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Thema: ⫸ Vereinbarkeit von Kind und Beruf

16.12.2017
  1. #31
    Senior Mitglied Avatar von teddine
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    Hallo,
    ich kann nicht verstehen warum Ursula v.d. Leyen so angefeindet wird. Mag sein, dass man sich mit ihrem Leben nicht identifizieren kann und will - aber man muss es ihr schon lassen: Sie hat das Thema Vereinbarkeit und Beruf wirklich am Herzen - und ohne ihren Einsatz wäre das Elterngeld auch wahrscheinlich nicht gekommen. Und trotz große Widerstände in der Partei setzt sie sich für "unangenehme" und teure Themen ein, wie Kinderkrippen usw. Ich finde diesen Einsatz wirklich gut.

    Von Putzfrau und Angestellten kann jeder halten was er will - ich habe keine Lust zu Hause zu putzen, statt dessen arbeite ich mehr um meine Putzfrau zu bezahlen. Ich denke auch nicht, dass ich später meinen Kindern selber den Babybrei anrühren muss - das können andere genauso gut. Wichtig ist, dass Mutter und Kinder ausgeglichen und glücklich sind - und ich glaube ich wäre jetzt nicht die Hausfrau aus Leidenschaft Mami. Aber jedem das Seine.

    Nun zu unseren Plan (von dem wir nicht so recht wissen, ob er sich verwirklichen lässt, wenn mal ein Baby kommen sollte ) Mein Mann und ich werden, wenn ein Kind da ist, beide zurückstecken und jeder von uns wird weniger arbeiten: ich 60% (immernoch 3 Tage außer Haus), er 80% - und auch wir werden uns ein Netzwerk aus Tagesmutter, Au Pair und Omas und Opas basteln müssen, damit es funktioniert,
    Grüße
    teddine


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  2. #32
    Experte Avatar von Sabsi
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    Das ist eben Einstellungssache. Ich bekomme kein Kind, damit ihm andere den Brei anrühren - auch wenn das die Tagesmutter, die dafür bezahlt wird, sicherlich genauso gut kann - ich mache das nämlich GERN für mein Kind...

  3. #33
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Katinka
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    ich kann dazu ja (noch) nicht wirklich viel sagen. Ich wäre aber sehr wahrscheinlich weder die Supper-Mutter, die 100 % zufrieden mit dem Hausfrauen-Mutter-Dasein ist, noch wäre ich die Business-Mutter, die ihr Kind in die Hände einer Tagesmutter gibt und ihr Kind nur abends zu Gesicht bekommt.
    Ich würde natürlich versuchen, so schnell wie möglich wieder arbeiten gehen zu können (eventuell Teilzeit zu 75 %), aber ich würde auch versuchen, so viel Zeit wie möglich mit meinem Kind zu verbringen. Auch meine beruflichen Ansprüche könnte ich ohne Probleme zurückschrauben (Karriere habe ich jetzt gemacht, ich weiß was es bedeutet und würde dafür nie die Familie hinten an stellen).

    Ich bin übrigens bereits mit 3 Monaten in eine Krippe gegangen und mir hat es in keinster Weise geschadet. Also denke ich mal, würde es auch meinem Kind nicht schaden.

  4. #34
    Senior Mitglied Avatar von katjes
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    Zitat Zitat von Sabsi Beitrag anzeigen
    Das ist eben Einstellungssache. Ich bekomme kein Kind, damit ihm andere den Brei anrühren - auch wenn das die Tagesmutter, die dafür bezahlt wird, sicherlich genauso gut kann - ich mache das nämlich GERN für mein Kind...
    Danke Sabsi, du sprichst mir aus der Seele. Ich frage mich ernsthaft, wozu ich Kinder brauche, wenn das meiste von anderen Personen erledigt werden soll. Dann soll man doch lieber reisen oder sonstwas machen. Wofür habe ich Kinder, wenn ich so gut wie nie da bin? Damit meine ich v.a. auch Ursula v.d. Leyen. Ganz toll, dass sie sich für Krippenplätze einsetzt, aber wenn man manchmal die Finanzierungsvorschläge hört - da bekomme ich das große Grausen. Des Weiteren ist immer nur die Rede davon, wie sich die Eltern selber verwirklichen können, keiner redet von den Kindern. Und ich persönlich fühle mich fast schon diskriminiert, wenn man als "nur" Mama und Hausfrau belächelt bzw. fast schon abgewertet wird. Mir gefällt das ganze Image von Familien nicht, das momentan als normal und v.a. auch gut propagiert wird. Natürlich gehen immer beide Eltern arbeiten und es kann ja auch gar nicht anders sein. *Ironie* . Ich behaupte, dass mehr Eltern zu Hause bleiben würden, wenn allein das Image besser wäre und man nicht ständig blöd angeguckt würde - "Was du arbeitest nicht??". Wie wärs, wenn man mal sagt, es wäre toll, wenn möglichst viele Kinder von einem Elternteil betreut werden können und man hilft da finanziell. Und die, die das nicht möchten oder können, bekommen statt finanzieller Hilfe einen Krippenplatz. Jetzt soll ja sowas wie ein Erziehungsbonus kommen, wenn man seine Kinder selber betreut, was hoffentlich nicht auf Kosten des Kindergelds geht. An sich wäre auch das mal ein sinnvoller Ansatz, auch wenn der Betrag so gering sein wird, dass es für die wenigsten ein Anreiz ist, zu Hause zu bleiben. Aber es ist immerhin eine minimale Anerkennung für die, die eh zu Hause bleiben.
    Aber das führt ja fast schon zu weit vom Thema weg. Für mich ist und bleibt Ursula v.d. Leyen der Graus einer Familienministerin und alles andere als ein Vorbild. Wie es in einer ganz normalen Familie aussieht, wie sich die Familienmitglieder organisieren müssen, davon hat sie wohl keine Ahnung.

    lg Katja

  5. #35
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    alsoe eure meienungen echt in ehren, katjes ud sabsi. nur frag ich mich, wie man sich auf dauer finanzieren will, wenn der mann nicht der riesige großverdiener ist?

    lg, doro

  6. #36
    Unterhaltungskünstler Avatar von Linea
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    Wie auch immer Frau v.d. Leyen als Mutter ist, immerhin hat sie in Sachen Kinderbetreuung Einiges bewegen können, was die SPD lange Zeit nicht angerührt hat!

    Wir haben gerade heute beschlossen, dass ich ab Sep. wieder 20 Std. arbeiten gehen werde. Es gibt inzwischen endlich einen Krippenplatz für Anton und darüber hinaus steht meine Mutter zur Verfügung. Dann haben wir noch einen Babysitter, Antons Patentante und meinen Mann gibt es ja auch noch (allerdings sucht er gerade nach nem neuen Job!). Das wird schon werden! Ich mache mir noch keine zu großen Gedanken über mögliche Krankheitsphasen von Anton. Wer weiß was kommt!

    LG
    Ulla

  7. #37
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    @Katjes: irgendwie ist mir das zu einseitig. Die wenigsten Frauen gehen wirklich Vollzeit arbeiten. Und ich glaube diejenigen, die es wirklich tun, müssen es aus finanziellen Gründen heraus tun. (Alleinerziehende, Studenten, Arbeitslose Männer etc.)

  8. #38
    Senior Mitglied Avatar von katjes
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    @Ulla: Ich habe nie behauptet, dass alle Eltern, die arbeiten, Vollzeit arbeiten gehen. Steht auch nirgends in meinem Text, oder? Und ich kann nur sagen, dass mein Mann nicht gerade Topverdiener, eher Geringverdiener ist und wir dennoch gut leben können. Halt ohne Megaluxus, aber auch nicht so, dass wir jeden Cent umdrehen müssen. Ich weiß also, wie es ist, mit wenig Geld auszukommen und es geht sehr gut. Von daher erscheint mir der finanzielle Aspekt oft vorgeschoben, was nicht heißt, dass es keine Familien gibt, bei denen es eben nicht ohne 2 Jobs geht.
    Und ein (hoffentlich ) letztes Wort zu Ursula v.d. Leyen. Sie suhlt sich in der Anerkennung, die sie als angebliche Supermama bekommt. Und das ist sie definitiv nicht. Politisch ist das wieder eine andere Sache und auch da ist nicht alles Gold was glänzt, allerdings ist das ja bei fast allen Politikern so.

    @blackdoro: Ein großer Aspekt sind die Ansprüche, die man an hat. D.h. wie viel Luxus man auch mit Kind nicht missen möchte. Z.B. können wir uns keine Putzfrau leisten, aber dafür bin ich ja da. Wir gönnen uns sozusagen den Luxus, dass unsere Kinder von mir erzogen werden und nicht von einer fremden Person. Wir machen auch keine Urlaube von 700-1000€ pro Person, was für manche der Standard zu sein scheint (wenn ich so in mein Umfeld gucke). Aber wir brauchen das alles nicht. Wir haben einen guten Lebensstandard und der reicht uns vollkommen. Und da mein Mann momentan wirklich kein Topverdiener ist, eher das Gegenteil, behaupte ich, dass ich da durchaus mitreden kann. Der einzige Unterschied zu anderen Geringverdienern ist nur, dass mein Mann in absehbarer Zeit hoffentlich etwas mehr verdienen wird, aber auch dann wird er bei Weitem kein Topverdiener sein.

    lg Katja

  9. #39
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    hm, ich wollte nach j-ps geburt auch nach 8 wochen wieder halbtags arbeiten gehen. sprich 78 std/monat. aber mein ag machte mir einen strich durch die rechnung und somit fing ich nur auf 400 euro an, sprich 31 std/monat.
    und jetzt kann ich sagen ich bin sooo froh das es so gekommen ist. ich geniesse jede minute mit meinem zwerg - aber auch die tage die ich arbeiten gehe.
    im september wird anstehn ob ich wieder halbtags gehe oder nicht. hatte im märz den fall, das ich soviel einspringen musste, das ich auf halbtagsstunden kam. es ging, war auch mit babysitter zu organisieren - aber es ist kein vergleich dazu, wenn man mehr zuhause ist.
    solang es vom geld geht und es einem vorallem gut bei geht. sollte man tun was man für richtig hält.

    lg sabine

  10. #40
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    Standard ⫸ AW: Vereinbarkeit von Kind und Beruf

    Zitat Zitat von blackdoro Beitrag anzeigen
    alsoe eure meienungen echt in ehren, katjes ud sabsi. nur frag ich mich, wie man sich auf dauer finanzieren will, wenn der mann nicht der riesige großverdiener ist?

    lg, doro
    das einfach ne rechenfrage. wenn ich halbtags gehe, verdien ich ungefähr 200 euro mehr als jetzt. also wenn ich die ganzen betreuungskosten abziehe - und das lohnt sich nciht wirklich.
    mehr als halbtags will ich aber nicht gehn.

    lg sabine

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