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Thema: ⫸ Vereinbarkeit von Kind und Beruf

11.12.2017
  1. #81
    Experte Avatar von Sonnenschnuckel
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    Hella...das ist genau das was, Bianca und Tiffi geschrieben haben. Du erwartest Toleranz da, wo du selber unterschwellig etwas hörst. Das ist schlicht unfair.

    Was Abhängkeit von einem Gehalt bedeuten soll, versteh ich nicht. Jeder Single oder Alleinerziehende lebt doch auch nur von einem Gehalt...deswegen sucht der sich doch auch nicht zwei Jobs, falls man bei einem gekündigt wird??


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  2. #82
    Senior Mitglied Avatar von jumi
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    Zitat Zitat von Sonnenschnuckel Beitrag anzeigen
    Was Abhängkeit von einem Gehalt bedeuten soll, versteh ich nicht. Jeder Single oder Alleinerziehende lebt doch auch nur von einem Gehalt...deswegen sucht der sich doch auch nicht zwei Jobs, falls man bei einem gekündigt wird??
    Naja, in diesen Fällen hat man ja aber auch nicht die Möglichkeit dazu.
    Ich finde es auch wichitg, dass man, wenn eben die Möglichkeit besteht, sich nicht in die Abhängigkeit eines Gehaltes begibt, außer man hat so gute Versicherungen, dass damit komplett alles aufgefangen wird im Falle z.B. von Berufsunfähigkeit, Unfällen etc. Aber Arbeitslosigkeit kann man dadurch auch nciht abdecken....
    Was für mich persönlich aber auch wichtig ist. Man hofft, wünscht und glaubt es jetzt natürlich nicht, aber was ist im Fall einer Trennung vom Partner. ich denke, wenn man mal 10 Jahre oder mehr aus dem Job raus ist, fällt ein Wiedereinstieg doch sehr schwer (zumal wenn man dann auch noch Kinde rzu versorgen hat). Da will ich einfach für mich ein kleines bisschen finanzielle Unabhängigkeit.

    Ansonsten finde ich, jeder sollte das machen was für ihn (die Familie) am besten ist. Weder soll mir als berufstätiger Frau vorgeworfen werde, ich würde mein Kind "abschieben" oder ich würde meinem Kind nicht gerecht/hätte zu wenig Zeit für es (ich sehe die Krippe durchaus auch als Bereicherung für meinen Sohn und er fühlt sich wohl dort). Noch sollte den Vollzeit-Mamas vorgeworfen werden, dass sie keine Lust auf Arbeit etc. hätten.
    Letztenendes kommt es doch darauf an, wer sich mit welchem Lebensmodell wohl fühlt. Und ich fühle mich als Vollzeit-mama einfach nicht wohl und das merkt dann auch die Familie. Das Jahr zu Hause habe ich sehr genossen, aber mich dann auch wieder sehr auf die Arbeit gefreut.


    LG,
    Jumi

  3. #83
    Rose
    Gast

    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    ich bin kinderlos und werde es - freiwillig - wohl auch bleiben.
    Meine Ansicht:
    Haushalt und Kind(er) sind für sich vom Zeit und Arbeitsaufwand ein vollständiger Beruf, eine vollständige
    8 Stunden + Überstunden (nach Bedarf) Stelle.
    Die berufstätige Frau, die noch Kind und Haushalt schultert arbeitet mE für 2; und bekommt dafür kaum Anerkennung (kann ja nur alles falsch machen...)

    Es könnte - so meine Theorie
    einigermaßen funktionieren, wenn der Ehemann die andere Hälfte der Verantwortung UND Arbeit (Haushalt und Kind)
    übernimmt,
    sprich, auch einspringt, wenn die Kita ausfällt uä und nicht immer "nur" die Mutter.

    Meines Erachtens werden die Frauen da ziemlich im Stich gelassen...



    Zum Thema "in Vereinen anmelden"
    danke laluna,
    jetzt weiß ICH endlcih was ich von der Dame zu halten habe
    hat sie sich auch darüber ausgelassen, wie deine Kinder zu den ganzen Vereinen hinkommen sollen?
    Fliegend? Zu Fuss?
    Mit dem Fahrrad 30 Min über ne Hauptverkehsstrasse???

    Mag sein, daß das in überdurchschnittlich gut verdienenden Haushalten geht, seine Kinder mit dem Taxi in den Sportverein fahren zu lassen,
    real siehts doch wohl so aus, das "Mutti mal wieder den Fahrdienst übernimmt" und der Tag für sie damit gelaufen ist.


    Entsetzlich finde ich, wenn Frau sich dafür rechtfertigen muß wieder arbeiten zu gehen,
    (merkwürdigerweise muß der Mann sich dafür NIE rechtfertigen!)
    egal ob ganz oder halbtags...
    Bestimmt ist es für manche Kinder toll Mama den ganzen Tag da zu haben,
    bestimmt ist es auch aber auch nicht das schlimmste der Welt, tagsüber nicht den ganzen Tag von Mama betuddert zu werden...
    so oder so, kann man eine glückliche Kindheit haben...
    ich war zB vom 2,5 ten Lebensjahr im Kindergarten...
    Lt meinem Papa ein begeistertes Kindergartenkind (einzelkind und da hatte ich jede Menge Gesellschaft )
    ich denke das die Zeit mich sehr positiv zum kommuhnikativen Menschlein gemacht hat.
    Ebenso toll kann es mit 1 oder 2 Geschwistern für das nächste Kind zu Hause sein...
    Meines Erachtens gibt es kein "das sit richtig" im Bereich Kindererziehung.



    Von der Politik, insbesonderen dem Fmaillienministerium, erwarte ich, dass es Rahmenbedingungen schafft, die es den Eltern (BEIDEN) möglich macht, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen ohne finanziell gleich massive Abstriche machen zu müssen,
    das Eltern wieder die Zeit haben sich um die Erziehung
    und Bildung ihrer Kinder zu kümmern und Kinder nicht
    irgendwie so "mitgeschleppt" werden in dem stetigen Bemühen der Frau irgendwie allen (Kind, Mann, Beruf Haushalt) gerecht zu werden.

    Soweit mal mein Plädoyer zur Familie

  4. #84
    Wuermelchen1976
    Gast

    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    Zitat Zitat von Sonnenschnuckel Beitrag anzeigen

    Was Abhängkeit von einem Gehalt bedeuten soll, versteh ich nicht. Jeder Single oder Alleinerziehende lebt doch auch nur von einem Gehalt...deswegen sucht der sich doch auch nicht zwei Jobs, falls man bei einem gekündigt wird??
    Naja, aber haben Singles und Alleinerziehende nicht auch einen anderen Lebensstandard als eine Familie, wo man sich heraussuchen kann ob ein Partner ganz zu Hause bleiben kann?

    Ein Single hat nur für sich zu sorgen! Dementsprechend kleineren Wohnraum, weniger Haushaltsausgaben.

    Ein Alleinerziehende/r kann/oder muß je nach dem Unterhalt des Ex-Partners arbeiten. Das ist von Fall zu Fall verschieden.

    Meine Meinung dazu.

    Ach und zu Frau von der Leyen. Bisher kann ich zu den Vorsößen nichts negatives sagen.
    Endlich kommt mal jemand und ist für Familie.
    Das es gerade in der Politik schwer ist es allen Recht zu machen und es immer irgendwo Verlierer gibt, weiß glaube ich auch jeder.

    Auch ein kleiner Einwurf.

    Ist es nicht schön dass seit Anfang des Jahres mehr Kinder geboren wurden als letztes Jahr zu dieser Zeit? Schöne Meldung gestern.

    Lg Dany

  5. #85
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    ich denke wir sollten in D mal ein wenig lockerer werden von unserer Einstellung....Kinder bekommen einen Schaden wenn die Mutter arbeiten geht, wenn sie zu Hause bleibt, wenn sich nicht an diverse Erziehungsratgeber gehalten wird die gerade in sind oder die von einer Person als richtig empfunden werden, weswegen dann alles falsch ist usw....
    da könnten wir uns von unseren Europäischen Nachbarn mal eine Scheibe abschneiden, die gehen mit ihrem Nachwuchs wesentlich entspannter um, die Frauen werden in die Schwangerschaft nicht in Panik versetzt, weil angeblich irgendwelche Werte nicht in Ordnung sind, und es wird von außen nicht so viel Druck auf die Mütter ausgeübt, daß alles perfekt sein soll (sei es bei den Hausfrauen/männern oder den arbeitenden Elternteilen)...

  6. #86
    Senior Mitglied Avatar von katjes
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    @Hella: Ich habe wirklich nirgends geschrieben, dass ich berufstätige Mütter diffamiere!!! Das musst du mir schon zitieren. Ich bin nur der Auffassung, dass das Modell "ein Elternteil betreut die Kinder bis sie aus dem Haus sind" mein Ideal ist und das darf es ja.
    Und ich bin von der finanziellen Planung so gut dabei, dass unsere Kinder auf alle Fälle ein Instrument lernen können, oder in einen Sportverein oder Ähnliches. Wir denken ja nicht nur für heute. Z.B. sparen wir jetzt schon monatlich für Lisa etwas an, das dann für eben solche Ausgaben sind. So kommt man mit relativ kleinen Beträgen sehr sehr weit, denn jetzt braucht es Lisa noch nicht und wenn sie es braucht, wird erstens weitergespart und zweitens hat es sich angesammelt. Ihr persönliches Geld von Taufe, etc. ist natürlich nicht davon betroffen, das gehört ja ihr persönlich. So wird es auch mit weiteren Kindern laufen.
    Du kannst gerne zweifeln, aber auch meine Eltern haben oft andere in Staunen versetzt wie weit man mit Geld kommen kann, wenn man sich gut organisiert. Es kommt so sehr darauf an, wofür man sein Geld ausgibt.
    Und ich glaube, es war Katrin, die treffend gesagt hat: man muss gucken, ob es geht, wenn man so weiterleben will wie bisher. Die Standards, die man halten will, sind so unterschiedlich. Wir leben gut - für uns. Sogar sehr gut. Aber für manch einen wäre es vielleicht zu wenig. Wir sind zufrieden, max. einmal im Jahr Urlaub zu machen, z.B. an die Nordsee. Manch einer fliegt halt lieber nach Tunesien oder so. Ich verurteile da nichts, aber je nach gewünschtem Standard, sieht es auch finanziell aus.
    Wir planen sogar in absehbarer Zeit zu bauen, dann wenn mein Mann fest angestellt ist und auch etwas mehr verdient. Ich bin stolz, dass wir bisher so weit gekommen sind und überzeugt, dass es auch mit etwas Eigenem klappen wird.
    Was werde ich machen, wenn meine Kinder im Kiga und/oder Schule sind, Freunde treffen usw.? Ich glaube, ich werde mit Haushalt, Hauspflege, Garten genug zu tun haben. V.a. wenn man einen Gemüsegarten hat, gibt es eigentlich immer etwas zu tun. Zudem will ich ja auch Zeit für Hobbys haben, so wie jeder. Auch dafür wird dann sicher ein kleines bisschen mehr Zeit sein. Ich werde mich sicher nicht langweilen. Zudem möchte ich weiterhin viel mit meinen Kindern unternehmen, ein offenes Ohr für sie haben, wenn sie mich brauchen usw. Ich habe das bei meinen Eltern sehr genossen.

    @Amelie: Danke!

    Und noch einmal zu Ursula v.d. Leyen. Wie oft wird sie wohl ihre Kinder sehen? Sie rühmt sich damit, ihren Kindern NIE einen Brei selber gekocht zu haben. Sie hat ihre Angestellten, die alles für sie machen. Aber hat sie dann wirklich Ahnung von Familie? Sie hat genug Geld, um sich alle Annehmlichkeiten für sich selber zu schaffen. Wer hat das als normale Familie schon? Hat sie Probleme, wenn sie kein soziales Netzwerk hat? Hat sie Probleme, eine Tagesmutter zu bezahlen bzw. zu finden? Sie hat schlichtweg genug Geld, um alle Probleme aus dem Weg zu räumen ( hat sie sich vielleicht auch verdient, aber es entspricht ja nicht dem Status einer normalen Familie). Sie weiß doch gar nicht, wie das ist, solche Probleme zu haben, weil sie sie selber nie hatte. Das ist das Problem, was ich an ihr sehe, v.a. aber dass sie als Supermutter hingestellt wird! Das ist sie definitiv nicht. Ihre Politik ist natürlich eine andere Schiene. Mir geht es um ihre persönliche Seite und dass sie darin so verherrlicht wird.
    Und ich finde nicht, dass beide Seiten gleichberechtigt angesehen werden. Außer jetzt mit dem Erziehungsbonus. das ist ein kleienr Schritt für die andere Seite. Ich will damit nicht sagen, dass keine Kita-Plätze geschaffen werden sollen, aber es wird doch eigentlich nur davon geredet. Eine wirkliche Wahlfreiheit wird nicht angegangen. Der finanzielle Anreiz müsste gehaltsähnlich sein und das nicht nur für 1 Jahr, dass die Eltern wirklich die Wahlfreiheit haben, mindestens 3 Jahre zu Hause zu bleiben. So ist das Elterngeld ein ganz guter Ansatz, auch wenn wir Nachteile davon haben. Nur es reicht nicht und ich bezweifle, dass das Elterngeld und mehr Kita-Plätze auf Dauer zu mehr Kindern führen wird. Man wird es sehen.

    lg Katja

  7. #87
    Senior Mitglied Avatar von laluna75
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    @tara
    nein, hat sie leider nicht. Sie hat auf meine zweite Mail nur kurz und knapp antworten lassen, das natürlich nicht jeder zufrieden zustellen sei. Jeder müsste dann privat auch etwas beitragen.

    Mein Problem ist ja die Einstellung die durch die Medien verbreitet wird, dass mit einem Krippenplatz alles besser läuft. Leider finde ich, vergißt dieses Programm die älteren Kinder. Solange meine zwei in die Kita gingen, hatten wir keinerlei Probleme.
    Heute wird von mir als Mutter wesentlich mehr erwartet, was ich glaub ich auch ganz gut hinbekomme. Ärgern tue ich mich natürlich über die Blauäugigkeit der Krippenplätze. Was macht man denn mit Schulkindern?

    In den Medien gibt es derzeit zwei "Kinder"Themen. Krippe und Ausbildung... dazwischen gibt es offensichtlich nix ausser Pisa und daran sind ja nicht die Eltern schuld. ?)

    Ich finde wir als Eltern müssen viel dazubeitragen das Miteinander zu gestalten. Ich beneide jede Mutter die zu Hause ganz aufgehen kann, ich könnte es nicht. Auch hier denke ich jedoch es gibt die verschiedensten Themen:

    1. Mutter zu Hause
    2. Mutter zusätzlich ausser Haus beschäftigt
    3. Mutter freiwillig zu Hause / ausser Haus
    3. Mutter unfreiwillig zu Hause / ausser Haus

    ich kenne aus jeder dieser Kategorien eine Mutter mind.

    Eine Freundin hat 3 Kinder. Zwei in verschiedenen Grundschulen und eines bereit für die Krippe. Sie macht die Zwerge jeden Morgen fertig und solange sie zu Hause war (bis vor 4 Wochen) hat ihr Mann ausschlafen können bevor er um 11 Uhr seinen Dienst im Verkauf angetreten ist. DAS hat sie aufgeregt, er war aber nach dem 3. der Auffassung sie muß das jetzt mal wuppen (das sie beide das dritte Kind wollten und abgesprochen hatten wie es weiter geht war vom Tisch). Jetzt muß er auch mit ran und in ein paar Wochen zieht er aus, weil ihm das alles zuviel ist und er mit der Verwandlung seiner Frau nicht zurecht kommt.

    Eine Freundin von mir liebt es zu Hause zu sein. Ich denke bei 5 Kindern zwischen 7 und 14 ist da auch wirklich nix anderes möglich. Sie liebt es zu Hause und mag den Trubel.

    Eine Bekannte hat zwei Kinder und ein AuPair. Sie ist ohne Vater zur Familie geworden und arbeitet als Ärztin im Schichtdienst. Keine Spur von zurückstecken. Sie sieht ihre Kinder manchmal nur alle 14 Tage weil sie erst kommt, wenn diese schon im Bett sind. Sie mag es genau so.

    Eine Freundin von mir (unsere Töchter sind gleichalt) hat von ihrem Mann gesagt bekommen, während der Kindergartenzeit kann sie halbtags arbeiten, aber wenn das Kind in die Schule kommt muß sie aufhören.
    Das macht sie nun bereits das 4. Jahr und ist total unglücklich zu Hause den ganzen Tag.

    Ich denke zusätzlich zu Frauen die zusammenhalten und sich nicht gegenseitig "verteufeln" weil jeder sein Leben lebt, ist für mich eines der wichtigsten Merkmale für das Gelingen des jeweiligen Lebens, dass die Partner an einem Strang ziehen.

    Und solange der Partner die Entscheidung mitträgt (und auch zu Hause bleibt wenn das Kind krank ist, die Schule früher endet, ein Schulfest am Nachmittag geplant ist) kann ansich nix passieren, oder?

    Viele Grüße

  8. #88
    Rose
    Gast

    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    Zitat Zitat von laluna75 Beitrag anzeigen
    Eine Freundin hat 3 Kinder. Zwei in verschiedenen Grundschulen und eines bereit für die Krippe. Sie macht die Zwerge jeden Morgen fertig und solange sie zu Hause war (bis vor 4 Wochen) hat ihr Mann ausschlafen können bevor er um 11 Uhr seinen Dienst im Verkauf angetreten ist. DAS hat sie aufgeregt, er war aber nach dem 3. der Auffassung sie muß das jetzt mal wuppen (das sie beide das dritte Kind wollten und abgesprochen hatten wie es weiter geht war vom Tisch). Jetzt muß er auch mit ran und in ein paar Wochen zieht er aus, weil ihm das alles zuviel ist und er mit der Verwandlung seiner Frau nicht zurecht kommt.


    Die Konstellationen treiben mich jedesmal von null auf hundert....
    Meiner Ansicht nach müßte dieser Mann alle drei Kinder mitnehmen (ich weiß, den Kindern wär damit nicht gedient) und sich um sie kümmern müssen!
    und nicht nur der Wochenendpapi werden, der sich sonstwo dann immer so fürchterlich grämt daß er die lieben kleinen ja nur sooooo selten sieht...
    *aufderpalmerumwipp*
    Immer heißt es "die Gleichberechtigung"
    aber letztendlich bleibt alles, was mit Kindern zu tun hat in letzter Instanz an der Frau hängen.
    Wenn SIE nicht im Beruf zurücksteckt: keine Kinder
    wenn SIE sich nicht kümmert: er tuts bestimmt auch nicht
    Wenn s nicht läuft: wer fängt ein neues Leben an: ER
    Wer bleibt mit den Kindern zurück und versucht sein Leben nun mit den Kleinen in den Griff zu kriegen: SIE

    Und das Schlimme ist, Wir werden es nicht mehr miterleben, das sich daran etwas ändert...
    vielleicht in weiteren hundert Jahren
    (ist ja schon ermutigend, was die letzten 100 Jahre für Frauen erreicht wurde)

    Nein ich bin keine Emanze - mich ärgert nur diese "Rollenzuweisung" ohne das die betreffenden gefragt werden ob sie s so wollen....

    ich glaube ich bin jetzt besser still, über das Thema geh ich ungebremst von null auf hundert und habe keine Möglichkeit gelassen zu bleiben...

  9. #89
    Senior Mitglied Avatar von laluna75
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    Off-Topic:


    tara ich bin da voll und ganz bei Dir.
    wenn ich sie nicht schon fast 6 Jahre kennen würde, könnte ich es selbst nicht glauben. Sie hat seit die kleinere der Großen in der Kita war gearbeitet und dann kam der Kleine nach, weil er sich unbedingt noch einen Stammhalter gewünscht hat und drei Kinder abgemacht waren.

    Seit 2 Jahren leben sie von der Hand in den Mund. Seit 2 Jahren ist die Wohnung einfach zu klein. Papi kam heim und wenn ihm das Abendessen nicht zusagte, ging er trotz Geldproblemen zum Fastfoodrestaurant...

    Er hat sich verändert. Sie hatten einen Plan und ich würde ihm wünschen er müsste sie mitnehmen und sich zwangsweise um ihn kümmern.

    Was ich allerdings besonders dramatisch finde, oder tragisch, die beiden Großen finden es gut das Papa auszieht.

    Erwähnen muß ich wohl nicht dass er über alles klagt. Kein Geld. Sie verdient nun, aber trotzallem muß er Unterhalt zahlen obwohl sie gehen will. *leicht verdrehte Tatsachen*




    Tara du hast schon recht, an der Mutter bleibt es (bis auf wenige Ausnahmen) hängen.

    Ich wünsche allen Müttern, das sie in Frieden mit ihrer Lebensweise leben dürfen ohne von irgendwo verurteilt zu werden, solange es den Kindern gut geht.

  10. #90
    Moderator
    Alles wird gut... Avatar von claudi181
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    Zitat Zitat von tara Beitrag anzeigen
    Die Konstellationen treiben mich jedesmal von null auf hundert....
    Meiner Ansicht nach müßte dieser Mann alle drei Kinder mitnehmen (ich weiß, den Kindern wär damit nicht gedient) und sich um sie kümmern müssen!
    und nicht nur der Wochenendpapi werden, der sich sonstwo dann immer so fürchterlich grämt daß er die lieben kleinen ja nur sooooo selten sieht...
    *aufderpalmerumwipp*
    Immer heißt es "die Gleichberechtigung"
    aber letztendlich bleibt alles, was mit Kindern zu tun hat in letzter Instanz an der Frau hängen.
    Wenn SIE nicht im Beruf zurücksteckt: keine Kinder
    wenn SIE sich nicht kümmert: er tuts bestimmt auch nicht
    Wenn s nicht läuft: wer fängt ein neues Leben an: ER
    Wer bleibt mit den Kindern zurück und versucht sein Leben nun mit den Kleinen in den Griff zu kriegen: SIE

    Und das Schlimme ist, Wir werden es nicht mehr miterleben, das sich daran etwas ändert...
    vielleicht in weiteren hundert Jahren
    (ist ja schon ermutigend, was die letzten 100 Jahre für Frauen erreicht wurde)

    Nein ich bin keine Emanze - mich ärgert nur diese "Rollenzuweisung" ohne das die betreffenden gefragt werden ob sie s so wollen....

    ich glaube ich bin jetzt besser still, über das Thema geh ich ungebremst von null auf hundert und habe keine Möglichkeit gelassen zu bleiben...
    Naja, da werden ja schon fast wieder alle Maenner ueber den Kamm gescherrt. Klar, da bekommt man es immer irgendwie mit...
    Habe 3 Maenner im Umfeld, 2 alleinerziehend, 1 darf immer ums Kind kaempfen und darf die Kleine dann erst nach ewigsten Diskussionen sehen und dann auch nur haben, wenn sie weg moechte...aber dann muss sich bitteschoen auf die Frau eingestellt werden. Wenn sie um 3 Uhr nachts das Kind holen moechte, dann muss das so sein.
    Die anderen beiden Vaeter kommen mit der Situation gut zurecht. Der eine hat noch ein gutes Verhaeltnis zu seiner Ex-Frau, die Kinder haben nie gelitten, weil die Eltern auch nach der Trennung noch ein Team waren.
    Der andere muss die Mutter seines Sohnes foermlich ueberreden, dass sie ihr Kind wenigstens mal besuchen kommt. Er hat selbst in der Gegenwart seiner Kollegen noch nie ein boeses Wort ueber sie verloren und erst recht nicht vor seinem Sohn...der kleine leidet und der Papa hat es mittlerweile nach 6 Jahren fast aufgegeben und der Kleine sieht seine Mutter nur noch, wann sie es fuer richtig haelt.

    Und ich glaube, es gibt auf jeder Seite, Muetter und Vaeter, solche Geschichten...ich denke, wenn man sich aufregen moechte, dann bitte nicht nur die Wut auf ein Geschlecht konzentrieren.

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