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Thema: ⫸ Die erste Unterschrift nach dem Jawort

16.12.2017
  1. #1
    aufsteigender Junior Avatar von Schnulli
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    Standard ⫸ Die erste Unterschrift nach dem Jawort

    Hi ihrs,

    heute kam die Frage auf, ob man nach dem Jawort auf dem Standesamt unterschreiben muss oder ob es auch reichen würde, wenn nur "Ja" gesagt wird.

    Ich bin der Meinung, die Unterschrift muss geleistet werden, finde aber dazu keine schriftliche Regelung.

    Habt ihr eine Ahnung, wo das geregelt ist??

    Danke im Voraus.

    LG Schnulli


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  2. #2
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    Standard

    Rein rechtlich gesehen ist es ein Vertrag, der geschlossen wird. Und dass muss mit der Unterschrift bestätigt werden, soweit ich weiß.

    LG, SCHNECKLE

  3. #3
    trini
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    das JA reicht aus!
    ich kenne einen Fall, bei de der Standesbeamte betrunken war (kein Witz!) und zwar die "richtigen" Brautleute JA gesagt haben ABER die Braut neben dem Trauzeugen unterschrieben hatte(anstatt neben den Bräutigam). ISt erstmal auch niemendem aufgefallen, bis der Trauzeuge heiraten wollte und festgestellt wurde dass er bereits verheiratte ist (nach geleisteter Unterschrift).
    TROTZDEM zähle das JA Wort und die Dokumente mussten nur geändert werden.

  4. #4
    Senior Mitglied Avatar von *chen
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    Kann ja meinen Chef mal fragen; seineszeichens Standesbeamter und hat uns getraut *g*!
    LG

    *chen

  5. #5
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    soweit ich weiß reicht im grunde das "ja". was du unterschreibst ist "nur" die richtigkeit des eintrag ins heiratsregister.

    lg, doro

    ps: ansonsten kann man auch mal das BGB befragen :-)

  6. #6
    Senior Mitglied Avatar von *chen
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    Ich meine mich aber zu erinnern, mal auf einer Dienstbesprechung für Standesbeamten, wo wir auch Nicht-Standesbeamten gerne mal mitgenommen werden (schaden tut es nicht), dass das genau dort mal Thema war, dass bei fehlender Unterschrift die Ehe schon gültig ist, aber irgendwas war da mit dem Heiratseintrag.... Ich frage ihn mal, das interessiert mich jetzt auch genauer *g*.... Ich glaube, da muss dann ein Randvermerk gemacht werden....
    LG

    *chen

  7. #7
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    Standard

    § 1310 BGB Zuständigkeit des Standesbeamten, Heilung fehlerhafter Ehen

    (1) Die Ehe wird nur dadurch geschlossen, dass die Eheschließenden vor dem Standesbeamten erklären, die Ehe miteinander eingehen zu wollen. Der Standesbeamte darf seine Mitwirkung an der Eheschließung nicht verweigern, wenn die Voraussetzungen der Eheschließung vorliegen; er muss seine Mitwirkung verweigern, wenn offenkundig ist, dass die Ehe nach § 1314 Abs. 2 aufhebbar wäre.

    (2) Als Standesbeamter gilt auch, wer, ohne Standesbeamter zu sein, das Amt eines Standesbeamten öffentlich ausgeübt und die Ehe in das Heiratsbuch eingetragen hat.

    (3) Eine Ehe gilt auch dann als geschlossen, wenn die Ehegatten erklärt haben, die Ehe miteinander eingehen zu wollen, und

    1.

    der Standesbeamte die Ehe in das Heiratsbuch oder in das Familienbuch eingetragen hat,

    2.

    der Standesbeamte im Zusammenhang mit der Beurkundung der Geburt eines gemeinsamen Kindes der Ehegatten einen Hinweis auf die Eheschließung in das Geburtenbuch eingetragen hat oder

    3.

    der Standesbeamte von den Ehegatten eine familienrechtliche Erklärung, die zu ihrer Wirksamkeit eine bestehende Ehe voraussetzt, entgegengenommen hat und den Ehegatten hierüber eine in Rechtsvorschriften vorgesehene Bescheinigung erteilt worden ist

    und die Ehegatten seitdem zehn Jahre oder bis zum Tode eines der Ehegatten, mindestens jedoch fünf Jahre, als Ehegatten miteinander gelebt haben.

    § 1311 BGB Persönliche Erklärung

    Die Eheschließenden müssen die Erklärungen nach § 1310 Abs. 1 persönlich und bei gleichzeitiger Anwesenheit abgeben. Die Erklärungen können nicht unter einer Bedingung oder Zeitbestimmung abgegeben werden.

    § 1312 BGB Trauung, Eintragung

    (1) Der Standesbeamte soll bei der Eheschließung die Eheschließenden einzeln befragen, ob sie die Ehe miteinander eingehen wollen, und, nachdem die Eheschließenden diese Frage bejaht haben, aussprechen, dass sie nunmehr kraft Gesetzes rechtmäßig verbundene Eheleute sind. Die Eheschließung kann in Gegenwart von einem oder zwei Zeugen erfolgen, sofern die Eheschließenden dies wünschen.

    (2) Der Standesbeamte soll die Eheschließung in das Heiratsbuch eintragen.

  8. #8
    aufsteigender Junior Avatar von Schnulli
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    Danke für eure Antworten.

    @*chen, wäre nett, wenn Du Deinen Chef mal fragen könntest.

    LG Schnulli

  9. #9
    Nadja
    Gast

    Standard

    Mein Chef (auch Standesbeamter) hat es mir mal so erklärt:

    Würde ein Partner nach dem Ja-Wort (und vor der Unterschrift) tot umfallen, wäre er dann trotzdem verheiratet. Es reicht, wenn der Standesbeamte bestätigt und beurkundet, dass "Ja" gesagt wurde.

  10. #10
    Koryphäe Avatar von Francesca
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    Standard

    deswegen soll man ja nicht unbedingt sagen, sondern ja, unbedingt. der satz mit muss einem ja beginnen, das kam irgendwo mal als die standesbeamten gefilmt haben fürs fernsehen

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