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Thema: ⫸ was sind Eure größten Umstellungen mit Kind / Arbeit und Baby

17.12.2017
  1. #11
    milkamaus83
    Gast

    Standard ⫸ AW: was sind Eure größten Umstellungen mit Kind / Arbeit und Baby

    Okay danke für eure Antworten.
    Ich mache mir doch ein paar Gedanken grad zum Thema arbeiten. Ich bin bei uns der hauptverdiener und werde also wieder arbeiten müssen. Da der Fahrweg etwas weiter ist, vermutlich eher 4 volle Tage oder so.
    Aber sonst klingt das gut, dann kann's ja bald losgehen. ��
    bin natürlich auf noch mehr Antworten gespannt


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  2. #12
    milkamaus83
    Gast

    Standard ⫸ AW: was sind Eure größten Umstellungen mit Kind / Arbeit und Baby

    Achso, ich seh natürlich viel mehr positivere Seiten, sonst würde mich das Tgema gar nicht beschäftigen �� nicht dass das missverstanden wird

  3. #13
    Unterhaltungskünstler
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    Standard ⫸ AW: was sind Eure größten Umstellungen mit Kind / Arbeit und Baby

    Es spricht ja auch nichts dagegen, dass du bald wieder arbeiten gehst und der Kindsvater die Kinderbetreuung übernimmt und in Elternzeit geht (oder reduzierte Stunden arbeitet).

    Die Gedanken vorweg kenne ich, ha ich mir nämlich auch alle gemacht. Und auch wieder bei gelegentlichen Überlegungen zu ev. weiterem Kind. Ob es (das Gedanken machen) was genutzt hat? Glaub nicht, hinterher ist doch alles anders als man denkt

  4. #14
    Experte Avatar von utah
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    Standard ⫸ AW: was sind Eure größten Umstellungen mit Kind / Arbeit und Baby

    Zitat Zitat von sea_water Beitrag anzeigen
    ...
    Die Gedanken vorweg kenne ich, ha ich mir nämlich auch alle gemacht. Und auch wieder bei gelegentlichen Überlegungen zu ev. weiterem Kind. Ob es (das Gedanken machen) was genutzt hat? Glaub nicht, hinterher ist doch alles anders als man denkt
    Hihi, das stimmt. All die Gedanken vorher konnten mich doch nicht auf die Realität vorbereiten

    Naja, ich sehe das wie seawater. Was spräche denn dagegen, wenn Du als Hauptverdiener wieder zügig arbeiten gehst und Dein Mann einen Teil der Elternzeit übernimmt oder später das Kind aus der Kita abholt usw. Mein Mann würde es machen, wenn nicht leider er der Hauptverdiener ist. Wichtig ist doch nur, dass Ihr Euch einig seid.
    Wenn Du damit leben kannst, das Kind nicht schon mittags aus der Kita zu holen und Ihr evtl. etwas flexible Arbeitszeiten habt, muss man die Stunden auch nur wenig oder gar nicht reduzieren.

  5. #15
    Senior Mitglied Avatar von Nadja
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    Standard ⫸ AW: was sind Eure größten Umstellungen mit Kind / Arbeit und Baby

    Ich hab mir ehrlich gesagt auch nicht viele Gedanken darum gemacht. Ich konnte mir auch als ich schwanger war überhaupt noch nicht vorstellen, wie so ein Leben mit Baby überhaupt ablaufen würde.
    Ich hab mich tierisch darauf gefreut mal ein Jahr "Arbeitspause" zu haben und mal was anderes zu machen.

    Ansonsten habe ich einfach alles auf mich zukommen lassen und für mich war und ist das auch genau richtig so. Ich versuche einfach alles entspannt zu sehen und meistens klappt das auch

    Arbeiten werde ich wieder im Januar 2013 mit 30 Stunden pro Woche. Der Kurze hat ab November - also mit 12 Monaten - einen Krippenplatz bekommen.

  6. #16
    Moderator
    Alles wird gut... Avatar von claudi181
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    Standard ⫸ AW: was sind Eure größten Umstellungen mit Kind / Arbeit und Baby

    Natuerlich aendert sich einiges, es waere naiv zu glauben, dass alles genauso weiterlaeuft, wie es vor dem Kind war. Man entscheidet sich ja, wie in einer Partnerschaft zu einem weiteren Menschen im Leben, fuer den man zusaetzlich auch noch fuer immer eine lebenslange Verantwortung tragen wird.

    Ueber diese kleinen Veraenderungen, wie du sie aufgefuehrt hattest, habe ich mir bei unserem ersten Kind ueberhaupt keine Sorgen gemacht. Das gehoert einfach dazu. Wir hatten in der Familie immer viele Kinder (ich habe, wenn ich richtig gezaehlt habe, 18 direkte Cousins und Cousinen) und da bekommt man eben mit, wie anstrengend auch kleinere Kinder sein koennen. Natuerlich nichts im Vergleich zu eigenen Kindern, aber man weiss eben, was auf einen zukommen kann. Zudem noch ein neun Jahre juengerer Bruder, da behaelt man so einiges im Hinterkopf, gerade als Teenager. ;-)

    Aber das meiste sind eben fuer mich keine wirklich gravierenden Veraenderungen, weil sich das wieder legt und fuer andere Dinge eine Loesungen gefunden werden kann. Fehlende Paarzeit laesst sich nachholen und auch einplanen. Zeit fuer sich selbst, kann auch organisiert werden usw. Damit hatten wir nie Schwierigkeiten.

    Ich fand die Babyzeit aeusserst harmonisch und im Vergleich zu meinen jetzt groesseren Kindern (er wird 11 und sie wird 6) ueberhaupt nicht anstrengend. Es gibt Tage da fuerchte ich schon die bevorstehende Pubertaet des Grossen und sehne mich nach den Tagen, an denen er als Saeugling einfach da lag schlummerte oder grinsend auf der Krabbeldecke lag.

    Mit zunehmendem Alter kommen andere Sorgen hinzu und die sind weitaus begruendeter als nicht ausreichend Schlaf und zu wenig Paarzeit: Wie erziehe ich das Kind ohne ihm die Freiheit zu nehmen?
    Mein Mann und ich hatten das Gespraech gestern waehrend die Kinder auf dem Spielplatz herumtobten. Wir sinnierten, wie wir als kleine Minis mit fuenf Jahren eine andere Freiheit hatten, obwohl es Gewalt an Kindern und Unfaelle frueher genauso haeufig gab, wie heute. Dank der groesseren Medienvielfalt bekommt man einfach viel mehr mit.
    Heute wuerde mich meine Mutter nicht mehr mit fuenf zum grossen Supermarkt laufen lassen, damit ich mir alleine ein Eis kaufen kann. Das hatte ich sie neulich mal gefragt und sie sagte, dass sie all die Informationen und Nachrichten doch vorsichtiger gemacht haben. Das Vertrauen in den lieben Onkel von nebenan ist einfach nicht mehr so vorhanden wie damals.

    Und nun sitzt man da als Eltern auf dem Spielplatz, beobachtet seine Kinder und fragt sich, wie man seinem Kind die gleichen Erfahrungen geben kann, die man selbst als Kind machen durfte ohne es anderen Gefahren auszusetzen und gleichzeitig zu beschuetzend zu sein.
    Einfach diese grundlegenden Erziehungssorgen, die sich nicht immer leicht ignorieren lassen.

    Das sind so unsere Sorgen, die wahrscheinlich ein ganzes Leben lang anhalten werden. Ich verstand nie meine Mutter, wenn sie nervoes wurde, wenn ich mit 18 oder 19 Jahren alleine unterwegs war oder heute noch mit dem Auto unterwegs bin. Ich darf gar nicht von unserem Umzug hier rueber anfangen. Nun mache ich mir heute schon Gedanken, wie ich damit umgehen werde, wenn mein grosser in 5 1/2 Jahren den Fuehrerschein machen darf.
    Es gibt diesen Spruch: Den Entschluss, ein Kind in die Welt zu setzen ist keine Kleinigkeit.
    Es bedeutet, dass man fortan sein Herz außerhalb seines Körpers herumlaufen lassen muss.

    Ich finde das ist das, was man wirklich verstehen muss. Alles andere kann man ueberwinden und man kann sich damit arrangieren, sogar finanzielle Engpaesse und Sorgen. Aber die groesste einschneidende Veraenderung ist nunmal, dass man fuer einen anderen Menschen ein Verantwortung uebernimmt, die alles andere uebertrifft. Denn diese Verantwortung bleibt auch dann bestehen, wenn dein Kind spaeter im Leben irgendetwas tut, was dir und/oder anderen missfaellt oder gar verletztend ist.

    Jetzt ist bei uns Nr. 3 unterwegs und meine Gedankenwelt war eine ganz andere als vor Nr. 1 und 2. Wir waren fertig. Wir geniessen die Selbstaendigkeit unserer Kinder. Wir hatten Plaene geschmiedet, wie es nun weitergehen soll. Beruflich, privat. Es lief optimal und mit den Kindern gab es nie Probleme, nur die normalen Aergernisse, die man mit aelteren Kindern hat. Wie gesagt, ich liebte die Neugeborenenzeit. Kein Trotz, keine Diskussionen, keine Widerworte und staendiges Nachfragen bei einem “nein”. Keine Schulsorgen.

    Jetzt fangen wir wieder bei 0 an. Man geht vorher schrittweise auf eine gewisse Freiheit zu, nicht vergleichbar mit vorher, weil dei Kinder ja bleiben werden und dann geht alles zurueck auf Neustart.
    Ich bin mir sicher, dass wir uns da wieder recht schnell daran gewoehnen werden. Die Vorfreude ist jedenfalls gross.
    Aber wenn man schon abgeschlossen hat und dann wieder von vorne beginnt, kommen hier und da schon einige Bedenken. Nichts grosses, aber einfach Dinge, an die man nicht mehr denken musste: volle Windeln, ein Baby, das sich nicht beruhigen laesst. Trotzanfaelle, laengere Einschlafphase, weil man das Baby nicht atmen hoert usw.
    Wenn Nr. 3 ungeplant ist, sind das Dinge, die einen erstmal ueberwaeltigen und nicht gerade zur Vorfreude beitragen.

    Das sind erstmal meine Gedanken zum Thema.

  7. #17
    Experte Avatar von Sonnenschnuckel
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    Standard ⫸ AW: was sind Eure größten Umstellungen mit Kind / Arbeit und Baby

    Vor dem ersten Kind hab ich mir null Gedanken gemacht...und so schlimm war dann alles auch nicht, sonst hätt ich nicht schon drei.

  8. #18
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    Standard ⫸ AW: was sind Eure größten Umstellungen mit Kind / Arbeit und Baby

    für mich war die umstellung überhaupt kein Problem ich bin einfach super gerne Mama.......mir fehlt nichts und ich bin einfach Glücklich,auser wenn die kids mal krank sind und Nächte lang weinen oder ähnliches dann komm auch ich an meine Grenzen:-)

    mein Mann hatte schon mehr zu knappern vorallem die fehlende zweisamkeit,da unsere Jungs arg Mama bezogen sind abends ewig nicht schlafen bzw beide bi uns im Bett usw..... das fehlt ihm schon hin und wieder nach gut 4,5 jahren mit Kind,muss aber auch sagen er war vorher sehr verwöhnt,wir waren ja die ersten 13 Jahre ohne Kinder und hatten sehr viel gemeinsame Zeit ;-)

    ich denek aber wie claudi wenn sie größer werden kommen ganz andere "Sorgen" aber das lassen wir auf uns zukommen!

  9. #19
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    Standard ⫸ AW: was sind Eure größten Umstellungen mit Kind / Arbeit und Baby

    Zitat Zitat von Sonnenschnuckel Beitrag anzeigen
    Vor dem ersten Kind hab ich mir null Gedanken gemacht...und so schlimm war dann alles auch nicht, sonst hätt ich nicht schon drei.
    das trifft für mich auch zu. einfach auf sich zukommen lassen.

  10. #20
    Unterhaltungskünstler
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    Standard ⫸ AW: was sind Eure größten Umstellungen mit Kind / Arbeit und Baby

    Hi,

    ich habe mir vorher keine sonderlichen Gedanken gemacht. Da bin ich sowieso nicht so der Typ für. Ich bin bekennende Optimistin mit dem Motto: Klappt schon irgendwie.

    Zu der Umstellung bzw. deinen Fragen:

    Zitat Zitat von milkamaus83 Beitrag anzeigen
    nie wieder ausschlafen, andauernd müde
    Kann ich nicht unterschreiben. Ich war bei keinem Kind dauernd müde. Gut, ich hab aber auch drei gute Schläfer, die alle früh durchgeschlafen haben und auch vorher nie nachts sonderlich wach waren. Morgens ausschlafen ist nicht mehr drin, aber ich hab mich einfach daran gewöhnt. Die Kinder geben den Aufstehrhythmus vor, und mein Organismus hat sich an diesen gewöhnt. Ich vermisse das Ausschlafen nicht.

    Zitat Zitat von milkamaus83 Beitrag anzeigen
    nicht mehr spontan irgendwo schnell hinfahren
    Ist Einstellungssache. Ich mach das immer noch. Das seh ich locker. Ich kann mit Kindern eigentlich alles so machen wie vorher, ich bin da ehrlich gesagt schmerzfrei. Meine Kinder waren es früh gewöhnt, viel unterwegs zu sein und stellen sich da auch nicht an.

    Zitat Zitat von milkamaus83 Beitrag anzeigen
    jeden Cent doppelt umdrehen
    Das kommt natürlich auf die persönliche Situation an. Ich fand das jetzt nicht so drastisch. Da hat der Hauskauf uns finanziell wesentlich mehr zurückgeworfen.

    Zitat Zitat von milkamaus83 Beitrag anzeigen
    keine Zeit mehr zu Zweit
    Na ja, das ist zwar etwas weniger, aber dafür ist man eben auch zu dritt, zu viert, zu fünft. Das hat auch was Schönes. Und man hat auch noch den Abend, wenn die Kinder im Bett sind. Wenn man will und darum bemüht ist, findet man auch Zeit für gemeinsame Stunden.

    Zitat Zitat von milkamaus83 Beitrag anzeigen
    tausend Sorgen, dass es dem Nachwuchs auch gut geht ;-)
    Das ist so gar nicht mein Thema. Ich bin sowas von unbesorgt. Ich hab aber auch drei äußerst gesunde Kinder. Das ist natürlich nicht selbstverständlich. Wenn man ein gesundheitlich beeinträchtigtes Kind hat - in welcher Hinsicht auch immer - können die Sorgen sicher auch sehr zehrend sein. Das hab ich zum Glück bisher ausgelassen.

    Zitat Zitat von milkamaus83 Beitrag anzeigen
    Ah und nochwas: wie lange seid Ihr Mütter nach der Geburt zu Hause geblieben und wie regelt Ihr das mit Baby und Arbeit...
    Bei mir gingen wegen der kurzen Altersabstände die Elternzeiten ineinander über. Ich arbeite jetzt wieder halbtags, seitdem die Kleinste 1 Jahr alt ist. Organisiert bin ich da ganz gut mit Kindergarten (die beiden Großen) und der Tagesmutter für Luisa.

    Damit kämen wir zu den für mich größten Umstellungen:

    1. Arbeit und Kinder unter einen Hut zu bringen. Wie gesagt, ich bin gut organisiert. Aber das funktioniert eben nur im Normalfall. Ich mache Pressearbeit, hab im Job viel zu tun, oftmals Terminsachen. Man selbst hat ja eine gewisse Ausfallquote. Man kann ja mal krank werden. Aber so häufig wird einer alleine nicht krank. Und wenn, hab ich mich auch schon mal mit Paracetamol über den Tag gerettet, wenn ich es für unerlässlich hielt, im Büro aufzuschlagen. Durch die Kinder ist meine Ausfallquote x 4. Wird ein Kind krank, kann ich nicht zur Arbeit. In der Regel stecken sich die Drei nacheinander an. Und schon bin ich ungeplant mal 2 Wochen weg. Passiert Gott sei Dank nicht oft, aber wenn es geschieht, stehe ich innerlich echt unter Druck. Ich hab dann ständig im Kopf: "Scheiße, jetzt liegt im Büro noch dieses oder jenes, und du kannst dich nicht darum kümmern." Ich habe das große Glück, dass meine Kollegen und mein Chef da vollstes Verständnis haben. Aber man selbst macht sich verrückt. Ich war nie jemand, die um 17 Uhr den Kulli hat fallen lassen. Ich war immer sehr engagiert, hab Überstunden gemacht, wenn es angebracht war und meine Freizeit geopfert. Jetzt haben die Kinder Priorität. Um 14:00 Uhr muss ich meine Kleine abholen, und da muss ich alles stehen und liegen lassen, egal was ist. Und wenn die Kinder krank sind, sind sie krank. Und wenn der Kindergarten zu hat, muss ich mir was überlegen. Und wenn ein Kind erste Krankheitszeichen zeigt, ist mein erster Gedanke: "Scheiße, nächste Woche ist Messe, das kann ich jetzt nicht brauchen!" Diese innerliche Zerrissenheit, meinem Job nicht wie früher oberste Priorität einräumen zu können und mich für meine Arbeit nicht einsetzen können, wie ich es gerne würde, das ist eine große Umstellung für mich.

    2. Das ganze Gelersch, das man immer mit sich rumschleppt. Ich war noch nie so ein organisierter Typ. Ich bin chronisch unpünktlich, hab mich, wenn ich einen Temrin hatte, im letzten Moment fertig gemacht, das Notwendigste (Handy, Portemonnaie, Schlüssel) in die Handtasche geworfen und bin rausgerauscht. Mit Kindern muss man immer so schrecklich organisiert sein. Man schleppt einen Haufen Zeug mit sich rum. Je kleiner sie sind, umso besser. Und dann verlässt man das Haus wie ein Packesel. Das hab ich am Anfang immer vermisst: einfach Jacke anziehen, Handtasche greifen und gehen. Das wird nun besser, da sie größer sind. Gelersch schleppe ich nur noch für Luisa herum.

    3. Eine große Umstellung war für mich, so eine lange Zeit nach der Geburt zuhause zu sein und nur noch Babys um mich herum zu haben. Ich war nur noch mit anderen Müttern zusammen, es ging immer nur noch um Kinder, andere Themen hatte man nicht mehr. Ich habe die sozialen Kontakte, den Ausgleich vermisst. Wir haben auch einige Freunde, die eher Karrieremenschen sind und keine Kinder haben. Da hab ich mich manchmal doof gefühlt, wenn wir uns getroffen haben, und die redeten über ihren Job, Karriere, die neuesten Clubs etc. Und ich konnte eigentlich nur über meine Kinder reden. Ich bin somit sehr froh, wieder zu arbeiten und auch einfach mal andere Themen zu haben.

    Also, mach dir keinen Kopf, ich finde immer noch, Kinder haben ist halb so wild und halb so anstregend, wie man meint, wenn man selbst einfach ein bisschen relaxt ist. Eine andere Kindergartenmutti sagte neulich zu mir: "Mit dir hab ich von allen Müttern am liebsten zu tun. Du bist immer so Tiefen-entspannt."

    Es nützt nichts, dir vorher einen Kopf zu machen. Du kannst vorher nicht abschätzen, wie es wird. Ich hab vielleicht gut reden, denn das Ganze ist ja nicht nur Einstellungssache, sondern eben oft auch Einzelfall-abhängig. Jeder Mutter befindet sich in einer anderen Situation. Und sicherlich haben es einige Mütter sehr schwer, da es irgendwelche Probleme gibt. Aber die hat man vorher auch nicht absehen können, so das es einfach nichts bringt, sich vorher 1000 Fragen zu stellen.

    Du wirst mit den Sorgen und Problemen umgehen lernen, wenn es soweit ist.

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