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Thema: ⫸ Teures Benzin, weniger Autofahren?

11.12.2017
  1. #31
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    @Sonnenschnuckel: Ich weiß ja nicht, wie intensiv du dich mit dem Thema auseinandergesetzt hast. Ich habe allerdings den Eindruck, dass du meine Postings nicht besonders differenziert liest. Wir liegen nicht so wahnsinnig weit auseinander mit unseren Meinungen: Natürlich will ich nicht, dass Leute vom land alle in die Stadt ziehen, ich will nicht, dass Rentner auf dem Weg zur weit entfernten Apotheke vom Rad fallen, weil sie den langen Weg nicht schaffen, ich will nicht, dass Leute auf dem Land nicht mehr arbeiten, ich will nicht, dass Leute auf dem Land verhungern, weil sie den Supermarkt zu Fuß nicht erreichen. Ich denke auch nicht, dass du mir das ehrlich unterstellst, oder?

    Um die Diskussion zu versachlichen, versuche mal, mein Wissen aus dem VWL-Studium zusammenzukratzen und zu erklären, was ich meine.

    Der Preis, den wir zahlen, wenn wir etwas kaufen, enthält die Kostenfaktoren, die zur Produktion der Sache beigetragen haben: Förderung von Rohstoffen, Transportkosten, Produktionskosten und so weiter. Es gibt allerdings viele Faktoren, die nicht im Preis enthalten sind:
    - Kinderarbeit
    - Ausbeutung von Arbeitskräften, Billiglöhne
    - Ausbeutung von Ressourcen
    und so weiter machen viele Produkte billig. Aber nur scheinbar. Denn irgendwer muss die Preisdifferenz bezahlen. Bei der Ausbeutung von Ressourcen sind es meist die kommenden Generationen und die Menschen in den ärmeren Ländern der Welt. Oder es sind die Menschen, die zunehmend unter Hochwasser leiden, die Bauern, denen die Ernte entweder erfriert oder verdörrt. Und damit sind es letztendlich wir alle, die den Preis zahlen, weil der Staat und damit der Steuerzahler regulierend eingreift.

    Wenn man einfach den gesunden Menschenverstand benutzt und ganz ohne Ideologien und ganz ohne an den eigenen Geldbeutel zu denken nachdenkt, kommt man zu dem Ergebnis, dass die im Verhältnis zum wirklichen Preis niedrigen Benzinpreise irgendwie ausgeglichen werden müssen. Intelligent wäre es, die Differenz zwischen wirklichem und scheinbarem Preis in die Forschung nach Technologien zu stecken, die die Schäden aus exzessivem Autofahren vermindern können.

    Es gibt im Prinzip zwei Ansätze: Den ersten verfolgt Herr G.W.Bush und er sieht folgendermaßen aus: Bush denkt vor allem an seine Amtszeit und die Zeit, in der er lebt und außerdem an Amerika. Er sagt sich: Klimawandel ist mir egal. Solange ich Präsident bin, kriegen wir das schon hin. Wovon die Leute in 100 Jahren leben, interessiert mich nicht. Wenn es den Leuten dann gutgeht, werden sie schon eifrig forschen, um das Klima wieder hinzubiegen.
    Der zweite Ansatz wäre: Man verlangt den wahren Preis für klimaschädliche Produkte und investiert die Differenz zwischen wahrem und scheinbarem Preis jetzt schon in die Forschung. Damit hat man erstens die Chance, vorzubeugen und umweltfreundliche Technologien zu entwickeln, bevor wirklich etwas passiert (und unter uns: Das Klima wird sich nicht einfach wieder "umdrehen" lassen ). Und zweitens wirkt man auf die Verbraucher ein, sorgsam mit den Gütern umzugehen.

    Dass das nicht auf Kosten der Schwachen in einer Gesellschaft gehen darf, ist natürlich klar. Höhere Benzinpreise müssen ja nicht weniger Geld für die Autofahrer bedeuten. Niedrige Steuern für sparsamere Autos oder staatliche Unterstützung für wirklich notwendige Fahrten zur Arbeit (deshalb auch mein Hinweis auf die Kilometerpauschale, den du anscheinend überlesen hast), wären zum Beispiel Möglichkeiten. Es gibt viele Möglichkeiten, den Preis fürs Autofahren zumindest für die Bedürftigen niedrig zu halten - das muss nicht undifferenziert über den Benzinpreis gehen. Denn mit einem niedrigen Benzinpreis unterstützt man auch Spaßfahrten für Millionärssöhnchen im Cabrio.

    So, wer es geschafft hat, bis hier zu lesen, kann mir gerne widersprechen und dann diskutiere ich auch gern weiter.

    LG Ellen


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  2. #32
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    @ ellen: recht haste. stell die passende regierung dafür hin *seufz*

  3. #33
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    Jaaa, das ist ein ganz anderes Thema. Mir ist auch klar, dass es so einfach nicht ist, aber ich finde es wichtig, dass die Leute darüber nachdenken.

  4. #34
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    Also ich wäre ohne Auto auch verloren. Ich käme nicht zur Arbeit, und wenn dann wäre ich ewig unterwegs. Einkaufen ist bei uns ohne Auto auch nicht so ganz einfach, da wir im Ort zwar einen Supermarkt haben, der aber sooo teuer ist dass ich lieber in den Nachbarort fahre! Da bekomme ich dann alles was ich brauche und spare trotz Auto noch Geld. Ich denke man kann nicht pauschal sagen, dass das Leben ohne Auto auch möglich wäre. Klar würde es irgendwie gehen, aber zu welchem Preis? Ich gehe morgens um kurz nach 7 aus dem Haus und komme abends kurz vor 18 Uhr nach Hause, und das alles trotz Auto. Mit dem Zug hätte ich wohl kein Privatleben mehr.
    Ich lebe mein ganzes Leben auf dem Land und ich finde es wunderschön und würde nie in die Stadt ziehen wollen. Dazu gehört dann eben auch, dass wir in einem Zwei-Personen-Haushalt zwei Autos haben.
    Und zum eigentlichen Thema Spritpreise: Wenn ich tanke könnte ich durchdrehen! Ein großer Teil von meinem Lohn geht für Sprit drauf und ich kann ohne Auto einfach nichts machen! Unser Fahrverhalten hat sich eigentlich auch nicht geändert, da wir auch sonst nie "Spazieren-gefahren" sind!

    Liebe Grüße Nicole

  5. #35
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    Ja...ich versteh dich schon. Nur muss man halt einfach sagen, das das leider nur theoretische Gedanken sind.

    Ich versteh das schon mit der Kilometerpauschale, hab ich schließlich gelernt, aber das minimal Etwas bringt leider keinen weiter.

    Das Problem ist einfach, das es meistens die Falschen trifft. Die Senkung der Pauschale hat auch nicht zur Verbesserung geführt und die Ersparnis der Steuer bei neuen Autos ist auch nicht so gravierend, das mehr Menschen sich neue Autos kaufen.

    Und ich sehe es auch nicht ein, eine Ökosteuer zu zahlen, die sonstwo hinfließt. Das ärgert mich einfach. Dann sollte man die Steuer schon...Haushaltsstopflöcher-Steuer nennen...wie Schaumwein oder Glücksspielsteuer. In meinen Augen nichts anderes.

    Mir ist schon klar, das der Preis nicht das ist, was auf dem Preisschildchen klebt, aber bei Erdöl finde ich spielen andere Faktoren auch eine Rolle. Da verdienen einfach eindeutig auch die Falschen daran...oder wer glaubt, das sich sonst einer außer den arabischen Ölscheichs eine Insel im Meer aufschütten lassen kann.

    Kinderarbeit hab ich in dem Zshg. noch nie gehört, eher bei Fußbällen und Kleidung. Oder bin ich da falsch dran?

  6. #36
    Kerstin i Norge
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    Na dann schraubt doch einfach die Autopreise hoch. Hier oben kostet ein Auto das doppelte bis dreifach von Deutschland (und nein ,wir verdienen nicht das doppelte und dreifache, auch wenn wir besser als viele in D verdienen). Das kommt noch aus der Zeit von der 1. Regierung nach der deutschen Besetzung des Landes. Da sagte der Staatsminister : jede Norweger sollte sich ein Auto leisten können, woraufhin der Finanzminister meinte : nein, es reicht auch ein Fahrrad.
    Zusätzlich zum hohen Anschaffungspreis und einer jährigen Strassenabgabe (Steuer) von im Moment 350 Euro (egal ob Du Porsche, Mercedes, Fiat Punto fährst) zahlt man dann nochmal im Lohnsteuerjahresausgleich Steuern für den Wert des Autos. Zusätzlich dazu gibt es hier an allen Ecken und Enden Mautstationen, die theoretisch zum Aufbau des Strassennetzes da sind, wo das Geld aber für alles andere genutzt wird.
    hier ist es z.B. so, dass ein nagelneues Auto (abhängig vom Typ) 1000 Euro Anmeldung/Registrierung kostet, ein altes hingegen z.B. 200 Euro. Das, zusammen mit den Anschaffungskosten, motiviert halt nicht den alten grossen Benzinschlucker gegen ein neueres umweltschonendes Modell auszutauschen. Darum hat Norwegen auch einen der ältesten Fuhrparks Europas - und das als Ölförderndes und reichstes Land Europas.

    Somit ist ja auch die Frage geklärt, welcher Politiker sich um eine Besserung - in welcher Art und Weise auch immer - kümmern würde : keiner.

  7. #37
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    Ich finde man sollte in eine ganz andere Richtung gehen.
    Jeder weiß dass eigentlich Wasserstoffantriebe soweit sind, endlich in Produktion zu gehen.
    Warum wird das von der Regierung denn nicht subventioniert? Richtig, da kommt keine Mineralölsteuer mehr rein! Und das finde ich einfach unverantwortlich!
    Gruß Nicole

  8. #38
    Experte Avatar von Sonnenschnuckel
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    Ich glaube in den letzten Jahren sind die Autopreise hier auch relativ viel gestiegen. Mein erstes Auto hat 12.000 DM gekostet...jetzt kostet ein Fiat Punto 10.000€...schon etwas mehr.

    Und ich bin schon der Meinung, das viel zu viele ein Auto haben, bzw. sinnlos in der Gegend rumfahren. In dem Moment denke ich dann schon, neee, Sprit kann noch viel teurer werden, sonst könnte sich der von ALG nicht auch noch sinnlose Touren durch das nächtliche Städtchen erlauben. Aber wenn ich dann die Tankrechnungen meines Mannes sehe und wir im Monat ca. 600 € zahlen, könnte ich eher heulen.

  9. #39
    Experte Avatar von Sonnenschnuckel
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    Zitat Zitat von Shallymar
    Ich finde man sollte in eine ganz andere Richtung gehen.
    Jeder weiß dass eigentlich Wasserstoffantriebe soweit sind, endlich in Produktion zu gehen.
    Warum wird das von der Regierung denn nicht subventioniert? Richtig, da kommt keine Mineralölsteuer mehr rein! Und das finde ich einfach unverantwortlich!
    Gruß Nicole
    In D gehen ca 2/3 des Spritpreises an den Staat...das ist meiner Meinung nach die Antwort, warum Alternativen uninteressant sind.

  10. #40
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    Zitat Zitat von Sonnenschnuckel
    In D gehen ca 2/3 des Spritpreises an den Staat...das ist meiner Meinung nach die Antwort, warum Alternativen uninteressant sind.
    Sag ich doch! Und genau daran sollte meiner Meinung nach aber mal gearbeitet werden! Denn die Preise werden nicht höher weil man ja der Umwelt sooo schadet wenn man viel fährt, sondern damit immer noch mehr Geld reinkommt!

    Gruß Nicole

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