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Thema: ⫸ Doku-Film über Freitod/ Beitrag bei Extra

12.12.2017
  1. #21
    aufsteigendes Mitglied Avatar von papagena
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    Standard ⫸ AW: Doku-Film über Freitod/ Beitrag bei Extra

    Hier in der Schweiz wurde die Dokumentation in den Medien stark thematisiert. Auch habe ich sowohl die Doku sowie die Extra-Reportage gesehen und bin auch ziemlich hin- und hergerissen, ob "man" so etwas überhaupt zeigen soll und darf.
    Jedoch bin ich der festen Überzeugung, dass der Filmemacher überhaupt nicht leichtfertig mit dem Thema umgegangen ist und selber sehr schwer akzeptieren konnte, dass der Mann seinen Freitod wirklich durchzog. Er sprach ihn mehrmals darauf an, ob es denn nicht "schöner" wäre einen Film zu drehen, dessen Ende zeigt, dass man auch von manischen Depressionen geheilt werden kann ect.

    Da in der Schweiz die passive Sterbehilfe erlaubt ist, wird das Thema immer wieder kontrovers diskutiert. Das könnte mit ein Grund sein, welcher zur Entstehung dieser Dokumentation beigetragen hat.

    Liebe Grüsse

    Christine


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  2. #22
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Jules
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    Standard ⫸ AW: Doku-Film über Freitod/ Beitrag bei Extra

    @Zuckerschnecke: Ja, das kann ich irgendwie auch nachvollziehen. Aber ich glaube, was ich am schlimmsten daran finde ist, dass dies eine subjektive Wahrnehmung ist.
    Ich hab keine Zweifel, dass dieser Mann oder auch andere in einer solchen Situation für sich keinen anderen Ausweg sehen. Aber von außen sieht es dann halt doch irgendwie anders aus.

    @schokoladekuchen: Stimmt. Und irgendwie finde ich das so eben fast noch schlimmer.

    LG,

    Jules

  3. #23
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    Standard ⫸ AW: Doku-Film über Freitod/ Beitrag bei Extra

    Zitat Zitat von Zuckerschnecke Beitrag anzeigen
    Aber ein bischen kann ich es auch verstehen wenn jemand den Freitod wählt. Es gibt Situationen im Leben mit denen nicht jeder fertig wird.
    das glaube ich wirklich. es kommt immer auch ein bisschen darauf an, wie jemand aus dem leben scheidet, für welchen weg er sich entscheidet. man kann freiwillig gehen, trauer und entsetzen hinterlassen oder aber auch ohnmacht, wut und enttäuschung. man kann es den hinterblieben zusätzlich noch schwerer machen.

  4. #24
    Mitglied Avatar von ☆ joy ☆
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    Standard ⫸ AW: Doku-Film über Freitod/ Beitrag bei Extra

    Hmm, würdet ihr anders reagieren, wenn körperlich krank gewesen wäre?
    So hart es sich anhört, er hätte so oder so den Weg gewählt, ob mit oder ohne Kamera.

    Ich finde durch die Doku wird einem bewusst gemacht wie schlimm Depressionen sind und ich finde es bedarf noch mehr aufklärung darüber!

    Eine Bekannte von mir hat seit Jahren ganz schlimme Depressionen,sie hat sämtliche Medis durch, nichts, aber auch rein garnichts hat geholfen.
    Letztes Jahr hat sie sich der Elektro-Krampf-Therapie (EKT) unterzogen. Bei dieser Therapie wird man in eine Kurznarkose gelegt und dann werden künstlich epileptische Anfälle ausgelöst ( http://www.lebenshilfe-abc.de/elektr...ktherapie.html ) was nicht ganz ungefährlich ist.

    Auch diese Therapie hat nicht angeschlagen.

    Jetzt geht sie noch einen schritt weiter und lässt sich einen Hirnschrittmacher einsetzten!

    Wenn das nicht hilft, glaube ich ,wird auch sie den Freitod wählen.

    2006 hat ein Verwandter meines Mannes, den Freitod gewählt (Depressionen)
    Er und seine Frau wollten auf einen Geburtstag. Er sagte, er komme gleich wieder, er würde eben schon mal tanken fahren. Er ist nicht tanken gefahren, er ist 100 km zu einer Brücke gefahren, hat angehalten und ist 140 meter in die tiefe gesprungen.

    Wie schlecht muss es diesen Mann nur gegangen sein???

    Für seinen Sohn war das schlimmste, das er sich nicht verabschieden konnte und sagte immer und immer wieder, das sein vater feige und egoistisch war.

    Edit:Text fehlt...

    Passanten haben, den Freitod von dem Verwandten gesehn, was muss in solchen Menschen vorgehen??
    Ich weiss, das sie erstmal ne längere Zeit psychologisch betreut werden mussten.

  5. #25
    Unterhaltungskünstler
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    Standard ⫸ AW: Doku-Film über Freitod/ Beitrag bei Extra

    Ich bin mir sicher, das Ganze wäre für uns Außenstehende viel leichter zu akzeptieren, wenn der Betroffene körperlich schwer krank gewesen wäre und ihm z.B. eine lange und/oder schmerzreiche Sterbephase bevor stehen würde.
    Aber dieser Mann schien ja körperlich (bis auf eine leichte Arthrose in den Knien, die ich auch habe) gesund zu sein, daher denkt man eben immer, dass er ohne den Leidensdruck der Depression ja problemlos noch viele Jahre weiterleben könnte.

    Also zumindest für mich ist das das Hauptproblem dabei.

    Und "austherapiert" ist bei dieser Diagnose ja durchaus Ansichts- und Auslegungssache der behandelnden Ärzte.

  6. #26
    Unterhaltungskünstler Avatar von Linea
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    Standard ⫸ AW: Doku-Film über Freitod/ Beitrag bei Extra

    Ich habe wirklich tiefen Respekt vor dem Mut dieses Mannes. Er hat ja nicht nur diese Entscheidung für sich selber getroffen sondern vor allem ist er damit sehr sehr offen umgegangen. Er hat sich von allen verabschiedet und jedem die Chance auf eine letzte Umarmung gegeben.

    Es war sein Weg - seine Wahl (natürlich vor dem Hintergrund seiner Erkrankung) und das akzeptiere ich.


    @Jill: wenn Du Zeit und Kraft hast, dann schau Dir doch bitte mal die ganzen Originalreportage an. Kombiniert mit der RTL-Sendung wird ein ganzes Bild draus und es macht für mich so einen ganz anderen Eindruck als wenn ich es nur hören würde.

  7. #27
    aufsteigendes Mitglied Avatar von papagena
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    Standard ⫸ AW: Doku-Film über Freitod/ Beitrag bei Extra

    Nur noch ganz kurz: Der Mann hat sich nicht nur "bewusst" für den Freitod entschieden, sondern auch für die Begleitung durch die Kamera... Somit kann ich am Film per se nichts ethisch verwerfliches ausmachen

  8. #28
    Zuckerschnecke
    Gast

    Standard ⫸ AW: Doku-Film über Freitod/ Beitrag bei Extra

    @ Showtime: Ja, das kann ich nachvollziehen. Wenn jemand körperlich krank ist, sieht man das anders und jemand der noch nie depressionen hatte, kann es auch nicht ansatzweise nachvollziehen was in so jemandem vorgeht.
    Da ist es auch klar dass man nicht verstehen will/kann dass ein nach aussen gesund scheinender Mensch die Entscheidung trifft freiwillig aus dem Leben zu gehen.
    Aber man darf halt nie verstehen dass die Seele eben so krank werden kann wie der Körper und auch da gibt es Krankheiten die nicht geheilt werden können.
    Das ist einfach immer nur schwerer für einen zu verstehen, weil man ja nach aussen nicht sieht dass der Mensch ernst krank ist.

    Ich denke da die ganze Zeit drüber nach, was ich schlimmer fände: Wenn mein Verwandter mit Vorwarnung aus dem Leben schiede, oder so plötzlich und ich hätte vorher keinen Schimmer gehabt.

    Ich weiss es nicht. Würde mein Verwandter mich vorwarnen, würde ich vermutlich, trotz aller überzeugung dass jeder das Recht hat dann aus dem Leben zu gehen wann er möchte, Himmel und Hölle bewegen um ihn/sie davon abzuhalten.

    Wüsste ich nichts davon, oder hätte ich nicht mal eine Ahnung gehabt, stände ich wohl unter solch einem Schock.
    Aber leichter ist es wohl auch nicht wenn jemand es vorher ankündigt.
    Der Tod ist eben nie leicht zu akzeptieren. Egal ob natürlich, durch ein Gewaltverbrechen oder Freitod.

  9. #29
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Jules
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    Standard ⫸ AW: Doku-Film über Freitod/ Beitrag bei Extra

    Zitat Zitat von showtime Beitrag anzeigen
    Ich bin mir sicher, das Ganze wäre für uns Außenstehende viel leichter zu akzeptieren, wenn der Betroffene körperlich schwer krank gewesen wäre und ihm z.B. eine lange und/oder schmerzreiche Sterbephase bevor stehen würde.
    Aber dieser Mann schien ja körperlich (bis auf eine leichte Arthrose in den Knien, die ich auch habe) gesund zu sein, daher denkt man eben immer, dass er ohne den Leidensdruck der Depression ja problemlos noch viele Jahre weiterleben könnte.

    Also zumindest für mich ist das das Hauptproblem dabei.

    Und "austherapiert" ist bei dieser Diagnose ja durchaus Ansichts- und Auslegungssache der behandelnden Ärzte.
    Das sehe ich genau so.

    Für mich wäre es tatsächlich ein Unterschied, wenn er körperlich krank gewesen wäre.
    Ich habs schon mal geschrieben, ich willl Depressionen da gar nicht runter spielen oder klein machen, aber für mich ist es was anderes, wenn ein Mensch todkrank ist, sowieso sterben müsste und so "nur" sein Leiden verkürzt.
    Und ganz ehrlich: Ich glaube, jeder Angehörige hat dann das Gefühl, er hätte sich gernen noch verabschiedet. Aber wenn man das dann eben so in der Form sieht... ich glaube nicht, dass es dadurch besser oder leichter wird, vielleicht ist es sogar wirklich noch schwerer, weil man nichts machen kann.

    Ich glaube, was ich so schlimm an diesem Film finde und was mich irgendwie so bewegt ist dieses "dabei zusehen", wie er seinen eigenen Tod plant.
    Normalerweise erfährt man so etwas erst danach und ist dann total geschockt.
    Und natürlich weiß man auch dann, dass es diesem Menschen wohl sehr, sehr schlecht ging und er für sich keinen Ausweg mehr hatte.
    Aber da jetzt eben im Voraus diese Planung dazu mitzusehen, zu sehen wie er im einen Moment noch da steht und im nächsten lebt er nicht mehr, das finde ich krass.

    Und wenn ich das so schreibe, dann merke ich, dass es vielleicht doch gar nicht so den Unterschied macht, ob er jetzt psychisch oder physisch krank war, darüber macht man sich ja nach einem Suizid auch keine Gedanken... es ist vielleicht wirklich mehr dieses "bei der Planung zusehen".

    LG,

    Jules

  10. #30
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    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Doku-Film über Freitod/ Beitrag bei Extra

    Mir stellt sich die ganze Zeit die Frage:

    Welchen Sinn soll ein solcher Dokumentationsfilm haben?

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