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Thema: ⫸ Doku-Film über Freitod/ Beitrag bei Extra

11.12.2017
  1. #31
    Zuckerschnecke
    Gast

    Standard ⫸ AW: Doku-Film über Freitod/ Beitrag bei Extra

    Zitat Zitat von Jill Beitrag anzeigen
    Mir stellt sich die ganze Zeit die Frage:

    Welchen Sinn soll ein solcher Dokumentationsfilm haben?
    Ich weiss es ja nicht, aber vielleicht den das darüber diskutiert wird?

    Es entsteht ja oft das "Vorurteil" wenn sich jemand umgebracht hat, dass derjenige sich "aus dem Staub" gemacht hat, feige war, seine Familie im Stich gelassen hat.
    Vielleicht soll es dazu anregen darüber nachzudenken?


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  2. #32
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    Standard ⫸ AW: Doku-Film über Freitod/ Beitrag bei Extra

    Natürlich will ich nicht wissen, wann der Tag X sein wird, an dem ich das Zeitlich segne - aber ich fand es sehr faszinierend, wie ein Mensch seinen letzten Tag begeht, der genau weiß, wann er streben wird.

    Ebenso hat mich beeindruckt wie sicher der Mann sich war, das für ihn Richtige zu tun. In der Zeit seiner Entscheidungsfindung hat sein Umfeld sicher keine Weg unversucht gelassen, ihn vom Leben zu überzeugen.

    Meine Angst das Ganze wäre ein halbe Werbeveranstaltung für Sterbehilfe-Organisationen (Frei nach dem Motto "Wir sind für Dich da, wenn Du Schluss machen willst, ruf an") hat sich nicht bestätigt. Zu hören, dass es trotz Begleitung und dem "richtigen" Gift lange gedauert hat bis der Mann verstarb war grausam, aber doch auch ein Indiz, dass das Sterben auch mit Hilfe nicht einfach ist.

    Wenn man sich an eine Sterbehilfeorganisation wendet - dann ist das kein Hilfeschrei, diese Menschen wissen, dass die Selbsttötung dann klappt - und darauf lässt sich niemand - ob nun seelisch oder körperlich todkrank - einfach so ein.

    Auch wenn ich nie auf die Idee gekommen wäre, für meine Mutter einen schnelleren Tod herbeizuführen oder die Begleitung in den letzten Stunden als unzumutbare Belastung empfunden habe ... es gab die Situationen, in der ich ihr und mir gewünscht habe, dass es vorbei sein möge - lieber so dass ich weiß, dass es jetzt gleich vorbei ist als dass ich darauf warten muss. Ich bin echt eine gläubige Frau und meine eigentlich, dass es nicht in meiner Hand liegt, wann es vorbei ist - ich kann aber jeden verstehen, der sich da anders entscheidet und glaube, dass es - ob das nun gut ist oder schlecht - in Zukunft "normaler" sein wird, dass in einer Welt, in der so viel geplant ist, Menschen sich auch zunehmend erlauben, ihren Todeszeitpunkt zu bestimmen.

  3. #33
    Moderator
    Alles wird gut... Avatar von claudi181
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    0

    Standard ⫸ AW: Doku-Film über Freitod/ Beitrag bei Extra

    Sinn:

    Sterbehilfe, ja oder nein?
    Wie weit darf Sterbehilfe gehen? Ist diese Art der Sterbehilfe vertretbar?
    Kann man einen Menschen mit Freitod wirklich nicht abhalten?
    Was muss sich aendern, damit es nicht so weit kommt?
    Welche Hife braucht der Mensch, wenn alle Therapiemassnahmen nicht mehr funktionieren?

    Man diskutiert. Ich weiss nicht, ob es die selbe Diskussion waere, wenn das ganze nicht im Bild festgehalten worden waere.
    Ich habe mir mal die beiden Ausschnitte angesehen.


    Ich sehe da irgendwie gar keinen grossen Unterschied zur Begleitung eines Kranken, der koerperlich nicht mehr kann.
    Auf der einen Seite wird immer wieder betont, dass auch psychische Krankheiten als das anerkannt werden sollte, was sie sind: Krankheiten.
    Aber es ist immer noch ein grosses Tabuthema, weil es ja "nur" eine Kopfsache ist und mit der richtigen Therapie anscheinend alles geheilt werden kann.
    In diesem Fall wurde er jeden Tag mit Medikamenten vollgepumpt. 30 verschiedene pro Tag.

    Waere er jetzt unheilbar koerperlich krank und muesste diese Menge an Tabletten schlucken und haette keine Lebenskraft mehr und wuerde sich nach dem Tod sehnen, waere die Aufregung nur halb so gross.
    Gesund war dieser Mann aber ebenso wenig.

    Ich werfe da niemandem etwas vor. Vielleicht haette er einen "normalen" Selbstmord waehlen sollen. Vielleicht haette ein gescheiterter Selbstmord wieder zu mehr Lebenswillen gefuehrt. Das weiss man natuerlich nicht und wird es auch nie mehr erfahren.

    Ich haenge mich mal ganz weit aus dem Fenster...der Mann, der den Selbstmordversuch ueberlebte, hat eine Methode gewaehlt, die einfacher zu ueberleben ist. Ich weiss nicht, wer doch wirklich keinen Lebenswillen mehr hat, sucht doch nach Moeglichkeiten, damit es eben auch wirklich erfolgreich ist. Ansonsten ist es doch bei vielen der letzte Hilfeschrei.
    Die Tochter meiner Arbeitskollegin hat die grausame Weise gewaehlt und sich einen Gewehrlauf in den Mund gesteckt. Ohne Abschied, ohne Erklaerung, ohne irgendetwas.
    Ich denke, die Verarbeitung waere sicherlich eine ganz andere, wenn es so gelaufen waere, wie bei diesem Menschen. So sitzt nun die Familie da, geht zur Therapie, schluckt tagtaeglich Medikamente und muss mit den ganzen anderen Folgen irgendwie klarkommen.



    Ich finde es einfach nur traurig, wenn es einfach nichts mehr gibt, was das Leben lebenswert macht, um weiterzukaempfen.

  4. #34
    Unterhaltungskünstler Avatar von Linea
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    Standard ⫸ AW: Doku-Film über Freitod/ Beitrag bei Extra

    Zitat Zitat von Jill Beitrag anzeigen
    Mir stellt sich die ganze Zeit die Frage:

    Welchen Sinn soll ein solcher Dokumentationsfilm haben?
    Vielleicht wollte der Andre anderen Menschen damit zeigen, welchen Ausweg es geben kann?

    Und der Sender bzw. der Regisseuer vielleicht gute Quoten? Scherz bei Seite, ich denke es geht schon um eine gesellschaftliche Diskussion und das bisherige Tabu über dieses Thema.

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