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Thema: ⫸ Die große Liebe der kleinen Sabsi

11.12.2017
  1. #21
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    Die Spannung steigt

    Der große Tag rückt immer näher, und die Braut bekommt es mit der Angst zu tun: Noch immer ist das Päckchen von bernds-hochzeitsparadies nicht eingetroffen, und auch die Hochzeits-T-Shirts, die ich bestellte hatte, wurden noch nicht bestätigt.

    Bei \"unserem Bernd\" hatte ich 6 Wedding-Kameras bestellt, 30 Wedding-Bubbles in Form einer Hochzeitstorte, und 30 Antennenschleifchen mit Röschen. Und jetzt, da ich mich so sehr auf die persönlich gestalteten Kameras gefreut hatte, da wollte ich natürlich nicht mehr darauf verzichten. Dann die Entwarnung - rechtzeitig traf das Paket dann ein, und die Ware war genauso schön, wie ich sie mir vorgestellt hatte.

    Weniger Glück hatte ich mit den Shirts. In der ersten vorsichtigen Anfrage-e-mail teilte man mir mit, dass meine potentielle Bestellung innerhalb einer Woche rausgehen könnte. Kurzentschlossen löste ich also meine Bestellung aus, drei Wochen vor der Hochzeit. Ich orderte für mich ein Shirt mit der Aufschrift \"Frau Schmidt\" und für uns beide vorne \"Zu spät...\" und hinten \"...seit dem 20.05.2005 verheiratet\". Nach einer Woche rief ich dort an und erkundigte mich, und zu meiner Beruhigung sollten die Shirts Ende der Woche an mich versendet werden. Am Tag vor der Hochzeit rief ich ein letztes mal an und teilte mit, wenn ich das Paket nicht morgen in den Händen halte, dann brauche ich es nicht mehr, und letztendlich stornierte ich den Auftrag. Sehr schade, aber ich kann es nicht ändern.

    Aber ich möchte nicht vorgreifen. Der große Tag rückte also immer näher, und zwischendurch dachte ich, wir werden nie fertig bis zum Termin. Die Kamera-Spruch-Staffeleien mussten besorgt, der Spruch ausgedruckt werden, und auch über die Deko wusste ich nicht bescheid.

    Unsere Tischkärtchen lagen bereits fertig im Keller, das Geldgeschenkeherz, das mein Papa gebastelt hatte, wartete nur auf seinen Einsatz, und nachdem dann das Paket von Bernd eingetroffen war, da entspannte ich mich. Das wichtigste war geplant, die Feier konnte losgehen. Und mit Kleinigkeiten möchte ich mir meine Nerven nicht kaputt machen.

    Doch, möchte ich. Denn meine Hochzeit soll ja perfekt sein!


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  2. #22
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    Die Brautfrisur oder Die wahrscheinlich unfähigste Friseurin der Welt

    Wie jede Braut habe natürlich auch ich mir frühzeitig Gedanken um meine Hochzeitsfrisur gemacht. Ich durchforstete das Internet nach Bildern, kaufte mir diverse Zeitschriften und machte mir Gedanken darum, wer meine Vorstellungen in die Tat umsetzen könnte.

    Meine Brautjungfer Alex, ihreszeichens selbst gelernte Friseurin, beruhigte mich aber. Eine Freundin von ihr kennt sich mit Hochsteckfrisuren bestens aus, natürlich macht sie mir gern die Haare.

    Bereits ein halbes Jahr vor Hochzeitstermin wollte ich einen Probetermin mit ihr ausmachen, irgendwie hat es aber nie gepasst. Mal konnte Alex nicht, mal hing es an der Friseurin und natürlich saß auch nicht nicht nur Abrufbereit zu Hause.

    Ausserdem wurde ich von allen Seiten belächelt, warum ich denn jetzt schon unbedingt das Probestecken machen will. Nun, vielleicht, weil die Frisur ein wichtiger Teil des Brautoutfits ist?

    Bis man mich endlich ernst nahm und einsah, dass es langsam Zeit würde, da befanden wir uns schon im Monat April. Für den Termin kam nur ein Samstag in Frage, und an einem Samstag musste Alex arbeite, am anderen war Conny, die Friseurin, zu einem Geburtstag eingeladen... und schwups standen wir bei zwei Wochen vor dem Hochzeitstag.

    Ich habe mein Möglichstes versucht, Ruhe zu bewahren und bin mit Alex voller Vorfreude zu Conny gefahren. Nachdem ich Ihr meine Vorstellungen erläutert hatte, fing sie auch schon an, sie in die Tat umzusetzen. Leider war das Ergebnis aber so ganz anders als es in meinem Kopf ausgesehen hatte. Meine Anmerkung, dass das aber sehr locker ist, tat sie ab \"Klar, ich habe es ja nicht richtig festgesteckt. Und zur Hochzeit nehmen wir feinere Strähnen und drehen die Haare vorher ein\" Naja, ich ging davon aus, dass der Probetermin quasi eine Generalprobe ist, bei der alles so gemacht wird, wie bei der Premiere. Weit gefehlt.
    Als zweite Alternative bat ich darum, dass sie mir eine Banane steckt. Diese war eine mittlere Katastrophe, sie hielt nicht von Küche bis Bad und saß nicht in der Mitte. Und der Grund dafür? Na klar, ich habe zu viele Haare. Viel zu weich sind sie, weil - oh Schreck - ich wasche die Haare mit Spülung und gebe sogar hin und wieder eine Kur mit hinein... wie kann ich nur! Also das ist für die nächsten Tage bis zur Hochzeit streng verboten! Und überhaupt sind die Haare kaputt und ich soll unbedingt vor der Hochzeit nochmal ein Stück abschneiden, dann klappts auch mit der Banane. Klar, ich lasse extra wachsen für den großen Tag und würde sie dann kurz vor Schluss schneiden. Ausserdem dachte ich immer, mit langen Haaren könne man so viel machen! Hier gab man mir eher das Gefühl, die Haare seien zu viel, um etwas anständiges hinzukriegen. Die letzte Alternative, bei der ich zum ersten mal das Gefühl hatte, sie könnte einen Hochzeitstag durchhalten, wurde mit Hilfe eines Kissens gebaut. Sah von der Seite ein bisschen aus wie ein Geschwür, in der Mitte oben war jedoch ein Loch : Ich trug einen Donut auf dem Kopf! Nein, auch meine Mama, für die wir die Varianten fotografiert hatten, war alles andere als überzeugt, und so arrangierte sie mir 9 Tage vor meiner Hochzeit einen Termin mit ihrem Friseur, auch langjähriger Freund meiner Eltern.

    Und nun kommen wir zum Happy End. Ich kam in den Friseursalon, kannte natürlich alle Angestellten, und wurde von der ganzen Belegschaft freudestrahlend begrüßt und zu einem freien Stuhl geleitet. Kaum saß ich auf meinem Platz, da stand auch schon der Chef persönlich hinter mir und kämmte mir unter großem Lob die Mähne. Für die Länge sind meine Haare ja so gesund, ob ich sie wohl sehr pflege? Ja, ich schlafe nur eingeflochten, steckte sie tagsüber mit einer Spange hoch, damit die Spitzen nicht auf der Schulter reiben und abbrechen und wasche mit Spülung und Kur. Das sieht man, und überhaupt, wie schön das ist, mit der Länge kann man ja richtig was anfangen. Man muss nicht zu Hilfsmitteln in Form von Kissen oder so greifen und hat alle Richtungen offen. Ha, also soviel zu der Einschätzung von Conny... Mit der Unterstützung und unter den neugierigen Blicken von 3 weiteren Friseuren bzw. Friseurinnen legte, zwirbelte, drehte und klippste er mir spielerisch die Haare zurecht, und das Ergebnis im Spiegel bescherte mir einen seligen Gesichtsausdruck. Hier war ich in den richtigen Händen! Als wir eine Richtung festgelegt hatten, da sollte es dann ernst werden. Die eine Friseurin wusch mir die Haare - Überraschung: sie verwendete eine Spühlung UND eine Kur! - und drehte mir gleichzeitig mit dem Chef die Haare auf dicke Wickler. So saß ich also da, rings um mich geschart 4 Friseure/innen, einer wickelt rechts, eine links, die anderen reichten einen Wickel nach dem anderen. Das gab mir einen Hauch von Prominenz.
    Nach einer halben Stunde unter der Trockenhaube, während ich auch das Schminkproblem ansprach, ging es über zur Generalprobe. Doch mit dem Endergebnis waren wir dann alle nicht ganz zufrieden. Es wurde umgelegt, auf meinen Tip hin auf dem Oberkopf glatter und höher drappiert, und nun war es einfach perfekt. Meine Frisur war eine ganz ungewöhnliche Eigenkreation: die Hälfte der Haare (hinten, unten) wurde zu einer Banane gesteckt, eine Strähne vorne ging schräg über die Stirn, und die zweite Hälfte am Oberkopf wurde auftoupiert, zusammengenommen und gedreht an der Banane entlang gelegt. Ja, das wars. So sollte meine Brautfrisur werden. Nach etwa 4 Stunden, in denen ich 4 Friseure/innen beschäftigte, verließ ich überglücklich und total erleichtert den Salon.

  3. #23
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    Ach, morgen gehe ich heiraten?

    Nach fast einem Jahr Planungs- und Vorbereitungszeit erschien mir die letzte Woche vor der Hochzeit alles so furchtbar irreal. Montag war Feiertag, und ab Dienstag hatten wir alle Urlaub für den Endspurt. Letzte Besorgungen wurden gemacht – Christian und ich besichtigten noch ein letztes mal unseren Hochzeitstisch bei Möbel Walther, auf dem nun wirklich nicht mehr viel lag. Wir kauften Bespaßungsmaterial für die Kinder auf unserer Feier – Stifte, Knete, Blöcke, Stempel... – und Kassetten von Benjamin Blümchen für unsere Blumenmädchen, die wir in weiser Voraussicht nicht mit auf die Feier nahmen...

    Mit meiner Mama klärte ich Einzelheiten mit der Floristin ab. Sie war für unseren kompletten Blumenschmuck zuständig. Wir orderten 60 dicke, rote Rosenköpfe (also Rosen, die Köpfe trennten wir vor Ort ab) und für die Kirche ein Gesteck aus roten Rosen und weißen Lilien, Bankschmuck aus roten Rosen und das Autogesteck – zwei Herzen aus weißen Rosen. Wir besprachen meinen Standesamtstrauß, der eng gebundene cremefarbene Rosen, deren Köpfchen in der Mitte ins Rosa gehen, mit rosa Band und viel Grün beinhalten sollte. Die Anstecksträuße für die Männer bestellten wir mit weißen Rosen, der für den Bräutigam mit einer roten Rose. Für die Brautjungfer und die Trauzeugin gab es kleine Sträuße aus weißen Rosen, und zum Werfen sollte eine kleinere, schlichtere Kopie meines Brautstraußes gefertigt werden. Die Körbchen für die Blumenkinder sollte die Floristin mit weinrotem Band dekorieren, sie war schon fleißig am Blütenblätter-Sammeln. Für den Brautstrauß legte ich der Floristin zwei Fotos vor, mit künstlichen Calla und orangen kleinen Rosen bastelte sie ein Anschauungsobjekt zusammen, und mit vielen Gräsern und Farn sah das Gebinde zwar nicht so wie meine Vorlagen aus, aber wir einigten uns, dass meine Bilder gar nicht zu mir (mit meinen 1,58 m Körpergröße) passen und ihre Kreation sehr hübsch an mir zu meinem Kleid aussehen würde.

    Ein letzter Besuch unseres Metzgers zwecks Lagebesprechung brachte letzte Einzelheiten zu Tage – hier lief alles in geregelten Bahnen, wir konnten uns voll auf die Lieferung verlassen. Auch beim Bäcker war alles glatt gegangen. Er hatte ja unsere Tortenfigur und die Dekorosen nach unseren Vorgaben bestellt, alles war rechtzeitig eingetroffen und wartete nun auf die Verarbeitung.

    Mit der Gemeinde wurde noch einmal telefoniert, um bei der Trauung genug Stühle für die Gäste zu haben.
    Nach unserem Traugespräch, welches auch erst gut eine Woche vor der Hochzeit mit dem Pfarrer stattfand, mussten wir noch klären, ob das geplante Abendmahl so durchgeführt werden konnte und wer die Orgel spielen wird – letztes entschied sich tatsächlich erst 3 Tage vor der Hochzeit.

    Zu unserem Traugespräch sollten auch noch ein paar Zeilen erwähnt werden. Da unser Pfarrer ja ein Verwandter ist (der Mann von Mamas Cousine), kannte er Christian und mich ja schon recht gut. Er ließ sich von uns unsere Kennenlerngeschichte erzählen, wusste von unseren Höhen und Tiefen, die ja bereits zur kurzen Trennung geführt hatten, und so gestaltete sich das Gespräch eher locker, freundschaftlich. Wir wählten Bibelstellen, grübelten über unseren Trauspruch, über den ich mir ja bereits einige Gedanken gemacht und mich mit Hilfe des Internets in Form von Ausdrucken vorbereitet hatte. Nur einig werden konnten wir uns zunächst nicht. Was die Wahl der Lieder betraf, da hatte unser Pfarrer wirklich Spaß daran. Ich hatte genaue Vorstellungen, wusste, wann ich welches Lied einplanen möchte, und bei allen zeigte er sich einverstanden. Als Abschlusslied, wo ich noch keine wirkliche Vorstellung hatte, schlug er ein Irisches Segenslied vor, welches er uns auf der Gitarre vorspielte... Nicht umsonst gaben unsere Freunde ihm den Namen „Rocking Priest“...

    Am Mittwoch vor der Hochzeit fuhren wir mit meinen Eltern und meiner Oma zu deren Bekannten, um uns einen Teil unserer Deko zu pflücken – die Leute hatten eine zugewachsene Mauer, und wir brauchten Efeu, viel Efeu!

    Der folgende Tag stand ganz im Zeichen des Aufbaus. Nachdem Brautmutter und Braut ihre Nageltermine für neue Acrylnägel wahrgenommen hatten und auch der Bräutigam die erste (und vermutlich einzige) Maniküre seines Lebens überstanden hatte, fuhren wir mittags mit Anhänger und Kombi, beladen mit mehreren Kisten des von uns besorgten Efeus, mit Tischdecken, Körben mit Deko, Tischkärtchen, Blumen, Rosenbogen und allem, was man sonst so braucht, zum Baiersröderhof und begannen, das Grün an den alten Pfosten zu befestigen. Später kamen unsere Freunde dazu, die Tische und Bänke wurden angeliefert und von den Männern aufgestellt. Mein kleiner Cousin half uns beim (Herz-)Luftballons aufpusten, meine Trauzeugin knotete diese an eine Schnur – große, kleine, herzförmige, runde – und mein Schatz hängte diese Schnur dann zwischen den Pfosten auf. Mit allen Helfern bauten wir die Pavilions auf. Gegen abend brachte uns der Metzger vier Ringe Fleischwurst, damit uns die Helfer nicht verhungerten.

    Am Abend kam dann unsere Brautjungfer Alex zu uns nach Hause und drehte meine Haare auf Papilotten, denn am folgenden Tag sollten wir nun also heiraten. Seltsam, während des ganzen Tages und auch jetzt am abend konnte ich das überhaupt nicht realisieren. Und bereits in diesem Moment fühlte ich mich so eigenartig leer, weil alle Vorbereitungen nun abgeschlossen waren. Ich werde nicht mehr im Internet nach Mandelsprüchen, Einladungskarten oder Brauthandtäschchen stöbern... Ein eigenartiges Gefühl, gemischt mit der Vorfreude auf den hoffentlich schönsten Tag in unserem Leben...


    Hiermit endet nun also meine Brautzeit, und ich möchte jeder Mitbraut nur ans Herz legen: Kostet jeden Tag, jede Minute der Vorbereitungen aus! Rückblickend geht diese wunderbare Zeit viel zu schnell vorbei...

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