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Thema: ⫸ Castoralarm

13.12.2017
  1. #51
    Senior Mitglied Avatar von softcake
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    Standard ⫸ AW: Castoralarm

    warum denkst du das die fossilen energieträger das gefährlichere? das würde mich jetzt mal interessieren?
    der gedanke das das gefährlicher als atomkraft ist, bin ich noch nie gekommen.

    dein link klingt interessant, aber das ist auch noch theorie. wenn die erst 2024 mit dem experiementellen betrieb anfangen. aber der weg ist genau das was ich meine.
    wenn der kram nicht mehr strahlt ist atomkraft etwas was ich favorisieren würde. ( wobei- gehen uns dann nicht auch mal die bestände aus


    soft


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  2. #52
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    Standard ⫸ AW: Castoralarm

    Zitat Zitat von softcake Beitrag anzeigen
    warum denkst du das die fossilen energieträger das gefährlichere? das würde mich jetzt mal interessieren?
    der gedanke das das gefährlicher als atomkraft ist, bin ich noch nie gekommen.

    Naja, Klimaszenarien gibts ja zuhauf, und darinn dass der weltweit exorbitant gestiegene CO2-Ausstoß an der Klimaerwärmung schuld ist, sind sich heutzutage alle Experten einig.

    Nun kann das System Erde das eine oder andere Grad Erwärmung schon wegstecken, sicher auch mehrere Grad, wie sie für die nächsten Jahrzehnte/Jahrhunderte vorausgesagt werden. Nur ob der Mensch (bzw. die Welt, wie wir sie kennen) das kann, ist sehr fraglich. Schon heute zeichnen sich jährlich größere Schäden durch den Klimawandel ab - Unwetter, Dürren usw. Wenn der Klimawandel aber weitergeht wie bisher, werden wir aller Wahrscheinlichkeit nach noch erleben, wie sich viel weitgehendere Konsequenzen zeigen. Zum Beispiel eine Eiszeit in Europa, wenn der Lauf des Golfstroms aussetzt (und das ist kein Hollywood-Horroszenario, sondern eine durchaus realistische Vorhersage vieler Klimaszenarien). Oder Kriege um Wasser, um bebaubaren Boden. Oder Terror aus Gegenden, in denen Ressourcen aufgrund des Klimawandels extrem knapp werden. Der Klimwandel wird uns in Deutschland vielleicht in den nächsten 50 Jahren direkt nur wenig betreffen, aber weltweite soziale Probleme aufgrund des Klimawandels könnten das Leben hier schon auf den Kopf stellen.

    Das Problem am CO2 ist: Wenn es dann mal in der Atmosphäre ist, kriegt mans schlecht wieder raus. Da holt man selbst Atommüll aus einem Endlager viel leichter wieder vor. Das Klimasystem wird noch genug mit dem CO2-Überschuss zu tun haben, das in den letzten Jahrzehnten in die Atmosphäre gelangt ist. Aber zusätzlich wird der Primärenergiebedarf weltweit drastisch steigen (da können wir hier in Deutschland Energiesparlampen benutzen oder meinetwegen auch das Licht ganz ausmachen, wie wir wollen). Dabei wird ein großer Anteil auf Mobilität entfallen, bei der fossile Energieträger noch schwer zu ersetzen sind. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre wird also drastisch steigen.

    Leider lässt sich heute noch nicht vorhersagen, was das für Folgen haben wird. Ziemlich klar ist, dass es unangenehme Folgen haben wird, aber wie unangenehm, ist einfach heute nicht vorhersehbar. Im Moment hofft man einfach mal, dass es nicht so schlimm wird, und verweist im Übrigen darauf, dass die Kosten für einen Umbau jetzt möglicherweise höher sind als die Kosten, die in der Zukunft durch die Folgen des Klimawandels entstehen (das war ja so etwa Bushs Ansatz). Dieses Vorgehen halte ich erstens für unanständig kommenden Generationen gegenüber, und zweitens für naiv, weil sehr vieles darauf hindeutet, dass es auch uns noch hart treffen kann.

    Für mich sind die Risiken, die sich aus einem hohen CO2-Ausstoß ergeben, größer als die, die sich aus einer sorgfältig kontrollierten Nutzung deutscher Kernkraftwerke ergeben. Bei russischen AKW sieht meine Rechnung da schon ganz anders aus.

    Und solange sich zur Deckung des grundlastbedarfs eigentlich nur fossile Energieträger und Kernkraft als Alternativen gegenüberstehen, ist für mich die Kernkraft trotz des noch ungelösten Müllproblems das kleinere Übel. Denn beim CO2 haben wir noch ein viel ungelösteres Müllproblem.

  3. #53
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    Standard ⫸ AW: Castoralarm

    Ellen, das klingt furchtbar gruselig. Aber es ist wohl leider auch sehr viel dran...

  4. #54
    Senior Mitglied Avatar von softcake
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    Standard ⫸ AW: Castoralarm

    okay, ja. die argumentation kenne ich.
    ich denke aber einfach: das alles ist aber immer schon der natürliche ablauf auf diesem planeten gewesen.
    es gab und wird immer globale wetteränderungen geben solange die erde existent ist.
    ich weiss persönlich auch nicht, ob ohne co2 nicht auch ein klimawandel stattfinden würde.
    ich bin mir da nicht sicher.
    nach persönlichem abwägen bin ich aber mit dem heutigen wissensstand eher der meinung das atommüll, der 40.000 generationen eine gefahr darstellt schlimmer wiegt.
    denn genau da liegt ja das problem, das material ist erst in 100.000 jahren wieder ungefährlich.
    das co2 und seine auswirkungen wären fiktiv in wenigen jahrzehnten vom tisch.

    ich stimm aber insoweit zu: das so oder so, oder so- alles keine optimale lösung ist.



    soft

  5. #55
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    Standard ⫸ AW: Castoralarm

    ich weiss persönlich auch nicht, ob ohne co2 nicht auch ein klimawandel stattfinden würde.
    ich bin mir da nicht sicher.
    ohne Frage, ja. Aber bei weitem nicht so schnell und nicht in dem Ausmaß. Darüber herrscht Konsens.


    das co2 und seine auswirkungen wären fiktiv in wenigen jahrzehnten vom tisch.
    wieso das?

  6. #56
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    Standard ⫸ AW: Castoralarm

    weil ich felsenfest davon überzeugt bin, das wenn man heute damit aufhört ( deshalb fiktiv ) das sich das klima auf sein normales wandelpensum zurückentwickeln wird.
    deshlkb denke ich das es wenige jahrzehnte dauern wird- aber atom- selbst wenn man heute stoppt, strahlt erst in 100.000 jahren nicht mehr.
    aber selbst wenn es länger dauert, es wird nie solange dauern wie der amtommüll strahlt.
    ich finde die substanz einfach viel gefährlicher.



    soft

  7. #57
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    Standard ⫸ AW: Castoralarm

    aha...

  8. #58
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    Standard ⫸ AW: Castoralarm

    Zitat Zitat von softcake Beitrag anzeigen
    ich denke aber einfach: das alles ist aber immer schon der natürliche ablauf auf diesem planeten gewesen.
    es gab und wird immer globale wetteränderungen geben solange die erde existent ist.
    ich weiss persönlich auch nicht, ob ohne co2 nicht auch ein klimawandel stattfinden würde.
    Ich schließe mich Jutta an: Kein Experte zweifelt heute mehr daran, dass der Klimawandel dank CO2 dramatischer (weil schneller) ist als vermutlich jeder in der Geschichte der Erde. Und das System Erde ist so komplex, dass es duchaus möglich ist, dass es irgendwann "kippt", dass das Klima also nicht gemütlich wieder in altbekannte Bahnen zurückschwankt.

    das co2 und seine auswirkungen wären fiktiv in wenigen jahrzehnten vom tisch.
    Da würde ich mal eher mit Jahrhunderten oder Jahrtausenden rechnen. Definitiv eine Zeitspanne, die länger ist als die, die es meiner Ansicht nach braucht, eine technisch praktikable Lösung für die Beseitigung von Atommüll zu finden.

    Wenn man den Klimawandel jetzt ganz cool auf geologischen Zeitskalen betrachtet (klar hat es heißere Zeiten gegeben und klar hat es auch in Europa Eiszeiten gegeben und die Erde hat alles überlebt ), verliert man aus dem Blick, dass unsere Gesellschaft sich einem so schnellen Wandel nicht wird anpassen können. Sozialen Unfrieden haben wir ja heute schon genug. Wenn jetzt noch mehr Unwetter, Dürrekatastrophen und ein Anstieg des Meeresspiegels dazukommen, die mal wieder vor allem die Ärmsten der Armen treffen, die sowieso schon mit Vulkanausbrüchen, Erdbeben und ungünstigem Klima gesegnet sind, werden auch wir in Europa das zu spüren bekommen. Und unsere Kinder erst recht.

    Hinzu kommt bei fossilen Energieträgern noch die Begrenztheit der Ressourcen. Alle Jahre wieder taucht hier im Forum ein Thread auf, in dem es um die irre gestiegenen Benzinkosten geht. Ich glaube, da werden wir uns in den nächsten Jahrzehnten noch wundern dürfen, wenn wir heute Öl und Benzin teuer finden. Denn erstens werden die Ressourcen langsam knapp, und zweitens findet man sie leider vor allem in Gegenden, die politisch nicht besonders stabil sind. Finde ich nicht so beruhigend, davon abhängig zu sein...

    Ich will damit nicht die Probleme kleinreden, die es definitiv in der Nutzung der Kernenergie in Deutschland (und anderswo sowieso!) gibt. Ich kann nur nicht verstehen, warum man sich über die Kernenergie Gedanken macht, ohne gleichzeitig auch über die Nutzung fossiler Energieträger nachzugrübeln. Beides ist für mich so eng verbunden, dass es in Diskussionen nicht getrennt werden darf - jedenfalls heute noch nicht, wo wir keine regenerative Alternative zu Kernenergie und Kohle haben! Denn weniger Kernenergie heißt leider immer noch stärkere Nutzung fossiler Energieträger.

  9. #59
    Senior Mitglied Avatar von softcake
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    Standard ⫸ AW: Castoralarm

    okay, ja. kann ich nachvollziehen.
    ich persönlich hab nix dagegen wenn die menschen sich irgendwann mal selbst vernichten, ich bin mir sogar sicher diese hochkultur wird fallen, wie andere davor.

    trotzdem halte ich fossile energieträger für langfristig unproblematischer als atomkraft. trotzdem bin ich dafür auf mittel ausweichen zu können die nachteilsfrei sind. die sehe ich aber leider noch nicht gegeben.



    soft

  10. #60
    Unterhaltungskünstler Avatar von Linea
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    Standard ⫸ AW: Castoralarm

    Zitat Zitat von softcake Beitrag anzeigen
    linea, irgendwelche quellen ala atomkraft nein danke, sind doch nicht wirklich objektiv aussagekräftig. das ist eine sehr subjektive seite, die natürlich den anspruch hat ihre seite gut darzustellen ( auch hier wertfrrei ).

    Das ist nicht irgendeine Quelle, es ist eine Umfrage von TNS Emnid, deshalb habe ich Dir extra den ensprechenden Link eingestellt. Sie wurde von Greenpeace bei einem renomierten Umfrageinstitut in Auftrag gegeben. Da sind nicht mal eben Castorgegner befragt worden sonder der ganz normale Bundesdurchschnitt. Falls Du wirklich an der Seriosität dieses Instituts zweifelst, dann weiß ich auch nicht weiter. Hier der Link: TNS Emnid - Politik- und Sozialforschung und dann noch mal: • Verständnis für Proteste gegen Castortransport nach Gorleben | Umfrage


    so, und genau aus diesen gründen sage ich das die anwohner ein reines eigeninteresse verfolgen. denen geht es nicht um das grosse ganze, das ist geheuchelt. denen geht es( verständlicherweise ) darum das sie den kram nicht vor der tür haben wollen.

    Warst Du eigentlich schon mal an einer Demonstration gegen den Castor oder Atomkraft beteiligt? Du willst Deine Vorurteile einfach belegt wissen und leitest es Dir deshalb so wie oben beschrieben ab. Sorry, aber dem ist einfach nicht so. Lies doch noch mal, was ich oben zum Einsatz der Demonstranten geschrieben habe. Der Zug aus unserer Stadt zur Demo nach Berlin war überfüllt, dazu fuhren mehrere Busse.


    ...

    und ja, ich stehe dahinter, will man dem grossen ziel dienen, was ich voll unterstütze, dann sind demos gegen den castor sinnfrei. denn da erreicht man ein ganz anderes bild.

    Und was meinst Du, kann man denn dann dagegen tun? Mach doch mal einen Vorschlag, auf den die Demonstranten noch nicht gekommen sind. Offensichtlich findest Du ja keine einzige Aktion gut. NOch nicht mal eine friedliche Demonstration. Wobei ich dabei bleibem dass dies Dein subjektive Wahrnehmung ist.

    Was ist hier negativ?:
    Anti-Atom-Protest in Dannenberg übertrifft Erwartungen bei weitem. 50.000 Menschen fordern: Castor stopp, Atomausstieg jetzt! | Pinnwand.ln-online.de


    soft

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