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Thema: ⫸ begrenzte PID-Zulassung

16.12.2017
  1. #1
    Forumsüchtig
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    Standard ⫸ begrenzte PID-Zulassung

    http://www.tagesschau.de/inland/pid154.html


    Wie seht ihr das?


    Ich bin absolut dafür und finde es gut, dass es in Zukunft auch in Deutschland möglich sein wird.


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  2. #2
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    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: begrenzte PID-Zulassung

    Meine Meinung dazu ist: Ein Land, in dem man straffrei Abtreibungen durchführen darf (und zwar nicht nur in Extremfällen) und behinderte Feten sogar bis kurz vor dem Geburtstermin im Mutterleib gezielt getötet werden können, hat überhaupt keine Argumente gegen die PID vorzubringen. Die ist nämlich das weitaus kleinere Übel im Zweifelsfall. Insofern freue ich mich auch über die Entscheidung, hoffe aber, dass das entsprechende Gesetz niemals "aufgeweicht" werden wird.

  3. #3
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Gerbera
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    Standard ⫸ AW: begrenzte PID-Zulassung

    Ich bin auch dafür. Ich finde es eigentlich recht anmaßend, dass darüber Personen entscheiden die entweder bewusst kinderlos geblieben sind oder aber Kinder haben. Ich habe da mal eine Reportage drüber gesehen in der sich auch unsere Frau Bundeskanzlerin (dagegen) aussprach.
    Ich denke, man kann sich in sowas wirklich nur gut reinversetzen wenn man entweder ungewollt kinderlos ist oder aber auch Erbkrankheiten in der Familie hat.
    Beknackt finde ich das Argument mit selektivem/ künstlichen Leben. Ist handelt sich ja sowieso um Leben, das künstlich erzeugt wurde. Von daher müsste man dann so konsequent sein und grundsätzlich auch gegen künstliche Befruchtungen und alles drum und dran sein, oder aber auch eine sinnvolle Selektion befürworten.
    Was hat denn das Leben davon, wenn es nur besteht solange es im einige Monate im Mutterbauch ist?
    Muss das sein, dass eine Frau / Familie, die sowieso schon einen langen Leidensweg hinter sich hat bis es zu der Schwangerschaft überhaupt gekommen ist, ein weiteres Leiden aufgebürdet werden muss, wenn schon absehbar ist, dass das Leben des Kindes allenfalls einige Tage nach der Geburt andauern wird?
    Das finde ich persönlich völlig daneben. Ich finde, man sollte tatsächlich auch nur gesunde Embryonen einsetzen. Ich finde es sonderbar, dass das Recht auf Leben der Embryonen manchmal dann einen höheren Stellenwert hat als das der Mutter. Da es sich wie schon geschrieben um ein Leben handelt, dass auf natürliche Art und Weise ohnehin nicht zustanden gekommen wäre, finde ich es nicht unmoralisch. Anders sehe es aus, wenn man Geschlecht/ Augenfarbe usw. bestimmen wollte.

  4. #4
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Gerbera
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    Standard ⫸ AW: begrenzte PID-Zulassung

    Richtig, Jill, den Punkt hatte ich zwar auch im Kopf, habe ihn aber vergessen zu schreiben. Das sehe ich genauso!
    Unglaublich, dass eine Abtreibung eher zu vertreten ist als PID.

  5. #5
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    Standard ⫸ AW: begrenzte PID-Zulassung

    Ich finde es auch gut und vernünftig - zumal es ja nicht als Standardtest gedacht ist, sondern wirklich nur durchgeführt werden soll, wenn ein hohes Risiko für schwere Krankheiten, Missbildungen o.Ä. besteht.
    Ich denke, es ist sinnvoll, bereits vor dem Transfer in den Mutterleib solche Risiken ausschließen zu können, zumal bei diesen Tests an einem winzigen "Zellhaufen" nichts anderes überprüft werden soll als das, was viel später bei Fruchtwasseruntersuchungen und anderen pränatalen Untersuchungen abgeklärt wird, und bis zur 12. Schwangerschaftswoche (und manchmal noch darüber hinaus) zur Abtreibung führen kann.

    Ich schließe mich voll und ganz der Argumentation eines Politikers (dessen Namen ich aber wieder vergessen habe ) an, der sagt, dass gerade dadurch medizinisch begründete Abtreibungen verhindert werden, die ansonsten sicher an schon "nahezu kompletten Menschen" durchgeführt worden wären.

  6. #6
    Vielschreiber Avatar von Tanja
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    Standard ⫸ AW: begrenzte PID-Zulassung

    Ich bin auch total dafür. Sonst müsste man ja auch Fruchtwasseruntersuchungen verbieten.

    Aus einem anderen Forum 'kenne' ich diese Geschichte: loewenbaby.wordpress.com. Die Mutter hat bei einer weitere Schwangerschaft das Risiko, dass Ihr Kind wieder Morbus Krabbe haben könnte. Sie möchte aber eventuell noch mehr Kinder haben. Eine Abtreibung käme für sie denke ich nicht in Frage, sie würde das dann lieber gleich ganz vorher wissen. Und noch so ein Schicksal könnte sie sicher nicht ertragen.
    Stellt Euch mal vor, Ihr müsst Euer Kind so einfach und so langsam wegsterben lassen

    Ich muss ja schon immer schrecklich weinen, wenn ich ihr Blog lese. Und ich kenn die Frau noch nicht mal (ist halt auch eine 'Forumsbekanntschaft')

    Also lange Rede, gar kein Sinn: dafür!

  7. #7
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: begrenzte PID-Zulassung

    Zitat Zitat von Gerbera Beitrag anzeigen
    Ich bin auch dafür. Ich finde es eigentlich recht anmaßend, dass darüber Personen entscheiden die entweder bewusst kinderlos geblieben sind oder aber Kinder haben. Ich habe da mal eine Reportage drüber gesehen in der sich auch unsere Frau Bundeskanzlerin (dagegen) aussprach.
    Ich denke, man kann sich in sowas wirklich nur gut reinversetzen wenn man entweder ungewollt kinderlos ist oder aber auch Erbkrankheiten in der Familie hat.
    Das Argument finde ich aber ehrlich gesagt etwas speziell. Es geht ja darum, zu entscheiden, ob PID verboten bleiben soll oder nicht. Wenn du nur Leute entscheiden lässt, die auf jeden Fall einen Nutzen aus der Straffreiheit ziehen könnten - wo bleibt da die Objektivität? In jedem Strafprozess muss Befangenheit bei sämtlichen Entscheidungsträgern ausgeschlossen sein, aus gutem Grund.

  8. #8
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Gerbera
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    Standard ⫸ AW: begrenzte PID-Zulassung

    So meine ich das nicht. Natürlich muss eine Befangenheit gegeben sein. Nur, denke ich, wenn jemand sich nie weiter mit dem Thema auseinandergesetzt hat und es nur "sachlich" betrachtet, ist das schwierig. Nimm diesen Blog, den Tanja gepostet hat oder sprich mal mit Leuten die genau das durchmachen, was PID verhindern KÖNNTE. Dann kannst Du die Dringlichkeit besser verstehen als einfach nur so drüber zu urteilen. Weißt Du wie ich meine?
    Das ist halt keine einfache Sachdiskussion, es geht um sehr viel mehr. Und um gewissenhaft für oder dagegen zu entscheiden muss man sich mit allen Facetten auseinandersetzen. Das kam mir in den Diskussionen, die ich dazu gesehen haben, meistens etwas kurz.

  9. #9
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: begrenzte PID-Zulassung

    Naja, ich hatte schon den Eindruck, dass das Thema mit einer recht großen Ernsthaftigkeit angegangen wurde - nicht zuletzt wegen der Aufhebung des "Fraktionszwangs" bei der Abstimmung im Bundestag. Da war ja schon jeder Abgeordnete aufgerufen, sich eine eigene Meinung zu bilden, die er mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Klar kann man nicht 100%ig sicher sein, dass jeder von denen seinen Job gewissenhaft erledigt - aber das hat man ja in jeder Branche .

  10. #10
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    Standard ⫸ AW: begrenzte PID-Zulassung

    Ich habe die gesamte Debatte auf Phoenix hier laufen gehabt. Zum ersten Mal haben die Abgeordneten Emotionen gezeigt.

    Was ich gut fand, war dass die drei Gesetzentwürfe fraktionsübergreifend erstellt wurden und der Fraktionszwang aufgehoben. Dies ist einfach ein Thema wo es die verschiedenen Meinungen gibt.

    Der Gesetzentwurf, der die meisten Stimmen bekommen hat, hätte auch meine Stimme bekommen. Allerdings finde ich es - auch nach langen Überlegungen - schwer für mich zu entscheiden was eine schwere Behinderung wäre. Down Syndrom wäre es für mich nicht, aber wo hört eine leichte Behinderung auf? Ich finde es daher gut, dass eine Ehtikkommission dazwischen geschalten wird hoffe, dass die die Entscheidung treffen können.

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