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Thema: ⫸ Lenchens neues Tagebuch

13.12.2017
  1. #51
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    Noch ein Prototyp, und zur Abwechselung mal einer, der mir wirklich ausnehmend gut und fast restlos gefällt. Dabei war es gar nicht so ganz einfach, mein Kerzenarrangement zusammenzukriegen. Die Kerzen selber waren nicht das Problem. Die hab ich für je 50 Cent in irgendeinem Billig-Möbelgeschäft gekauft (ich glaub, das hieß Mögrossa oder so). Die Spiegelfliesen waren aber so eine Sache. Bei Obi gibt es die nur im Zehnerpack, und eigentlich war mir das zu riskant – was, wenn es mir absolut nicht gefallen hätte? 9,99 € sind nicht die Welt, aber doch eine anständige Menge für einen Geizkragen wie mich. Also hab ich erstmal versucht, eine einzelne Kachel zu bekommen, für meinen Prototypen. Tja, und wo kauft man eine Spiegelfliese? Beim Fliesenleger, oder? Der junge Mann in dem Geschäft musste sich das Lachen arg verkneifen, als ich ihn fragte, ob ich bei ihm eine einzelne Spiegelfliese bekommen könnte. Nein, erklärte er mir, das hat mit seinem Metier herzlich wenig zu tun und ist entschieden mehr Spiegel als Fliese. Spiegel seien Glaser-Sache, dort sollte ich es mal probieren. Okay, fahr ich also zu meinem Lieblingsglaser. (Lieblingsglaser deshalb, weil der Junior-Chef dort mir mal eine Glasplatte für einen Tisch für die Hälfte des Preises verkauft hat, die zwei andere Glasereien haben wollten.) Vor dem gleichen netten Mann sage ich nun wieder mein Sprüchlein auf – mit ebenso wenig Erfolg. Er erklärt mir ausführlich, dass sie Spiegel nur nach Maß anfertigen und deshalb eigentlich nie Reststücke haben, dass das die meisten Glaser heutzutage so machen und noch einen Haufen anderes Zeug. Ich verließ den Laden eine Viertelstunde später zwar unverrichteter Dinge, aber mit der Gewissheit, etwas gelernt, sowie dem vagen Gefühl, ein bisschen geflirtet zu haben.
    Mein Lieblingsglaser hatte mich wieder zu Obi geschickt. Also war ich wieder bei meinem Zehnerpack angekommen. Na, zum Glück passt es ja und sieht gut aus (find ich). Den Draht hatte ich noch von meinem Apfel-Tischkärtchen-Prototypen. Ist gar nicht so einfach, den da vernünftig rumgewickelt zu bekommen. Und die Herzen (auf jeder Seite eins) habe ich aus Goldfolie ausgeschnitten, die noch von der Weihnachtsbastelei übrig ist. Eventuell stecke ich noch einzelne rote Dahlien unten zwischen die Kerzen. Aber da müssen die erstmal blühen, damit ich sehen kann, wie das wirkt, und ob die den ganzen Abend ohne Wasser durchhalten.
    Mein Arrangement muss auch noch auf den Prüfstand. Morgen lasse ich es mal zehn Stunden am Stück brennen, um zu sehen, wie es sich dabei macht. Ich habe ein bisschen die Befürchtung, die kleinere Kerze könnte das Wachs der größeren zum Schmelzen bringen, so dass die ganze Angelegenheit auf das Tischtuch fließt. Na ja, probieren wir es aus…


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  2. #52
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    Im Sommer gibt es bei uns in der Gemeinde immer die Aktion „Offene Kirche“, wo am Samstag zwischen drei und sechs ein Ehrenamtlicher in der Kirche ist und Besucher herumführt. Ich gehöre da mit zu, und heute hatte ich „Schicht“. Weil es so geregnet hat, waren kaum Leute da, und ich konnte viel an die Hochzeit denken. Natürlich hab ich die Gelegenheit, mal ganz alleine in der Kirche zu sein, dazu genutzt, feierlich und mit verzücktem Lächeln den Mittelgang entlang auf den Altar zuzuschreiten und den leeren Bänken zuzunicken. :laugh: Dabei habe ich die Zeit gestoppt: eine Minute und 15 Sekunden. Hätte irgendwie gedacht, dass es länger dauert.
    Später habe ich noch die Äbtissin getroffen und sie endlich mal fragen können, ob es möglich wäre, unsere Hochzeitsfotos im Stiftsgarten zu machen, bzw. bei Regen im Kreuzgang. Sie meinte, das wäre überhaupt kein Problem, sie würden sich sehr darüber freuen. (Was für die Stiftsdamen daran so freudig sein soll, verstehe ich allerdings nicht so ganz… ?)) Jedenfalls brauche ich mich bloß kurz vorher zu melden, und dann klappt das. Wunderbar, wieder was ganz nebenbei erledigt.

    Mein Brenntest lieferte nach etwas mehr als einer Stunde das Ergebnis mangelhaft. ?( Na ja, wenigstens hab ich’s vorher gemerkt. :p Martin hat das physikalisch analysiert und mir alles erklärt, mit Kamineffekt und so (natürlich erst hinterher ) und meint, wenn man da Abstandshölzchen zwischen legt, könnte es klappen. Oder wir nehmen halt drei gleichgroße Kerzen. Weitere Tests laufen…

  3. #53
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    Ich weiß, ich hab viel aufzuholen. Wenn ich mir meinen Signatur-Ticker so ansehe, wird mir Angst und Bange: zwei Monate, eine Woche und ein Tag noch. 8o
    Die vergangenen drei Wochen hab ich fast komplett ausgesetzt, nicht nur mit den Hochzeitsvorbereitungen, sondern mit so ziemlich allem. Ich war tierisch im Stress - und eigentlich bin ich es immer noch - was die Uni angeht, und das bisschen Zeit, was neben dem Uni-Krempel noch übrig blieb, hat natürlich mein kleines Küken für sich beansprucht. Bevor ich aber in die lange Sommer- und Prüfungsvorbereitungs-Pause entschwinde, will ich mein Tagebuch wenigstens noch auf den neuesten Stand bringen.

    Unsere Gästeliste steht nun mehr oder weniger entgültig, nachdem wir den vielen, vielen Kommunikationsunwilligen nachtelefoniert haben. 80 Leute haben wir eingeladen. Jetzt stehen noch 63 auf unserer Liste. Von Martins Seite kommt fast keiner, abgesehen von der ganz nahen Verwandtschaft. Bei den meisten bin ich gar nicht so ganz traurig darüber (ich hoffe, ich habe nicht zu laut gejubelt im Hintergrund, als Martin Tante Beate anrief und sie ihm mitteilte, dass es ihnen leider nicht möglich sei, uns mit ihrer Anwesenheit zu erfreuen... ), aber einige Sachen ärgern mich schon ein bisschen. Martins Schwester will z.B. erst am Samstagvormittag anreisen. Ich seh es schon kommen, dass sie uns beim Einzug in die Kirche von hinten überholt, um rechtzeitig bei ihrem Platz anzukommen...

    Das Essen haben wir auch abgesprochen. Letzte Woche hatten wir das Gespräch mit dem Caterer. Er ist zu uns nach Hause gekommen - bzw. zu meinen Eltern, die die Chose ja bezahlen wollen -, war sehr praktisch. Einen Katalog hatte er nicht, denn er meinte, das würde die Kreativität - seine und die der Kunden - zu sehr einschränken. Ist ein lustiger Typ, das. Er macht uns, was immer wir wollen, meinte er zu Beginn. Dann sah er uns der Reihe nach an, ließ seinen Blick gründlich durch den Wintergarten schweifen und stellte währenddessen ein paar scheinbar belanglose Fragen über die Art der Feier, bevorzugte Ferienziele und unsere Meinung zu einem aktuellen Lokal-Skandälchen. Schließlich nickte er, kam zum Thema und fragte, ob wir seine Vorschläge hören wollten? Wie gesagt, nur Vorschläge. Klar, wollten wir. Und schon fing er an, uns den Mund wässrig zu reden. Und er traf genau unseren Nerv! Anscheinend entspricht dieses Vorgehen seiner Methode, exakt den Geschmack seiner Kunden zu treffen. 8) Wir sahen uns alle nur gegenseitig an, nickten gierig und lächelten in seliger Vorfreude. Wir haben echt kaum was verändert an seinen \"Vorschlägen\", nur ein paar Kleinigkeiten, und auf ein paar \"entweder-oder-Fragen\" geantwortet. Was dabei rauskam:

    Vorspeisen:
    • Gemüse-Antipasti
      Salatauswahl von frischen Salaten aus eigener Herstellung(da kriegen wir ein bisschen was von was auch immer die anderen Kunden bestellen, die am gleichen Abend bedient werden, auf jeden Fall dabei sind so \"normale\" Salate wie Kartoffelsalat, Gartensalat etc., so um die vier Sorten, plus dann die folgenden, die wir uns selbst \"ausgesucht\" haben)
      Rucolasalat
      Feldsalat mit Erdbeeren
      Frische Baguettes
      Minibrötchen und Anjoli


    Hauptgerichte:
    • Schweinefilet mit frischen Pilzen in Knoblauchsoße
      Putenbrust gefüllt mit Gemüsestreifen in Bratensoße
      Loup de Mar mit italiensichen Gemüsen in Safransoße
      Gemüselasagne
      Ravioli gefüllt mit Ricotta in Ricottasoße
      Minirinderrouladen (ganz traditionelle deutsche, damit meine Bucklige Verwandtschaft auch satt wird... )
      Lammrücken gefüllt mit Oliven in Lammsoße
      Schwarze Bandnudeln mit Shrimps in Gartenkräutersoße (das ist mein persönliches Highlight, auf das ich mich jetzt schon wahnsinnig freue! )


    Beilagen:
    • Rosmarinkartoffeln
      Kartoffelgratin
      Reis mit Wildreis
      Bohnenbündchen


    Dessert:
    • Erdbeere und Krischgrütze mit Vanillesoße (ich hoffe sehr, dass er nur das \"n\" vergessen hat - ich sehe ihn schon stolz besagte Erdbeere auf einem güldenen Tellerchen hereintragen...)
      Panna Cotta
      Obstsalat
      helles und dunkles Mousse au Chocolate
      drei verschiedene Eistorten


    Hach, ich freu mich jetzt schon wahnsinnig auf dieses Essen! Das alles vom Kostenvoranschlag abzutippen hat mir schon wieder sehr viel Appetit gemacht... Pro Person kostet der ganze Spaß 22,50 €. Mit drin sind noch 120 Teller mit Besteck, Desserteller mit Besteck, Sektpokale mit Crushed Ice für den Wein, sowie \"cremerote\" Servietten. (Wenn ich mich recht erinnere, bat ich ihn um Servietten in \"creme oder rot\", aber wenn er meint, er kann \"cremerote\" finden, soll er mal... ). Das Buffet wird um 19 Uhr geliefert und im Nebenraum aufgebaut. Der Nachtisch kommt erst um 20:30 Uhr, was ich eine sehr gute Lösung finde. Dann ist alles schon wieder ein bisschen gerutscht, und man kann sich dieser Herrlichkeit auch wieder mit der Intensität widmen, die sie verdient. Hihi, ich glaube, das Essen ist neben dem Traugottesdienst echt das, auf was ich mich am meisten freue. Das lässt tief blicken, ich weiß...

    Heute haben wir noch bei einer Kabinettssitzung besprochen, wer denn nun alles drüben bei meinen Eltern übernachten wird. Es werden 10, evtl. 12 Leute: mein Ungeliebter Onkel mit dem, was dem Taufregister nach meine Patentante hätte sein sollen, unsere Thüringer Freunde (zu fünft), Louise aus Dänemark, Tessa und Michiel aus Holland und - eventuell - Maria und Klas aus Schweden. Wir haben sie auf dem Papier hin und her geschoben, und ja, wir kriegen sie tatsächlich alle unter. Wird ein bisschen eng mit den Bädern, aber das geht schon. Wird \'ne lustige Sache. Und wenn es den beiden alten Leuten nicht gefällt, haben sie Pech gehabt. Wenn\'s nach mir gegangen wäre, hätte ich sie gar nicht eingeladen.

    So, das war es, glaube ich, soweit. Donnerstag haben wir unser Traugespräch. Ich hoffe, ich finde dann die Zeit, darüber zu berichten.

  4. #54
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    Traugespräch. Eigentlich ist es ja noch ein bisschen früh dafür, aber da wir Dienstag für fünf Wochen nach Rostock fahren (für ein Praktikum) und der Pastor den ganzen August im Urlaub ist, ging es gar nicht anders.
    Ich war recht gut vorbereitet. Trauversprechen und Trauspruch hatte ich ja schon ausgesucht, die Lieder auch, ich hatte mir Gedanken über den Einzug und den Auszug und ziemlich viele Kleinigkeiten gemacht.
    Wir hatten uns um vier Uhr mit unserem Pastor verabredet. Er ist schon im Ruhestand; ich hab ihn „reaktiviert“, weil er mich getauft und konfirmiert hat und er eigentlich der Verantwortliche dafür ist, dass ich in der Gemeinde (ein wenig) aktiv bin. Er kam zu uns, und wir machten es uns mit einer Kanne Tee am Esstisch gemütlich.
    Wir begannen mit ein wenig Small-talk darüber, wie es Martin in diese Gegend verschlagen hat. Dann kamen wir zur Sache. Er fragte, ob uns irgendetwas besonders wichtig sei, und ich begann mit dem Trauversprechen, das wir auf jeden Fall selbst aufsagen wollen, statt einfach nur „Ja“. Ich las ihm das vor, was ich mir ausgesucht habe. Er war nicht begeistert und konterte mit einer eigenen Version, die dreimal „Gott“ enthielt. Genau das wollte ich ja vermeiden, damit Martin, der olle Heide, nichts heucheln muss. Es folgte eine zwanzigminütige Diskussion, in der wir folgenden Kompromiss fanden: Wir machen alles genau so, wie ich es haben will. Unser Trauversprechen wird also lauten: Ich, Lena Marie, nehme dich, Martin, als meinen Mann an und verspreche dir Treue, in guten wie in schlechten Tagen, in Gesundheit und Krankheit. Ich will dich lieben, achten und ehren, so lange ich lebe. Ich will deinen Ring tragen als Zeichen meiner Liebe und Treue. Ach ja, der Kompromiss daran: Ich sage danach noch: Dazu helfe mir Gott.
    Beim Einzug habe ich mich auch durchgesetzt. Aus unerfindlichen Gründen wird der bei uns eigentlich nur durch das Seitenportal gemacht, obwohl es sich von hinten ganz durch die Kirche wunderschön anbietet. Zu normalen Gottesdiensten geht man halt immer von der Seite rein, aber hinten gibt es eine Tür, für die es einen Schlüssel gibt, also sehe ich keinen Grund, warum wir nicht von hinten einziehen sollten, damit wir an allen Gästen vorbeikommen, und nicht nur an den ersten fünf Reihen. Na ja, wie gesagt, ich konnte ihn überzeugen.
    Die meisten Kleinigkeiten, die wir noch so besprochen haben, waren eher Routine.
    Wann wir den Blumenschmuck anbringen können, wo wir uns den Schlüssel dafür leihen können, wie wir die Ringe abliefern und so was. Die Lesung soll meine Schwester vorlesen, die ersten Verse aus dem 13. Kapitel des ersten Korintherbriefes. Die Fürbitte soll sie zusammen mit meiner besten Freundin Anne halten. Die Lieder haben wir abgesprochen (ich hab sie aufgezählt, er hat sie notiert) und über die Orgelmusik haben wir geredet. Das Stück für den Einzug habe ich ja schon mit unserer Organistin besprochen. Für den Auszug sucht sie selbst ein Stück aus, bin ja mal gespannt. Dann haben wir noch kurz über den Trauspruch philosophiert. (Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.1. Joh. 4, 16)
    Nach einer guten Stunde waren wir durch mit der Agenda. Wenn er aus dem Urlaub wieder da ist, lege ich ihm das Kirchenheft vor, das ich bis dahin fertig mache, und bespreche eventuelle Last-Minute-Fragen. Soweit war das ein wirklich erfolgreiches Gespräch.

  5. #55
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    Traugespräch. Eigentlich ist es ja noch ein bisschen früh dafür, aber da wir Dienstag für fünf Wochen nach Rostock fahren (für ein Praktikum) und der Pastor den ganzen August im Urlaub ist, ging es gar nicht anders.
    Ich war recht gut vorbereitet. Trauversprechen und Trauspruch hatte ich ja schon ausgesucht, die Lieder auch, ich hatte mir Gedanken über den Einzug und den Auszug und ziemlich viele Kleinigkeiten gemacht.
    Wir hatten uns um vier Uhr mit unserem Pastor verabredet. Er ist schon im Ruhestand; ich hab ihn „reaktiviert“, weil er mich getauft und konfirmiert hat und er eigentlich der Verantwortliche dafür ist, dass ich in der Gemeinde (ein wenig) aktiv bin. Er kam zu uns, und wir machten es uns mit einer Kanne Tee am Esstisch gemütlich.
    Wir begannen mit ein wenig Small-talk darüber, wie es Martin in diese Gegend verschlagen hat. Dann kamen wir zur Sache. Er fragte, ob uns irgendetwas besonders wichtig sei, und ich begann mit dem Trauversprechen, das wir auf jeden Fall selbst aufsagen wollen, statt einfach nur „Ja“. Ich las ihm das vor, was ich mir ausgesucht habe. Er war nicht begeistert und konterte mit einer eigenen Version, die dreimal „Gott“ enthielt. Genau das wollte ich ja vermeiden, damit Martin, der olle Heide, nichts heucheln muss. Es folgte eine zwanzigminütige Diskussion, in der wir folgenden Kompromiss fanden: Wir machen alles genau so, wie ich es haben will. Unser Trauversprechen wird also lauten: Ich, Lena Marie, nehme dich, Martin, als meinen Mann an und verspreche dir Treue, in guten wie in schlechten Tagen, in Gesundheit und Krankheit. Ich will dich lieben, achten und ehren, so lange ich lebe. Ich will deinen Ring tragen als Zeichen meiner Liebe und Treue. Ach ja, der Kompromiss daran: Ich sage danach noch: Dazu helfe mir Gott.
    Beim Einzug habe ich mich auch durchgesetzt. Aus unerfindlichen Gründen wird der bei uns eigentlich nur durch das Seitenportal gemacht, obwohl es sich von hinten ganz durch die Kirche wunderschön anbietet. Zu normalen Gottesdiensten geht man halt immer von der Seite rein, aber hinten gibt es eine Tür, für die es einen Schlüssel gibt, also sehe ich keinen Grund, warum wir nicht von hinten einziehen sollten, damit wir an allen Gästen vorbeikommen, und nicht nur an den ersten fünf Reihen. Na ja, wie gesagt, ich konnte ihn überzeugen.
    Die meisten Kleinigkeiten, die wir noch so besprochen haben, waren eher Routine.
    Wann wir den Blumenschmuck anbringen können, wo wir uns den Schlüssel dafür leihen können, wie wir die Ringe abliefern und so was. Die Lesung soll meine Schwester vorlesen, die ersten Verse aus dem 13. Kapitel des ersten Korintherbriefes. Die Fürbitte soll sie zusammen mit meiner besten Freundin Anne halten. Die Lieder haben wir abgesprochen (ich hab sie aufgezählt, er hat sie notiert) und über die Orgelmusik haben wir geredet. Das Stück für den Einzug habe ich ja schon mit unserer Organistin besprochen. Für den Auszug sucht sie selbst ein Stück aus, bin ja mal gespannt. Dann haben wir noch kurz über den Trauspruch philosophiert. (Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.1. Joh. 4, 16)
    Nach einer guten Stunde waren wir durch mit der Agenda. Wenn er aus dem Urlaub wieder da ist, lege ich ihm das Kirchenheft vor, das ich bis dahin fertig mache, und bespreche eventuelle Last-Minute-Fragen. Soweit war das ein wirklich erfolgreiches Gespräch.

  6. #56
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    Ein paar letzte Erledigungen vor der „Sommerpause“. Vorhin war ich in meinem Lieblings-Teeladen und habe mit der Inhaberin meine Tischkarten besprochen. Die Sorte hab ich auch schon mal ausgesucht: Schwarztee Wildkirsche. Etwa 1,3 kg brauche ich. 8o Schon ne Menge Tee, irgendwie. Und dabei kriegt jeder Gast nur 20 g. Die Tütchen und den Tee hole ich Mitte August ab. Das Vorgespräch war aber ganz gut, denn sie muss das schon extra bestellen. Der kleine Laden hat nicht so viel Vorrat, schon gar nicht im Sommer.

    Als nächstes war ich bei der Schneiderin, die mein Kleid noch kürzen muss. Das ist auch eine sehr nette Frau. Ich musste ohnehin noch Martins Winterjacke abholen (sie betreibt eine kombinierte Reinigung mit Änderungsschneiderei). Sie ist bis zum 15. August im Urlaub, aber sie meinte, das wäre überhaupt kein Problem, länger als eine Woche brauche sie sowieso nicht. Jedenfalls nicht, wenn das Kleid keine aufwändige Perlenstickerei am Saum oder sonst welche Extravaganzen habe. (Und das Prädikat schlicht scheint ja für mein Kleid entworfen worden zu sein.)

    Zum Schluss war ich noch in unserem kleinen Schreibwarenladen und habe selbstklebende A4-Etiketten besorgt. Meine Güte, sind die Biester teuer! 8o 27,50€ für den 100er-Pack, und kleiner gab’s die auch nicht. Bei allem Respekt für die heimische Wirtschaft – den Bon hab ich aufgehoben, und sobald ich die irgendwo anders günstiger und in kleineren Mengen abgepackt sehe, bringe ich die wieder hin! Wenn nicht, mache ich hier im Forum ein Kleingewerbe auf und verschachere die Etiketten blattweise.

    So, und jetzt geht’s erstmal ab an die Ostsee! Fünf Wochen Hochzeitsvorbereitungs-Pause. Na ja, über die Sitzordnung werde ich dort oben ein bisschen meditieren. Aber ansonsten habe ich, denke ich, alles soweit im Griff, dass ich mir die Auszeit gönnen kann.

    So möge denn mein Hochzeitstagebuch vorerst in der Versenkung verschwinden, hihi.

  7. #57
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    So, auf in den Endspurt! Die vergangenen fünf Wochen habe ich in Sachen Hochzeit echt fast völlig pausiert in meinem Ostsee-Exil. Dafür hatte ich anderweitig jede Menge Spaß. Ich hab in Rostock ein Praktikum gemacht, beim lokalen Fernsehsender tv.rostock.de, und das war wirklich klasse! Die größte Errungenschaft, die diese Aktion gebracht hat, ist zwar, dass ich mir jetzt sicher bin, dass ich nie im Fernsehen arbeiten möchte, aber das ist ja auch schon mal viel Wert. Bei der Zeitung ist man irgendwie einfach produktiver. Für einen Monat war es auf jeden Fall aber eine richtig coole Sache. Und die Leute waren echt klasse. Ein paar echt knackige Kollegen…

    Überhaupt kriege ich jetzt wohl die berüchtigte Last-Minute-Panik. Selbstredend, dass ich mir absolut unumstößlich sicher bin, dass ich meinen Martin heiraten und ihm bis ans Ende meines (oder ggf. seines) Lebens treu sein werde. Aber in letzter Zeit springen sie mir nur so vor die Füße, all die schönen Männer dieser Welt… Natürlich war ich ausgenommen brav und tugendhaft (zumindest, was meine Handlungen betrifft, über die Gedanken schweigen wir lieber…), aber allein mal wieder vor der Möglichkeit zu stehen zu sündigen, hat mein Selbstbewusstsein in astronomische Höhen katapultiert…

    Jetzt aber zurück zum Thema. Langsam wird’s nämlich richtig ernst. Ich glaube schon, dass ich alles ganz gut im Griff habe, trotz der langen Pause. Gleich morgen früh erledige ich ein paar Anrufe. Zuerst im Standesamt, da müssen wir uns immer noch endgültig anmelden. Den meisten Papierkram habe ich schon längst erledigt, aber Martin muss noch ne Unterschrift leisten, und das ganze Wie und Wo müssen wir noch klären. Da muss ich uns also einen Termin geben lassen. Den DJ muss ich auch noch anrufen und ein paar Fragen abklären. Und sichergehen, dass er uns auch wirklich auf dem Schirm hat. Ganz wichtig ist auch noch, dass wir unsere Ringe machen lassen. Wir nehmen unsere Verlobungsringe als Eheringe (waren teuer genug), aber vorher müssen sie noch für Martin weiter und für mich enger gemacht werden, damit wir sie an der anderen Hand tragen können. Außerdem schadet es nach mehr als viereinhalb Jahren exzessiven Tragens nicht, sie mal ein bisschen aufpolieren zu lassen.

    Morgen Vormittag fahre ich mit unserem Küken zum Impfen. Bei der Gelegenheit mache ich noch ein paar hochzeitstechnische Besorgungen. Ich bin immer noch auf der Suche nach einem schönen Gästebuch. In dem einen Schreibwarenladen dort habe ich vor einer Weile mal schöne Ringbücher gesehen, also schon so etwas Edlere. Mal sehen, ob sie die noch haben (ich erinnere nur an das Einladungspapier) und ob sie, aus der Nähe betrachtet, immer noch in Frage kommen.
    Außerdem muss ich zum Optiker. Bei meiner Brille ist schon wieder ein Nasenbügel abgebrochen. Dieses blöde Gestell war so dermaßen teuer, und dann taugt es für keine fünf Cent! Na ja, okay, ich trage es jetzt schon zwei oder drei Jahre, aber das ist doch kein Alter für eine Brille! Vor ein paar Monaten ist schon mal der andere Bügel abgebrochen, und sie mussten es zwei Wochen lang einschicken. Wenigstens haben sie’s auf Kulanz gemacht. Und besser, es passiert jetzt, als zwei Tage vor der Hochzeit… Meine Ersatzbrille ist nämlich sozusagen das Kassengestell (wobei ja nicht mal mehr das von der Kasse gezahlt wird) und definitiv nicht hochzeitsgeeignet. Kontaktlinsen mag ich nicht, und ohne Brille kann ich nicht vernünftig gucken. Außerdem gehört die Brille zu mir, ohne sie wäre ich nicht das echte Lenchen! 8)

    Auf einer Kabinettssitzung im kleinen Rahmen (anwesend: Finanzminister Papa, Innenministerin Mama, stimmloser Zuhörer Martin) haben wir auch noch einiges besprochen. Papa kümmert sich um die Location. Da hat nämlich schon wieder der Betreiber gewechselt (), und der Neue will jetzt wieder die komplette Restauration übernehmen. Er hat schon gemosert, dass wir nen Cateringservice bestellt haben. Ja, glaubt der, wir warten damit, bis er sich auskäst, ob er das Teil jetzt übernehmen will oder nicht? Eventuell soll er aber die Theke machen. Kommt auf seinen Preis an. Ansonsten macht es ein Kumpel von mir aus der Schulzeit, mit dem ich dann gegebenenfalls auch noch verhandeln muss.

    Für unser Küken müssen wir auch noch einkaufen. Da wollen wir mal bei H&M gucken, die haben immer so hübsche Sachen. Ich weiß noch nicht genau, was er tragen soll, irgendwas Nettes, nichts Überkandideltes. Vielleicht ein schickes Hemd und eine Cordhose, oder so.

    So, jetzt hab ich keine Lust mehr zu schreiben. Es ist spät genug, ich geh erstmal ins Bett. Gibt ja noch genug zu Planen, so dass ich bestimmt bald weiter schreibe.

  8. #58
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    Irgendwie habe ich im Moment überhaupt keine Lust mehr auf Hochzeitsvorbereitungen. Obwohl es gerade jetzt doch Spannend wird!

    Die ganze Woche schon suche ich verzweifelt nach einem Gästebuch. Ich war in drei Städten, in neun Schreibwarenläden und vier Fotoläden. In dem ersten Schreibwarenladen habe ich genau das gefunden, was ich suche, aber in der falschen Farbe. Ich denke, morgen gehe ich da noch mal hin und frage die, ob die mir das auch in weinrot oder creme oder so was bestellen können.

    Gestern habe ich unsere Hochzeitsanzeige bei der Zeitung aufgegeben. Ich bin jedes Mal wieder erstaunt, wie teuer das ist. 8o Wir haben die gleiche Größe wie bei der Geburtsanzeige damals genommen (eine eher kleine Standart-Größe) und müssen 32 Euro dafür abschmücken. – Und da sind 50 Prozent Mitarbeiter-Rabatt schon mit eingerechnet! 8o

    Unsere Gästezahl steht immer noch nicht endgültig fest. Einige aus Martins Verwandtschaft möchten sich nicht festlegen (), und meine Brieffreundinnen sind auch immer noch ungewisse Posten. Louise aus Dänemark ist die einzige, die definitiv zugesagt hat. Maria und Klas aus Schweden kommen zu 90 Prozent (wenn keine von ihren Kolleginnen krank wird, dann kriegt sie nämlich keinen Urlaub). Tessa aus Holland wollte eigentlich unbedingt kommen, aber jetzt ist gerade ihre Mutter gestorben. Und Natka aus Polen hofft immer noch auf ein Wunder, dass ihr Prüfungstermin sich verschiebt. Ich bin ja mal gespannt, ob von den Ungewissen noch jemand kommt…

    Nächste Woche begeben meine Mutter und ich uns auch noch mal auf Shopping-Tour für unser Küken. Ich wollte nicht zu früh was kaufen, damit es dann auch passt. (Und das war gut, denn er ist in den letzten vier Wochen eine ganze Kleidergröße gewachsen.) Leider gibt es jetzt nur noch die Winterkollektion in den Läden. Ich wollte gern ein dünnes Hemd mit Pullunder drüber, damit man je nach Witterung etwas variieren kann. Bei C&A und H&M hatten sie nichts, was mir gefallen hat. Jetzt wollen Mama und ich mal die ganzen kleinen Butiken abklappern. Martin meinte ja, es sei überflüssig, was Neues zu kaufen. Er habe doch z.B. diese schicke Cordhose. Dass die von 1982 ist und schon von mir und meiner Schwester getragen wurde, empfand er nicht als Gegenargument.

  9. #59
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    Meine Güte, ist das schwer, ein vernünftiges Gästebuch zu bekommen! Heute war ich noch mal in drei Schreibwarenläden und zum Schluss wieder in dem ersten, wo mir das Buch, aber nicht die Farbe gefallen hat. Dieses Buch ist jetzt auch verkauft, und bestellen können sie nur in Großmengen, was sie in den nächsten zwei Wochen nicht vorhaben. :boese: Ich hab dann noch mal jedes Einzelne von den Exemplaren angesehen, die sie noch da hatten. Na ja. ?( Das eine war zwar ganz schön, so Retro-20er-Jahre-mäßig, aber erstens hat es 25,50 € gekostet, und zweitens stand „Photo Album“ drauf. Das einzige andere, das auch noch über 40 Doppelseiten verfügt und unter 30 Euro kostet, gefiel mir nicht so. Ach Mensch, ist das schwierig! Am Ende werde ich wohl doch dieses teure Retro-„Photo Album“ nehmen (wenn das dann nicht auch schon wieder verkauft ist). Im Internet finde ich nämlich auch nicht wirklich was. Na ja, ich werd noch mal im Forum stöbern…

    Gestern waren wir in Hannover und haben unsere Ringe abgegeben. Meiner muss für die rechte Hand kleiner, Martins größer gemacht werden. Außerdem haben sie eine kleine Wellness-Kur bitter nötig. Wir tragen sie seit mehr als zweieinhalb Jahren jeden Tag, und man sieht ihnen an, dass sie schwer für uns arbeiten. :p
    So ganz ohne Ring fühle ich mich furchtbar nackt. Ständig durchfährt mich ein Adrenalinschock, wenn ich ganz in Gedanken mit dem Daumen an meinen Ringfinger taste und nicht das vertraute Metall spüre.

    Pünktlich zur heißen Phase der Hochzeitsvorbereitungen ist jetzt auch meine Haut in einen spontanen Warnstreik getreten. Ich sehe aus wie ein Streuselkuchen. Laute kleine trockene Pickelchen, die sich dann so hässlich abschälen. Vor Jahren hatte ich das schon mal und war damit beim Hautarzt. Der hat mir eine fürchterliche Creme verschrieben, die so gestunken hat, dass ich sie nicht benutzt habe. Die Pickelchen sind trotzdem nach einer Weile weggegangen. Meine Schwester hat ähnliche Probleme und hat mir ihre Neutrogena-Creme vermacht. Schauen wir mal, ob die die Angelegenheit beschleunigt und meine Haut zur Hochzeit wieder vorzeigbar aussieht. Würde mich ja wundern…

    Martin hirscht gerade durch irgendwelche thüringer Wälder. Er hat dieses Wochenende Junggesellenabschied. Seine Jungs gehen mit ihm Wandern. Das haben sie während der Schulzeit öfters gemacht, und es macht ihnen auf jeden Fall mehr Spaß als die klassische „Ich besauf mich bis zum Stillstand der Augen und starre dann eine Stripperin an“-Nummer. Mir ist das wurscht. Sollen sie machen, was ihnen gefällt. Hauptsache, sie haben Spaß. Ich bin mal gespannt, was er erzählt, wenn er Sonntag wiederkommt. Günner, der JGA-Chef-Organisator (und Verkehrsminister in Personalunion) hat ein paar mysteriöse Andeutungen gemacht. Er musste mir versprechen, dass Martin zur Hochzeit wieder heile ist. Wer weiß, was die ihm für zweifelhafte Mutproben abverlangen. Auf einen Gipsbein-Bräutigam habe ich eigentlich keine Lust…

  10. #60
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    Mein Martin ist wieder an Land gekommen nach seinem JGA, wie versprochen heile und in einem Stück. Er hatte ziemlich viel Spaß mit seinen Jungs, obwohl es eine recht ungewöhnliche Veranstaltung war. Vor allem ungewöhnlich trocken, wenn man mal von der himmlischen Komponente absieht… Am Freitag haben sie ihn auf einen „Parcours“ geschickt. In vorgeschriebener Zeit musste er verschiedene Aufgaben erledigen, für die er (wenige) Plus- und (sehr viele) Minuspunkte sammeln konnte. Z.B. musste er mathematische Knobelaufgaben lösten (), einen Baumstamm einen Berg hoch tragen in möglichst kurzer Zeit (), einen Kilometer Fahrrad fahren mit einem vollen Bierglas in der Hand, möglichst schnell und möglichst ohne etwas zu verschütten (),… Halt so hoffnungslos „männliche“ Aufgaben. Aber die Jungs hatten einen Heidenspaß, also freut es mich für sie. Am Samstag haben sie sich alle noch mal zum Grillen getroffen. Aber selbst da war er um halb eins wieder zu Hause.
    Er hat superviele Fotos mitgebracht, bei Gelegenheit stelle ich vielleicht mal ein oder zwei hier ein. Ein schickes T-Shirt hat er nämlich auch gekriegt.
    Ach, und nebenbei hat er noch Falk eingeladen, einen Kumpel, der neuerdings wieder mehr mit den anderen rumhängt und beim JGA dabei war. Es hörte sich so an, als habe er sich eher selbst eingeladen, aber da ja so viele abgesagt haben, ist das schon okay. Falk ist nett.

    Freitag gehe ich auf eine 20er-Jahre-Party. Das hat zwar absolut nichts mit der Hochzeit zu tun, aber ich muss es mal kurz loswerden, weil ich mich so darüber freue! Meine Schwester (und TZ) nimmt mich mit, es ist ein Freund von ihr, der feiert. Ich war so begeistert von der Idee, dass sie meinte, ich könne gern mitkommen. Wenn Falk sich bei anderen Leuten selbst einladen kann, dann mach ich das auch einfach. :p

    Morgen bringe ich mein Brautkleid zum Ändern. Oma hat noch bordeaux-roten Stoff aufgetan, den sie mir gern als Schärpe oder so drannähen möchte. Ich werde dazu die Schneiderin mal befragen. Ich wollte zwar eigentlich von Anfang an ein Kleid mit roten Akzenten, aber so ganz angetan bin ich von dieser Tuning-Idee noch nicht…
    Außerdem muss ich noch die Pasperpertout-Karten für die Danksagungen besorgen, wenn ich schon mal in der Stadt bin. Und die Mission Gästebuch ist ja auch noch nicht ausgestanden. ?( Dann muss ich zum Teeladen – und den DJ anrufen. Seit dem Vorgespräch im März oder so haben wir von dem nichts mehr gehört. Letzte Woche hatte ich mal \'ne E-Mail geschrieben mit der Bitte, er möge mir doch bestätigen, dass er unsere Hochzeit fest im Terminkalender vermerkt hat. Da hat er sich noch nicht drauf gemeldet. Ich seh’s ja schon kommen, dass wir am Ende selber singen müssen… Unser Fotograf geht aber klar, mit dem hab ich gesprochen, als ich unsere Hochzeitsanzeige aufgegeben habe. (Ist ja mein Kollege, der Presse-Fotograf.)

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