Hallo Ihr Lieben Mit-Bräute! :p
Hiermit eröffne ich dann auch endlich mal mein Hochzeitstagebuch.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Zulesen. :p
LG,
Jules
Herzlich willkommen auf Couchwives.de
Das Forum für alle Angelegenheiten der Frau von heute.
...dann sind Sie bei uns genau richtig!
Wir werden versuchen Ihnen bei Ihren Fragen und Problemen zu helfen.
Ja! Ich möchte mich jetzt registrieren!
Hallo Ihr Lieben Mit-Bräute! :p
Hiermit eröffne ich dann auch endlich mal mein Hochzeitstagebuch.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Zulesen. :p
LG,
Jules
Dann will ich mal am Anfang anfangen, nämlich mit unserer Kennenlerngeschichte:
http://couchwives.de/apboard/thread....=2808&start=21
LG,
Jules
Mein Heiratsantrag auf dem Eifelturm in Paris.
http://couchwives.de/apboard/thread.php?id=911
LG,
Jules
Die ersten Tage nach dem Antrag:
Auf dem Rückweg von Paris sind wir bei meinen Eltern vorbei gefahren, um ihnen die Neuigkeiten mitzuteilen. Man, war ich aufgeregt. Obwohl ich genau wusste, dass sie sich darüber freuen werden hatte ich Herzklopfen, eiskalte Hände die auch noch zitterten und rannte alle 2 Minuten aufs Klo.
Auf dem Weg hatten wir an einer Tankstelle noch schnell Sekt geholt.
Meine Eltern reagierten ziemlich abgeklärt – und ich war enttäuscht. Das Problem war, dass meine Eltern eigentlich nur noch darauf gewartet haben, wann wir denn heiraten. („Wir haben uns die Tage noch darüber unterhalten, ob ihr wohl dieses oder nächstes Jahr heiratet! Ich hab halt auf nächstes Jahr getippt!“)
Nach nicht mal 10 Minuten fing meine Mutter an: „Du musst dich dann auch bald um ein Kleid kümmern.“ Und die Tischdeko“….und dies und das und jenes. Ich dachte echt, ich erschlage sie!
Die nächste Hürde waren dann meine Schwiegereltern in Späh! Da 650 km weit weg wohnen, haben wir es ihnen per Telefon und Internet (Wir haben telefoniert und uns gleichzeitig per Webcam gesehen) erzählt. Sie haben sich total gefreut, meine Schwiegermutter hat sogar fast angefangen zu weinen.
Dann haben wir fast alle Verwandten angerufen, um sie „vorzuwarnen“, da wir ja mitten in der Ferienzeit heiraten. War das ein geiles Gefühl! Alle haben sich so mit uns gefreut, das war ein richtiger Adrenalin-Kick, ich habe mich gefühlt, als hätte ich Drogen genommen.
ABER: Ab Montags ging der Stress dann los. Gucken, in welchen Standesamt wir am Samstag heiraten können, Kirche, Saal… Und am Anfang lief nichts so, wie wir es uns gewünscht hatten.
Oh mein Gott! Ich dachte echt erstmal ich drehe durch! Eben waren wir noch in Paris, es war alles wunderschön und ich war sooo glücklich, jetzt wieder zurück und ich habe den ersten Panik-Anfall, weil mich einfach alles so überrennt…
Meine Mutter hat mich echt wahnsinnig gemacht. Als wäre ich nicht schon aufgewühlt genug gewesen, sie musste mich total kirre machen. Irgendwann habe ich ihr mal ein paar Takte dazu gesagt und versucht sie zu bremsen. Das war zwar für sie glaube ich im ersten Moment nicht so schön, aber es hat auf jeden Fall was gebracht!
Eigentlich lief es dann erstmal ganz gut. Bis wir dann irgendwann ein Telefonat mit meinen Schwiegereltern hatten, dass in einem riesen Zoff endete. Es wurde dann so schlimm, dass mein Schatz für ein Wochenende zu ihnen fuhr, um da mal ein paar Sachen klar zu stellen. Wir wussten echt nicht, warum es uns alle so schwer machen müssen. Aber auch das konnten wir dann aus dem Weg räumen! Anscheinend ist es für unsere Eltern nicht so leicht, dass wir eben alles selbst organisieren und planen. Ich halte das für normal und was anderes kam für uns auch nicht in Frage, aber anscheinend haben sich unsere Eltern dadurch etwas ausgeschlossen gefühlt. Aber auch daran haben sie sich gewöhnt und haben es echt gut akzeptiert, so dass es bis jetzt keine großen Probleme mehr deswegen gab. Ich hoffe doch sehr, es kommt jetzt auch nichts mehr.
Ansonsten nahm alles so seinen Weg. Ich bin ziemlich strukturiert und muss immer alles aufschreiben. Also hatten wir ziemlich schnell einen Hochzeitsordner, mit etlichen Listen, was zu tun ist. Wir haben uns dann immer aufgeteilt, wer was machen kann. René musste alle Telefonate erledigen, weil ich während der Arbeitszeit nicht telefonieren kann und die meisten erreicht man ja nachmittags nicht mehr! Ich habe z.B. alles gemacht, was mit basteln zu tun hatte.
Eigentlich kann ich mich nicht beschweren, René hat auch vieles gemacht. Aber trotzdem hatte ich manchmal das Gefühl, dass alles an mir hängen bleibt. Ich meine, immer wenn ich René gebeten habe, etwas zu machen, dann hat er es auch gemacht, aber selten von sich aus und das hat mich manchmal geärgert und ich hatte dann das Gefühl, es interessiert ihn gar nicht richtig. Aber ich glaube, dass war meistens in den Momenten, in denen ich total gestresst war und dadurch war ich halt auch manchmal gereizt…
Wenn ich überlege, dass ich in 2 Wochen eine Ehefrau werde... :p
Ich erinnere mich so gut daran, als wir unsere Homepage eingerichtet haben, da waren es noch 168 Tage bis zur Hochzeit und ich habe mich so auf den Moment gefreut, wo wir die 100 Tage unterschreiten. Und jetzt sind es grade mal noch 14 Tage! Wahnsinn, wie die letzten 6 Monate vorbei geflogen sind.
Was ich richtig toll finde ist, dass ich in der ersten Woche nach der Verlobung die erste „Panik-Attacke“ hatte, und auch zwischendurch immer mal wieder, halt immer dann, wenn es besonders stressig war. Und ich war mir sicher, dass das kurz vor der Hochzeit noch schlimmer wird.
Aber ich stelle fest, dass ich mich seit 2 Wochen immer mehr freue. Natürlich habe ich mich die ganze Zeit gefreut, aber irgendwie ist es jetzt anders, wie eine totale innere Zufriedenheit!
Dieses Wochenende haben wir uns von vornherein geblockt und habe gesagt, dass dieses We einfach nur uns gehört. Und wir haben es auch fast geschafft, haben nur morgen einen Termin mit der DJane und eine Privat-Tanzstunde, aber das ist ja auch was für uns. Und ganz ehrlich: Die letzten 3 Wochen waren sooo heftig, bich bin nur rumgehetzt – und es tut soooo gut, dass wir jetzt einfach mal wieder richtig Zeit für uns haben und uns trotz allem Stress total darauf freuen, endlich Mann und Frau zu sein.
Bei aller Aufregung bin ich total glücklich, dass wir uns so sehr darauf freuen.