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Thema: ⫸ Lenchens neues Tagebuch

14.12.2017
  1. #21
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    Unsere Einladungen

    Die sind fast fertig. Foto folgt. Das Dilemma: Es gibt zwei Sorten, weil ich zu wenig Papier von der einen Sorte gekauft und das gleiche dann nirgendwo mehr bekommen habe. ?(
    Den Text in den Einladungen habe ich mit der Hand geschrieben. Er lautet:
    „Liebe x, lieber y,
    Zu unserer Hochzeit am Samstag, 3. September um 14.30 Uhr in der Stiftskirche St. Marien in O. laden wir Euch herzlich ein. Bitte gebt uns bis spätestens zum 31. Mai Bescheid, ob Ihr kommen könnt!
    Liebe Grüße,
    Lena und Martin“

    Jeder Einladung legen wir folgendes Hochzeits-ABC bei:
    Hochzeits-ABC

    Anfahrt Die Stadt O. müsste auf jeder besseren Autokarte zu finden sein. Die Kirche befindet sich in der Innenstadt, und die beiden Kirchturmspitzen sind fast überall im Stadtgebiet zu sehen.
    Beiträge Sollte jemand das Bedürfnis verspüren, Brautpaar und Gäste mit Spielen, Vorträgen oder sonstigen Auftritten zu begeistern, bitten wir inständig, sich vorher mit unserer → Zeremonienmeisterin abzusprechen!
    Cateringservice Für unser Buffet ist das italienische Restaurant Pinocchio aus B. verantwortlich.
    Dorfgemeinschaftshaus Die Hochzeitsfeier findet im Dorfgemeinschafshaus in V. statt. In dem gleichen Gebäude ist ein Kindergarten untergebracht, deren Betreuerinnen die Gäste des DHG aus gegebenem Anlass ausdrücklich bitten, nicht in die Sandkästen zu pinkeln! (Wir trauen das zwar keinem unserer Gäste wirklich zu, leiten die Bitte aber gerne weiter. )
    Entführung Die Braut ist versichert: Wer sie entführt, ist zur Zahlung des Buffets verpflichtet!
    Fahrgemeinschaften Sollte jemand von der Kirche zum Dorfgemeinschaftshaus eine Fahrgelegenheit benötigen, kann er sich an unsere --> Zeremonienmeisterin wenden.
    Fotografieren ist in der Kirche nicht erlaubt, danach durchaus erwünscht.
    Gästebuch Als bleibende Erinnerung wünschen wir uns, dass sich jeder mit ein paar Zeilen in unserem Gästebuch verewigt, das im Eingangsbereich ausliegt. Überlegt Euch schon mal zwei, drei Wörtchen, nicht dass es nachher heißt, „Ich weiß doch nicht, was ich schreiben soll…“
    Geschenke sollten zweidimensional sein und möglichst viele Nullen aufweisen… Nein, im Ernst, das einzige, was wir wirklich brauchen, ist eine neue Waschmaschine, und es wäre toll, wenn Ihr etwas dazu betragen könntet! Für entsprechend gefüllte Umschläge ist ein spezielles Behältnis im Dorfgemeinschaftshaus aufgestellt.
    Handy in der Kirche bitte ausstellen!
    Internationalität Wir erwarten Gäste aus verschiedenen Ländern, die aber alle gut Englisch sprechen!
    Janis Unser Sohn Janis Richard feiert natürlich auch kräftig mit. Für ihn ändert sich allerdings nichts, denn er trägt von Geburt an Papas Nachnamen.
    Kleiderordnung Es ist streng verboten, in Jogging- und Schlafanzügen zu erscheinen! Alles andere ist erlaubt. Wir weisen jedoch freundlich darauf hin, dass Hochzeiten eine der wenigen Gelegenheiten sind, sich richtig in Schale zu werfen.
    Kirche Die Trauung findet in der Stiftskirche St. Marien in O. statt. Der Gottesdienst dauert etwa eine Stunde. Im Anschluss gibt es eine Kollekte für den baulichen Erhalt der Kirche, also bitte etwas Kleingeld bereithalten! (Größeres Geld wird auch gerne angenommen. )
    Liebesheirat Da weder lukrative Erbschaften, noch irgendwelche Titel bei uns zu holen sind, bleibt für uns die Liebe der einzige Grund zum Heiraten.
    Musik macht unser DJ André.
    Nachname Da sind wir ganz traditionell: Unser gemeinsamer Nachname wird H. sein.
    Online Wir sind auch auf elektronischem Wege zu erreichen: Hochzeit@dezembra.net.
    Parken Da der Parkplatz des Dorfgemeinschaftshauses bei weitem nicht ausreichen wird, bitten wir, diesen für die älteren Gäste freizuhalten. Alle, für die 30 m Fußweg kein Problem sind, können auf dem Parkplatz der pleite gegangenen Firma (rechte Straßenseite) parken.
    Qualm Raucher sind auf unserer Feier in der Minderheit, daher herrscht Rauchverbot! Für alle, die sich auch für einen Abend nicht vom Qualm trennen können, wird eine ausgewiesene Raucherecke eingerichtet.
    Reis zu werfen ist in dieser Gegend nicht üblich, und einzelne Körnchen kratzen noch Stunden später im Kragen. Außerdem haben wir unsere Fruchtbarkeit schon hinlänglich bewiesen!
    Rückmeldungen Bitte teilt uns bis spätestens zum 31. Mai mit, ob Ihr kommen könnt oder nicht, um uns die Planung und die Verhandlung mit dem Cateringservice zu erleichtern! Dies könnt Ihr am besten telefonisch unter xxx tun.
    Standesamtliche Trauung Die Formalitäten erledigen wir im ganz kleinen Kreise direkt vor dem Traugottesdienst.
    Tanzen Zwar hat sich das Brautpaar bei einem Tanzkurs kennen- aber trotzdem (oder deswegen?) nie Tanzen gelernt. Der Bräutigam weigert sich daher hartnäckig, sich die Blöße eines Ehrentanzes zu geben.
    Trauzeugen sind Gesa Sophie F. und Dennis R.
    Treffpunkt ist die Kirche, wo um 14.30 Uhr der Traugottesdienst beginnt. Im Anschluss fahren wir gemeinsam zum Dorfgemeinschafshaus.
    Unterkünfte Den weiter gereisten Einladungen liegt ein Verzeichnis mit Hotels, Pensionen und Privatunterkünften in der näheren Umgebung bei (außer bei den Frühbuchern, von denen wir schon wissen, dass sie bereits versorgt sind. Wir wollen schließlich nicht, dass sie sich über günstigere Angebote ärgern. ). Sollten wir irgendwen vergessen haben, bitte direkt beim Brautpaar melden!
    Vegetarier werden dank Buffet sicherlich auch satt werden.
    Wetter Natürlich hoffen wir auf Sonnenschein; aber auch Matschwetter macht uns keinen Strich durch die Rechnung. Alle Wege und Parkplätze sind gepflastert – Trippchen und Sandalen steht also nichts im Wege…
    X-beliebig Für alle x-beliebigen Fragen, insbesondere organisatorischer Art, die trotz Hochzeits-ABC noch offen bleiben, ist unsere --> Zeremonienmeisterin zuständig.
    Yeti, Yak und Yamswurzeln stehen nicht auf unserem Speiseplan, aber es wäre doch doof gewesen, diesen einen Buchstaben frei zu lassen…
    Zeitablauf 14.30 Uhr: Gottesdienst mit kirchlicher Trauung
    ca. 15.30 Uhr: Abfahrt zum Dorfgemeinschaftshaus
    ca. 16.00 Uhr: Kaffeetrinken
    ca. 19.30 Uhr: Eröffnung des Buffets
    ca. 21.00 Uhr: Tanz
    Zeremonienmeisterin Anne Z. managt den Ablauf der Feier. Zu erreichen ist sie unter der Telefonnummer xxx, über Handy unter xxx. E-Mails an Hochzeit@dezembra.net landen auch bei ihr.


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  2. #22
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    Unsere Danksagungen

    Gibt’s noch nicht. Wegen dem Einladungs-Dilemma denke ich an einfache Paspertout-Karten mit einem Hochzeitsfoto von uns.

  3. #23
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    Unsere Tischkärtchen

    Mein aktuelles Projekt. Erst wollte ich Muffins, in denen ein Spießer mit Namensschildchen steckt. Davon bin ich schon wieder ein bisschen abgerückt. Aber davon auch später mehr.

  4. #24
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    Unsere Deko

    Ist auch noch nicht ganz raus. Auf die Tische sollen Blumengestecke von Oma mit den gleichen Blumen wie im Brautstrauß. Über Näheres muss ich aber noch nachdenken.

  5. #25
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    Unsere Kirchenhefte

    Da bin ich auch grad erst bei. Vor allem über die Liedauswahl meditiere ich derzeit.


    So, und jetzt habe ich dermaßen viel getippt, dass ich für heute keine Lust mehr habe... Die Ergebnisse der heutigen Kabinettsitzung kriegt ihr also frühstens morgen.

  6. #26
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    So, jetzt will ich endlich weitermachen… War ein paar Tage unfreiwillig offline…

    Wie schon andernorts erwähnt hatten wir Sonntag eine fast vollständige Kabinettsitzung. Anwesend: Finanzminister: Papa, Ministerin für innere Angelegenheiten: Mama, Außenministerin und Zeremonienmeisterin: Anne, Ministerin für Blumen, Torte und ungebetene Moralfragen: Oma, sowie die mit diktatorischen Vollmachten ausgestattete Präsidiumsvorsitzende: die Braut – moi.
    Anne war mit ihrem Freund übers Wochenende da. Am Tag vorher haben wir Muffins gebacken, weil ich die ja eigentlich als Namensschildchen verwenden wollte, mit beschrifteten Spießchen drin. Vorher schon hatte ich verschiedene Ausführungen gebastelt, mit allem möglichen Zeug, was ich halt grad da hatte. Ich hab einfach mal mehrere Möglichkeiten ausprobiert. Das bot sich schön an, denn am Sonntag – gestern – haben wir Mamas und Martins Geburtstag nachgefeiert. (Letzterer ist übrigens nur Zuhörer mit Vetorecht in eingeschränkten Fällen. ) Die Ergebnisse dieser Session füge ich unten bildlich ein. Besonderen Zuspruch fanden die Modelle „Fritz“, „Anne“ und „Gesa“. Martin (wie gesagt ohne wirkliches Stimmrecht) war besessen von der Idee, möglichst alle Modelle zu mischen, je mehr, desto besser. (Nun, das illustriert wahrscheinlich gut, warum er kein Stimmrecht besitzt…) Ich persönlich kann mich noch nicht zwischen „Fritz“ und „Anne“ entscheiden.
    Der Grund, warum ich inzwischen etwas von meiner Muffin-Idee abgerückt bin, ist folgender: Ich möchte, dass die Namensschilder beidseitig beschriftet sind, damit das Gegenüber weiß, mit wem er redet (was allerdings, wir mir just in diesem Augenblick einfällt, eh der Fall sein sollte, da sich die Partner gegenüber sitzen sollen… ). Hm, na ja, trotzdem. Und so ein Muffin auf dem Teller, das ist ja quasi das erste Stück Kuchen. Also nimmt wohl so ziemlich jeder das Spießchen raus, legt es beiseite und isst den Rest des Namensschildchens auf. ?( Ich jedenfalls würde es so machen… Anne hat mich auf die Idee gebracht, statt des Muffins (welcher ja eh relativ aufwendig in der Herstellung ist, wenn man ihn auch vorher einfrieren könnte) einfach einen rotbackigen Apfel zu nehmen. Rotbackige Äpfel zu finden, sollte im September ja nicht so das Problem sein. Und einen Apfel isst so schnell keiner… - Es sei denn, das Buffet ist so schlecht…

    Mein Outfit hat sich auch noch mal ein klein wenig verändert. Oma hat mir Handschen mitgebracht, die sie gefunden hat. Das ist ein Teil der Schaumburg-Lippischen Tracht. Früher (und das heißt in unserem Falle bis etwa zum ersten Weltkrieg 8o) haben die Leute hier ja nur in Tracht geheiratet (und die Hochzeitskrone wog 13 Kilo – na, prost Mahlzeit). Ich finde es eigentlich ganz nett und symbolisch, einen ganz kleinen (und hübschen!) Teil dieser traditionellen Tracht zu tragen. Ach so, ja, sollte ich erklären: Handschen sind quasi Handschuhe ohne Hand oder Unterarm-Gamaschen. Meine hier sind aufwendig aus Baumwolle gestrickt, mit goldenen Perlen drin. An ein paar winzigen Stellen müsste Oma sie flicken. Eigentlich wollte sie sie mir nur zeigen, um zu fragen, ob sie mir daraus nicht eine Tasche nähen sollte. 8o Ja, Omas Geschichtsbewusstsein tendiert gegen null, und ihr zweiter Vorname lautet Rabiat. Jedenfalls habe ich ihr diese Idee schleunigst ausgeredet und stattdessen beschlossen, die Handschen als solche zu tragen. Nach grob geschätzten 70 Jahren Schrankaufenthalt müffeln sie entsprechend. Jetzt bin ich erstmal gespannt, wie sie den Säuberungsprozess überstehen. Im Moment sehen sie hübsch cremefarben aus und passen wundervoll zum Kleid. Ich hoffe bloß, dass sie nach dem Waschen nicht blütenweiß sind…

  7. #27
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    Gestern kam ein Brief von der Stadt. Betreff: „Dorfgemeinschaftshaus V. – Ihr Termin ist sicher!“ Das hat mich doch mehr als stutzig gemacht, denn natürlich ist unser Termin sicher! Wir haben doch ‚nen Vertrag und alles! Die Alarmglocken schrillten, und zwar mit einiger Berechtigung, denn aus dem weiteren Text wurde deutlich, dass der Betreiber des DGH gewechselt hat. Der Neue macht viele Dinge ganz anders. Z.B. müssen wir jetzt sehen, wo wir unsere Tischtücher herkriegen… ?( Etwas Positives hat die Sache aber auch: Wir sind jetzt nicht mehr an die Schaumburger Brauerei gebunden! 8)Vielleicht können wir das Meierhöfer Bier nehmen, das hier in einer kleinen Privatbrauerei hergestellt wird. Oder Einbecker. Mal sehen. Alles ist besser als Schaumburger!

    Dann waren wir gestern auf dem ersten Streifzug in Sachen Anzug. Meine Schwester Gesa brauchte auch noch dringend ihr Abiball-Kleid, welches sie dann natürlich auch zu unserer Hochzeit anziehen wird. Also machten wir ein Großfamilienunternehmen daraus und bestiegen zu sechst unseren Bulli: Mama, Papa, Gesa, Martin, unser Küken und ich. Unser Ziel: Ein Laden in Bösingfeld, ca. eine Dreiviertelstunde von hier, der aus irgendeinem Grund das besondere Vertrauen meines Vaters genießt. Dort angekommen bildeten wir Kleingruppen, um die Arbeit aufzuteilen. Papa und Martin gingen in die Anzug-Abteilung, ich schloss mich Mama und Gesa an (Kleider gucken macht einfach mehr Spaß…).
    Da ich durch mein Internet-Schnäppchen völlig um den Genuss des Brautkleid-Guckens gebracht worden bin, genoss ich es umso mehr, meiner Schwester schicke Abendkleider aufzuschwatzen. Die Auswahl war nicht überwältigend, und nach dem ersten Durchstöbern der mager bestücken 34er-Stange war Gesa der Meinung, hier finde sie nie was. Ich berieselte sie mit Forumsweisheiten („Zieh’s erstmal an! Auf dem Bügel sieht so was immer ganz anders aus!“) und schickte sie mit einem Traum in Giftgrün in die Umkleidekabine. Sie versicherte, diesen nur mir zuliebe anzuprobieren, doch als sie zu uns heraustrat, stockte uns allen ob ihrer unvergleichlichen Schönheit der Atem.



    Sie probierte noch ein paar andere Kleider, die auch nicht schlecht waren, aber es blieb entschieden beim Ersten. Sie hat nun also ein wunderschönes Kleid, und mir bleibt die Zufriedenheit, das richtige Händchen gehabt zu haben, worauf ich mir natürlich unglaublich viel einbilde. Jetzt wird sie mich mit meinem eher schlichten Brautkleid zwar wahrscheinlich ausstechen, aber das ist schon okay.

    Martin und Papa kehrten unverrichteter Dinge zurück. In Größe 50 – Martins Ausführungen nach die Größe des deutschen Durchschnittsmannes – gab es nur zwei Smokings, die beide weder saßen, noch gut aussahen. ?( Der Verkäufer hat ihm geraten, nach Northeim zum Werksverkauf von dieser Anzugmarke, von der ich grad nicht weiß, wie man sie schreibt (Vilworst? Wilvorst?) zu fahren. Das ist aber ein ganzes Stück von hier. Vielleicht probieren wir es erstmal in Hannover…

  8. #28
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    Konnte ein paar Tage nicht ins Forum und hab 'nen Bericht auf Word geschrieben, aber leider am anderen PC... Na ja, den füge ich nachher noch ein.
    Jetzt gibt es erstmal (da auf diesem Rechner gespeichert) die Fotos von meinen Handschen und unseren voraussichtlichen Tischkärtchen. Letzteres ist nur mal eben improvisiert, mit einem Appel, der da grad rumlag. Zur Hochzeit nehmen wir dann natürlich schönere, so Dunkle, die zur Pappe passen.

    Ach ja, und den Caterer haben wir heute auch endlich mal fest gemacht. Dass wir den wollten, wussten wir ja schon lange, aber jetzt haben wir's endlich schriftlich.

  9. #29
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    Am Wochenende hatten wir Besuch aus Thüringen von Martins Kumpel Günner. Wir haben ihn feierlich zum Verkehrsminister ernannt. Er nimmt dieses Amt sehr ernst. Jetzt will er mit „umfangreichen Kartenmaterial“ versorgt werden, und Fähnchen für einen richtigen Konvoi will er besorgen, und eine Kelle… Er ist Polizist und da völlig in seinem Element. Zu schade, dass die Strecke von Kirche zu Location nicht mehr als etwa ein Kilometer beträgt… Na ja, da soll er sich ruhig einen Umweg ausdenken, wenn er mag.

    Den direkten Weg sind wir dann heute mit dem Kinderwagen mal abgeschritten und haben bei der Gelegenheit mal wieder im DGH durch die Fenster gelunst. Martins Modell stimmt irgendwie hinten und vorne nicht. Möglicherweise ist es doch ziemlich unmöglich, dort 90 Leute unterzubringen. Zumindest, wenn man noch tanzen will. :rotwerd: Aber das wird schon irgendwie alles klappen. Es kommen bestimmt nicht alle… *hoff*

    Ach, und dann hat Günner Martin noch über seine JGA-Pläne informiert. ?( Ein paar seiner alten Kumpels wollen mit ihm Wandern gehen, irgendwo im Thüringer Wald oder so, mit Zelten und Lagerfeuer (bei försterlicher Genehmigung, da Günners Vater ein solcher ist). Das macht Martin bestimmt Spaß. Aber ein bisschen schade finde ich es schon. Eigentlich hatte ich gedacht, dass keiner von uns einen wie auch immer gearteten JGA über sich ergehen lassen muss. Jetzt kriegt er doch einen. Eigentlich bin ich ziemlich froh, dass ich – zumindest hier in der Gegend – keine Freundinnen habe, die mir irgendwas aufdrängen könnten, was ich nicht mag. Aber ein bisschen eifersüchtig bin ich jetzt irgendwie schon… :rotwerd:

  10. #30
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    Mein erster Live-Auftritt im Standesamt… Im Alleingang, einzig unterstützt durch unser Küken, dessen Kinderwagen ich die drei behindertenungerechten Stufen am Eingang des Rathauses hochquälte. Nach einer gründlichen Inspektion der Türschilder wandte ich mich zuerst nach links, zum Einwohnermeldeamt – Ziel: Aufenthaltsbescheinigungen. Die Dame dort kenne ich schon von diversen Ausweis-Querelen, sie ist nett, aber unglaublich dürr. Keine Ahnung, ob sie an Magersucht oder einer anderen schlimmen Krankheit leidet, aber in ihrer Gegenwart wage ich immer kaum zu atmen, weil ich Angst habe, ich puste sie sonst um. Sie war aber sehr entgegenkommend und stellte mir auch Martins Bescheinigung aus, obwohl er durch Abwesenheit auffiel. (Er hat heut auch \'nen – hab’s neulich erst hier gelernt – Schlado und kommt erst um sieben von der Uni.) Sie rief nur kurz ihre Kollegin vom Standesamt an, die ihr bestätigte, dass wir dort auch schon unseren Heiratswillen bekundet hatten. Für diesen Aufwand kassierte sie 9,80 € - NEUN EURO ACHTZIG! 8o Meine Güte, die Ehe ist echt nichts für arme Leute… ?(

    Mit diesen meinen Errungenschaften überquerte ich den Flur (in welchem mein Küken mit einer Engelsgeduld auf mich wartete, während es vorbeikommende Amtsgänger mit „Variationen in la“ unterhielt) und klopfte an die rechte Tür: das Standesamt. Ich frage mich, ob das wirklich auch das Trauzimmer war, aber da an der Tür ein Window-Color-Mäuse-Brautpaar klebte, nehme ich es mal an. Getraut zu fragen habe ich mich nicht, ich hatte zu viel Angst vor der Antwort… Das einzige, was sich dort seit den 70er Jahren geändert hat – abgesehen von den Window-Color-Mäusen – sind die Computer an den Schreibtischen. Der Raum ist ein Amt wie aus dem Bilderbuch. Zwei gegenüberstehende Schreibtische, an der Seite ein Tisch für den Pöbel mit zwei Stühlen davor. Immerhin haben sie dort Stühle, im Einwohnermeldeamt gibt es diesen Luxus nicht! Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich dort irgendjemand trauen lässt, der etwas auf seine Standesamtliche gibt. Zum Glück tun wir das nicht... Na ja, aber die beiden Standesbeamtinnen sind echt sehr nett. Vor allem die eine, die ich ja schon vom Telefon her kenne. Sie sagte, zur Anmeldung muss ich meinen Zukünftigen auf jeden Fall mitbringen, aber wenn er donnerstags immer so lange Uni hat und sonst auch nicht vormittags kann, wäre es auch kein Problem, das mal auf einen Mittwochnachmittag zu vereinbaren. Zitat: „Bis jetzt haben wir noch alle unter die Haube gekriegt, die das wollten!“ Ich soll jetzt erstmal den ganzen Papierkram dort abliefern, und bei nächster Gelegenheit, gegebenenfalls nach telefonischer Rücksprache außerhalb der Öffnungszeiten, meinen Martin zum Unterschreiben vorbeibringen.

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