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Thema: ⫸ Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft mit!

11.12.2017
  1. #11
    Experte Avatar von utah
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    @Jill: wenn sie nich viel verdient, müsste sich die Umsatzsteuer und die Vorsteuer eigentlich fast aufheben, so dass ans FA nur eine geringe zahllast abzuführen wäre. Problematisch ist vielleicht, dass sie bisher, weil sie befreit war von er Umstzsteuer, nicht darauf geachtet hat, wie Verträge, Rechnungen gefertigt wurden. Denn Vorsteuer darf nur gezogen werden, wenn formell alles ordnunsgemäß ist und das hat sie bisher nicht gestört. Da muss natürlich später drauf geachtet werden. Und hinzu kommt der bürokratische aufwand, der natürlich auch da ist, weil die Vorsteuern gebucht werden müssen.

    Wundern tut es mich ehrlich nicht, dass sie Ausnahmeregeln einschränken. Denn auch schon bisher waren die Ausnahmen für staatlihe Schulen streng, für private umso mehr. Wie Softcake schon schrieb, es ist schwer die Grenze zu anderen Schulen zu ziehen, und das führte in der Vergangenheit sicher schon zu Strittigkeiten. Deshalb schafft man nun solche Ausnahmeregeln ab. Staatlich und umsatzsteurlich gesehen, ist das leider konsequent. Zumindest wenn man weiß, für welche Schulen es bisher Befreiungsvorschriften gab.


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  2. #12
    Unterhaltungskünstler Avatar von Heike HM
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    Das ist absolut richtig, der Großteil der Einrichtungen verdient in der Tat keine goldene Nase. Aber es gibt ganz viele andere Unternehmenszweige, denen es ähnlich geht. Bäckereien zB. Der Unternehmensgleichheit wegen muss da eine einheitlichere Linie geschaffen werden, denn es ist ja besonders dem Bäcker nicht begreiflich zu machen, warum er Umsatzsteuer bezahlen soll, der Tanzlehrer aber nicht.
    Nicht nur die Gleichstellungen der Unternehmer muss neu geregelt werden, auch die Besteuerung der einzelnen Wirtschaftsgüter. Gern genannte Bsp sind da ja die Tiernahrung und die Babynahrung.

  3. #13
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    Ich habe jetzt meiner Schwester den Link hier auch mal zukommen lassen. Sie kann vielleicht nochmal ihre Sicht der Dinge darstellen, ich möchte hier ja auch kein Halbwissen aus zweiter Hand verbreiten.

  4. #14
    Frischling
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    Hallo,

    offensichtlich wurde hier einiges falsch verstanden und bevor die Petition in ein schlechtes Licht gerückt wird, möchte ich gerne Stellung beziehen.
    Zunächst mal zum Yoga: Yoga zählt nicht zum Kulturgut unseres Landes (edit by Jill: Und genau das war offensichtlich der Grund für die Umsatzsteuerbefreiung), sondern ist ein Freizeitsport. Oder hast du schon mal eine Yogalehrerin in der Berliner Oper bewundert? Sicher nicht.
    Wir sind seit vielen, vielen Jahren umsatzsteuerbefreit, weil man erkannt hat, dass es Berufe gibt die man nur erlernen kann, wenn man im Kindesalter beginnt. Wir beispielsweise Balletttänzerin/pädagogin. Und übrigens nicht Yogalehrerin. Um den Beruf zu erhalten brauchen wir also Schulen die auf semi-professionellen Niveau arbeiten, um Schüler dann irgendwann an Berufsfachschulen zu Tänzern und Pädagogen von morgen zu machen. Da unser Beruf (Tanzpädagogin) nicht geschützt ist und jeder, sogar eine Yogalehrerin, eine Ballettschule eröffnen kann, war und ist die Befreiung von der Umsatzsteuer das letzte "Gütesiegel" das wir haben und was uns als professionellen Betrieb auszeichnet und von schlechten Schulen unterscheidet. Dafür tuen wir übrigens auch viel. Beispielsweise Förderklassen, Fortbildungen, teures Personal und keine Menschen mit irgendwelchen Wochenendtrainigsscheinen.
    Zum Kleinunternehmertum: Natürlich sind wir keine Kleinunternehmer. 17500 € UMSATZ, das würde bedeuten, dass ich vielleicht 400 € im Monat verdiene.
    Und zuletzt: Wir können ja dann die Umsatzsteuer wieder ziehen und das gleicht sich dann aus? Dann soll sich also jeder Unternehmer freuen, wenn er diese ziehen darf? Gewiss nicht. Ich arbeite vielleicht 60 Stunden in der Woche und verdiene damit (seit ich meine eigene Schule habe) ein Gehalt von dem ich alleine ganz gut leben könnte, aber niemals eine Familie ernähren könnte. Ich investiere meine ganze Freizeit in die Schule und habe gerade letzten Monat fast 2000 € in Kostüme für unsere Aufführung investiert. Das wird nicht mehr möglich sein, wenn das Gesetz in Kraft tritt. Fairerweise möchte ich aber sagen, dass es stimmt, dass keine Erhöhung um 19 % eintreten würde, sondern evtl. um die 15 %. Schlimm genug. Die Qualität dieser Schulen wird sehr leidern. Und die Lehrer, deren Ausbildung zu den längsten überhaupt gehört und oft im Alter von 6 Jahren beginnt, verdienen dann einen Hungerlohn. Aber evtl. könnte dann die Yogalehrerin die Berliner Oper füllen und in Zukunft für das kulturelle Leben in Deutschland sorgen.
    Wir wollen keine Steuererleichterungen, wir wollen nur nicht klamm heimlich schlechter gestellt werden (ganz zu schweigen von den Gema Tarifen die in diesem Jahr horrend gestiegen sind und auch von uns zu tragen sind).
    Ich gehöre nicht zu denen die immer schreien, wenn der Staat Geld will, aber warum man das jetzt bei den kleinsten Betrieben überhaupt holen muss, ist mir unklar und es gefährdet die qualitative Vorausbildung eurer Kinder in den jeweiligen Bereichen. Das Einkommensschwache auch wieder hinten runter fallen ist klar.

  5. #15
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    Ich möchte mich auch kurz zu Wort melden, bezüglich Umsatzsteuer und Vorsteuer ... mein Thema

    Es ist natürlich richtig, dass die Vorsteuer im Gegenzug abgezogen werden kann wenn man Umsatzsteuer bezahlt. Das Problem dabei ist, dass Ballettschulen jedoch kaum Vorsteuer in Rechnung gestellt bekommen.

    Der Großteil der Kosten entsteht durch Miete und Gehälter in denen eben keine Vorsteuer enthalten ist. Die freischaffenden Lehrer müssen in Zukunft auch 19% auf Ihre Rechnungen aufschlagen. Die Vorsteuer aus diesen Rechnungen kann man also in den "Vorteil" nicht mit einbeziehen.

    Der Vorsteuer-Abzug würde den Mehrbeitrag für Eltern und Schüler also nur unwesentlich mindern.
    Dazu kämen in Zukunft auch die Verwaltungskosten für monatliche Buchführung und USt-Voranmeldung an das Finanzamt. Bisher konnten kleine Ballettschulen noch auf einen Steuerberater verzichten, weil eine Gewinnermittlung ohne Umsatzsteuer kein Hexenwerk ist. Ich denke dass sich die meisten Ballettlehrerinnen dies mit Umsatzsteuer nicht mehr zutraun. Die Verwaltungskosten steigen also enorm.

    Zum Bäcker möchte ich kurz ausführen dass dieser sehr wohl eine "Steuervergünstigung" genießt.
    Er verkauft Lebensmittel zum ermäßigten Umsatzsteuersatz mit 7%.


    Bezüglich der Ballettschulen gab es ein BFH-Urteil aus dem Jahr 2008, sowie ein BMF-Schreiben der Finanzverwaltung (BMF, Schreiben v. 3.4.2012, IV D 3 – S 7179/07/10006) aus dem April diesen Jahres (!) in dem klargestellt wurde, dass eine Ballettschule berufsbildend und förderungswürdig ist.

    Die Regierung setzt sich - wieder ein mal - über Gerichtsentscheide der höchsten Instanz und einer allgemeinverbindlichen Verordnung der Finanzverwaltung hinweg.
    Frei nach dem Motto: Das passt uns so aber nicht, ändern wir doch einfach das Gesetz.
    Das ist so als würde ich ein Halteverbotschild absägen weil ich da eben parken will.

    Darum die Bitte an Euch die Petition zu unterstützen. Im Sinne der künftigen Generationen darbietender Künstler.

    Vielen Dank und schöne Grüße
    Patrick Spielmann

  6. #16
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    Naja, ein Gericht kann feststellen ob eine ballettschule Berufsfördernd und förderungswürdig ist. Aber ob sich unser Staat das per Gesetz weiter leisten kann oder will, entscheidet in der Tat die Gesetzgebung. Und dass Gesetze zeitweilig zum Nachteil bestimmter Gruppen geändert werden, ist ja nichts neues. das Gericht kann nur feststellen ob ein "Unternehmwr" die Voraussetzungen im Sinne eines Gesetzes erfüllt. Darauf bezieht sich m.E. das zitierte Urteil. Ob das eine Ungleichbehsndlung ist, muss ein Gericht im Zweifelsfall neu prüfen. Aber da bin ich dann skeptisch. Es kann ja auch nicht sein dass am Ende ein Gericht entscheidet wie weit "Kulturgut" in Deutschland gefördert wird. Und nix Führungsrolle aber wir haben weiß Gott andere schwerwiegendere finanzbaustellen in Deutschland. Da wird halt erst einmal an Kultur gespart.

    Völlig objektiv dargestellt, persönlich mag ich es vielleicht auch bedauerlich finden.

  7. #17
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    Die Ungleichbehandlung ist dahingehend gegeben dass Schulen, die nicht auf die Erzielung von Gewinnen ausgerichtet sind, künftig weiter Umsatzsteuerbefreit sind. Also alle staatlichen Schulen.

    Diese Schulen können die Ausgaben für Lehrer gewinnmindernd berücksichtigen.
    Alles was übrig bleibt kommt dem Erhalt der Schule zu gute. Generell ja richtig so.

    Aber eine private Ballettschule ist darauf angewiesen Gewinne zu erwirtschaften und diese auch für die Lebenshaltung der Betreiberin / des Betreibers zu entnehmen. Und genau daran scheitert in Zukunft die Umsatzbefreiung. Eine private Schule kann nicht ohne Gewinnerzielungsabsicht geführt werden.

    Die kleine Ballettschule, die sich den Mantel einer juristischen Person schlicht nicht leisten kann, muss Umsatzsteuer bezahlen, eine große staatliche Schule oder eine gemeinnützige GmbH nicht.

    Das ist eine Ungleichbehandlung und wettbewerbsverzerrend, da die Kursgebühren von privaten Schulen dann immer teurer sein müssen um auf den gleichen Ertrag zu kommen.

    Viele Grüße
    Patrick

  8. #18
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    das ballettschulen von der USt Pflicht befreit werden, weil berufsfördernd- das finde ich nun wirklich ne regelung die abgeschafft gehört.

    ich finde das du schon sehr verbittert klingst. ich hab vielleicht noch keine yogalehrerin in der berliner oper gesehen- aber doch ganz viele die diesen beruf ausüben. und das zum teil von kindesbeinen an.
    aber das soll aj gar nicht das thema sein.

    wieviele ballettschulen gibt es, und wieviele kinder darin? die aller wenigsten machen das tanzen zum beruf.
    und da stellt sich die frage- ist es erstrebenswert einen beruf durch eine steuerbefreiuung zu fördern, der gesundheitlich so ambivalent zu sehen ist?

    letztendlich kann ich jeden sport zum beruf machen, die herleitung macht keinen sinn für mich.

    ballett ist aber auch kein sport des kleinen mannes- also aus diesem grund auch nicht besonders förderungssinning.

    tatsächlich finde ich das der gesetzgeber hier eine lücke schliesst. einen besonderen schutz weil berufsfördernd sehe ich nicht.

    und andere schulen, von mir aus gerne wieder die yoga schule ( ja, ich liebe yoga ) - muss all diese dinge tun und lebt trotzdem.
    vielleicht doch die kalkulation überdenken... ne andere lösung sehe ich nicht, denn ich glaube nicht das die petition erfolg haben wird.




    soft

  9. #19
    Frischling
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    Und meinst du auch, dass er gerecht ist, dass öffentliche Schulen nicht Umsatzsteuerpflichtig sind? Das heißt der Kunde hat dann die Wahl zwischen Ballett für 30 € im Monat und für 38 € im Monat. Hier geht es nicht nur um die Tatsache, dass wir mehr Steuer abführen sollen hier geht es vor allem um die Tatsache, dass die öffentlichen Schulen besser gestellt sind.
    Und: Es mag schon sein, dass irgendwer Yoga seit Kindesbeinen ausübt. Aber meinst du das ist nötig um den Beruf auszuüben. Nein. Im Tanz schon. Aber das tut hier eigentlich nichts zur Sache. Hier geht es wie oben erwähnt um die Ungleichstellung von gleichen Leistungen.

  10. #20
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Gerbera
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    Standard ⫸ AW: Umsatzsteuerpflicht für Musik-, Tanz- und Ballettschulen verhindern! Bitte helft

    Ich denke, wenn schon dann müssten alle Ballett- und Musikschulen umsatzsteuerpflichtig sein.
    Ich wusste allerdings gar nicht dass es auch staatliche Ballettschulen gibt. Die Streichungen die alle vorgesehen sind, treffen alle hart. Wenn ich mir überlege, dass man hier in BW 11.600 Lehrerstellen gestrichen werden und das obwohl die KLassen voll sind und man eigentlich noch viel mehr Leute bräuchte, dann wundert mich eigentlich nichts mehr.

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