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Thema: ⫸ Das Betreuungsgeld ist durch!

16.12.2017
  1. #31
    aufsteigendes Mitglied Avatar von schäfi
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    Standard ⫸ AW: Das Betreuungsgeld ist durch!

    @ Utah und Seestern: dem, was ihr geschrieben habt, kann ich 100% zustimmen!
    Wir sind leider auch nicht in der Lage, nur von einem Gehalt leben zu können. Und ganz ehrlich, ob ein Kind wirklich die ersten drei Jahre NUR daheim besser gestellt ist als unter Gleichaltrigen in einer Kita, lasse ich mal dahingestellt. Ich habe hier den Vergleich und kann sagen, dass die Kita keinesfalls geschadet hat unter drei Jahren, sondern eher förderlich war. Diesen Wissenstand hätte ich ihm allein gar nicht vermitteln können. Und es geht ja nicht nur um Wissen, was vermittelt wird, sonderna auch das Sozialverhalten, was ich viel wichtiger finde. Und wenn Kinder dann erst mit 3 in die Kita kommen, tun sich einige damit oft schwer (habe ich auch erlebt)!
    Und dieses Betreuungsgeld fördert es nur, Kinder daheim zu lassen, als sie in eine Betreuung zu geben. Und das Geld kommt meiner Meinung nach auch nur Familien zugute, die es sich eh leisten können zu Hause zu bleiben die ersten drei Jahre. (ich unterstelle jetzt mal, dass das vielen "Reichen" zugute kommt, die es eigentlich nicht bräuchten). Denn für mich stellt sich die Wahl gar nicht, 100€ oder 400€ zu bekommen, da ist der Sprung zu groß und 300€ einfach noch zu viel Einbuße.

    Klar, könnten wir es uns leisten, wäre ich auch vielleicht 2 Jahre zuhause geblieben, aber spätestens nach 2 Jahren hätte ich mein Kind trotzdem in die Kita gegeben, nicht, weil ich es abschieben wollte, sondern weil ich ihm die Impulse, die es in der Kita einfach mitbekommt, nicht hätte verwehren wollen. Außerdem lässt es mein Job nicht zu, länger zuhause zu bleiben, denn dann bin ich nicht mehr auf dem Stand, den ich sein muss und kein Arbeitgeber nimmt mich mehr.
    Aber das ist jetzt meine Meinung, ich weiss, bei dem Thema gehen die Meinungen stark auseinander.

    Zurück zum Betreuungsgeld: Sie sollten das Geld lieber in die Betreuung außerhalb der Familie stecken und diese weiter ausbauen, denn es wird die nächsten Jahre immer mehr Familien geben, die es sich nicht leisten können,zu Hause zu bleiben und die Arbeiten müssten, aber nicht können, weil die Betreuungsplätze einfach fehlen.
    Zum Beispiel auch in Ausbildung von Tagesmüttern, gerade bei uns ein Thema. Meine Tagesmutter ist mir nämlich abgesprungen, weil sie mit 5 Kindern in unterschiedlichem Alter überlastet war. Toll, dass dann von heute auf morgen zu erfahren und sich dann Alternativen suchen zu müssen.

    LG Schäfi


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  2. #32
    Senior Mitglied Avatar von katjes
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    Standard ⫸ AW: Das Betreuungsgeld ist durch!

    Wann wer sein Kinder wie betreuen lässt ist tatsächlich jedem seine Sache und wer welche Impulse für wichtig hält, ist auch jedem selbst überlassen, an sich ist es ja nur wichtig, dass die Kinder glücklich sind, sie sind nun mal das schwächste Glied in der Gesellschaft. Ich habe halt persönlich zur Fremdbetreuung eine ganz andere Meinung und die darf ich ja auch haben. Ich bin ja auch nicht völlig dagegen und auch nicht stur auf ein Alter fixiert. Meine Kinder gingen/gehen ja auch in den Kiga und machen dort auch wertvolle Erfahrungen, haben aber auch in den ersten 2-3 Jahren zu Hause viel Gutes mitbekommen, was es eben nur zu Hause gibt. Und ich von meinen Kindern auch, die Zeit möchte ich nicht missen, sie kommt ja nicht wieder. Natürlich muss man auch jedes Kind individuell betrachten.
    Hier geht es ja um das Betreuungsgeld, das ich nach wie vor in der Form nicht besonders sinnvoll finde, da es die Wahlmöglichkeit tatsächlich nicht wirklich fördert. Dennoch bin ich absolut dagegen, dass sich alles ausschließlich um Betreuungsmöglichkeiten dreht und bin dafür, dass wenigstens vom Ansehen her beide Formen gleichgestellt sind. Wenn alles nur auf Fremdbetreuung ausgelegt ist, habe ich mit meinen Ansichten (und alle, die diese teilen) auch nicht mehr die Wahl.
    Auch der Ausbau der Ganztagsschulen macht mir persönlich Sorge, insofern, dass ich Angst habe, dass es irgendwann für alle Kinder verpflichtend wird. Da bin ich (und viele andere hier in meinem Umfeld) nämlich auch dagegen. Momentan haben wir eine gebundene Ganztagsklasse (welche hier aber nur bedingt angenommen wird) und 2 "normale" Klassen. Dazu noch eine externe Betreuungsmöglichkeit außerhalb der Schule für den Nachmittag. Das finde ich völlig in Ordnung, da hat dann wirklich jeder die Wahl, zumindestens was das Angebot anbelangt. Die finanzielle Seite ist dann wieder eine andere, aber da helfen Maßnahmen wie diese 100 € auch nicht weiter, das ist klar.

    Achja, mit meinem Vergleich "Erziehung ist anstrengender als viele Jobs", meine ich auch wirklich den direkten Vergleich. Die Doppelbelastung entsteht ja zu einem großen Teil auch dadurch, dass nach wie vor das meiste an der Frau hängen bleibt. Aber das ist ein anderes Thema.

    Ich für meinen Teil würde, wenn ich außerhalb arbeiten müsste (ich arbeite ja von zu Hause aus kunsthandwerklich), auch Jobs annehmen, die nicht meinem gelernten Beruf entsprechen, wenn es für Kinder und Familie verträglicher wäre. Natürlich könnte es auch umgekehrt sein, es muss ja nicht immer die Frau sein, die sich vermehrt um die Kinder kümmert, das kann ja auch individuell anders herum sein.
    Aber nicht jeder will das und das ist ja auch jedem selbst überlassen.

    Wir sind im Übrigen auch nicht reich, wir dürfen im Monat auch nur das allernotwendigste ausgeben und müssen immer gut im voraus planen, wann Sonderausgaben (wie Schuhe der Kinder, Geburtstags-/Weihnachtsgeschenke o.ä.) anstehen, aber das ist in Ordnung, uns geht es auf alle Fälle gut! Wir wissen auch, wie es ist mit noch weniger klar zu kommen, wie haben zu dritt auch schon von 1300€ gelebt, das geht alles (allerdings in einer Kleinstadt, das muss dazugesagt werden). Wir waren dennoch anständig angezogen und mussten auch nicht hungern .
    Allerdings hätte uns ein Betreuungsgeld das Leben etwas leichter gemacht und wäre auch eine gewisse Anerkennung gewesen. Ich bin auch nicht der Meinung dass das Geld nur den Reichen zu Gute kommt, weil diese sich aus dem Geld wohl weniger machen als ärmere Familien. Ich erlebe es hier oft genug, dass 100-200€ für viele gar nichts sind, das erschreckt mich immer wieder. Und nicht alle ärmeren Familien sind unfähig, ihre Kinder anständig zu erziehen, da schert man dann doch alle über einen Kamm.
    Ich halte jedenfalls das Betreuungsgeld nicht für den Schlüssel zum Problem der sozialen Brennpunkt-Familien, das ist doch nur Symptomdoktorei.

    lg Katja

  3. #33
    Unterhaltungskünstler Avatar von Mella-h
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    Standard ⫸ AW: Das Betreuungsgeld ist durch!

    Da bin ich froh das ich nicht die einzige bin die das als Schwachsin erachtet

  4. #34
    Wuermelchen1976
    Gast

    Standard ⫸ AW: Das Betreuungsgeld ist durch!

    Nicht nur das Betreuungsgeld ist Schwachsinn, auch die anderen Beschlüsse die diese Woche getroffen wurden.

    Bin gespannt welche Beträge, neben den Krankenversicherungsbeiträge, nach der Bundestagswahl dann steigen werden.

  5. #35
    Unterhaltungskünstler Avatar von tauchmaus
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    Standard ⫸ AW: Das Betreuungsgeld ist durch!

    Zum Thema Anerkennung der Kinderbetreuung durch Mütter zu hause finde ich auch den Aspekt sehr wichtig in welche Gefahr der Armut man sich als Mutter bringt (und noch mehr bei nicht verheirateten Eltern), wenn die Beziehung (wie statistisch gesehen fast unausweichlich) nicht hält. Ein interessanter Artikel: http://www.zeit.de/2012/45/Hausfrauen-Lebensmodell

  6. #36
    Unterhaltungskünstler Avatar von Heike HM
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    Standard ⫸ AW: Das Betreuungsgeld ist durch!

    Ja, jede Familie muss selbst entscheiden, inwieweit es machbar und erwünscht ist, dass Mama zu Hause bleibt und die Kinder betreut. Ich bin aber nicht dafür, dass das in irgendeiner Art staatlich finanziell unterstützt wird. Das Geld gehört in den Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Letztlich trägt die arbeitende Mutter Sozialversicherungsbeiträge und unterstützt damit den Generationenvertrag und die soziale Grundsicherheit mit.

  7. #37
    Experte Avatar von utah
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    Standard ⫸ AW: Das Betreuungsgeld ist durch!

    @heike: Das trage ich so mit. Anerkennung ja, aber finanziell muss jeder das für sich abdecken. Denn gesellschaftlich gesehen, muss es ja finanziert werden. Andere müssen die Sozialversicherungsbeiträge leisten und das können nur Arbeitende. Also muss dort angesetzt werden, um arbeitende Eltern zu unterstützen. Zudem ist es für Wirtschaft und Staat einfach teuer, wenn Eltern lange zu HAuse sind. Es fehlen ja nicht nur die aktuellen Steuern und Sozialversicherugsabgaben, sondern es ist ja meist so, dass um so länger man zu HAuse bleibt, um so schwerer fällt der Wiedereinstieg in das Arbeitsleben. Das ist meist wieder mit schlechter bezahlten Jobs verbunden usw. Und das bedeutet wieder niedrigere Abgaben. Muss alles nicht so kommen, aber die Wahrscheinlichkeit ist leider recht groß.
    Und warum Väter nicht so oft zu Hause bleiben, liegt auf der Hand. Ihnen wird es wahrscheinlich schon von Arbeitgeberseite schwer gemacht, mal zurückzustecken und bei den meisten Paaren wird der Mann immer noch mehr verdienen als die Frau. Also ist es leichter auf ihr Gehalt zu verzichten. Das wird sich leider so schnell auch nicht ändern.

  8. #38
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    Standard ⫸ AW: Das Betreuungsgeld ist durch!

    ich unterschreibe bei heike.

  9. #39
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    Standard ⫸ AW: Das Betreuungsgeld ist durch!

    Auch wenn ich weiß, dass das Leben kein Ponyhof ist, muss es im Interesse des Arbeitgebers liegen Frauen nach der Babypause wieder un den Job zubekommen. Im Zuge des erwarteten Facharbeitermagels wird sich das auch kein Arbeitgeber mehr leisten können (ganz abgesehen davon, dass mWn.ja, wenn man nach 3 Jahren wieder einsteigt Anspruch auf einen gleichwertigen Job hat). Außerdem wird nicht jeder uJob in 5 Jahren neu erfunden.

    Ich habe es schon mal geschrieben .. ich finde diese Reduktion von Müttern / arbeitenden Müttern auf ihre volkswirtschaftlucge Bedeutungvecht ätzend. Ich möchte auf keinen Fall, dass Frauen mit dem Gefühl Kinder bekommen, dass sie es am besten spätestens nach einem Jahr in die Fremdbetreuung geben um dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung zu stehen.

    Um den Generationenvertrag am Laufen zu.halten, braucht man eben auch Familien, mehr als 1-2 Kinder bekommen .... da ist Unterstützung auf alle Fälle nicht der schlechteste Ansatz.

    Das klassische Zuhause bleibende.Muttertier steckt seine Zeit ja oft auch un sehr viele ehrenamtliche Jobs, die zwar nicht direkt Kohle in den Staatsseckel spülen, aber volkswirtschaftlich auch wichtig sind.

    Das legitimiert für mich nicht das Betreuungsgeld oder soll sagen, dass ich es gut finde.

    Aber manches was da so stand, könnte ich einfach nicht so stehen lassen.

  10. #40
    Vielschreiber Avatar von Andrea
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    Standard ⫸ AW: Das Betreuungsgeld ist durch!

    Zitat Zitat von Heike HM Beitrag anzeigen
    Ja, jede Familie muss selbst entscheiden, inwieweit es machbar und erwünscht ist, dass Mama zu Hause bleibt und die Kinder betreut. Ich bin aber nicht dafür, dass das in irgendeiner Art staatlich finanziell unterstützt wird. Das Geld gehört in den Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Letztlich trägt die arbeitende Mutter Sozialversicherungsbeiträge und unterstützt damit den Generationenvertrag und die soziale Grundsicherheit mit.

    hier unterschreibe ich dick und fett!!
    so gern ich länger zuhause bei meinen Kindern geblieben wäre, wir könnten es uns schlicht nicht leisten. so mussten beide mit einem jahr in die Krippe und ich bin derzeit einfach nur froh, dass auch diese Zeit um ist und sie nun größer werden.

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