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Thema: ⫸ Unsere IUI/IVF/ICSI-Kandidatinnen und -Mamis

11.12.2017
  1. #81
    ForenGuru Avatar von linchen
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    Standard ⫸ AW: Unsere IUI/IVF/ICSI-Kandidatinnen und -Mamis

    Danke Euch für die lieben Worte und die Ratschläge

    Ich gehe total optimistisch an die Sache ran und freue mich auf die IVF.
    Gut das ich ncht übertreibe sondern auch ihr mir zu einer Krankschreibung ratet
    Ich denke ich werd mich dann zu dem Zeitpunkt zu meiner Hausärztin begeben

    @teamgirl
    klaro ich mach es dir vor und bahne dir den weg


    @katinka
    stimmt ich bin ja so eine Eizellmaschine. Werd mich also an die ganzen Tips halten um einer Überstimu vorzubeugen
    Ablenken kann ich mich in der WS bestimmt , hab ja den Kleinen Racker noch der mich auf Trab hält

    @tanja
    ICSI wird von der KK nicht übernommen
    Ich muss den Weg über die IVF gehen da das SG nicht schlecht genug ist
    Der Doc hat aber die Option offen gelassen, sollte sich keine Eizelle befruchten lassen, eine ICSI draus zu machen
    Somit ist alles abgedeckt und ich mach mir darüber wenig Gedanken

    Mehr Gedanken mache ich mir wie das mit dem Einfrieren läuft und was dann nochmal für Kosten auf uns zukommen
    Der Kostenvoranschlag war ja jtzt schon ordentlich

    Und noch ne Frage hab ich
    Wäre es nicht sinnvoll gewesen mir auch die Pille zu verschreiben ?
    Ich hab ja überhaupt keinen richitgen Zyklus wenn ich unstimuliert bin
    Können wie beim letztne Mal 19 Tage oder auch wie früher bs zu 70 Tagen sein
    Dann weiss man doch garnicht wann ich mit der Downregulierung anfangen muss oder ?


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  2. #82
    Vielschreiber Avatar von Rondriana
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    Standard ⫸ AW: Unsere IUI/IVF/ICSI-Kandidatinnen und -Mamis

    Wenn es mir im Allgemeinen wieder besser geht, werden wir uns hier auch einreihen. Bis dahin schiebe ich ein paar Runden auf der Wartebank und drücke allen, die gerade dabei sind kräftig die Daumen für gutes Gelingen.

  3. #83
    Profi Avatar von seestern
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    Standard ⫸ AW: Unsere IUI/IVF/ICSI-Kandidatinnen und -Mamis

    Hallo liebes Linchen,

    erstmal, ich finde es toll dass Du jetzt den Stier bei den Hörnern packst und ich denke, Du hast die besten Voraussetzungen, dass es auch klappt.
    Bei mir lief das alles ja megaspontan ab - ich war am 19. ZT in der KiWu, habe mich beraten lassen und habe damit gerechnet, erstmal einen Pillenzyklus machen zu müssen. Da ich aber einen sehr regelmäßigen Zyklus hatte, konnten wir direkt am 23. ZT mit der Downregulation starten. Mußte also sofort zur KK-Filiale und das genehmigen lassen.
    Ich habe bis zum 2. ZT des neuen Zyklus Decapeptyl gespritzt, ab dem 2. zusätzlich 3xMenogon. Dazwischen war ich 2x morgens beim US. Die letzte Stimu-Spritze habe ich mir am 13. ZT in den Bauch gejagt. Am 14. ZT habe ich dann den ES ausgelöst, am 15. ZT war dann die Punktion und am 20. wurden mir 2 Blastozysten zurück gegeben.
    Ich habe mich -trotz Bürojob- auch 2 Wochen ab PU krank schreiben lassen (vom Hausarzt, da die KiWu das nicht gemacht hat). Ab PU, weil ich in der Arbeit erzählt habe ich hätte eine BS. Bei Dir schreiben die 100pro krank und ich finde es auch wirklich superwichtig - Ablenkung hin oder her.
    Du hast doch auch das Kinderwunsch-Buch von der Zita West, ich habe mich an allen Ratschlägen von ihr orientiert (möglichst viel liegen, entspannen, keine Anstrengungen..). Ich habe die Wartezeit als sehr entspannt empfunden, auch weil ich mir nicht zuviel Hoffnung gemacht habe. Ich habe mir immer nur gedacht, dass ich alles dafür getan habe, der Rest liegt nicht bei mir.

    Ach ja, zwischen PU und Transfer war ich noch bei meiner Heilpraktikerin und habe nochmal ausleiten lassen und mir eine Psyche-ins-Gleichgewicht-bringen-Spritze geben lassen. Mehr nicht, das war einfach nur noch so ein zusätzlicher Hokuspokus, den ich einfach gebraucht habe - bin
    ja sonst nicht so extrem 'alternativ' . Solltest Du jetzt noch einen Pillenzyklus brauchen, könntest Du Dir ja vielleicht auch noch in der Richtung einen Rat holen? Die Psyche ist mit das Wichtigste bei der ganzen Geschichte - schaden würde es bestimmt nichts wenn das Dein Fall ist.

    Ooooooh und ich habe Himbeerblättertee getrunken!!! Bis zur PU, damit die GBS sich schön aufbaut. Hat wohl auch schön geholfen und ich fand ihn wirklich gut :-).


    Süße ich wünsche Dir soooooo viel Glück - warum solltest DU jetzt keinen Erfolg haben?!? Wenn nicht beim 1. mal, dann zumindest beim 2.!!!



    Alles Liebe

    Birgit

  4. #84
    Senior Mitglied Avatar von Tanja_FFM
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    Standard ⫸ AW: Unsere IUI/IVF/ICSI-Kandidatinnen und -Mamis

    hallo linchen,

    meine ärztin hat einen pillensyklus gemacht - einfach um den ablauf besser planen zu können. warum nicht? schaden tut es ja nicht, half mir aber bei der planung der folgenden wochen - und das obwohl ich einen bilderbuchmässigen zyklus hatte.

    ich muss gestehen, dafür kenn ich mich mit den laborabläufen zu wenig aus, aber geht das denn überhaupt noch, die eizellen sozusagen nachträglich zu befruchten, wenn es auf "normalem" wege nicht klappt? ja, das ist nat. doof, wenn die gkv das nicht übernimmt (ich finds auch echt eine schande, dass überhaupt schwanger werden schon an fin. aspekten scheitern kann...aber das ist eine andere diskussion).

    schön, dass du so positiv an die sache ran gehst - ich bin immer der meinung, damit ist der halbe weg schon gegangen!

    lg

  5. #85
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Katinka
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    Standard ⫸ AW: Unsere IUI/IVF/ICSI-Kandidatinnen und -Mamis

    zu ivf/icsi: das entscheiden die Biologen spontan anhand des vorliegenden Materials. Dass dies nacheinander möglich sein soll, glaube ich nicht.

    @pille: wie bei Tanja habe ich diesen eingelegt, um besser planen zu können.

    vg katja

  6. #86
    ForenGuru Avatar von linchen
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    erstmla danke an Euch für die lieben und wirklich aufbauenden Worte

    @birgit
    danke du hast alles so toll erklärt da fühle ich mich gleich noch sicherer
    Ja das Buch hatte ich mal aber es ist ncht mehr in meinen Händen.
    Werd es mir wohl noch mal besorgen
    Himbeerblättertee ist ja ein toller tip das werd ich sicherlich annehmen und anwenden

    @katinka und tanja
    also wie das genau mit ivf und icsi läuft weiss ich nicht, ich weiss nur das er sagt das wenn es notwendig ist einfach auf IVSI umsiedelt sollte das SG zu schlecht sein vermutlich


    als ich gestern nach dem Termin mit meinem Mann telefonierte um ihm alle smitzuteilen wirkte er sehr niedergeschlagen
    Irgendwie geisterte die ganze zeit der Gedanke er wolle nun doch nicht aufgrund der Kosten etc
    Heute morgen hab ich ihndarauf angesprochen ob er es auch wirklich will.
    Nicht das der eine es nur für den anderen tut
    Er sagte :" Wenn unser nächste Kind nur annähernd so wunderbar wird wie Jonathan, ist es jeden Cent wert"
    Das hat mich gerührt und überzeugt
    Wir sind bereit. Schön zu wissen das alles geklärt ist und man wirklich an einem Strang zieht

    so und nun gute Nacht

  7. #87
    Sam
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    @ linchen: schön dass ihr das geklärt habt und dass ihr wisst den richtigen Weg zu gehen! Du hörst dich wirklich richtig positiv an!

    Ich lese hier auch mal mit um mich schonmal mit Infos zu versorgen. Meine Entscheidung wird sicher noch ne Weile dauern aber es ist gut wenn ich mich jetzt schon mit dem Thema beschäftige.
    Danke an euch alle dass ihr eure Erfahrungen mit uns teilt.

    SAM

  8. #88
    Senior Mitglied Avatar von MiaKairegi
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    Standard ⫸ AW: Unsere IUI/IVF/ICSI-Kandidatinnen und -Mamis

    Hallo Linchen !

    Da ich auch als positives Beispiel vorangehen kann, werde ich dir gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.

    Es war so, dass die ICSI bei uns im "Vorzyklus" mit einer Depotspritze begonnen hat. Am 20.ZT mussten wir in die Praxis, es wurden HIV, Hepatits-Tests bei uns beiden sowie bei mir ein Hormontest durchgeführt und ich bekam die Depotspritze zur Downregulation (Decapeptyl Gyn).

    Genau 14 Tage später - in der Zwischenzeit sollte irgendwann die Periode eintreffen, sollte dies nicht der Fall sein hätten wir trotzdem nach 14 Tagen in die Praxis müssen - war dann der erste "richtige Termin" in der Praxis. Es wurden die Hormonergebnisse besprochen, ein US gemacht um zu schaun dass die Schleimhaut abgeblutet ist und sich wegen der Downregulation momentan auch wirklich "nichts tut". Das war bei mir der Fall - also durfte ich von dem Tag an dann mit der Stimulation beginnen. Ich hab mit Puregon stimuliert und zwar hab ich mich abends gespritzt. Diesen ersten Stimu-Tag zählte ich auch als 1.Tag dieses IcSI-Zyklusses.
    An diesem ersten Tag bekam ich auch die Telefonnummer des Anästhesisten mit, denn in unserer Praxis wird die Eizell-Punktion unter kurzer Vollnarkose gemacht - ich sollte mich möglichst bald schon beim Anästhesisten um ein Gespräch kümmern.

    Ich glaub so fünf Tage später hatte ich dann den ersten US zur Follikelkontrolle. Viel zu sehn war da bei mir noch nicht, ich hab auf das Puregon nicht gut reagiert, die erste Woche Spritzen war sozusagen "für die Katz" wie unser Doc meinte... Ich musste dann die Dosis vom Puregon einfach erhöhen und wie gewohnt abends weiterspritzen.

    Ich hatte dann alle paar Tage, ich glaub so alle 3-4 Tage, wieder einen US-Follikelkontrolltermin.

    Und an einem der US-Tage war ich zuvor noch beim Anästhesisten (der da praktischerweise seine Praxis gleich nebenan hat) - das kennst du ja alles Linchen, den gelben Zettel ausfüllen, Blutdruck und Puls messen und auf die Waage stehn ;-) Und jede Menge Unterschriften abgeben ;-)

    Als die Follikel dann beim US die richtige Größe hatten, bekam ich dann die Infos wann ich wie den ES auslösen sollte und auch noch einen Info-Zettel zur Punktion und der Verhaltensweise danach, ebenso auch einen Info-Zettel zum Embryonen-Transfer und der Verhaltensweise danach. Und dann natürlich einen Termin zur Punktion für drei Tage später.

    Punktion war dann unter Vollnarkose (und so gerechnet dann glaub am 19. Zyklustag) und ich hab alles super vertragen, kaum Schmerzen hinterher (die kamen eigentlich erst einen Tag später...) und fühlte mich eigentlich ganz fit soweit. Ich hab noch im Aufwachraum erfahren, dass sechs Eizellen bei der Punktion gewonnen werden können (punktiert haben sie wohl mehr, aber es sind öfters auch "leere" Eibläschen mit dabei).
    Während ich auf die Punktion wartete, hatte mein Mann natürlich seinen wichtigen Termin und durfte die Probe abgeben !! Auch hier wurden wir wirklich gut betreut und bekamen auch den Hinweis, sollten Fragen oder Probleme von dieser Seite her sein - jederzeit einfach nachfragen.

    Ab dem Tag der Punktion nahm ich 3x2 Utrogestkügelchen und Estradioltabletten 1x abends.

    Es wurden alle, die an dem Morgen Punktion hatten bis inklusive Transfertag krankgeschrieben.

    Am Tag nach der Punktion sollten wir morgens in der Praxis anrufen, im Labor. Um zu erfragen, wie die Befruchtung abgelaufen ist. Ich sags dir - der spannendste Moment an der ganzen Sache ! Ich hab gezittert vor Angst und hätte niemals dort anrufen können in dem Moment. Also musste mein Mann es machen, aber auch er hat wirklich gezittert und war total angespannt.... ist ja auch logisch, von diesem Ergebnis hängt einfach alles weitere ab...
    Am Telefon sagte uns also der Arzt dann, wieviele Eizellen befruchtet worden waren und erklärte dann auch, wieviele er weiterkultivieren wird bis zum Transfer und wieviele er als Kryos eingefroren hat. Wir hatten das Glück, dass sich mit ICSI alle sechs Eizellen haben befruchten lassen und wir somit auch noch ein "Dreierpäckchen Kryos" eingefroren haben (die werden nicht einzeln sondern meist zu dritt eingefroren, da es beim Auftauen passieren kann dass welche kaputt gehen und man so dann immer drei auftaut pro Transfer....).

    Montag Morgens war die Punktion, Dienstag haben wir die Befruchtungsrate erfahren und Donnerstag Mittags war dann der Transfer. Was für ein aufregender Moment !! Denn soweit waren wir ja niemals zuvor gekommen !! Ich weiß noch wie kribbelig ich war und irgendwie vom Gefühl her hätt ich losheulen können....
    Der Transfer an sich ist etwas vergleichbar mit einer Insemination würd ich mal sagen. Nur hier wird genauer geschaut. Der Arzt hat zuvor nochmal Ultraschall gemacht und auch während die zwei Embryonen dann eingespritzt wurden, hat die Arzthelferin über die Bauchdecke geschallt, so dass wirklich alles am rechten Platz landete.
    Hinterher sollte ich nicht gleich aufstehn, im Aufwachraum bin ich bestimmt noch eine halbe Stunde nur gelegen.
    Mein Mann war beim Transfer dabei (nur leider hinterher nicht), es war ein für uns sehr emotionaler Moment !!

    Dann bekam ich noch einige Verhaltensweisen/Ernährungstipps mit, da ich eine Überstimulation mit Wasser im Bauchraum und vergrößerten Eierstöcken hatte. Und ab Transfer bekam ich auch noch zusätzlich Progesteron-Depot-Spritzen.

    Ab Transfer gilst du als schwanger - auch vor dem Gesetz. Also rein theoretisch gilt für dich bei der Arbeit nun das Mutterschutzgesetz. Aber man sagt ja nicht seinem AG was man gerade durchgemacht hat und dass man vielleicht schwanger bleiben wird, auch wenn man per Gesetz Anspruch darauf hätte.
    Also ist die einfachere Möglichkeit eben eine Krankmeldung bis zum Schwangerschaftstest. Ich hätte sie wegen der Überstimulation sowieso bekommen, aber auch aufgrund meines Jobs !!

    Dann beginnt die Wartezeit - die längste Zeit ! Sehr spannend und doch auch mit vielen Gedanken verbunden.. ich hab es viiiiel intensiver erlebt, als z.B. bei "GV nach Plan" oder bei "IUI".... Du denkst andauernd an die zwei kleinen Bärchen in dir drin und hoffst einfach nur, dass sie sich wohlfühlen und ganz, ganz feste einnisten werden !!

    Dann wieder ein spannender Termin: Bei PU+18 sollten wir wieder in die Praxis kommen, unabhängig davon ob die Periode gekommen ist oder nicht. Da wurde dann gleich ein Pipi-Test gemacht und man bekam das Ergebnis nur wenige Minuten später von der Arzthelferin gesagt (bzw. man hats ihr angesehn :-) )
    Danach gings dann noch zum Arzt rein, der uns schon gratulierte :-) Und auch noch eine US machte um zu schaun, wie die Gebärmutter aussieht und auch, inwieweit sich die Überstimulation gemacht hat.

    Wir hatten den vollen Glückstreffer - die erste ICSI und wir waren schwanger. Ein wirkliches Wunder !
    Ich bekam dann weiterhin einmal die Woche Progesteron-Depot-Spritzen, dafür sollte ich das Utrogest und das Estradiol komplett absetzen. Ein Bluttest wurde auch noch gemacht (um vor der KK dann "beweisen" zu können, dass wirklich HCG vorhanden ist, ein Pipi-Test allein genügt wohl nicht).

    Eine Woche später waren wir dann das letzte Mal in der Praxis. Es wurde wieder ein US gemacht und da konnte man dann schon die Fruchthüllen sehen
    Von da an waren wir dann aus der Kinderwunschpraxis "entlassen" und ich sollte ca. drei Wochen später den ersten Termin beim Haus-Gyn ausmachen, von da an galt ich als "normal Schwangere" sozusagen ;-)


    Da es bei uns so positiv verlief und ich die Behandlung im Nachhinein nicht als belastend empfunden habe (okay, mit der Überstimulation gings mir teils echt nicht gut - aber das ist schnell wieder vergessen !! Übrigens kannst du einer ÜS nicht wirklich vorbeugen, man kanns auch nicht behandeln sondern nur schaun, dass es dann keine weiteren Komplikationen gibt wenn sie auftritt. Der einzigste, der schaun kann, dass es nicht passiert oder nur leicht ist der behandelnde Arzt, denn es liegt an der vorausgegangenen Stimulation, inwieweit man eine ÜS riskiert) und unser aller, allergrößter Traum damit wahr wurde (ja - ich sitze hier mit Babybauch und es strampelt ganz dolle *freu*), kann ich dir eigentlich nur positives berichten.
    Klar - einfach ists nicht immer, ich/wir hatten während der Behandlung Zeiten, da kamen einige Zweifel und Gedanken hoch.... aber ich denk das ist normal... mir hat der Austausch im Forum sehr viel geholfen.
    Ich wünsche jedem, der sich einer IVF oder ICSI unterzieht genau dieses positive Ergebnis hinterher - es entschädigt wirklich auch für all die vorausgegangene Kinderwunschzeit mit allen Ängsten, Sorgen und Strapazen.... zumindest mir geht es so, es hat sich alles einfach gelohnt und war der richtige Weg für uns !!

    Übrigens meinte unser Arzt, dass er kaum mehr IVF macht, sondern meist gleich ICSI. IVF kommt nur bei Paaren in Frage, bei denen das SG komplett in Ordnung ist und andere Gründe vorliegen. Im Nachhinein kann man das wohl nicht mehr auf ICSI umändern, aber der Arzt im Labor kennt sich ja damit aus und wird die Probe gleich nach der Abgabe genau untersuchen und dann die richtige Entscheidung treffen, ob er es sich selbst befruchten lässt, also IVF, oder ob er gleich eine ICSI macht. Mein Mann stand mit ihm viel im Kontakt und das hat auch viel an Vertrauen aufgebaut muss ich sagen.

    Ach ja - und ich hab auch den Tipp von Katinka befolgt und während der Behandlung noch was homöopathisches bzw. was antrophosophisches eingenommen. Allein schon fürs Gefühl war das die richtige Entscheidung (natürlich auch nach Rücksprache mit unserem Arzt, der auch den Naturheilkundlichen Weg mitunterstützt).


    So Linchen und Sam - das war jetzt doch etwas länger, ich wollt nur nichts dabei vergessen ;-)


    Bei Fragen dürft ihr euch gern an mich wenden ;-)

    Lg, Mia

  9. #89
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    Standard ⫸ AW: Unsere IUI/IVF/ICSI-Kandidatinnen und -Mamis

    Hallo,
    @Linchen jetzt hast du schon einige ausführliche Antworten bekommen.

    Ich kann dazu nur sagen, das es mich körperlich und psychisch doch sehr belastet hat. Kommt aber auch davon, dass ich sehr stark auf die Medis reagiert habe. Und bei uns ist es tatsächlich der Einzige Weg für ein leibliches Kind - da ist die Anspannung echt riesig. Und wir haben ja aufgrund unserer Versicherungskonstellation nur 25 % der Aufwendungen wieder bekommen - da hat ma dann das finanzielle auch im Hinterkopf.

    Ich wünsche dir viel Glück und das es gleich beim ersten Mal klappt. Versuche in der Warteschleife locker zu bleiben du hast ja durch euren kleinen Racker Ablenkung udn wenn es klappt ist es eine Draufgabe :-)
    Lieben Gruß
    Kerdel

  10. #90
    ForenGuru Avatar von linchen
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    Standard ⫸ AW: Unsere IUI/IVF/ICSI-Kandidatinnen und -Mamis

    danke Euch für die netten Worte und Dir liebe Mia für den tollen bericht
    Dachte ich hätte schon geantwortet, war aber wohl nur in meinem Kopf
    Hatte ein Lächeln im gesicht und freue mich jetzt so richtig auf den Beginn

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