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Thema: ⫸ Zusammen sein - getrennt Leben...

16.12.2017
  1. #11
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    Standard ⫸ AW: Zusammen sein - getrennt Leben...

    @ sabsi: Klar sind heute viel mehr Leute geschieden, aber ich glaube, der Grund ist, weil es GEHT. Ich denke früher blieben Paare notgedrungen zusammen, egal was vorfiel, egal, wie sehr sie sich verletzten und wie lieblos das Zusammenleben geworden war. Da kann man vielleicht froh sein, dass es die Möglichkeiten und die gesellschaftliche Akzeptanz gibt, eine Ehe zu beenden, wenn sie ohnehin nur noch auf dem Papier besteht.


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  2. #12
    Vielschreiber Avatar von hase
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    Standard ⫸ AW: Zusammen sein - getrennt Leben...

    Guten Morgen!

    seit ich in meiner neuen Wohnung ein riesiges Zimmer für mich allein habe, habe ich über sowas nicht mehr nachgedacht. Ich habe ein großes "Einsamkeitsbedürfnis", um es mal so auszudrücken, und bekomme schnell einen Lagerkoller, wenn ich mich nicht mal für eine gewisse Zeit absondern kann, aber so geht das ganz prima. Die überwiegende Zeit genieße ich das Zusammenwohnen mit meinem Mann sehr (und mit Victor hat sich das ja eh mit dem Einsamkeitsbedürfnis, und ich finde das ständige Zusammenkletten mit Kind wider Erwarten wunderbar).

    Meine Mutter hat in zweiter Ehe meinen sehr freiheitsliebenden (wenn auch sehr treuen) Stiefvater geheiratet. Er blieb auch nach der Hochzeit noch fünf Jahre lang in seiner Junggesellenwohnung wohnen, keiner hat das damals, Anfang der 80er, verstanden (Standardspruch "Warum haben Sie denn dann geheiratet?") - für uns hat es gut gepasst. Er hat zu Hause 24 Stunden am Tag ohne erkennbaren Rhythmus gearbeitet, das ist sowieso wenig kompatibel zu irgendwelchen Mitbewohnern. Unseligerweise ist er schließlich dann doch in unser Haus gezogen, allerdings in die Mansarde über uns, wir hatten also weiter getrennte Wohnungen, aber mehr Nähe.

    Die beiden haben sich schließlich getrennt. Wir alle drei denken heute, dass das so nah zueinanderziehen ein Kardinalfehler war und die Ehe vielleicht noch heute bestünde, wenn sie die Distanz einfach weiter zugelassen hätten. Spekulation - aber in diesem besonderen Fall glaube ich an die dringend notwendigen Freiräume und die Distanz, deshalb haben sich die beiden sicher nicht weniger geliebt.

    Wie immer ist auch bei so einem Modell die Frage nach der Motivation wichtig: Wollen sich da zwei nicht so "richtig" aufeinander einlassen und probieren lieber gar nicht erst, wie es ist, zusammen zu wohnen, oder ist das Alleinewohnen (und alleine zu Hause arbeiten, wie im Falle meines Stiefvaters!) schon zu einem wichtigen Bestandteil der Persönlichkeit geworden? Wobei ich denke, hier spielt auch eine Rolle, dass die beiden natürlich keine zwanzig mehr waren und beide bereits eine Ehe und ein gescheitertes Zusammenwohnen hinter sich hatten.

    Ich finde das Modell, wenn es sehr bewusst gewählt wird, nicht unbedingt nur feige oder bequem, sondern unter Umständen auch mutig.

    Liebe Grüße!
    Anja

  3. #13
    Eli
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    Standard ⫸ AW: Zusammen sein - getrennt Leben...

    Zitat Zitat von Sabsi Beitrag anzeigen
    Kanya, Du hast Recht, ich hab mich blöd ausgedrückt. Ich wollte nicht sagen, dass eine Scheidung ein Spaziergang ist. Aber es ist halt auch so, dass es jetzt viel, viel mehr Scheidungen gibt als früher, eben weil man es jetzt leichter hat.
    Früher wurde auch noch "schuldig geschieden". Wenn eine Frau eine Scheidung gewollt hätte, hätte sie keinen Unterhalt vom Ex-Partner bekommen, da sie "schuldig" an der Scheidung gesprochen worden wäre und welche Frau in der damaligen Zeit hat eigenes Geld verdient?

    Ich kann gar nicht sagen, ob das etwas für mich wäre. Wir haben ziemlich schnell "zusammengewohnt" sind halt zwischen den Wohnungen gependelt. Als es ans zusammenziehen ging war es für mich ein komisches Gefühl, weil man ja im Falle eines Streites so nicht mehr in die eigene Wohnung konnte, aber unsere Wohnung ist groß genug und gut geschnitten, dass man sich auch mal aus dem Weg gehen kann

    LG Eli

  4. #14
    Unterhaltungskünstler
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    Standard ⫸ AW: Zusammen sein - getrennt Leben...

    Seitdem bei uns ein 75cm großer Terrorist sein Unwesen treibt, habe ich sowieso keine Rückzugsmöglichkeiten mehr.

  5. #15
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Teamgirl
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    Standard ⫸ AW: Zusammen sein - getrennt Leben...

    Wow, freut mich soviele Meinungen zu lesen.

    Ich hol mir jetzt einen Kaffee und dann senfe ich meine Gedanken dazu!

    lg Anke

  6. #16
    Nadja
    Gast

    Standard ⫸ AW: Zusammen sein - getrennt Leben...

    Mein Mann und ich haben uns das erste Jahr unserer Beziehung auch nur an Wochenenden gesehen, weil uns 280 km trennten.

    Am Anfang dachte ich noch: Oh, toll, Fernbeziehung. Unter der Woche arbeitest du sowieso und kannst dann nach Feierabend tun und lassen was du willst und an den Wochenenden verbringst du mit deinem Liebsten eine schöne Zeit.

    Aber nach nur wenigen Monaten fingen wir schon an nur von Wochenende zu Wochenende zu leben und wenn sonntags abends die Trennung anstand sind so manch bittere Tränen geflossen.

    Daraufhin haben wir uns schnell zum Zusammenziehen entschieden, was wir vielleicht nicht schon nach einem Jahr getan hätten, wenn wir nah beieinander gewohnt hätten.

    Ich mag zwar sternzeichenbedingt meine Freiheit und Unabhängigkeit, aber noch lieber komme ich dann heim in mein Nest zu meinem Ehemann.
    Getrennte Wohnungen ... das könnte ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen.

  7. #17
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    Standard ⫸ AW: Zusammen sein - getrennt Leben...

    für mich wäre das nichts auf dauer.
    als ich mit meinem mann zusammen kam, wollte ich nicht so schnell eine gemeinsame wohnung und wir haben uns auch nicht täglich gesehen. das sollte ursprünglich eine weile so bleiben. aber wir haben uns einfach öfter näher gebraucht, als anfangs gedacht.
    heute ist es sogar so schlimm, dass ich nicht mal richtig schlafen kann, wenn er mal auf dienstreise ist. nicht dass ich angst hätte alleine im haus zu sein. er fehlt mir dann einfach.

  8. #18
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Teamgirl
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    Standard ⫸ AW: Zusammen sein - getrennt Leben...

    Alsooo,

    als ich mir gestern den Artikel durch gelesen habe, dachte ich direkt an meine Ehe. Ich habe dieses Vorschlag schon sehr früh gemacht, weil wir nicht kompatiblel im Zusammenleben waren.

    Mir wurde nie die Möglichkeit der Einsamkeit gegeben. Immer war er um mich rum. Das hat mich echt mürbe gemacht. Im Nachhinein sieht er das ähnlich, aber da war die Liebe bei mir schon weg.

    @Sabsi, naiv ist wohl die richtige Selbsterkenntnis...wir alle haben uns die Trennungen nicht einfach gemacht und wie Kanja schon sagt, trotz kämpfen reden und was weiß ich, möchte ich mit bald 34 dann doch auch mal die Möglichkeit haben so naiv wie Du auf Dauer glücklich zu sein. Das ist nicht böse gemeint, manchmal bewundere ich solche Menschen wie Dich, wo das Weltbild so einfach ist und wünschte mir ich würde auch alles so einfach sehen.
    Dem ist aber nicht so, denoch habe ich eine solche LAT Lösung angestrebt, weil ich meinen Mann geliebt habe und mir fast sicher bin, das wir heute noch zusammen wären, weil wir eben schon mal zusammengewohnt hätten.

    Da dem nunmal nicht mehr so ist, möchte ich ähnliche Fehler in meiner jetztigen Beziehung nicht mehr machen und lese aufmerksam solche Denkanstösse.

    Und ja auch ich vermisse Ihn Abends im Bett, das Ankuscheln und die Tasse Kaffee gemeinsam im Bett. Das wäre schön wenn er dann immer da wäre, aber wenn ich Abends um 22h erst aus dem Büro komme und keiner rummault und meinen Platz auf dem Sofa blockiert, dann geniesse ich das auch!

    lg Anke

  9. #19
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    Standard ⫸ AW: Zusammen sein - getrennt Leben...

    Hm, Anke, vielleicht ist das dann immer eine Frage der Kompatibilität. Es ist vielleicht nicht so, dass du generell diesen Freiraum brauchst, sondern dass es eben Menschen gibt, die man ständig um sich haben kann und wiederum andere, mit denen das Zusammensein nur funktioniert, wenn man nicht zusammen LEBT.

    Wenn man zu unterschiedlich, eben zu wenig kompatibel ist, sich aber dennoch liebt und auf einen Nenner kommt, dann könnte vielleicht dieses Modell die richtige Lösung sein. Ja, vielleicht wärest du dann noch mit deinem Mann zusammen. Aber andererseits kann es doch auch den Mann geben, mit dem du 24 Stunden zusammen sein kannst, weil es einfach passt.

    Und wie andere schon geschrieben haben: In der gleichen Wohnung sein bedeutet nicht zwangsläufig, aufeinander zu hängen. Manche verbringen jede Minute miteinander und leben ja doch nebeneinander her.

    Wie ich das verstanden habe, ist dein Freund ganz anders als Guido, also kannst du gar nicht die gleichen Fehler machen. (Sofern man da von "Fehler" reden kann.)

  10. #20
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Teamgirl
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    Standard ⫸ AW: Zusammen sein - getrennt Leben...

    @Angie, ja er ist komplett anders. Da kann ich stundenlang neben liegen und lesen ohne auch nur ein Wort verlieren zu müssen oder das Gefühl zu haben, ich werde erdrückt.

    Denoch ist es schon eine Art Luxus getrennt zu wohnen und denoch zusammen zu sein.
    Momentan bei uns der Fall, aber er zieht ja bei mir ein.

    Wir haben allerdings auch klare Spielregeln definiert. Wer wo wann und wie was zu machen hat, zu aktzeptieren etc.
    Das war für uns Beide schlussendlich sehr wichtig, weil wir Beide sehr einsamkeitsbedürftig sind.

    Ich bin einfach gerne alleine für mich, lese oder mache sonstwas, wenn dann jemand ständig meine Aufmerksamkeit beansprucht (Mann - bei einem Kind, kann ich noch nicht sagen) dann werde ich leicht ungehalten.

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