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Thema: ⫸ Kinder- Armut - Familienplanung ?

16.12.2017
  1. #1
    Newbie Avatar von Schnauzerfrauchen
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    Standard ⫸ Kinder- Armut - Familienplanung ?

    Gerade eben habe ich folgendes gelesen : jedes 6. Kind in Deutschland lebt von Sozialhilfe - die Kinderarmut in Deutschland wächst.

    Den ganzen Abend denke ich darüber nach. Wenn ich jetzt an meine eigene irgendewann mal Familienplanung denke bin ich fast nervös. Wenn ich so was höre, hoffe ich immer, dass ich nicht arbeitslos werde. Ich habe Angst, eine Familie zu haben und auf einmal bricht alles zusammen. Der Mann wird arbeitslos, man hat Kinder..die Kredite müssen weiter bezahlt werden...kann eine Frau überhaupt heutzutage noch zuhause bleiben und die Kinder erziehen oder sollte sie so schnell wie möglich arbeiten? Wie kommt man plötzlich mit einem Gehalt weniger aus obwohl man doch eine Person mehr IST?? Was ist wenn das Kind mal Wünsche hat und man kann sie nicht erfüllen ? Und was ist , wenn ein Partner zb. krank wird und man auf Hilfe vom Sozialamt angewiesen ist ? Wie kann man seine Familie retten, ohne in die Armut zu gelangen ??

    Meine Güte, das war lang aber ich sitze hier und merke erst mal, wie viel Verantwortung es doch ist, eine Familie zu gründen. Das erschreckt mich irgendwie....

    Hattet ihr auch solche Überlegungen bevor ihr an eure Familienplanung ging? Habt ihr den dreijährigen Erziehungsurlaub genommen ? Und wie war es für euch, plötzlich kein eigenes Gehalt mehr zu haben ?? Wie habt ihr das zuhause geregelt ??? Oder geht ihr arbeiten und eure Mann ist zuhause ??

    Grüßle MICHI


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  2. #2
    Vielschreiber Avatar von Juule
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    Standard ⫸ AW: Kinder- Armut - Familienplanung ?

    Huhu Michi,

    klar solche Gedanken kommen mir auch immer wieder mal. Eigentlich hatte ich auch vorher immer so ein bisschen Angst vor der Verantwortung.

    Ich könnte sicherlich mal eine Weile super auf die Bremse drücken und mit dem Nötigsten auskommen, aber wenn man ein Kind hat, dann kommen halt einfach einige fixe Ausgaben dazu, udn was ist wenns dann mal eng ist!?!?

    Vielleicht war das auch unterbewusst immer so eine Hemmung zur bewussten Kinderentscheidung, dann kam die SS doch etwas überraschend, und jetzt sind die Bedenken eher in ein "ach das kriegen wir schon hin" umgeschwenkt.

    Wir haben allerdings auch beide das Glück gute Jobs zu haben und können vom Gehalt meines Mannes gut leben, was sehr beruhigend ist. Ich möchte allerdings nach knapp 1 Jahr wieder anfangen, ich mag gerne arbeiten und mir würde es einfach fehlen.

    LG,

    Juule

  3. #3
    Newbie Avatar von Schnauzerfrauchen
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    Standard ⫸ AW: Kinder- Armut - Familienplanung ?

    Ich denke auch, jetzt momentan wäre bei uns das auch kein Problem, wir haben beide einen guten festen Job und haben alle unsere Sachen so weit unter Dach und Fach.

    Aber was passiert, wenn aus irgendeiner Situation von heute auf morgen alles anders ist ? Berufsunfähig ? Krank ?

  4. #4
    Vielschreiber Avatar von Juule
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    Standard ⫸ AW: Kinder- Armut - Familienplanung ?

    Huhu Michi,

    klar das kann immer passieren, aber wenn ich mich jetzt über die ganzen "was wäre wenn" verrückt mache, dann komm ich ja aus dem Sorgen machen nicht mehr raus!

    Was Berufsunfähigkeit anbelangt haben wir beide ne gute Versicherung, Krankheit wäre schlimm, aber ich kann einfach nur hoffen, dass wir gesund bleiben.
    Bei Arbeitslosigkeit muss man halt flexibel sein, dann geh ich halt ans andere Ende der Republik oder ins Ausland, wäre für uns gar keine Diskussion.

    Wir Deutschen sind halt ein Volk von Unsicherheitsvermeidern, aber es gibt sie nunmal im Leben und dann müssen wir halt damit zurecht kommen...

  5. #5
    Forumsüchtig Avatar von Anika
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    Standard ⫸ AW: Kinder- Armut - Familienplanung ?

    @Schnauzerfrauchen
    ich glaub, die Bedenken sind normal. Glaub es gab hierzu schonmal einen Thread. Ich hab die gleichen Bedenken. Aber dann halte ich mir immer vor Augen, dass andere mit viel, viel weniger Geld es auch schaffen. Warum also wir nicht?
    Passieren kann immer was.

  6. #6
    Vielschreiber Avatar von Juule
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    Standard ⫸ AW: Kinder- Armut - Familienplanung ?

    Übrigens,

    die Statistik, dass jedes 6. Kind in Deutschland in Armut lebt, ist natürlich erschreckend.

    Ich kann nur für mich sprechen, aber für mich persönlich wären Kinder kein Thema bevor ich (wir) eine gute Ausbildung abgeschlossen haben und im Job Fuss gefasst habe.

    Ich bin der Meinung, dass das einer der wichtigsten Grundsteine für eine sichere Zukunft ist, und ich denke wenn man diese Statistik auf Familien mit gutem Ausbildungsniveau umlegt, ist sie längst nicht mehr so hoch.

    Wie gesagt, man kann nie alle Risiken im Leben ausschalten, aber sie doch so gut es geht minimieren.

  7. #7
    Forumsüchtig Avatar von Anika
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    Standard ⫸ AW: Kinder- Armut - Familienplanung ?

    @Juule
    genauso sehen wir das auch! Erst Ausbildung, dann Job und danach Kind. Aber so denken leider nicht alle, leider!

  8. #8
    Moderator
    Alles wird gut... Avatar von claudi181
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    Standard ⫸ AW: Kinder- Armut - Familienplanung ?

    Zitat Zitat von Schnauzerfrauchen Beitrag anzeigen
    Aber was passiert, wenn aus irgendeiner Situation von heute auf morgen alles anders ist ? Berufsunfähig ? Krank ?
    Dann duerfte man keine Kinder in die Welt setzen ...wenn man staendig die Frage "aber was wenn..." im Kopf hat.

    Selbst Menschen mit den besten Jobs, vielem Geld und mit eigentlich sorgenfreier Zukunft sind schon ganz unten gelandet.
    Aber deswegen auf Kinder verzichten (wenn man eigentlich moechte) oder den Wunsch hinten anzustellen, weil man nicht weiss, was das Leben noch fuer einen vorgesehen hat....

    Ich denke, wer nicht schon gerade mit 16 ein Kind moechte und dann staendig die Unterstuetzung vom Staat einfordert, der hat doch schon die besten Vorraussetzungen....

    In die Zukunft kann eh keiner schauen,...jede Generation hatte ihre Sorgen, Aengste und Zweifel, ob es es okay ist genau jetzt ein Kind zu bekommen und viele von ihnen hatten eine weitaus schlechtere Ausgangssituation als wir sie haben.

    Vielleicht ist es auch naiv so zu denken, aber ich finde es einfach schade, wenn man irgendwann dasteht und merkt, dass man zu lange gegruebelt hat und sich somit vom erfuellten Kinderwunsch verabschieden muss...


    Ich wurde mit 19 mit meinem ersten Kind schwanger. Es war nicht die perfekte Situation, mitten in der Ausbildung und dann auch noch ein Wunschkind. Verrueckt fuer einige, aber es war DER Zeitpunkt damals.
    Ich war dann eine ganze zeitlang ohne Job. Jetzt hab ich wieder einen und wir haben ein 2. Kind....es geht alles, auch ohne den Staat...

    Ich glaube auch daran, dass es auch gehen wird, sollte mal irgendetwas schlimmes passieren. Einfach ist es sicherlich nicht, aber unmoeglich auch nicht...

  9. #9
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    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Kinder- Armut - Familienplanung ?

    Zitat Zitat von Anika Beitrag anzeigen
    @Juule
    genauso sehen wir das auch! Erst Ausbildung, dann Job und danach Kind. Aber so denken leider nicht alle, leider!
    Um jetzt mal ein bisschen polemisch zu sein: Wenn alle so denken würden, gäbe es grade in Familien mit höherem Bildungsniveau NOCH weniger Kinder. Denn wenn ich als Frau erst mit Mitte 30 anfange, über Kinder nachzudenken, es dann nicht gleich klappt etc, dann tickt die Uhr schon gewaltig.

    Ich stimme mit euch überein, dass die Familie als Ganzes auf eigenen Beinen stehen sollte. Ich allerdings hab im noch nicht im Job "Fuß gefasst", aber fühle mich trotzdem nicht als unvernünftig oder Sozialschmarotzer, nur weil ich eben jetzt erstmal 2-3 Jahre lang mein Kind versorge, bevor ich mich ins Berufsleben stürze...

    Und edit: Für uns ist es keine so harte finanzielle Umstellung, wir kamen schon immer mit einem Gehalt aus .

  10. #10
    Vielschreiber Avatar von Juule
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    Standard ⫸ AW: Kinder- Armut - Familienplanung ?

    Hallo Claudi,

    ich bin absolut deiner Meinung, wenn man sich ständig Gedanken macht und deswegen keine Kinder bekommt, hätte die Gesellschaft ein Problem.

    Ich ziehe auch immer wieder und absolut den Hut vor deinem Mut und dem was du geleistet hast! Mit 19 Mutter zu werden, wäre wirklich sehr fern von dem gewesen was ich mir in dem Alter zugetraut hätte! Geschweige denn vor der Angst das auch alles finanziell zu bewältigen!

    Und es gibt natürlich immer Fälle in denen man mit den besten Voraussetzungen plötzlich vor dem Nichts steht. Dennoch ist die Arbeitslosenquote unter Leuten mit guter Ausbildung um einiges niedriger als ohne Ausbildung.
    Und ich denke schon, dass ich mit der Bereitschaft für einen Job überall hinzugehen, und mit dem Grundstein den ich durch die Auslandserfahrung etc. gelegt hab bei plötzlicher Arbeitslosigkeit schon irgendwie wieder auf die Füsse fallen würde.

    Also, wie gesagt für uns persönlich der richtige Weg. Erst Ausbildung und Berufserfahrung und dann Kind(er), wobei es natürlich ganz viele Familien gibt, bei denen es nicht so war ich finde, dass es ganz toll läuft.

    LG,

    Juule

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