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Thema: ⫸ München - Mann am S-Bahnhof erschlagen weil er Kinder schützen wollte

16.12.2017
  1. #21
    Junior Mitglied
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    Standard ⫸ AW: München - Mann am S-Bahnhof erschlagen weil er Kinder schützen wollte

    Ich finde das wirklich schlimm was teilweise in Deutschland so abgeht. Und ich muss gestehen - vor manchen Leuten hab ich echt Angst, auch wenn ich älter bin. Das fängt zum Teil bei Kindern an und das ist unnormal!

    Zum Thema "Was würdest Du tun?" hab ich 2 halbwegs aktuelle Beispiele:

    Ich auf Dienstreise im ICE unterwegs - es ist knackevoll und wir halten gerade an einem Bahnhof. Ich beobachte immer ganz gern die Leute um mich herum statt aus dem Fenster zu starren (O-Ton Schatzi ist darauf meist "starr doch die Leute nicht so an" ) und seh wie ein Mann einer Frau die gerad nach ihrem Sitzplatz sucht in der Handtasche rumfingert (er musste dafür ziemliche Verrenkungen machen, deshalb ist es mir wahrscheinlich auch aufgefallen). Spontan wie ich manchmal bin, hab ich ihn gefragt, was er in der Handtasche der Frau sucht - ganz laut und das obwohl ich sonst eher von der leisen Sorte bin. Er hat mich erschrocken angeschaut, so getan als wüsste er von nix, hat sich rumgedreht und ist aus dem Zug raus. Und dann haben auf einmal alle (inkl. der Frau, die bestohlen werden sollte) mich angeschaut, als wär ich geisteskrank, weil ich da im Zug so rumgebrüllt habe.. Inklusive meinem Kollegen der neben mir saß - als ich es ihm erklärt habe war er ziemlich perplex.. Aber ich war hinterher echt zittrig - ich mein spontan flutscht es Dir da über die Lippen ehe Du drüber nachdenken kannst und hinterher überlegt man sich erst was alles hätte passieren können..

    Ähnlicher Vorfall letztes Wochenende:
    Schatzi gießt auf dem Balkon Blumen und Omi aus dem Nachbarhaus kommt mit Ihren Einkäufen nach Hause. Plötzlich fallen ihm 2 junge Männer auf, die er noch nie gesehen hat. Er beschließt das zu beobachten und sieht wie sich die beiden trennen - einer verschwand wohl kurzzeitig hinter unserer Hecke während der andere Omi ansteuerte und sie scheinbar unter einem Vorwand von ihren Einkäufen weglockte. Plötzlich taucht der andere wieder auf und geht auf das Grundstück wo Omi hinter ihrer Toreinfacht die Eikäufe und ihre Handtasche abgestellt hatte. Als er sich über die Tasche bückt hat Schatzi im Affekt einen lauten Brüller losgelassen, ob das seine Tasche wär. Omi nix mitbekommen, der Ablenker hat wieder von ihr abgelassen und beide sind abgedampft um die Ecke, wo nun wiederum unser Hauseingang ist. *ratter, ratter* *ratter, ratter* 'Kann man eigentlich an unserer Klingel erkennen, wer wo wohnt??'
    Zum Glück nicht und die "Bande" fuhr auch fast zeitgleich mit einem Auto (KZ DON-NA irgendwas - also definitiv nicht aus der Gegend!) von dannen..
    Gestern hat Schatzi dann die Polizei informiert über den Vorfall und wenn Omi mir mal wieder über den Weg läuft, werd ich ihr ans Herz legen etwas vorsichtiger zu sein! Die Polizisten meinten "gut gemacht" und haben sich die Daten aufgenommen, aber Anzeige gegen Unbekannt wegen versuchten Raub ist nahezu aussichtslos..

    Also - beides relativ spontane Reaktionen, aber hinterher macht man sich doch Gedanken, was alles hätt passieren können. Stell sich einer nur mal vor, die kommen zurück und rächen sich an uns wegen der verpassten Chance..

    Warum ganz genau niemand sich zu dem Mann gesellt hat, ist mir allerdings auch ein Rätsel - bei sowas hilft meines Erachtens nur laut werden, Aufmerksamkeit erregen, sich zusammenschließen, das man zumindest in der Überzahl ist, Polizei verständigen und auf keinen Fall ängstlich wirken. Leider muss man Umstehende häufig lautstark drauf aufmerksam machen zu helfen - wurde mir schon beim roten Kreuz beigebracht bei Notfallsituationen, weil dann irgendwie sowas wie ne "Schockstarre" einsetzt..


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  2. #22
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    Standard ⫸ AW: München - Mann am S-Bahnhof erschlagen weil er Kinder schützen wollte

    Zitat Zitat von Eli Beitrag anzeigen
    Aber zumindest brüllenderweise die aufzufordern aufzuhören und die Polizei rufen ist doch möglich
    das sollen einige leute getan haben.

    mittlerweile spricht man von 15-20 zeugen, die nur zugeschaut haben. allerdings darf man da nicht vergessen, das da auch kinder und alte menschen dabei gewesen sein könnten, die nicht viel hätten tun können. ein paar haben viell. die polizei angerufen.

    ich gebe zu, ich wäre da sicher nicht dazwischen gesprungen, jedenfalls nicht alleine.
    leider haben sich da am bahnsteig keine leute zusammen getan.

  3. #23
    Moderator
    Alles wird gut... Avatar von claudi181
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    Standard ⫸ AW: München - Mann am S-Bahnhof erschlagen weil er Kinder schützen wollte

    Ich finde es erschreckend.

    Zu den jungen Erwachsenen...ich kann da kein Mitleid aufbringen. Wirklich gar nichts.
    Es gibt genug Menschen, die ein verkorkstes Leben hatten und haben und trotzdem nicht auf die Idee kommen wuerden, einen Menschen umzubringen.
    Wer so brutal vorgeht, nimmt es auch in Kauf, dass der Mensch unter ihren Fuessen daran sterben koennte.

    Wer 18 ist, gilt als volljaehrig. Wer 18 ist, darf mitbestimmen, wer das Land regiert. Wer 18 ist, darf Auto fahren. Wer 18 ist, darf Alkohol trinken.
    Man moechte das Alter beim Wahlrecht heruntersetzen. Es gibt den Fuehrerschein auf Probe fuer 17 jaehrige.
    Wenn ich eines nicht verstehe, wieso bei den beiden eventuell auch das Jugendstrafrecht in Betracht bekommt.
    Wieso werden Volljaehrige nicht wie Erwachsene behandelt, wenn sie gegen das Gesetz verstossen? Etwas, das ich nie verstehen werde.
    Mit 16 schon erwachsenen sein wollen, mit 20 Mist bauen, aber dann am besten nach Jugendstrafrecht verurteilt werden.

    Wieviel Chancen zur Besserung darf man jungen Menschen geben, die gegen das Gesetz verstossen? Eine? Zwei? Drei? Und bei der vierten vertanen Chance fragt man sich, wieso sie zu Moerdern wurden?

    Wieder wird ueberlegt und berichtet, wieso und weshalb sie so geworden sind. Macht es das Geschehene rueckgaengig? Reicht es dann zu sagen..."Meine Guete, kein Wunder bei dem Leben, welches sie hatten. Da kann man ja nur zum Moerder werden."
    Ich kann diese ganzen Samthandschuhe, mit denen die Taeter angefasst werden, nicht ertragen.

    Zum Thema Zivilcourage...
    Ich finde es auf der einen Seite erschreckend, aber auf der anderen Seite weiss man natuerlich nicht, wie man selbst handeln wuerde.
    Die Theorie sieht einfacher aus, aber ich stelle mir immer vor, wie ich mich an Stelle des Opfers fuehlen wuerde.
    Es fing ja nicht schon am Bahnsteig an. Wo waren die Fahrgaeste als die Jugendlichen im Abteil schon anfingen die Kinder zu attackieren?
    Es haetten sich doch mal irgendwo 5 Maenner finden koennen. Wieso wartet man ab?
    Einschreiten bevor es eskaliert. Da steht also ein Mann auf und macht das, was richtig ist. Wieso haben sich andere nicht ermutigt gefuehlt, ebenso aufzustehen?

    Diese 15 Personen am Bahnsteig bestanden doch nicht nur aus Kindern, gebrechlichen Leuten, schwangeren Frauen und kleinen schwachen Menschen.
    Heutzutage hat jeder ein Handy und das Opfer war das einzige, das direkt am Anfang die Polizei rief. Wenn man sich nicht in Gefahr begeben moechte, kann man dennoch einen Notruf abgeben.

    Ich frage mich, wie sich das Opfer gefuehlt haben muss. Keiner schreitet ein. Man liegt am Boden, zwei oder drei drehen sich vermutlich noch weg, weil es sie nichts angeht. Tritte gegen den Kopf, keiner hilft. Die Polizei braucht eine gefuehlte Ewigkeit bis sie da ist. Es schreitet immer noch keiner ein.
    Haetten die Schlaeger Waffen gehabt, haetten sie sie doch sicherlich genutzt, denke ich mir. Also hatten sie nur ihre Fuesse und Faeuste.
    Und unter den 15 Menschen hat sich keiner gefunden, die die beiden haetten ueberwaeltigen koennen?

    Das Opfer hat sich auch getraut und das schon zu einer Situation, die noch weitaus ruhiger war. Das man vielleicht zoegert, wenn es schlimm wird, okay. Aber was mich schockiert, dass er wohl als einziger aufstand, um den Kindern zu helfen. Das versteh' ich so gar nicht.

    Mir macht das Angst.

  4. #24
    Eva
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    Standard ⫸ AW: München - Mann am S-Bahnhof erschlagen weil er Kinder schützen wollte

    ich denke das grundproblem liegt an unserer gesellschaft selber.
    Die Gesellschaft stumpft selber emotional immer weiter ab udn kann so Mitgefühl usw schelcht an die Kinder weitergegeben.
    Wir leben in einer Ellenbogengesellschaft wo den Kindern schon von Anfang eingebläut wird das sie was leisten müssen um etwas "wert" zu sein.
    Die ganzen medien wo Kinder ständig mit gewalt konfrontiert werden tut da ihr übrieges, auch das es keinen richtigen Platz mehr gibt wo Kinder leben können, wir hatten das vor kurzem in meinem Studium für Kinder gibt es nur künstliche Welten aus dem Stadtbild sind Kinder die ohne Erwachsene mal was unternehmen verschwunden.
    Mein vater ist z.B immer mit ner Horde Jungs Äpfel beim Nachbarn klauen gegangen, sowas gibt es doch gar nicht mehr und wenn doch wird es nicht als Kinderstreich sondern dirket als "kriminell " eingestuft.
    Kleine Jungs dürfen sich heute auch nicht mehr spielerisch prügeln können so auch nicht lernen wo der Punkt ist wo man nicht mehrzuschlägt, früher hat man z:B sofort aufgehört wenn der gegner am Boden lag.
    Ganz erschrecken finde ich auch die Handy videos die sich viele reinziehen, bei denen Frauen vergewaltigt und Menschen ermordet werden, ich denke unsere Jugend stumpft da einfach total ab.

    Ich war vor kurzem auf dem spielplatz da kam ein vater mit seinem ca 7 Jährigen Sohn ( keien assis), der wollte mit den anderen großen Kindern spielen, die wollten das nicht er ging also zu seinem vater und teilte ihm das mit darauf hin der Vater " Dann musst du dich durchsetzten" er ging wieder zurück die Kinder sagten wieder was und der vater schrie immer nur seinem Sohn über dem Spielplatz zu " ´setz dich durch cornelius , lass dir nichts gefallen " bis der kleine Junge am ende in tränen ausbrach weil das natürlich alles nichts half, besser wäre doch gewesen der Vater hätte seinem Sohn gesagt " dann frag doch mal nett was du mitspieln darfs/ machen darfst" .



    Auch ich bin dafür dass solche Täter wirklich abschreckende Strafen bekommen aber damit sowas erst gar nichts passiert muss sich einfach was von Grund auf ändern.

  5. #25
    Vielschreiber Avatar von Wildcat
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    Standard ⫸ AW: München - Mann am S-Bahnhof erschlagen weil er Kinder schützen wollte

    Diese Tat ist so abscheulich und grausam und berechnend gewesen dass sie mit nichts zu entschuldigen ist. Ich bin schockiert.

    Irgendwie sollte sich unsere Regierung mal etwas einfallen lassen, es gibt so viele Gesetze, nur um das wesentliche macht man immer einen grossen Bogen.
    Diese "Jugendlichen" haben genau gewusst was sie tun - und eine Entschuldigung macht gar nichts wieder gut. Davon wird Dominik B. nicht wieder lebendig!!

    Diese Jungs sollte man 7 Tage die Woche 16 Stunden lang auf einer Autobahnbaustelle schaufeln lassen, bis sie umfallen weil sie nicht mehr können. Ich glaube die Jugend von heute hat teilweise einfach zu wenig perspektive bzw. "erziehung".
    In Grüppchen zusammensitzen, sich besaufen, Drogen einschmeissen, Leute anpöbeln, ja das ist bei vielen mittlerweile Tagesprogramm.
    Ist sogar mittlerweile schon bei uns auf dem Land "IN". Live erlebt bei unserer Nachbarstochter.
    Das Mädel wurde hier im Ort von der Schule geschmissen, weil sie zu viel scheiße gebaut hat. Sie wurde versetzt, erwischte einen guten Lehrer, kam in einen anderen Freundeskreis und hat vor drei Wochen eine Lehre zur Arzthelferin angefangen. Den Eltern ist das alles ziemlich wurscht, die haben nämlich NIE Zeit für sie.
    Hätte sie die Kurve nicht gekratzt, wer weiss wo sie jetzt wäre...

    Was mich gestern sehr betroffen gemacht hat, ist eine Tat vom Februar 2008 und deren Folgen:
    Fast wie in Solln: Tutzinger S-Bahn-Attacke: Auch Peter Meding half ? und nun? - Bayern - News - OVB online

    Auszug aus dem Artikel:

    Jürgen F. und Daniel H. treten zu. Eine volle Bierflasche trifft Meding auf dem Kopf, fünf Mal, dann bricht er bewusstlos zusammen. Schwere Gehirnerschütterung, Schulter ausgekugelt, Schulterdach und Oberarmkopf gebrochen. Das stellen später die Ärzte fest.


    Damals splitterten Peter Medings Knochen, später zerbricht sein Leben. Heute kann Meding, 50, nicht mehr arbeiten, er hat Schulden, ihm droht der Verlust seiner Wohnung in Traubing bei Tutzing – und er sagt: „Bei mir geht es gerade ans Eingemachte, um die Existenzfrage.“ Die Arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung hat ihm das Arbeitslosengeld gestrichen. Er soll Belege nicht eingereicht haben. „Mangelnde Mitwirkung, heißt das“, sagt Meding. „Heute muss ich mir die 30 Cent für einen Anruf von Freunden leihen.“ Der couragierte Mann, den die Medien zum Helden hochjubelten, ist ein Fall für die Sozialbehörden.



    Vor der Prügelattacke in der S-Bahn arbeitete Meding als Bühnentechniker, 27 Jahre lang, selbständig. Bei großen Konzerten und Benefizveranstaltungen schleppte er Lautsprecherboxen und Scheinwerfer auf die Bühne, für Gruppen wie „Genesis“ und „The Police“. Das geht heute nicht mehr. Seine Schulter ist nur sehr eingeschränkt beweglich, sie schmerzt, wenn es draußen nasskalt ist. „Mit Schleppen ist da nichts mehr“, sagt Meding, der nicht verheiratet ist, aber einen Sohn hat. Die Versicherung muss nun darüber befinden, ob Meding berufsunfähig ist. Seit Monaten zieht sich das hin.
    Er wollte helfen und nun braucht er selbst Hilfe. Und nichtmal die ist ihm sicher...
    Armes Deutschland kann ich da nur sagen!!


    Lg, Dani

  6. #26
    Senior Mitglied Avatar von Grisu
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    Standard ⫸ AW: München - Mann am S-Bahnhof erschlagen weil er Kinder schützen wollte

    Ich finde es ja leicht sich zu fragen wieso keiner geholfen hat, wenn man von sich sagen kann, dass man ohne großes Zögern eingegriffen hätte. Leider kann ich das von mir nicht sagen. Ich habe seit Samstag andauernd darüber nachgedacht, was ich tun würde. Wenn ich mir die Situation vorstelle, dann sehe ich mich immer mit den Kindern da und will nur noch wegrennen. Selbst wenn die Kinder aber nicht dabei sind, weiß ich doch, dass die mich brauchen und zwar dringend. Ich würde wahrscheinlich zögern.

    Außerdem ging bestimmt alles sehr schnell. Es ist bestimmt nicht leicht, zwei prügelnde, starke, junge Männer vom Weiterprügeln abzuhalten. Mit bloßen Händen kann ich mir das gar nicht vorstellen.

    Am besten wäre da wirklich eine Waffe, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.

    Ob ich mir auch mal Pfefferspray in die Tasche stecke? Irgendwie fühle ich mich damit gar nicht wohl, das in der Tasche oder im Haus zu haben.

  7. #27
    milkamaus83
    Gast

    Standard ⫸ AW: München - Mann am S-Bahnhof erschlagen weil er Kinder schützen wollte

    Zitat Zitat von Grisu Beitrag anzeigen
    Ich finde es ja leicht sich zu fragen wieso keiner geholfen hat, wenn man von sich sagen kann, dass man ohne großes Zögern eingegriffen hätte. Leider kann ich das von mir nicht sagen. Ich habe seit Samstag andauernd darüber nachgedacht, was ich tun würde. Wenn ich mir die Situation vorstelle, dann sehe ich mich immer mit den Kindern da und will nur noch wegrennen. Selbst wenn die Kinder aber nicht dabei sind, weiß ich doch, dass die mich brauchen und zwar dringend. Ich würde wahrscheinlich zögern.

    Außerdem ging bestimmt alles sehr schnell. Es ist bestimmt nicht leicht, zwei prügelnde, starke, junge Männer vom Weiterprügeln abzuhalten. Mit bloßen Händen kann ich mir das gar nicht vorstellen.

    Am besten wäre da wirklich eine Waffe, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.

    Ob ich mir auch mal Pfefferspray in die Tasche stecke? Irgendwie fühle ich mich damit gar nicht wohl, das in der Tasche oder im Haus zu haben.
    ich habe mir nicht alle antworten durchgelesen. ich bin völlig entsetzt darüber, dass sowas passieren kann. Ich habe so schrecklich mitleid mit dem toten mann und seiner familie und habe riesen respekt, dass er kinder beschützen wollte. furchtbar.

    zum thema, warum hilft keiner kann ich grisu zumindest teilweise zustimmen. auch ich habe schon mir den kopf zerbrochen, was ich machen würde in der situation. ich war einmal in einer schlimmen situation, dass in asutralien drei jugendliche blutverschmiert die s-bahn betraten. die haben dann erstmal schnaps getrunken und mit zeitungspapier ihre "Waffen" gereinigt (Faustringe, schlagstöcke und ähnliches). Zwischendrin haben die immer ein kleines, farbiges mädchen dumm angemacht. Die s bahn war voll. ratet mal, wie viele leute sich da eingemischt haben? Keiner. Ich auch nicht. Und ich dachte die ganze zeit "was mache ich, wenn die jetzt das mädchen verprügeln?". mehr als Polizei rufen hätte ich vor angst nicht gemacht.

    Soweit ich das in der zeitung verfolgt habe ging die schlägerei in münchen "nur" über 1 Minute, weil das Opfer bereits aus der S-Bahn heraus die Polizei gerufen haben soll, die dann auch direkt kamen. es ist traurig, dass niemand hilft in so einem fall. aber es ist auch traurig, dass heute 10 erwachsene angst haben (müssen) vor zwei teeagern....

    Mit Waffenbesitz wäre die Lage sicherlich noch schlimmer, was Grisu oben schrieb. aber das ist ein anderes thema

  8. #28
    Isabel
    Gast

    Standard ⫸ AW: München - Mann am S-Bahnhof erschlagen weil er Kinder schützen wollte

    Zitat Zitat von Grisu Beitrag anzeigen
    Ob ich mir auch mal Pfefferspray in die Tasche stecke? Irgendwie fühle ich mich damit gar nicht wohl, das in der Tasche oder im Haus zu haben.
    Kann ich natürlich auch verstehen.
    Aber ich persönlich fühle mich damit wohl, wenn ich jmd. anderem bzw. mir selber in einer eben genau solchen Situation helfen kann. Und mir nicht denken muss, wenn mal wirklich was ist "Ach, hätte ich`s doch jetzt dabei"

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