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Thema: ⫸ Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft mit!

13.12.2017
  1. #21
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    Ich versteh Deine Argumentation natürlich, Softcake...
    warum trotzdem eine "Extrawurst"? oder vielmehr warum nicht:

    Wenn jede Einrichtung die Ballett anbietet umsatzsteuerpflichtig wäre könnte man das verstehen.
    Die Preise werden bei allen um 19% (oder 18, 17, 15%, egal) angehoben und es wird eben teurer. Dass dabei die kulturelle Erziehung mal wieder auf der Strecke bleibt und dass in Zukunft nur noch russische Ballerinas in der Oper tanzen, weil dort der Beruf angesehen ist und gefördert wird ... ok

    aber:
    es geht nicht nur um Ballett, es geht um Musikunterricht, Schwimmunterricht und jegliche kulturelle Erziehung

    Und vor allem geht es darum dass private Schulen teurer werden müssen und staatliche bzw. gemeinnützige nicht. (wobei hier gemeinnützig nicht mit "selbstlos" zu verwechseln ist. Betreiber einer gemeinnützigen Einrichtung haben Anrecht auf die Vergütung Ihrer Tätigkeit.)

    Ich gehe selbst in Yoga und die Kursgebühren sind nicht ohne. Die Gebühren sind überall auf hohem Niveau, da alle Umsatzsteuer, Miete und Lehrer bezahlen müssen.
    Wenn ein anderer Anbieter die gleiche Leistung knapp 20% günstiger anbietet ist die Verlockung schon sehr groß wo anders hin zu gehen. Bei mir wären das etwa 10 Euro im Monat ... für eine Familie mit geringem Einkommen fällt diese Entscheidung nicht schwer.

    "Wir gehen jetzt in die andere Yoga-Schule, weil unsere Yoga-Schule Ihre Preise ab 2013 um fast 20% erhöht hat!"

    Mit der Kostenkalkulation hat das absolut nichts zu tun! 19% Kosten einsparen ist nicht möglich.
    Ich betreue einige Tanzlehrer und Ballettschulen ... da bleibt nur wirklich nicht viel übrig.
    Wenn Du verlangst dass die Schulen auf 19% Ihrer Einnahmen verzichten, damit die Kursgebühren nicht steigen, verlangst Du sie praktisch umsonst arbeiten.


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  2. #22
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    nun sind öffentliche träger eine andere rechtsform, denke ich.
    so tief stecke ich nicht in der materie.

    wobei ich staatliche ballettschulen, die sich meines wissens, wirklich gezielt auf die ausbildung von tänzern spezialisieren (müssen )- tatsächlich eher den status einer berufsbildenen schule zugestehen würde. analog in etwa wie schulen und hochschulen.

    das sehe ich aber bei einer privat geführten ballettschule nicht, hier steht für mich ganz klar das hobby im vordergund udn ich setze das analog anderer sportschulen, gerne auch wieder yoga.

    ich seh übrigens auhc nicht das sich die regierung über was hinwegsetzt- wenn gesetze neu geregelt werden, dann würde ggf der bfh anders entscheiden müssen, denn der urteilt auch nur auf gültigem recht. also in keinem falle ein hinwegsetzung über etwas.

    auf die geringe menge an tänzern, die das beruflich machen, ist eine befreiuung der USt Pflicht für private Schulen, die ja doch mehr Hobby bedienen, alles andere ist augenwischerei, iwie unwirtschaftlich und auch iwie nicht haltbar.
    im Einzelfall kann man ja gerne klagen und das Gegenteil darlegen.



    soft

  3. #23
    Senior Mitglied Avatar von softcake
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    ich sag nicht das die gebühren nicht steigen sollen- ich sag nur das die UST gerechtfertigt ist.
    und ich sage, wenn es jetzt schon knapp ist bei 60 Std Arbeit die woche, dann sollte man neu kalkulieren und rechnen.

    und wenn man die befürchtung hat das die kunden weglaufen, weil es woanders günstiger ist, dann mag das berechtigt seinm aber das sollte ich mir gedanken um kundenbindung machen. in dem bereich ist der preis sicher nicht das alles entscheidende kriterium.


    soft

  4. #24
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    "wobei ich staatliche ballettschulen, die sich meines wissens, wirklich gezielt auf die ausbildung von tänzern spezialisieren (müssen )- tatsächlich eher den status einer berufsbildenen schule zugestehen würde. analog in etwa wie schulen und hochschulen."

    Staatliche Ballettschulen nehmen Kinder erst ab ca. 14 Jahren und ausschließlich mit exzellenter Vorbildung die sie von uns bekommen. Außerdem geht es hier um Unterricht der nachmittags in Schulen/Kindergärten angeboten wird. Das ist unser Problem. Nicht die staatlichen Berufsschulen.

  5. #25
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Gerbera
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    Es wird tatsächlich an Schulen Ballettunterricht bei Euch erteilt? Im Rahmen eines Jugendbegleiterprogramms oder wie?

  6. #26
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    Eine Tanz-, Musik- oder Sportausbildung fängt im Kleinkindalter an, daher ist die erste Anlaufstelle für interessierte Kinder und Eltern in der Regel eine private Schule.

    Kunst und Kultur ist ein Job der immer schlecht bezahlt ist. Das wird jedem Tänzer, jedem Tanzlehrer und jedem Künstler bewusst sein. Es sind Berufe die aus Überzeugung und am Spaß an der Arbeit gewählt werden.

    Dass in diesem Bereich mit 60 Stunden pro Woche weniger verdient ist als in 35 Stunden an der Kasse einer Tankstelle ist leider Realität, daran ändert keine Kostenkalkulation oder überdachte Kundenbindung etwas.

    Aber nochmal: hier geht es nicht darum die Einkünfte der Schulen und Lehrer zu steigern, sondern konstant zu halten und die Beiträge für Eltern und Kinder auf gleichem Niveau zu belassen.

    Wenn Du Dich mal mit einer Mutter unterhalten hättest die fragt ob ihre beiden Töchter abwechselnd zum Ballett kommen können weil beide so viel Spaß daran haben, sie sich aber zwei Beiträge mit ihrem Gehalt als Alleinverdienerin nicht leisten kann, würdest Du vielleicht darüber auch anders denken.

    Ich für meinen Teil habe alle Argumente vorgebracht, ich will Dich auch nicht auf Biegen und Brechen davon überzeugen. Vielleicht konnten wir ja doch den ein oder anderen Leser davon überzeugen eine Minute seiner Zeit zu opfern und die Petition zu unterzeichnen.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Patrick Spielmann

  7. #27
    Frischling
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    Zitat Zitat von Gerbera Beitrag anzeigen
    Es wird tatsächlich an Schulen Ballettunterricht bei Euch erteilt? Im Rahmen eines Jugendbegleiterprogramms oder wie?

  8. #28
    Frischling
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    Zitat Zitat von Gerbera Beitrag anzeigen
    Es wird tatsächlich an Schulen Ballettunterricht bei Euch erteilt? Im Rahmen eines Jugendbegleiterprogramms oder wie?
    Ja es wird tatsächlich. Mit Einführung von Ganztagsschulen wächst das Freizeitangebot in Schulen enorm. Ich habe viele junge Kolleginnen die bei Kindergärten und Schulen anfragen und dort auch projektmäßig, oder dauerhaft Kurse anbieten. Aber schön ist das nicht. Das sind dann halt Turnhallen, oder Gruppenräume. Da haben wir mit unseren eigenen Räumen schon einen gewissen Vorteil. Aber wenn die Preise zu weit auseinander gehen, dann können wir damit nicht mehr argumentieren. Wir müssten dann jeder Mutter erklären wie genau das mit der Steuer ist..... Deshalb: Entweder einheitlich, oder gar keine Änderung.

  9. #29
    Senior Mitglied Avatar von softcake
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    ich würde sagen , das die erste anlaufstelle mehrheitlich ein verein ist.
    warum sich ballett im verrein dagegen eher nicht durchsetzt, das versteh ich nicht.
    kann ich mir nur mir spartensport erklären.

    passt doch aber- mit den staatlichen schulen- da kann man dann von einem übergang von hobby in eine mögliche berufliche perspektive sprechen. vorher nicht.


    ich führe keine schule, ich bin nur dauergast in einer yogaschule und mit den inhabern mittlerweile privat auch befreundet.
    die haben den übergang von USt frei zur Pflicht am 1.1.12 machen ( müssen ) und denen ist kein Schüler abhanden gekommen als die preise angezogen haben. ich würde die lage tatsächlich so einschätzen das der laden sehr gut läuft, besser als noch vor 12 monaten.
    das muss also nicht unbedingt einen knick in den zahlen geben.

    klar macht man so eine sache nicht auch wirtschaftlichen gründen auf, sondern weil man den sport liebt und mit herzblut an der sahche hängt. trotzdem bewegt man sich in einem wirtschaftlichen raum und so muss auch viel platz dem wirtschaften zugestanden werden. dazu gehören eben auch alle möglichen verpflichtungen.



    soft

  10. #30
    Unterhaltungskünstler Avatar von Heike HM
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    Ich kann natürlich verstehen, dass jemand, der davon betroffen ist, das alles andere als lustig empfindet. Zumal es, wie oben geschrieben wurde, exsistentiell ist. Von daher kann ich das Entsetzen der unmittelbar Betroffenen nachvollziehen. Ich finde den Job und das Engagement auch sehr ehrenhaft. Und natürlich ist es unerträglich, dass Kunst und Kultur vernachlässigt werden und damit der Bildungsauftrag immer weniger ernst genommen wird.
    Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Umsatzsteuergesetz gerechter werden sollte.
    Ich bin bis auf die Vorliebe für Yoga ganz bei Soft. Sie hat meine Argumente bereits alle aufgeführt. Eine Ballettschule ist keine berufsbildende Einrichtung. Sie dient in erster Linie dem Freizeitsport. Und deshalb fallen derartige Einrichtungen nicht unter die Privilegierung der berufsbildenden staatlichen Einrichtungen.
    Wenn man das anders sieht, hat man noch immer die Möglichkeit, sich privilegieren zu lassen.

    Ich bin uber deine emotionale Argumentationsführung überrascht, Patrick. Die Abkürzung in Ddeinem Nick verrät ja Deinen Broterwerb und ich hätte eher nicht vermutet, dass ein Mann vom Fach einen derartigen Aufruf startet.
    Natürlich hat der Bäcker mit seiner 7%igen USt eine gewisse Privilegierung. Aber bitte, dann war das ein von mir schlecht gewähltes Beispiel. Such Dir aus Deinem Mandantenstamm einen anderen Unternehmenszweig
    aus, der mit 19% umsatzversteuert. Es geht um die Gleichstellung der Unternehmer. Es ist gerade nicht richtig, wenn Jills Schwester meint, sie will nicht schlechter gestellt werden als andere. Sie verliert ihre Besserstellung den anderen Unternehmern gegenüber. Und das aus der Sicht meines Bäckers und des Mandanten Deiner Wahl doch zu Recht.
    Und wenn man meint, man hätte einen Bildungsauftrag im Gegensatz zur Yogalehrerin, dann bleibt der Weg über 4 Nr 21.... Ich sehe da zwar keine große Chance, aber letztlich ist ja alles eine Frage guter, emotionsarmer, gesetzesnaher Argumentation

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