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Thema: ⫸ Gedanken zum eigenen Tod

16.12.2017
  1. #11
    Huhn im Korb :) Avatar von karina
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    Standard ⫸ AW: Gedanken zum eigenen Tod

    Ich denke auch oft darüber nach. Gerade jetzt, wo wir ein Kind bekommen ist dieser Gedanke schon präsent.

    Bei mir sind dann auch die Fragen, wie würde René es ohne mich mit dem Zwerg schaffen, wie würde ich es ohne ihn schaffen? Ich muss sagen, dass mir der Gedanke an seinen Tod wirklich Übelkeit bereitet. Der Gedanke an meinen Tod macht mich traurig, wegen dem Schmerz den er anderen verursachen wird.

    Manchmal versuche ich mir vorzustellen, wie es wäre, wenn ich sterben würde. Und irgendwie ist es eine merkwürdige aber auch tröstliche Vorstellung, dass das Leben für meine Familie auch ohne mich weitergeht.

    LG
    Karina


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  2. #12
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Gedanken zum eigenen Tod

    Ich denke auch oft daran (und bin grade mal beruhigt, dass ich da nicht die einzige bin ).

    Faszinierend finde ich dieses Umdenken, dass bei mir mit Janna eingesetzt hat. Beim Gedanken an den eigenen Tod ist nicht mehr die Angst vor Schmerzen und dem Ungewissem entscheidend, sondern nur der Gedanke "mein armes, armes Kind, das soll ihr bitte möglichst lange erspart werden!".

    Ansonsten habe ich auch öfter mal Horrorvorstellungen, dass es Thomas oder eine meine Schwestern erwischen könnte. DAS macht mir richtig Angst. Und manchmal wenn ich Janna anschaue und mir vorstelle, sie wieder hergeben zu müssen (speziell: das sie eine Krankheit bekäme und ich NICHTS dagegen tun könnte), da wird mir echt kotzübel, das ist das aller-aller-schlimmste, was ich mir jemals vorstellen könnte. Und seit ich vor zwei Jahren mitbekommen habe, wie eine sehr gute Bekannte ihren 20jährigen Sohn verloren hat (und die Tochter ihren Bruder) ahne ich, dass dieses Grauen auch nicht kleiner wird, nur weil die Kinder älter werden. DAS ist für mich die schlimmste Vorstellung im Zusammenhang mit Tod: Sein Kind beerdigen zu müssen.

    Bei mir persönlich habe ich übrigens das Gefühl, dass ich ziemlich alt werde. Bei anderen Leuten habe ich da aber gar keine Intuition.

  3. #13
    Experte Avatar von n8eulchen
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    Standard ⫸ AW: Gedanken zum eigenen Tod

    Ich denke auch oft darüber nach. Mir geht es da so wie Sunrise. Seit mein Papa von einem Tag auf den anderen nicht mehr da war, denke ich ganz anders über das Thema und versuche jeden Tag zu genießen und mit keinem im Streit auseinanderzugehen.

    Als letzte Woche die Panne in dem slowenischen AKW war hab ich mir gedacht "was wäre gewesen, wenn wirklich was Schlimmes passiert wäre?". Und mein erster Gedanke galt meiner Süßen und meinem Mann - es wäre grauenvoll, wenn den beiden was passieren würde. Und noch schlimmer wäre es, das im vorhinein zu wissen.

    Und irgendwie hab ich auch Angst vor dem Sterben. Wie wird das sein, habe ich Schmerzen? Muss ich lange leiden? Gut, dass ich es nicht weiß.

  4. #14
    aufsteigendes Mitglied
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    Standard ⫸ AW: Gedanken zum eigenen Tod

    Ich denke da ab und zu mal dran. Ich stelle mir dann vor was wäre, wenn ich nicht mehr da wäre. Aber am Schlimmsten für mich wäre es, wenn meinem Mann etwas zustossen würde, das mag ich mir gar nicht vorstellen.

    Grundsätzlich sehe ich aber genaus so wie Snukki. Ich denke auch, dass es uns vorbestimmt in wann wir gehen müssen und dass man da nix dran ändern kann. Diesen Gedanken finde ich auch irgendwie tröstlich.

  5. #15
    aufsteigender Junior Avatar von sweetsour80
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    Standard ⫸ AW: Gedanken zum eigenen Tod

    Ich hatte bereits 2 Nahtod erfahrungen....
    Das 1. mal habe ich meine 3 Turnkinder die mit mir in einem anderen verein 2 Ortschaften weiter für einen auftritt geübt haben nach hause gefahren. Oh ich weiß noch alles als ob es gestern war. Wir wollten pünktlich feierabend machen doch das große Trampolin ist uns umgekippt, ein glück das keins der Kinder darunter lag....Wenn ich jetzt so darüber nachdenke eigentlich ein wunder... anyway...dadurch konnten wir natürlich nicht pünktlich schluss machen sondern ca. eine halbe stunde später. Mein damaliger freund war mit meinem auto weggefahren so das ich den kleinen corsa nehmen musste... Sonst habe ich immer ein kind vorne sitzen lassen aber dieses mal wollte ich es nicht alle 3 mussten sich hinten reinquetschen UND ich habe gewartet bis sie sich alle 3 auch angeschnallt hatten wo ich sonst nie darauf achte bei nur 2 km fahrtweg....
    Von dem einen Ort zu dem anderen fährt man einen großen Hügel rauf mit schönen unmöglich überschaubaren kurven, es war dezember halb acht also auch dunkel und ich sah von oben ein auto runterkommen und bin langsamer gefahren.... Plötzlich schoß das auto als ich in die ´Todeskurve´(hier ist seltend jemand lebend aus einem unfall rausgekommen) fuhr (das sind jetzt alles bruchteile von sekunden) mir quer über die fahrbahn rutschend entgegen.
    Fragt mich nicht was ich gemacht habe, denn es knallte bereits, ich war für ein zwei sekunden weg als ich die augen aufmachte standen wir, der motor meines autos lief der airbag war draussen und es stank fürchterlich. Der 1. Gedanke galt natürlich den Kindern. Eins der Mädchen und mein Bruder der in der Mitte gesessen hatte habe ich die Tür aufgemacht und sie ein stück weiter weg ins gras gestellt doch das 2. Mädel kam nicht aus dem auto ich hatte wirklich riesige angst um das Kind, ich ging wieder hin zum auto um es rauszuholen (aus diesem grund will ich kein 3türer mehr fahren) was echt schwer war denn sie war am schlafen?? Stell sich das einer vor sie war eingeschlafen bevor der unfall passiert war während des unfalls hat sie mit ihrem kopf die kleine seitenscheibe eingehauen (zum Glück blieb nix ausser einer gehirnerschütterung) und motzte mich an das sie schlafen wolle....??? Als ich sie draussen hatte habe ich sie zu den anderen gesetzt bin wieder zurück und hab den Motor ausgemacht niemand glaubte mir später das der noch gelaufen ist, dann ging es los. Vorbeifahrende autos hielten an ich fragte ob jemand ein handy dabei hätte, Polizei wurde gerufen und Feuerwehr. Mein nachbar kam angefahren der den Unfall gehört hatte, die kinder wurden in einen van gesteckt und riefen ihre eltern an dann kam der notarzt der auch noch ein guter bekannter von mir war, das andere auto wurde gefunden es war in der Mitte einmal geknickt also zusammengefaltet ein roter honda civic....der fahrer spurlos verschwunden er wurde mit hubschrauber gesucht.Später stellte sich heraus das der Fahrer selbst vater von 2 Kindern drogen genommen hatte und angetrunken war, er hatte glaub ich ein bein gebrochen und eine rippe und jammerte ... er hat sich nie nie bei den kindern entschuldigt obwohl seine Tochter mit den mädels in eine schule ging. Ich hatte nur ein paar blaue flecke und nackenschmerzen, den kindern ging es gut eins der Mädchen hatte gehirnerschütterung und die andere eine angebrochene nase (oh was war die mutter wütend auf mich...) mein bruder der in der Mitte gesessen hatte mit einem sehr sehr sehr lockeren gurt!!! hatte nichts ausser ein wenig muskelkater in den armen vom abfangen an den vordersitzen. Leute schickt eure kinder in den Sport am besten ins turnen dort lernen sie wie man fällt und sich abfängt....
    Das 2. mal war 1 jahr später: Ich bin 1 jahr lang mit tierischen bauchschmerzen immer wieder zu unserem Dorfarzt er hat immer nach den blutproben gemeint ´ohje da sind so viele weiße blutkörperchen im blut eigentlich dürftest du gar nicht mehr leben´ aaaahhhhh und was macht man da??? Ach so lange die schmerzen wieder weggehen machen wir da nix. Also hatte ich einmal im monat bauchschmerzen mit erbrechen schüttelfrost 40 grad fieber und durchfall, ganz toll.
    Beim 12x im dezember also hat die mutter meines ex mich zu eienr anderen ärztin gebracht die mich sofort ins krankenhaus eingewiesen hat die mir sofort den blinddarm rausgeholt haben der dann während der op auch noch geplatzt ist, das war ein wunderschönes weihnachtsgeschenk.
    Danach sind bestimmt in jedem jahr mind. 1 Person gestorben wo man sich denkt wieso derjenige er war so jung??
    Seitdem versuche ich wirklich so zu leben als wenn jeder tag der letzte wäre. Ich versuche jeden tag zu dem schönsten zu machen und sie ganz intensiv zu erleben und wie bereits erwähnt wurde auch alle eventualitäte vorzubereiten für die hinterbliebenen. Natürlich ist es kein schöner gedanke und ich habe noch ein paar dinge die ich unbedingt vor meinem ableben erlebt haben möchte, dennoch kann ich sagen du hast das beste aus deinem leben gemacht.


    Sorry wurde jetzt doch ein wenig länger....

  6. #16
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    Standard ⫸ AW: Gedanken zum eigenen Tod

    Zitat Zitat von Häschen Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich sehe ich aber genaus so wie Snukki. Ich denke auch, dass es uns vorbestimmt in wann wir gehen müssen und dass man da nix dran ändern kann. Diesen Gedanken finde ich auch irgendwie tröstlich.
    Ehrlich gesagt fände ich persönlich diesen Gedanken schrecklich. Ich glaube und finde es beruhigend, dass ich sehr vieles selbst in der Hand habe, auch zu einem beträchtlichen Teil meine Lebenserwartung. Ich selbst habe bei vielen gefährlichen Situationen in der Hand, ob ich mich von ihnen fernhalte oder nicht, ich selbst kann zu einem Teil dafür sorgen, dass ich von bestimmten Krankheiten verschont bleibe.

    Natürlich kann es jeden aus heiterem Himmel durch einen schrecklichen Zufall treffen, aber das ist dann eben Zufall. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass für mich festgelegt ist "wird am 13. Oktober 2034 von einem Baum erschalgen". ?)

  7. #17
    Vielschreiber Avatar von Juule
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    Standard ⫸ AW: Gedanken zum eigenen Tod

    Zitat Zitat von Judith Beitrag anzeigen

    Faszinierend finde ich dieses Umdenken, dass bei mir mit Janna eingesetzt hat. Beim Gedanken an den eigenen Tod ist nicht mehr die Angst vor Schmerzen und dem Ungewissem entscheidend, sondern nur der Gedanke "mein armes, armes Kind, das soll ihr bitte möglichst lange erspart werden!".

    Ansonsten habe ich auch öfter mal Horrorvorstellungen, dass es Thomas oder eine meine Schwestern erwischen könnte. DAS macht mir richtig Angst. Und manchmal wenn ich Janna anschaue und mir vorstelle, sie wieder hergeben zu müssen (speziell: das sie eine Krankheit bekäme und ich NICHTS dagegen tun könnte), da wird mir echt kotzübel, das ist das aller-aller-schlimmste, was ich mir jemals vorstellen könnte. Und seit ich vor zwei Jahren mitbekommen habe, wie eine sehr gute Bekannte ihren 20jährigen Sohn verloren hat (und die Tochter ihren Bruder) ahne ich, dass dieses Grauen auch nicht kleiner wird, nur weil die Kinder älter werden. DAS ist für mich die schlimmste Vorstellung im Zusammenhang mit Tod: Sein Kind beerdigen zu müssen.

    Bei mir persönlich habe ich übrigens das Gefühl, dass ich ziemlich alt werde. Bei anderen Leuten habe ich da aber gar keine Intuition.
    Das geht mir alles genauso, herrje... dein Post löst bei mir ein richtig beklemmendes Gefühl aus...
    Schrecklich wenn ich denke dem Lütten könnte irgendwas passieren! Ich weiss nicht wie und ob ich dadrauf klar käme!

    Ich hab irgendwie keine Angst vor meinem Tod, aber davor, dass Menschen in meiner direkten Umgebung sterben. Ich kann ganz schlecht mit dem Tod umgehen....

    Ich glaub auch irgendwie, dass ich uralt werde. Alle meine Grosseltern sind weit über 90 geworden und ich erfreue mich einer super robusten Gesundheit. Ich bin im Winter ja noch nicht mal erkältet. Naja, wollen wir's hoffen!

  8. #18
    Senior Mitglied Avatar von kleine_elfe
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    Standard ⫸ AW: Gedanken zum eigenen Tod

    Also ich bin ja durch meinen Job sehr oft mit dem Thema konfrontiert und kann dann sehr gut damit umgehen, aber bei mir selbst? Das geht gar nicht...mein Gehirn stellt da ab, will keinen Gedanken daran verschwenden. Es ist allerdings nicht so, dass ich Angst vorm Sterben habe, sondern vor der Tatsache einfach nicht mehr existent zu sein. Von dieser Welt nichts mehr mit zu kriegen, einfach ausgelöscht zu sein. Man merkt schon ich bin absolut nicht gläubig. Für mich heißt Sterben, begraben werden und zu Dünger zu werden, sonst nichts.

    Was Menschen angeht, die mir wichtig sind, daweiß ich, dass ich das nur sehr schwer wegstecken kann. Mein erster Freund und eigentlich heute mein Schwager ist ja mit 20 bei einem Autounfall verstorben und damit komme ich heute noch nicht klar. Es ist jetzt schon 6 Jahre her und ich weine manchmal immer noch, weil er mir so fehlt, bzw. weil er in unserem Leben so fehlt. Ich stelle mir vor wie glücklich er gewesen wäre, hätte er unsere Hochzeit mit erleben können...das macht mich einfach traurig.

    Und was meinen Mann angeht, so ist die Angst um ihn für mich immer irgendwie präsent, denn nachdem er ja mit 18 schon mal an Krebs erkrankt ist, ist die Angst, dass eswieder kommt doch immer ein ständiger Begleiter auch für ihn. Ganz schlimm wars ja dann anfang des Jahres als er dann auch wiedeer so Schmerzen bekam wie beim ersten Ausbruch...war aber ja dann gott sei Dank doch nur ein Wasserbruch...

    Lg Jenny

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