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Umfrageergebnis anzeigen: Automatische Organspende, wenn man nicht ausdrücklich widerspricht - was denkt ihr?

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Ergebnis 51 bis 60 von 77

Thema: ⫸ Organspende - was haltet ihr davon? Seite 2

14.12.2017
  1. #51
    Isabel
    Gast

    Standard ⫸ AW: Organspende - was haltet ihr davon?

    Zitat Zitat von Mella-h Beitrag anzeigen
    Denn ich bin auch der Meinung das viel mehr Menschen spenden würden und nur nicht wissen wo man den Ausweis bekommt
    Also, ganz ehrlich, dieses Argument zählt doch einfach nicht: ich hab mir gerade eben online - innerhalb von zwei Minuten - Organspendeausweise angefordert. Den bekommt man ja echt überall, auch im KKH. Das zählt einfach nicht.

    Ich glaub, dass man sich damit nicht beschäftigt (beschäftigen will) , so lange es einen selber nicht betrifft. Ist man dann selber dran, regt man sich drüber auf, dass niemand spenden will Ganz schön doof eigentlich, wenn man so drüber nachdenkt..


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  2. #52
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    Standard ⫸ AW: Organspende - was haltet ihr davon? Seite 2

    Ja, das habe ich schon verstanden. Ich möchte nur, dass nicht einfach so alles rausgeholt wird. Ich möchte schon, das gefragt wird. Hört sich jetzt sicher dämlich an, aber ich will nicht ausgenommen werden a´la: Nehmt, was ihr greifen könnt.
    Außerdem muss man ja auch an seine eigenen Hinterbliebenen denken. Ich stelle es mir komisch vor, zu wissen, dass da nicht der ganze Mensch beerdigt wird. Nach dem Motto: Da liegt unten Deine Mutter, allerdings fehlen Herz, Niere, Augen, Leber usw. Ist für ein Kind sicher auch befremdlich.

    LG Nicki

  3. #53
    Experte
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    Standard ⫸ AW: Organspende - was haltet ihr davon?

    Zitat Zitat von Schnäuzelchen Beitrag anzeigen
    Also, ganz ehrlich, dieses Argument zählt doch einfach nicht: ich hab mir gerade eben online - innerhalb von zwei Minuten - Organspendeausweise angefordert. Den bekommt man ja echt überall, auch im KKH. Das zählt einfach nicht.
    Ich glaube schon, dass viel mehr Leute einen Ausweis in der Tasche hätten, wenn sie einfach jeden Monat einen mit der Post zugeschickt bekämen. Bei mir zum Beispiel wars so, dass ich zufällig welche gesehen habe, als ich im Studium mal in der Sparkasse war. Da lagen die zwischen den GEZ-Formularen. Seitdem war ich eigentlich nie mehr bei der Bank und im Krankenhaus war ich auch seit Jahrzehnten nicht mehr. Klar, das sind alles keine Gründe, weil man den ja auch online anfordern kann oder telefonisch oder so. Aber die Menschen (ich auch) sind einfach bequem. Da denkt man sich "Ich mache das morgen, da habe ich eh zuhause den PC an" und bis morgen hat mans dann erstmal wieder vergessen.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von einer automatischen Spende halten soll. Grundsätzlich finde ich es gut, was ich aber gar nicht gut finde ist, die Entscheidung den Angehörigen zu übertragen. Man stelle sich mal die Situation vor: Ein verhältnismäßig junger und gesunder Mensch stirbt (denn nur solche kommen ja typischerweise als Spender in Betracht). Da stehen die ganzen Angehörigen doch erstmal unter Schock. Wer möchte denn Minuten, nachdem er vom plötzlichen Unfalltod seiner Tochter gehört hat, vor die Entscheidung gestellt werden, ob die Nieren mitbeerdigt werden sollen oder nicht??

    Es ist sicher viiiiel leichter für die Angehörigen, wenn sie wissen, dass sich der Tote mal bewusst damit auseinandergesetzt und für sich die Entscheidung getroffen hat.

    LG Ellen

  4. #54
    Senior Mitglied Avatar von Shallymar
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    Standard ⫸ AW: Organspende - was haltet ihr davon? Seite 2

    Ich möchte noch einmal klarstellen, dass ich durchaus FÜR Organspende bin. Mein Mann weiß ganz klar, dass ich spenden würde und könnte das jederzeit sagen. Ich habe nur eben ein Problem damit, dass dann ungefragt aufgeschnitten und rausgeholt werden könnte. Ich denke einfach, wenn jemand stirbt und man braucht die Organe, dann fragt man nach. Wenn man das jetzt bei jedem einfach so machen kann, habe ich Angst, dass nicht mehr gefragt wird, ob der das will oder ob derjenige vielleicht doch einen Zettel in der Tasche hat, auf dem steht, dass er das nicht will. War das jetzt verständlich ?).
    Ich kenne es eben so, dass -vor allem bei jüngeren Menschen- gefragt wird, ob die Angehörigen einer Organentnahme zustimmen würden. Egal mit wem ich darüber schon gesprochen habe, alle hätten -oder haben- zugestimmt.

  5. #55
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Jules
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    Standard ⫸ AW: Organspende - was haltet ihr davon?

    Zitat Zitat von Ellen Beitrag anzeigen
    Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von einer automatischen Spende halten soll. Grundsätzlich finde ich es gut, was ich aber gar nicht gut finde ist, die Entscheidung den Angehörigen zu übertragen. Man stelle sich mal die Situation vor: Ein verhältnismäßig junger und gesunder Mensch stirbt (denn nur solche kommen ja typischerweise als Spender in Betracht). Da stehen die ganzen Angehörigen doch erstmal unter Schock. Wer möchte denn Minuten, nachdem er vom plötzlichen Unfalltod seiner Tochter gehört hat, vor die Entscheidung gestellt werden, ob die Nieren mitbeerdigt werden sollen oder nicht??

    Es ist sicher viiiiel leichter für die Angehörigen, wenn sie wissen, dass sich der Tote mal bewusst damit auseinandergesetzt und für sich die Entscheidung getroffen hat.

    LG Ellen

    Genau deshalb finde ich es umso wichtiger, dass man sich selbst damit auseinander setzt und schon vorher für sich selbst eine Entscheidung trifft.

    Ich hatte es damals schon mal geschrieben, ich habe einen Organspendeausweis, mein Mann hat keinen und ich weiß auch, dass er nicht spenden möchte. Ich finde es ganz wichtig, dass wir das für uns geklärt haben, denn so hat im Falle des Falles der andere keine ENtscheidung zu treffen. Ich erwarte dann einfach von meinem Mann, dass er meinen Wunsch dann akzeptiert und dem nachkommt, genau so, wie ich das auch tun würde.


    Zitat Zitat von Schnäuzelchen Beitrag anzeigen
    Also, ganz ehrlich, dieses Argument zählt doch einfach nicht: ich hab mir gerade eben online - innerhalb von zwei Minuten - Organspendeausweise angefordert. Den bekommt man ja echt überall, auch im KKH. Das zählt einfach nicht.

    Ich glaub, dass man sich damit nicht beschäftigt (beschäftigen will) , so lange es einen selber nicht betrifft. Ist man dann selber dran, regt man sich drüber auf, dass niemand spenden will Ganz schön doof eigentlich, wenn man so drüber nachdenkt..
    Im Prinzip ist das schon richtig, was Du schreibst, aber ich glaube auch, dass das oft so ein Punkt ist, an dem es hängt.

    Ich habe z.B. mal ein paar Organspendeausweise aus dem Krankenhaus mit genommen und bei mir auf der Arbeit in den Personalraum gelegt. Einige meiner Kolleginnen haben sich einen genommen und gesagt, das wollten sie ja schon lange mal machen.
    Hätten sie nicht einen vor die Nase gelegt bekommen, dann hätten sie ihn wahrscheinlich jetzt noch nicht...

    LG,

    Jules

  6. #56
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Jules
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    Standard ⫸ AW: Organspende - was haltet ihr davon? Seite 2

    Zitat Zitat von Shallymar Beitrag anzeigen
    Ich möchte noch einmal klarstellen, dass ich durchaus FÜR Organspende bin. Mein Mann weiß ganz klar, dass ich spenden würde und könnte das jederzeit sagen. Ich habe nur eben ein Problem damit, dass dann ungefragt aufgeschnitten und rausgeholt werden könnte. Ich denke einfach, wenn jemand stirbt und man braucht die Organe, dann fragt man nach. Wenn man das jetzt bei jedem einfach so machen kann, habe ich Angst, dass nicht mehr gefragt wird, ob der das will oder ob derjenige vielleicht doch einen Zettel in der Tasche hat, auf dem steht, dass er das nicht will. War das jetzt verständlich ?).
    Ich kenne es eben so, dass -vor allem bei jüngeren Menschen- gefragt wird, ob die Angehörigen einer Organentnahme zustimmen würden. Egal mit wem ich darüber schon gesprochen habe, alle hätten -oder haben- zugestimmt.

    Aber ich finde es viel besser, wenn jeder für sich zu Lebzeiten diese Entscheidung trifft, denn dann müssen die Angehörigen das nicht mehr tun.

    Klar hat man keine Garantie, aber wenn man´s so sieht, dann hatte man die vorher auch nicht.

    Ich finde, es ist ein ernstes und wichtiges Thema und finde es deshalb gut, wenn wirklich JEDER sich damit beschäftigen MUSS und für sich entscheiden muss, ob er das möchte oder nicht. Und wer es nicht möchte, hat eben einen Widerspruch dagegen bei sich, so wie jetzt die Organspender ihren Ausweis haben.

    LG,

    Jules

  7. #57
    Huhn im Korb :) Avatar von karina
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    Standard ⫸ AW: Organspende - was haltet ihr davon? Seite 2

    Also ich fände eine generelle Organspende gut. Ich glaube, dass auf diese Weise mehr Leben gerettet werden können, denn ich glaube, dass der Großteil der Leute über so etwas garnicht nachdenkt.

    Ich selber habe seit meinem 18. einen Organspendeausweis im Geldbeutel.

    1. Brauche ich den ganzen Kram nach meinem Tod eh nicht mehr,
    2. Geht es mir ein bischen wie Judith und ohne Herz etc. ist man nunmal auf jeden Fall tot
    3. Möchte ich meiner Familie mal diese Fragen ersparen, ich denke der Tod eines Angehörigen ist schon schlimm genug, auch ohne solche Gedanken

    LG
    Karina

  8. #58
    Junior Mitglied
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    Standard ⫸ AW: Organspende - was haltet ihr davon? Seite 2

    ich habe da irgendwie das ungute Gefühl daß es eben doch zum Mißbrauch kommen kann, oh das Herz könnte da und da passen jetzt noch ein paar Scheinchen und wir strengen uns nicht an den anderen zu retten o.ä.
    (zu viel über Organhandel informiert und daher meine Angst )

    daß man sich in jungen Jahren nicht mit seinem Tod befassen möchte finde ich durchaus auch nachvollziehbar, die wenigsten Menschen unter 30 haben ein Testament - ist eben ein Thema das in unserer Gesellschaft gerne "totgeschwiegen" wird.

    generell kann ich mir vorstellen Organe zu spenden aber eben nur wenn bei mir auch wirklich nichts mehr zu retten ist, das wissen auch mein Mann und die Angehörigen.

  9. #59
    Nuki
    Gast

    Standard ⫸ AW: Organspende - was haltet ihr davon? Seite 2

    Ich frage mich, wie Angehörige sowas entscheiden sollen.
    ICH würde bei meinen Angehörigen, sollten sie versterben, immer einer Organspende zustimmen, weil ich dafür bin. Wenn man nicht miteinander darüber geredet hat, dann denke ich, dass man eben so entscheidet, wie man es selber machen würde bzw. haben wollen würde.
    Mein Mann will keine Organspende. Zunächst sagte er, ich solle das dann im Fall der Fälle entscheiden und dann als ich ihm meine Entscheidung mitteilte, da hat er lieber verfügt dass er kein Spender sein will.
    Ich finde es ein bißchen feige, die Entscheidung auf Angehörige zu übertragen und denke, es ist nur ein davonlaufen von den damit verbundenen Gedanken. Wie soll man als Angehöriger sowas ohne klärende Gespräche entscheiden? Da kann es doch ebenso gut jeder selbst.

    Im Übrigen denke ich, es ist nicht so schlimm, wenn man tot ist und das Kind von der Organspende weiß. Ich habe so einen Fall schon in meiner Klasse gehabt und das Kind hat zu mir gesagt, dass es so wenigstens einen Sinn im Tod der Mutter sehen würde. Es kann also genauso gut ein tröstender Gedanke sein

  10. #60
    Senior Mitglied Avatar von Shallymar
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    Standard ⫸ AW: Organspende - was haltet ihr davon? Seite 2

    Wir haben uns auf jeden Fall schon über dieses Thema unterhalten, ich spende regelmäßig Blut und sowohl mein Mann als auch ich sind bei der DKMS registriert.
    Deshalb weiß ich einfach, dass mein Mann die für mich richtige Entscheidung treffen würde.
    Mich stört einfach nur dieses Pauschalisieren!

    Außerdem geht es mir wie Arwen, ich habe auch ein wenif Angst davor, dass dann die Geräte etwas zu früh abgeschaltet werden. Aber im Endeffekt muß das natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich würde auch niemals einen Widerspruch in die Tasche stecken, denn eigentlich bin ich ja wie gesagt für die Organspende.
    Allerdings habe ich mal nachgelesen, was alles gespendet werden kann. Ganz böse gesagt wird ja dann kaum noch was beerdigt !!

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