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Thema: ⫸ Piratenpartei

14.12.2017
  1. #11
    Senior Mitglied Avatar von Schneggerla
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    Standard ⫸ AW: Piratenpartei

    Zitat Zitat von softcake Beitrag anzeigen

    aber was glaub ich viiiiiiiel wertvoller ist als das wirtschaftliche ist die abkopplung von existenz und arbeit. die gesellschaft wird fairer- denn die einen zeigen mit dem finger auf die die zb alg 2 beziehen - sagen viele davon sind einfach faul. und umgekehrt zeigen die zurück und fühlen sich wie sklaven ( stichwort arge ) und verlierer der gesellschaft.
    Denkst du nicht, dass dieses Fingerzeigen auch mit einem bedingungslosen Grundeinkommen der Fall sein wird? Da wird dann vielleicht nicht gesagt: "Schau mal, der bekommt Hartz4/ALG2!", stattdessen heißt es dann halt: "Schau mal, der ruht sich auf seinem Grundeinkommen aus!" DAS ist für mich kein Argument!

    Ich verstehe deinen Ansatz und kann an einem Grundeinkommen schon durchaus Vorteile erkennen, aber mich stört dieses "bedingungslos" für alle und jeden. Nur als Beispiel: Ab einer gewissen Einkommenshöhe fände ich es einfach lächerlich, ein Grundeinkommen auszubezahlen.


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  2. #12
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    Standard ⫸ AW: Piratenpartei

    Aber wenn doch nur noch diejenigen, denen 900€ nicht genug sind, arbeiten gehen würden, dann kann doch das Geld für alle 82 Millionen in 1000 Jahren nicht mehr durch Steuern oder sonstwie erwirtschaftet werden - es liegt doch nicht deshalb einfach so auf der Straße herum, weils so eine schöne Idee ist .

  3. #13
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    Standard ⫸ AW: Piratenpartei

    wie meinst du das showtime?

    schneggerla- wieso sollte ich denn mit dem finger auf jemanden zeigen der genauso wie ich einen bestimmten betrag bekommt? das hat ja dann nix mehr mit faulheit zu tun. sondern ist rein eine persönliche entscheidung.

    aber bedingungsloses grundeinkommen ist auch nicht nur bei den piraten thema- ich glaub die linken und die grünen ahben das auch drin. die spd diskutiert das auch.

    natürlich wäre es eine grundlegende veränderung in der gesellschaft- aber ich finde das wir eh weg von der leistungsgesellschaft müssen. wo uns das ganze leistung bringen hinbringt- das belegen eindeutig die statistiken.
    und wenn mir jetzt eine(r) mit darwin und der stärkere gewinnt kommt- dann fühle ich ich als misantroph nur noch mehr bestätigt. :-)
    weil als menschen sollten wir doch über diesen trieben stehen.


    soft

  4. #14
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    Standard ⫸ AW: Piratenpartei

    Wie soll ich das denn meinen? So, wie ich es geschrieben habe - wenn nur noch ein paar Deppen sich die Mühe machen, arbeiten zu gehen, kann so ein Grundeinkommen nicht finanziert werden, woher auch?

  5. #15
    Senior Mitglied Avatar von softcake
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    Standard ⫸ AW: Piratenpartei

    ich glaub nicht das es nur ein paar 'deppen' sein werden.
    die modelle werden sich ändern- ja. viel mehr teilzeit.

    aber die 'deppen' werden wohl die mehrheit der deutschen sein, man verbindet arbeit doch auch noch mit was anderem als nur dem gelderwerb. und dann gibt es ja auch sowas wie luxus den man haben will..

    nein, arbeit wird nach wie vor ein thema sein- aber auch eins das sich ändern wird.

    ist aber schon komisch, ich begegne hier den gleichen argumenten wie ich sie selbst mal hatte. das fühlt sich komisch an ^^



    soft

  6. #16
    Senior Mitglied Avatar von Schneggerla
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    Standard ⫸ AW: Piratenpartei

    Da gebe ich dir absolut recht, Showtime, deswegen müsste im Falle eines Grundeinkommens (und wie schon gesagt, mich stört dieses "bedingungslos" vorne dran, deswegen lasse ich es weg) der Anreiz zusätzlich noch arbeiten zu gehen, enorm hoch sein. Respektive viel höhere Löhne - womit der Staat ja dann auch wieder mehr Steuern verdient. Ohne diesen finanziellen Anreiz ist so ein Grundeinkommen definitiv nicht umsetzbar.
    ABER: wie soll der kleine Malermeister um die Ecke seinen drei oder vier Mitarbeitern höhere Löhne zahlen, ohne dabei selbst auf der Strecke zu bleiben?
    Insofern mag das Grundeinkommen in der Theorie auf den ersten Blick ganz nett erscheinen, wie gesagt, ich erkenne da ja durchaus gewisse Vorteile, aber in der Praxis ist es meiner Meinung nach nicht umsetzbar.

  7. #17
    Frischling
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    Standard ⫸ AW: Piratenpartei

    Zitat Zitat von Schneggerla Beitrag anzeigen
    Da gebe ich dir absolut recht, Showtime, deswegen müsste im Falle eines Grundeinkommens (und wie schon gesagt, mich stört dieses "bedingungslos" vorne dran, deswegen lasse ich es weg) der Anreiz zusätzlich noch arbeiten zu gehen, enorm hoch sein.
    Ganz so pessimistisch bin ich da nicht. Der Großteil der Arbeit, die geleistet wird um die Gesellschaft am laufen zu halten, wird nicht entlohnt und trotzdem bricht nicht alles zusammen, komisch oder? Die Leute arbeiten trotzdem zu Hause, setzen Kinder in die Welt, erziehen sie, engagieren sich ehrenamtlich, helfen den Nachbarn aus oder machen ihren Kiez sauber usw. usf. Das es allerdings Dinge gibt, für die jemand quasie mit Schmerzensgeld bezahlt werden muss um sie zu machen, zeigt in meinen Augen eher das diese Dinge überflüssig sind (die Beispiele Werbe- oder Waffenbranche sollten hier genügen) oder die falschen Menschen damit beauftragt werden (siehe den Skandal um den neuen Justizsenator von Berlin Michael Braun, wenn sich die Vorwürfe bewahrheiten sollten, zeigt sich wie schädlich es ist Geld für Hilfe und Aufklärung zu verlangen udn es nicht aus Überzeugung etc. zu tun).
    Zitat Zitat von Schneggerla Beitrag anzeigen
    Insofern mag das Grundeinkommen in der Theorie auf den ersten Blick ganz nett erscheinen, wie gesagt, ich erkenne da ja durchaus gewisse Vorteile, aber in der Praxis ist es meiner Meinung nach nicht umsetzbar.
    Sorry, aber das Argument zieht bei mir nicht. Ein Blick auf die Theorie der Steuergesetzgebung und allen sollte klar werden, dass der Kram in der Praxis eigentlich nicht funktionieren kann. Stattdessen leben wir in einer Welt, in der das deutsche Steuerrecht eine Selbstverständlichkeit ist. Was ich damit sagen will ist, dass wir es sind die dafür sorgen das eine Praxis funktioniert oder auch nicht. Die Theorie bleibt davon unberührt - so traurig das auch sein mag.

  8. #18
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    Standard ⫸ AW: Piratenpartei

    Also ich will mal auf die ausgangsfrage zurückkommen. hier in berlin sitzen sie ja nun im Senat, aber für mich waren sie keine wirkliche Alternative. Sie sind einfach zu einseitig aufgestellt. Internet ist zwar ein wichtiges Thema, aber kein wichtiges Problem unserer Zeit, auf all die sie keine Antwort bieten. Das ist für mich daher nicht akzeptabel. Und Freiheit im Inet ist es eigentlich nicht, was ich denke, was wir brauchen. Auch keine Legalität von Drogen. Ich möchte nicht, dass es für meine Kinder später noch einfacher wird, an Drogen zu kommen. Also ein klares Nein gegenüber den Piraten. Wenn sie sich anders aufstellen, vielleicht, aber da muss noch einiges passieren.

  9. #19
    Frischling
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    Standard ⫸ AW: Piratenpartei

    Einen schönen guten Morgen erstmal :-)
    Zitat Zitat von utah Beitrag anzeigen
    Sie sind einfach zu einseitig aufgestellt.
    das stimmt oder zumindest werden sie nach dem Parteitag, bei dem ihr Grundsatzprogramm verabschiedet immer noch als einseitig wahrgenommen
    Zitat Zitat von utah Beitrag anzeigen
    Internet ist zwar ein wichtiges Thema, aber kein wichtiges Problem unserer Zeit, auf all die sie keine Antwort bieten.
    Zitat Zitat von utah Beitrag anzeigen
    Und Freiheit im Inet ist es eigentlich nicht, was ich denke, was wir brauchen.
    Das finde ich nicht. Internet wird dann zum Problem, wenn das Internet eine der Kommunikationsquellen schlechthin ist und Menschen aus den verschiedensten Gründen von dieser Kommunikation (und somit auch öffentlichen Entscheidungsfindungsprozessen) ausgeschlossen werden (sei es wegen des Alters, sei es weil sie nicht genug Geld haben usw. usf.). Genau diese Kommunikationsquelle ist das Netz schon lange geworden und daher sehe ich es auch problematisch. Bei dem was Menschen als die wichtigen Probleme unserer Zeit ausmachen herrscht ja ein ganz schönes Durcheinander :-) oder positiver formuliert ein Nebeneinander von Positionen. Welche Probleme machst du denn aus, die unbedingt gelöst werden müssen? Und wie postitionieren sich die Piraten zu diesen Problemen?
    Zitat Zitat von utah Beitrag anzeigen
    Auch keine Legalität von Drogen. Ich möchte nicht, dass es für meine Kinder später noch einfacher wird, an Drogen zu kommen.
    Wenn du jetzt schon die Erfahrung gemacht hast, dass es sehr leicht ist an Drogen zu kommen (damit ist natürlich hören-sagen/Zeitungsmeldungen etc. pp. gemeint; nicht dass du auf die Idee kommst, dass ich dir unterstelle, dass du in die Hasenheide gehst), dann zeigt das doch deutlich, dass der Weg der Kriminalisierung komplett fehlgeschlagen ist. Eben weil es keine Kontrollfunktionen gibt. Wenn etwas - wie momentan der Großteil der Drogen - kriminalisiert, dann macht sich auch keiner darüber einen Kopf wie es reguliert und dadurch kontrolliert abgegeben werden kann. Und ist das nicht der viel entscheidendere Grund, aus dem Kinder und Jugendliche so leicht an Drogen gelangen? Nehmen wir nur mal bspw. die Abgabe von hochprozentigen an Kinder und Jugendliche in einer Gaststätte. Wenn das rauskommt, bekommen die Betreiber (und/oder Kellner) eine Vorladung, höchstwahrscheinlich ist die Schanklizenz (und damit die finanzielle Existenz) weg und ne Anzeige kommt von den Eltern vielleicht noch oben drauf. Wenn irgendein Dealer Drogen an Kinder und Jugendliche verkauft. Was passiert da wohl? Oder nehmen wir den seit Jahren von Suchtberatungen beklagten Anstieg vom THC Anteil bei Gras oder das Auffinden von Blei und/oder Glas in dem Gras. Gesetzlich könnte man all das zum Nutzen der Konsumenten (die es immer geben wird, da kann man regulieren bis zum Abwinken -> siehe Drogenpolitik und -konsum in der ehemaligen DDR) schnell und sicher regeln. Warum wird das nicht getan? Welches Ideal wird hier eigentlich verfolgt, für das Menschen - wie in den eben beschrieben Fällen - einfach so weggeworfen werden? Sollte sich die Gesetzgebung an einem wünschenswerten Ideal orientieren oder an den Menschen? Versteh mich nicht falsch. All diese Fragen werden auch von den Piraten nicht im Detail beantwortet, aber vor allem die letzte Frage ist für mich einer der Hauptbeweggründe mich mit Politik zu beschäftigen. Und die Piraten - auch wenn ich sie nicht gewählt habe - sagen wenigstens: Ey, Leute keine Ahnung. Wir schauen mal wie wir uns dazu positionieren, aber das braucht halt Zeit. Die pol. Sprechblasen und Blaupausen-Sätze (manchmal kommt es mir vor wie bei der Pop-Musik, wenn die gleichen Wörter immer und immer wieder genommen werden um Zustände zu beschreiben [love-apart-alone-kisses usw.]) der etablierten Politik ist - im Gegensatz dazu - für mich nicht mehr zu ertragen.

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