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Thema: ⫸ Die große Liebe der kleinen Sabsi

11.12.2017
  1. #1
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    Ein Feuerwehrfest mit Folgen

    Am 24.07.1998 sollte bei uns im Ort das alljährliche Bismarckeichenfest der Freiwilligen Feuerwehr stattfinden. Das war schon von Kindheit an mein liebstes Fest. In diesem Jahr freute ich mich aber überhaupt nicht darauf, denn wir mussten wegen des Festes unseren Nordsee-Urlaub verfrüht beenden.
    Zu allem Überfluss hatte mich mein Vater auch noch zum Dienst an der Säftchenbar eingetragen - nach ca 7 Stunden Autofahrt flott unter die Dusche und ab zum Dienst... Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen.

    Meine beste Freundin stand mit mir hinter der Theke, als ein mir fremder junger Mann mit Zickenbärtchen kam und sagte: "Sabrina, mach mir bitte mal 10 Säftchen!"
    Ich war so durch den Wind, weil mir eben dieser junge Mann schon im Vorfeld so gut gefallen hatte, und weil er meinen Namen kannte, dass ich mich beim Kassieren glatt verrechnete :rotwerd:

    Es stellte sich heraus, dass er der beste Freund meines Großcousins war, der in unserer direkten Nachbarschaft wohnt. Daher kannte er mich - allerdings hatte er den Namen erst an der Theke gehört

    Als mein Dienst vorbei war, da gingen meine Freundin Franziska und ich zu der Gruppe Jugendlicher, zu denen auch der "junge Mann" von vorhin gehörte. Wir kamen ins Gespräch, tranken irgendwann Brüderschaft mit "Kleinem Feigling" - ich erfuhr also seinen Namen: Christian -, und irgendwie wurde die Stimmung immer fröhlicher - kein Wunder bei Feigling, Säftchen und Sekt

    Gegenseitig versuchten wir an die Sektflasche zu kommen, die in der Gruppe herumgereicht wurde, und als Christian die Flasche endlich hatte, da reichte er sie nicht an mich, sondern an ein anderes Mädchen weiter, von dem ich wusste, dass es sich vor kurzem von seinem Freund getrennt hatte. Ich war enttäuscht, weil ich dachte, die beiden hätten Interesse aneinander Erst später erfuhr ich, dass Christian selbst erst seit 3 Tagen nach einer 4 1/2-jährigen Beziehung solo war.

    Mit der Zeit entfernten wir und mit der ganzen Clique immer mehr vom Festzelt und landeten auf der kleinen Brücke, die über den Krebsbach führt. Dort lehnten sich Christian und das andere Mädchen, Alex, ans Geländer und unterhielten sich miteinander. Ich - von Natur aus garnicht neugierig - setzte mich auf das Mäuerchen neben die beiden und lauschte ihrem Gespräch. Sie unterhielten sich über Sternzeichen, was zu welchem passt, und plötzlich beugte sich Christian zu mir herunter und fragte: "Was bist Du denn für ein Sternzeichen?" Auf mein "Skorpion" meinte er, wir müssten doch mal schauen, ob Skorpion und Schütze zueinander passen - und dann küsste er mich.

    Wir sonderten uns von den anderen ab, setzten uns auf eine Bank und knutschten. Irgendwann fragte ich, ob er mich morgen noch kennt, denn schließlich waren wir alle ziemlich angetrunken. Er sagte "Na klar, ich kenn Dich auch in 4 Jahren noch!" - aber einer betrunkenen 16-jährigen kann man ja viel erzählen...

    Er brachte mich nach Hause, und von da an waren wir ein Paar.

    Meine Freundin Franziska, die als erste mein "Der ist ja süüüß!" ertragen musste, wird an meiner Hochzeit meine Trauzeuging sein.
    Alexandra, auf die ich so eifersüchtig war, wird meine Brautjungfer und ist nun seit einigen Jahren eine sehr sehr gute Freundin von Christian und mir.
    Die Exfreundin von Christian, von der er sich erst 3 Tage vor mir getrennt hat, wird mit ihrem Freund auch zu unserer Hochzeit kommen. Erst konnten wir uns nicht riechen, aber mittlerweile verstehen wir uns sehr gut.


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  2. #2
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    Höhen und Tiefen

    Die erste Zeit unserer Beziehung schwebten wir natürlich beide im siebtsne Himmel. Wie das so ist, wenn man jung und frisch verliebt ist, verbrachten wir soviel Zeit wie möglich miteinander.

    Die ersten zwei Wochen hatten wir Urlaub bzw. Sommerferien, sodass wir uns täglich treffen konnten. Dann musste der Schatz leider wieder arbeiten gehen, was bedeutete, dass wir uns nur noch am Wochenende sehen konnten.

    Bereits nach zwei Wochen übernachteten wir zum ersten mal gemeinsam. Nein, passiert ist da noch nichts, aber nach weiteren vier Wochen habe ich dann zum ersten mal mit ihm geschlafen.

    Am 01.03.1999 begann für Christian der Grundwehrdienst, und nachdem die Grundausbildung in Bayreuth überstanden war, konnten wir uns endlich wieder jeden Tag sehen.

    Christian zog mehr oder weniger zu mir (und meinen Eltern). Er schlief jede nacht bei mir, holte mich Freitags von der Schule ab...

    Im September fragte er mich, ob ich mich mit ihm verloben möchte. Wir lagen auf der Couch und quatschen über belanglose Dinge, und plötzlich stellte er diese Frage. Da ich mir natürlich (mit meinen dann 17 erfahrenen Jahren) ganz sicher war, mit ihm mein Leben verbringen zu wollen, sagte ich natürlich ja. Am 19.09.1999 feierten wir dann mit einem befreundeten Paar (mit der Alex, die auch bei unserem Kennenlernen schon eine Rolle gespielt hatte und ihrem damaligen Freund, von dem sie sich leider getrennt hat) unser Verlobung - mit schlichten goldenen Ringen und allem, was dazu gehört.

    Im April 2000 haben wir und dann so sehr gestritten, dass wir unsere Beziehung beendeten. Wir sahen uns trotzdem jeden Tag, wohnten ja schließlich im gleichen Ort und hatten mittlerweile den selben Freundeskreis, und fuhren auch gemeinsam zu Treffpunkten mit der Clique. Auch alleine trafen wir uns, und die Finger konnten wir auch nicht voneinander lassen :rotwerd: . Deshalb sehen wir diese Zeita uch nicht wirklich als Trennung an. Nach genau einer Woche beschlossen wir dann den Neuanfang.

    Wir zogen im Dezember 2000 in unsere gemeinsame Wohnung. Diese Wohnung war auch in unserem Heimatort, sie war sehr klein aber urgemütlich. Wenn ich zu meinem Pferd fahre, dann komme ich daran vorbei, und noch heute trauere ich der Wohnung ein bisschen nach.

    Im Sommer 2001 folgte dann die nächste Trennung, die wieder eine Woche anhielt. Noch bevor ich meine Sachen aus der Wohnung holen konnte, da war ich schon wieder eingezogen

    Wir wohnten also weiterhin in der süßen Wohnung, ich bereitete mich auf meine Abschlussprüfung im Novemvember 2003 vor, und bei Christian begann das Weihnachtsgeschäft. Beide hatten wir also Stress, und wir prallten immer öfter aneinander. Einen Tag nach der Abschlussprüfung musste Christian länger arbeiten (sagte er), und dann beendete er erneut unsere Beziehnung. Obwohl wir in einer gemeinsamen Wohnung lebten, machte er am Telefon mit mir Schluss. Ich erfuhr, dass er den abend nicht alleine verbracht hatte. Eine andere war bei ihm, aber angeblich ist nichts gelaufen. Aber er hatte sich in die verliebt und wollte mit ihr zusammensein.

    Für mich brach eine Welt zusammen, ich wußte, dass das jetzt etwas anderes war, als die Trennungen zuvor.
    Er war mit dieser anderen zusammen, kam zwei Wochen nicht nach Hause...
    Ich "tröstete" mich mit diversen One-night-stands, und das hat Chris natürlich nicht so sehr gepasst. Seine "Freundin" war wohl auch nicht das, was er sich so vorgestellt hatte - sie hatte ein Drogen- und Alkoholproblem, war in Psychiatrischer Behandlung und irgendwie hatte er wohl auch vorher nicht gemerkt, auf welchem Niveau sie sich befindet. Mich schrie sie an, sie wolle mich verprügeln, sie küsste im Vollsuff mehrere Freunde von Christian, ko*** zu guter Letzt in Christians (und vorher auch mein) Bett...

    Nach etwa vier Wochen kam Christian dann jedenfalls wieder zu mir, wir wollten uns aussprechen, und plötzlich hielten wir uns in den Armen und küßten uns. Am selben abend trennte er sich von der Schl***, und dann kämpfte er um mich. Er schickte SMS, traf sich mit mir... und nach fünf Wochen Trennung einigten wir uns auf eine geheime Probezeit. Niemand sollte wissen, dass wir wieder zusammen waren, wir wollten erst einmal testen, wie es läuft.

    Die Anfangszeit war schwer. Ich habe sehr viel geheult,er hat mich getröstet, mir versprochen, dass er sowas nie wieder macht. Immer ehrlich zu sein, das hat er mir versprochen, und bisher hat er sich auch wirklich daran gehalten. Im Nachhineine denke ich, diese Phase haben wir beide gebraucht, es hat unserer Beziehung gut getan - auch wenn ich mir den Schmerz gern erspart hätte.

    Vor der Clique konnten wir unseren Neuanfang tatsächlich geheim halten. Erst im Februar kamen wir gemeinsam als Mönch und Nonne verkleidet auf den Fasching unserer Clique und gaben es offiziell bekannt. Und sogar Alex hat erst vor wenigen Wochen erfahren, dass wir schon Wochen vorher wieder zusammen waren.

    Am 12. Januar entschlossen wir uns zur Probezeit, und noch während dieser geheimen Zeit besuchten wir unsere erste Hochzeitsmesse. Da haben wir beschlossen, wenn es mit uns gutgeht, dann wollen wir auch Nägel mit Köpfen machen und endlich heiraten...

  3. #3
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    Nun wird es ernst

    Bereits bei der Verlobung am 19.09.1999 haben wir im Spaß gesagt, da bietet sich als Hochzeitstermin ja der 20.05.2005 an. Nach der großen Trennung war eine Bedingung von mir "Du weißt, dass ich gern mal heiraten möchte, ...", denn er vertrat lange Zeit die Meinung, heiraten braucht kein Mensch. Nicht zuletzt kam diese Meinung zustande, weil sein Vater und sein Onkel die jeweiligen Ehefrauen schon seit Jahren regelmäßig betrogen, und er ausser den Großeltern keine "guten" oder "glücklichen" Ehen kannte. Prinzipiell wollte er aber schon sein Leben mit mir verbringen, und ich habe ihn nicht dazu erpresst, bevor das hier jemand falsch versteht


    Mit der Zeit festigte sich unsere Beziehung immer mehr. Die Trennung war kein oder kaum noch Thema für uns. Auch die Geschichte mit dem Vertrauen bzw. mit der Eifersucht, die gab sich so langsam. Aber das erste Jahr war für uns beide schon schwer.

    Irgendwie kam mit der Zeit ganz von selbst immer mehr das Thema Hochzeit auf. Noch immer hatten wir unseren Spaß-Termin 20.05.2005 im Kopf, und wie von alleine spachen wir davon "Wenn wir dann heiraten" oder "Bei unserer Hochzeit..." und irgendwann sagte ich "Solange ich keinen Antrag bekomme, da läuft hier garnix!"

    Im Juni 2004 machten wir mit Hund Urlaub in St-Peter-Ording.
    Wir erinnern uns: Ich liebe die Nordsee *schwärm* und verbinde eine Menge glücklicher (Kindheits- und Erst-Urlaub-mit-Schatz-) Erinnerungen damit.

    Ich hatte schon vor der Abfahrt so das unbestimmte Gefühl, dass Chris mir dort endlich die Frage aller Fragen stellen würde.

    Am letzten Urlaubstag - ich hatte die Hoffnung auf den Antrag eigentlich schon fast aufgegeben - wollte Schatz abends nochmal an den Strand. Es war windig, trüb, kühl... also kein Strandwetter. Wir waren ganz allein am Strand, mit unserer Hündin. Wir warfen Stöckchen in die Brandung, und dann kniete sich Schatz und malte ein Herz mit unseren Anfangsbuchstaben in den Sand. Die Romantik an der Sache verlor ein bisschen an Ausdruck, weil sie unsere Hündin am Buddeln beteiligte.

    Er lachte, nahm mich in den Arm und fragte mich, ob ich ihn im nächsten Jahr heiraten möchte. Mein "Ja" ging in meinen Tränen und einem Kuss unter.

    Und wann unser Hochzeitstermin sein sollte, darüber mussten wir gar nicht lange überlegen

  4. #4
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    Das haben wir erledigt

    * Gästeliste erstellt
    * Eltern, Familie, Freunde informiert (den Rest machen die
    Buschtrommeln)
    * Rahmen der Feier entschieden ( Polterhochzeit mit ca 180-250 Leuten)
    * Location reserviert
    * Pfarrer engagiert (ist ein Verwandter, der uns in der Heimatgemeinde
    trauen soll)
    * Termin für Kirche abgesprochen: 21.05.2005, 14:30 Uhr
    * Blumen für Kirche mit anderem Paar abgesprochen -> im April
    näheres
    * Gespräch mit Metzger (gibt Grillsau mit Beilagen), der kümmert sich
    auch um Theke, Kühlwagen, Spühlmobil, Heizung, Getränke,
    Toilettenwagen, Bänke / Tische -> Angebot erhalten
    * Tanzkurs - wir sind mittendrin und voller Engagement, F2 ab April
    * Deko (Farben) überlegt
    * Give-aways entschieden, bestellt und erhalten
    * Tischkärtchen ausgesucht (Tontöpfe mit Draht-Herzen) und gebastelt
    * Geldgeschenkeherz gebastelt *PapaistderBeste*
    * Saal gemessen und überlegt, wie Tische gestellt werden
    * Stoff für Hussen gekauft, nurnoch zusammennähen
    * mit Standesamt telefoniert, reservieren nicht vor *grmpf* ist nicht
    nötig, meinen die
    * Abstammungsurkunde beantragt und bekommen, Meldebescheinigung
    und Abschrift aus Familienbuch bekommen wir direkt vor Ort
    * Termin im StAmt klargemacht, zwecks Anmeldung erst im Januar hin
    * StAmt ist geklärt, Termin steht fest (20.05.2005, 11 Uhr)
    * Trauzeugen, Brautjungfern und Blumenkinder ernannt
    * Fotografin fest gebucht
    * Zeitrahmen aufgestellt (und umgeworfen und neu aufgestellt und
    umgeworfen und aufgestellt und überarbeitet, aber jetzt
    zufriedestellend abgeschlossen
    * Gedanken über Brautsträuße gemacht
    * Einladungsmuster gedruckt
    * Embossing-Zeugs gekauft, Einladungen gebastelt
    * Einladungstext gedichtet, Flyer gedruckt
    * Einladungen und Flyer verteilt (bis auf ein paar wenige)
    * Gästebuchspruch und Mandelspruch rausgesucht / gedichtet
    * Diverse Ratgeber bei 321 gekauft und durchgekämpft
    * Ringe bei 123gold bestellt, erhalten + graviert *schwärm* & links
    schon an
    * Brautkleid ausgesucht und angezahlt, erster Abstecktermin
    * Anzug für Bräutigam gekauft
    * Schleier und Diadem gekauft und mitgenommen wg Friseur
    * Handtäschchen, Handschuhe, Schuhe, Unterwäsche gekauft
    *MamaistdieBeste*
    * Auto für kirchl. Hochzeit -> Oldtimer Mustang Cabrio für umsonst
    * Stammbuch gekauft
    * Gästebuch gekauft
    * Tüll für Autoschleifen gekauft
    * Band gebucht
    * DJ abgesprochen
    * diverse Hochzeitsmessen besucht
    * Geschenketisch gemacht -> mittlerweile schon gut abgeräumt
    * Torte bestellt
    * Namensschildchen geschrieben und Ständer fertig
    * Wein besorgt
    * Preis bei Fotografin angefragt
    * Autoschleifen, Weddingbubbles und Kameras bestellt
    * Nageltermin für 19.05. gemacht
    * Kleid gekürzt -> hängt daheim mit allen Accessoirs
    * Ringe werden aufgearbeitet
    * Blumenkinderkleidchen 1 gekauft, 2 informiert
    * Teelichter, Tischdecke, Serviette gekauft
    * Herzluftballons gekauft

  5. #5
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    Unsere To-Do-Liste

    * Hussen fertig machen
    * Gästebuchspruch ins Gästebuch schreiben
    * Gespräch mit Kirche wg Organist etc.
    * Traugespräch mit Pfarrer ->04.05.
    * Trauspruch auswählen
    * Schuhe für StAmt & Bräutigam kaufen
    * Kärtchen mit Mandelspruch für Give-aways schreiben
    * Musik-Wunschliste abgeben
    * neues Angebot vom Metzger eintreiben
    * O-Saft besorgen
    * Container für Polterdreck besorgen
    * JGA überleben *ichwilldasnichtichwilldasnichtichwilldasnicht*
    * Frisur auswählen, Probetermin
    * Schminken üben oder mit der Friseurin reden, ob sie es macht
    * Blumendeko und Brautstrauss mit Floristin (bzw. mit dem anderen Paar) abklären
    * Gläser FFW-Haus (Wein & Schnaps)
    * Kuchenliste - wer backt was?
    * Organistin ansprechen
    * Kiste mit Zubehör für Location (Tortenschaufeln, Spühltücher, Draht,
    Tesa, Kleber, Messer.......)
    * Luftballonaufpumpdingens

  6. #6
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    Hilfe: Konkurrenz!

    Noch aus dem Urlaub habe ich meiner besten Freundin (wir erinnern uns: Franzi, meine TZ) per SMS über die Heiratsabsichten informiert - natürlich unter Forderung von absolutem Stillschweigen.

    Wir wollten meine Eltern zwei Wochen später am Sonntag zum Essen einladen und es dann bekanntgeben, aber am Donnerstag saßen wir so schön zusammen auf der Terasse, dass ich spontan den Sekt geholt habe. Die Eltern bekamen große Augen, und als Schatz dann die Katze aus dem Sack ließ, da haben sie sich sehr darüber gefreut. Papa meinte nur "Na, das wird aber auch so langsam Zeit!", und Mama sagte "Ich hab mir schon sowas gedacht, als ihr aus St-Peter-Ording zurück kamt"

    Naja, also eine Überraschung war es irgendwie für keinen, auch nicht für den Rest der Familie. Nur Christians Oma, bei der er aufgewachsen ist, die meinte, der Bub (der ja drei Jahre älter ist als ich) sei doch noch viel zu jung, er solle doch lieber noch ein bisschen warten. Naja, ein bisschen enttäuscht waren wir von der Reaktion schon, aber was solls, alle anderen haben sich ja mit uns gefreut.

    Erst einige Wochen später, an dem Wochenende, als unser Bismarckeichenfest wieder stattfand, da haben wir auf einer Party unsere Clique eingeweiht.

    Auf dem Erntedankfest informierten wir unsere Pfarrerin von unseren Heiratsplänen. Sie sagte, sie wisse noch nicht, wie ihre Urlaubsplanung ausfallen wird, und ein kleines bisschen enttäuscht hat sie schon geguckt, als wir ihr sagten, dass wir nur die Räumlichkeiten brauche, das Personal, also unseren Familienpfarrer, bringen wir nämlich selbst mit

    Wenige Tage später rief Schatz auf der Kirchengemeinde an, um sich den Termin bestätigen zu lassen, und dann traf uns der Schlag:

    An unserem Wunschtermin stand schon eine andere Hochzeit in unserer Kirche an! 8o

    Wir bekamen die Telefonnummer des anderen Paares, welches ebenfalls einen eigenen Pfarrer mitbringen wird , und einigten uns auf unsere Uhrzeiten, so dass wir einander nicht in die Quere kommen.

    Auch mit dem Blumenschmuck werden wir uns noch einig werden - dafür nehmen wir jetzt im April noch einmal Kontakt auf. Und so können wir sogar noch ein paar Euro einsparen, wenn wir uns die Kosten dafür teilen.

    Tja, das war also für Schatz einer der ersten Momente, an denen er gesehen hat, dass am 20.05. und 21.05.2005 nicht nur wir beide sondern auch noch das ein oder andere weitere Paar den Bund fürs Leben schließen möchte...

  7. #7
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    Die Musikfrage... a never ending story?

    Wir alle wissen: Mit der Musik steht und fällt die Feier.

    Eine schlechte Band kann die Stimmung genauso zum Kippen bringen, wie das ein DJ schafft, der sein Fach nicht versteht.

    Viel Auswahl an guten Bands, die man bezahlen kann, haben wir in unserer Gegend nicht gerade - aber da mein Vater jahrzehntelang immer in Bands gespielt hat, kann ich mich nur schwer mit Musik aus der Konserve anfreunden. Ich möchte meinen Eröffnungswalzer, für den ich so lange in der Tanzschule schwitzen muss, nicht zu einer CD tanzen!

    Ein Nachbar von uns verdient sich mit zwei Freunden als DJ ein bisschen was dazu, den werden wir wohl fragen, ob er die Schicht zwischen 15:30 Uhr und 20 Uhr übernehmen möchte. Ab 20 Uhr soll dann der Sohn unseres Metzgers mit seinem Freund als Duo live spielen. Ihn kenne ich schon sehr lange, er ist etwa im Alter meines Zukünftigen, und ich weiß, dass er sowohl gut singen, als auch gut spielen kann.

    Damit haben wir das Musikproblem glaube ich ganz gut im Griff.

    (Das war der Kern meines alten Postings im alten Forum. Mittlerweile sind sowohl der o.g. DJ, als auch die 2-Mann-Band fest gebucht, und wir sind mit der Lösung alle zufrieden)

  8. #8
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    Der Brautkleidkauf

    Im Oktober wollte ich mich auf den Weg machen, mein Traumkleid zu finden. Mit dabei sein sollten meine Mama, Alex (die BJ) und Franzi (die TZ). Leider musste meine Mama kurzfristig absagen, da sie arbeiten musste.

    Weil es aber dann den ganzen Monat nicht mehr geklappt hätte, Alex und Franzi unter einen Hut zu bekommen, sind wir kurzentschlossen ohne Mama gefahren.
    Schließlich wollten wir nur eine Vorauswahl treffe und mal schauen, was es so alles gibt.

    Ich probierte dann 15 oder 20 Kleider an, das erste behielt ich eine ganze Weile an, drehte mich, betrachtete mich von allen Seiten und war total begeistert.
    Meine Freundinnen stellten sich schon auf einen langen Tag ein, denn wenn ich bei jedem Kleid, das auf unserem Ständer hing, so lange brauche, dann kann es dauern. Die Verkäuferin aber beruhigte sie: "Das geht jetzt ganz schnell, sie merkt auf den ersten Blick, ob es das ist oder nicht!" Und sie sollte recht behalten. Das zweite hatte ich kurz an, ein Blick in den Spiegel und ich zog es wieder aus. Beim Dritten musste ich die Kabine nicht einmal verlassen. So probierte ich den ganzen Ständer durch, ganz nach Aschenputtel "Die guten ins Kröpfchen, die schlechten ins Töpfchen" sortierten wir in "In-Frage-Kommende Kleider" und in "Ausschuss".

    Und plötzlich hatte ich es an.

    Ich habe es beim ersten Blick an mir herunter gewusst: Das ist mein Kleid.
    Meine Begleitungen und die Verkäuferin wurden still, sie haben alle nur auf mich in meinem Kleid geguckt, und auch für sie war es klar: Das war es.

    Um es zurückhängen zu können, musste ich einen Betrag anzahlen, und das habe ich dann auch getan. Ich war doll glücklich, dass ich es gefunden habe, aber gleichzeitig war ich sooo traurig, dass meine Mama in diesem Moment nicht bei mir war. Ich habe den ganzen Nachmittag geheult, wie ein Schlosshund :heul:, zu gern hätte ich doch mein Kleid mit ihr zusammen gefunden. Ich wollte an diesem Tag nur gucken, mit Mama wollte ich am nächsten Samstag hinfahren, um die Vorauswahl auszudünnen und um ein Kleid zu kaufen. Hätte ich gewusst, dass ich mein Kleid beim ersten Gucken finde - ich wäre nicht ohne Mama gefahren...

    Aber ich habe mich daran gehalten, dass ich das Kleid nicht ohne Mama gekauft habe. Am kommenden Dienstag fuhr ich erneut nach Leidersbach, im Gepäck meine Mama, meine Oma und meine Tante. Ich zog nochmal 5 "Enge-Wahl-Kleider" an, ich sagte vorher nicht, welches mein Kleid war. Und auch diese Jury erkannte es sofort. Meine Mama war begeistert, das Kleid gefällt ihr genauso gut, wie mir und wie den Mädels. Und dann habe ich mich endgültig für dieses Kleid entschieden.

    Und hier der Rat an alle, die den Brautkleidkauf noch vor sich haben:

    Geht nicht "einfach so" gucken, nehmt schon zum ersten Probegucken die Leute mit, die Ihr dabei haben wollt - ich glaube, ich werde mir das nie verzeihen, dass ich meine Mama in dem Moment nicht dabei hatte...

  9. #9
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    Die kleinsten Fesseln der Welt

    Einer der schlimmsten Punkte auf der To-Do-Liste war für mich definitiv der Ringkauf.

    Frau hat ja so ihre Vorstellung vom Trauring, Frau schmökert in Hochzeitszeitschriften, im Internet und im Brautforum und Frau hat einen Favoriten, wenn sie zum Juwelier geht. In der rosaroten Hochzeitswelt zeigt sie dem Zukünftigen und Ahnungslosen, was sie sich überlegt hat, er ist einverstanden und beide sind glücklich mit ihren Ringen. Ganz so ist es bei uns nicht gelaufen. Zwar habe ich mich ans Drehbuch gehalten, habe also meine Vorstellung gehabt, habe in Hochzeitszeitschriften geschmökert und hatte einen Favoriten. Den habe ich dem Schatz auch gezeigt. Aber er, der ja beruflich vorbelastet und dadurch so gar nicht ahnungslos war, er hatte andere Vorstellungen als ich und lehnte meinen Favoriten rigoros ab. Man stelle sich das mal vor: Ein Bräutigam mit einem eigenen Willen - wo gibbet denn sowas???

    Wir waren im Schmuckgeschäft.

    Schatz erklärte mir, welches Profil er bevorzugt - das von mir favorisierte gerade, etwas eckige, das sei unbequem, das nehmen wir nicht. Ich hätte gern Weißgold gehabt - das verfärbt sich, das nehmen wir nicht. Der Ring muss schon ein bisschen breiter sein. Nur Gelbgold? Nee, schon was ausgefalleneres, bitte.

    Puh. Wir stellten uns unseren (oder soll ich sagen SEINEN) Ring am Bildschirm zusammen - und dann gleich meine Kritik: Ich kann mir nicht vorstellen, wie der Ring aussehen soll, wenn ich kein Bild davon sehen kann. Na, so wie das Muster, nur mit nem anderen Stein und in nem anderen Profil. Und breiter ist er auch. Toll. Dafür fehlt mir wohl ein Gen, ich kann mit sowas nichts anfangen.

    Am Ende habe ich gesagt: "Es ist mir egal, nimm, was Dir gefällt!" und er meckerte "Wenn mehr Kundinnen bei mir so wäre wie Du, dann würde ich meinen Job an den Nagel hängen!"... Man sieht, unser Ringkauf war nicht sehr romatisch

    Trotzdem wollen wir nach wie vor heiraten, und mittlerweile, also jetzt, wo ich die Ringe live gesehen habe, da bin auch sehr stolz auf den Geschmack meines Schatzes, denn sie sind wirklich traumhaft schön. Wenn auch nicht so, wie ich sie mir ursprünglich vorgestellt hatte...

  10. #10
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    Nur ein Vorurteil oder doch was Wahres dran?

    Ende des letzten Jahres mussten wir uns dann auch noch mit den Freuden des Beamtentums auseinandersetzen.

    Der Schatz hat auf dem Standesamt angerufen, und der ältere Herr am Telefon, der sich vor Arbeitseifer beinahe überschlug, enttäuschte ihn ersteinmal damit, dass er unseren Termin nicht vorreservieren konnte. Das sei auf dem platten Land nicht nötig, meinte er. Vielleicht in Hanau oder Frankfurt, aber doch nicht in unserem beschaulichen 1500-Seelen-Dorf.
    Auf Christians Frage hin, wann wir wegen der Anmeldung zur Eheschließung vorbei kommen sollten, erwiderte der Herr, das sei egal, wir sollten einfach mal vorbeischauen, wenn es uns passt. Gar nicht verstehen konnte er, dass wir auf den Tag genau 6 Monate vor unserem Wunschtermin antanzen wollte - schließlich hat das doch noch sooo viel Zeit!

    Ende Dezember, an unserem freien Tag, haben wir uns dann an seine Anweisung gehalten, und sind einfach mal zum Standesamt gefahren. Wir warteten einige Minuten im Vorraum, dann öffnete uns eine seltsame Frau mittleren Alters die Tür. Sie blickte unsicher von einem zum anderen und erkundigte sich vorsichtig, was sie für uns tun könne.

    Wir entgegneten, dass wir wegen der Anmeldung zur Eheschließung hier seien, ihr unsicherer Blick wurde nahezu panisch. Wie, zum Aufgebot??? "Ja, haben sie denn einen Termin?" Nee, natürlich nicht, uns wurde ja gesagt, wir brächten keinen. Sie rief dann den Kollegen (jawohl, den älteren Herren vom Telefon) zur Hilfe, und auch dieser machte uns eher unfreundlich klar, dass wir so ganz ohne Termin keine Chance auf das Aufgebot hätten. Gut, also bis ins finstere Ravolzhausen war die Neuerung "Anmeldung zur Eheschließung" wohl noch nicht durchgedrungen. Das störte mich nur wenig, allerdings sollte der gute Mann doch wissen, dass er uns ohne Termin herbeizitiert hatte.

    Dank Schatz' Einfühlungsvermögen konnten wir aber wenigstens noch unseren Wunschtermin vorreservieren - hätte er mich nicht in meiner Wut und Enttäuschung gebremst, ich fürchte, wir hätten uns ein anderes Standesamt suchen müssen

    Wir einigten uns also unverrichteter Dinge auf einen neuen Termin im Januar, an dem wir dann die öffizielle Anmeldung zur Eheschließung - oder für unsere Beamten das Aufgebot - durchführen würden.

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