fleißig geraucht wurde.

    Ich verstehe zwar das Argument "in Speisegaststätten und Restaurants JA zum Rauchverbot, aber Raucherclubs und Diskos sind mir egal". Eigentlich sehe ich das auch so. Erstens lässt das aber außer acht, dass Kellner/Putzfrauen/Küchenpersonal usw. dort zugequalmt werden, und das täglich mehrere STunden lang. Und diese Leute können sich ihren Job meist nicht einfach so aussuchen und sich stattdessen einen gemütlichen, rauchfreien Bürojob suchen. Und zweitens nervt mich die Bürokratie, die die nur teilweise Umsetzung des Rauchverbots mit sich bringt. Ich zitiere mal von der Seite des Volksbegehrens:

    Der Gesetzentwurf des Volksbegehrens ist leicht vollziehbar. Das von CSU und FDP aufgeweichte Nichtraucherschutzgesetz ist allerdings ein schwer vollziehbarer bürokratischer Paragraphendschungel. Einige Beispiele: "In getränkegeprägten Gaststätten bis 75 m2 ist der Nichtraucherschutz komplett aufgehoben. Auch das Ministerium braucht in seinen Vollzugshinweisen mehrere Seiten, um zu erklären, wann eine Gaststätte getränkegeprägt ist und gibt dann den Kontrolleuren die Richtlinie an die Hand, dass die "Anzahl der Gerichte untergeordnet gegenüber dem Getränkeangebot" sein soll. Das muss man sich mal vorstellen! Sollen die Vollzugsbehörden nachzählen, ob mehr Getränkesorten im Kühlschrank stehen als Gerichte auf der Karte?" "Auch die Begrenzung auf 75 Quadratmeter löst ein Durcheinander aus, weil nämlich die Theke ausdrücklich nicht dazu gerechnet wird. Wenn also ein Gastwirt mit etwas mehr als 75 m2 Gastraum die Theke verlängert, gilt kein Nichtraucherschutz. Absurder geht es nicht." "Am schwersten vollziehbar ist aber die Diskothekenregelung: In einer Diskothek darf künftig in einem Nebenraum wieder geraucht werden, wenn die Besucher dieses Raums mindestens 18 Jahre alt sind und wenn nicht getanzt wird. Da wird der Vollzugsbeamte vor lustige Fragen gestellt: Schunkeln die jetzt? Ist das schon Tanzen? Darf man rhythmisch mit dem Körper zucken oder muss man dafür in einen anderen Raum?"

    Argumente | Volksbegehren Nichtraucherschutz Bayern

    Finde ich überzeugend. Ich werde auf jeden Fall unterschreiben.

  3. #13
    Vielschreiber Avatar von Tanja
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Ich bin auch absolute fanatische Ex-Raucherin

    Ich habe 18 Jahre geraucht und rauche seit bald 13 Jahren nicht mehr. Und ich war, wie Showtime, auch eine absolut rücksichtslose Raucherin. Mein Leitmotto war immer: mich stört ja auch nicht, dass andere Leute nicht rauchen, also sollen die sich auch nicht darüber aufregen, wenn ich rauche

    Was mir damals in keinster Weise bewusst war: wie sehr dieser Gestank andere Menschen stören kann. Heute empfinde ich den Gestank als dermaßen unerträglich und finde es eine Zumutung, wenn andere Leute in Gegenwart von Nichtrauchern in geschlossenen Räumen rauchen.
    Der Rauchgestank setzt sich innerhalb von Sekunden in Klamotten und Haaren fest. Vor unserem Büro stehen oft Raucher draußen, wenn ich da morgens durch die Nebenwolke reingehen muss, stinken ich den ganzen Tag selber nach Rauch.

    Ich empfinde diesen Geruch inzwischen als dermaßen unangenehm und bin sehr sehr militanter Nichtraucher geworden.

    Über die 'freie' Entscheidung in Bars, Kneipen und vor allem Diskotheken kann ich auch nicht mir Dir übereinstimmen, Schneggerla.
    Erstens arbeiten in diesen Einrichtungen auch Leute, die vielleicht auch nicht rauchen und nicht zugequalmt werden wollen. Und bei der heutigen Arbeitsmarktsituation kann man auch nicht mehr sagen: dann sollen die sich halt was anderes suchen.

    Und gerade in Diskotheken sind wahnsinnig viele junge Leute. Viele rauchen vielleicht (noch) gar nicht und stören sich nicht daran, fangen aber sicher viel eher an zu rauchen, um einfach 'mitmachen' zu können als das bei einem totalen Rauchverbot der Fall wäre. Da will noch gar nicht vom Passivrauchen sprechen!

    Ich finde übrigens, Rauchen sollte immer, überall und komplett verboten werden. In meiner letzten Wohnung wohnte ein Raucher unter mir, der hat immer bei offenem Fenster im Schlafzimmer unter meinem Schlafzimmer geraucht, so dass mein Schlafzimmer immer komplett verqualmt war.
    Ich finde es auch als unangenehm, wenn die Leute auf der Straße rauchen und ich durch ihre Qualmwolken laufen muss.

    Rauchen hat überhaupt nichts positives, Rauchen ist eine Sucht, es macht krank, es stinkt zum Himmel und der einzige Grund, warum es überhaupt so eine Diskussion gibt, ist weil die dadurch eingenommenen Steuern so hoch sind, dass die Nikotinlobby eine mir unverständliche Macht ausüben kann.

    Ja, beim Rauchen hab ich gar keine Toleranz

  4. #14
    Vielschreiber Avatar von Tanja
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Nachtrag: Ich habe übrigens mit 10 (!) angefangen zu rauchen. Weil meine Eltern rauchten und die meisten ihrer Freunde auch. Ich fand das irre cool und hab mich im Klo vor den Spiegel gestellt und angefangen zu paffen (damals übrigens noch mit einer Schachtel Lord Extra aus dem Automaten, 25 Stück, 2 Mark )

    Und genau so passiert es ja mit vielen 'Kindern' (heute bezeichne ich alle unter 18 (und auch noch viele drüber) als Kinder ): die wollen ja auch nur cool sein und irgendeinem vermeintlichen Vorbild nachahmen.

    Keiner kann mir erzählen, dass ihm die erste Zigarette geschmeckt hat. Rauchen schmeckt WIDERLICH und bis man 'richtig' rauchen kann (also inhalieren) ohne sich die Lunge aus dem Leib zu husten, vergeht eine lange Zeit. Man muss seinen Körper also dazu zwingen, den Geschmack nicht mehr zu spüren, die Lungen dazu zwingen, den Rauch nicht mehr aushusten zu wollen und dann stellt sich "der Raucher" nach diesem langen "Bezwingungsprozess" hin und sagt: Mann, das schmeckt mir soooooooo gut und ich genieße das irrsinnig.....

  5. #15
    Eli
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Tanja, wann hast du denn angefangen mit Rauchen? Dein Alter - 18 Jahre rauchen + 13 Jahre rauchfrei macht bei mir ein Alter von 10 Jahren zu dem du mit Rauchen begonnen hast

    Edit: du hast es gerade selbst beantwortet und das finde ich echt erschreckend so früh mit Rauchen zu beginnen, aber es muss ja jeder selbst wissen was er tut

  6. #16
    Vielschreiber Avatar von Tanja
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Eli, guckst Du eins drüber

    Gut gerechnet

    Ach und noch zum Thema: NATÜRLICH stimme ich ab!

  7. #17
    Unterhaltungskünstler Avatar von rocca
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Tanja, bis auf das ich immer schon konsequente Nichtraucherin war, stimme ich dir in jedem Wort zu!

    Gerade in diesem Jahr (wegen meines Papas - Ex-Kettenraucher und dadurch nun Lungenkrebs) habe ich eine maßlose Wut auf Zigaretten bekommen, dass ich absolut nicht mehr tolerant sein kann.

    Und auch ich habe festgestellt, dass ich wesentlich häufiger ausgehe, seitdem nicht mehr überall geraucht werden darf. Leider dürfen hier noch einige Kneipen selbst entscheiden, ob Rauchverbot oder nicht - und ich merke, dass wir mit unserem Freundeskreis die Nichtraucherkneipen bewußt vorziehen. Und in meinem Freundeskreis gibt es durchaus auch Raucher!
    Meine absolute (nun Ex-)Lieblingskneipe muß ich deshalb inzwischen leider meiden, da ich es dort keine 5 Minuten mehr aushalte ohne das mir übel wird.

    Deshalb: ich würde unterschreiben!

    LG, katrin

  8. #18
    testuser
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Hi,

    ich finde solche Diskussionen fast immer diskriminierend und sehr intollerant!
    Zumal ich ich als Raucher Steuern für andere mit zahlen muss. Zur Argumentation das wer noch die Raucherkrankheiten mitzahlen muss kann ich nur den Kopf schütteln. Ich muss auch mitzahlen das jemand Risikosportarten etc macht, oder Berufe ausübt wo sicher ist das es Berufskrankheiten gibt.

    Wer mich (René) kennt, der weiss das ich ein rücksichtvoller Raucher bin. Zu Treffen in Lokalen etc habe fast 100% zB. vor der Tür geraucht. Die meisten Raucher trifft man eh vor der Tür und man merkt wie die Raucher zum Thema Nichtraucherschutz sensibilisiert sind. Denn viele Raucher sind rücksichtsvoll. Bittet doch mal ein ein Raucher die Kippe aus zumachen (in eine rUmgebung wo es passt) 90% machen locker die Kippe aus. Die die sich eine für andere Rücksichtslos anstecken, machen es aus Gewohnheit und nicht das man den Tischnachbarn ärgern möchte.

    Aber diejenigen die immer "richten" wollen sieht man fast garnicht in der Disco /Eckkneipe etc.
    Schneggerla hat meine Gedanken ganz gut und wieder gegeben.

    Ich findes es auch immer bemerkenswert wie manche Nichtraucher bei den Thema sich da dermaßen echauffieren und aufspielen, wo bei anderen Situationen weg geschaut wird oder mit völligen Desinteresse agiert wird.

    Ich finde dann diverse "Hetzkampangen" derbe daneben, denn für mich als Raucher wirkt das wie eine Verfolgung&Aussrottung von "Gesundheitzerstörern".

    Schön wäre es, wenn der Enthusiasmus mal in die Suchtbekämpfung umschwenken würde als die Raucher "zu vernichten" bzw. aus der Gesellschaft aus zuschliessen.

    Wie gesagt es gibt noch wichtigere Themen wo ein Volksbegehren für mich Sinn machen würde.

    Meine Meinung
    LG René
    (heute mal mit einen anderen Account)

  9. #19
    Vielschreiber Avatar von Tanja
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    Zitat Zitat von Eli Beitrag anzeigen
    Edit: du hast es gerade selbst beantwortet und das finde ich echt erschreckend so früh mit Rauchen zu beginnen, aber es muss ja jeder selbst wissen was er tut
    Natürlich ist es erschreckend, so früh zu beginnen, aber es ist noch nicht weniger erschreckend, mit 13, 15 oder 18 zu beginnen.

    Und ich schätze mal 97% aller Raucher würden gar nicht beginnen, wenn sie nicht irgendeinem vermeintlichem Vorbild nacheifern wollen würden oder jemandem zu imponieren versuchten.

  10. #20
    Unterhaltungskünstler Avatar von rocca
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    Standard ⫸ AW: Volksbegehren zum Rauchverbot

    @René
    Die Raucher können von mir aus gerne weiterrauchen. Niemand will hier irgendwen "ausrotten".
    Nur: wieso soll von den Nichtrauchern Toleranz verlangt werden, wenn doch sie diejenigen sind, denen durch Intoleranz (raucher) gesundheitlich geschadet wird?

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