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Thema: ⫸ Unsere Traumhochzeit

18.12.2017
  1. #1
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    27.08.05

    Unsere Hochzeit

    Das erste Mal wache ich neben meiner Trauzeugin auf und finde es komisch, dass nicht mein Mann neben mir liegt. Uta ist ebenfalls schon halb munter und als wir auf die Uhr schauen, sind wir doch einigermaßen erstaunt. Es ist kurz vor 6.00 Uhr. So früh können wir unmöglich schon aufstehen. Wir lauschen nach draußen in die Wohnung, aber es ist noch totenstill.
    Wir rauchen eine Zigarette und unterhalten uns im Flüsterton. Aber nach einer Stunde beschließen wir noch einmal die Augen zu schließen und werden um 8.00 von dem fürchterlichen Ton des Weckers aus den Träumen gerissen. Wir beginnen uns langsam für das Frühstück anzuziehen und ich gehe schon mal duschen. 8.45 Uhr will Marlis bei uns aufschlagen und dann der Reihe nach alle stylen. Die hat sich ganz schön was vorgenommen. Erst mich, dann Uta und zu guter letzt dann meine Mama. Fröhliches schaffen!
    Florian hat heute auch noch einen Auftritt für die Schulanfänger und muss zuerst fertig sein und wird pünktlich aus dem Haus geschickt. So, ein Nervbolt weniger und freie Bahn. Als wir fertig sind mit frühstücken ist es bereits 9.15 Uhr und ich werde langsam nervös. Wo bleibt Marlis bloß? Sie ist nun schon eine halbe Stunde zu spät und noch nicht in Sicht. Irgendetwas muss ja schief gehen! Ich laufe von Fenster zu Fenster und komme mir vor wie ein Raubtier im Zoo, dass in seinem Käfig stupide seine Runden dreht. Das gibt´s doch nicht! Gleich 9.30 und sie kommt einfach nicht. Ich bin den Tränen nah und entschließe mich sie anzurufen. Aber es geht keiner an das Telefon. Stattdessen meldet sich permanent der AB.

    9.45 Uhr: Endlich kommt Marlis völlig aufgelöst und berichtet, sie hat die halbe Stadt abgesucht und unsere Hausnummer vergessen. Sie beginnt mich zu frisieren und so langsam werde ich etwas ruhiger. Aber uns sitzt die Zeit im Nacken und so muss alles etwas zügiger gehen. Uta zieht sich schon mal um und meine Mama wäscht sich in der Zwischenzeit die Haare. Als ich fertig bin, kommt Uta an die Reihe und ich verschwinde im Bad und schminke mich selbst. Ich muss sagen, ich bin mit dem Endprodukt mehr als zufrieden. Aber Uta bekommt Lampenfieber und nörgelt ständig an ihrem Outfit herum. Ich weiß gar nicht was sie hat. Sie sieht einfach super aus. Frauen!!! Dabei stelle ich an mir fest, dass ich ebenfalls so langsam Herzrasen bekomme. Zum einen weil es bereits 11.00 Uhr ist und meine Mama immer noch nicht fertig ist und zum anderen weil die Zeit immer näher rückt und ich schon sooo gespannt bin, was Hase zu meinem Kleid und zu mir sagt. Ich schaue im 5min. Takt auf die Uhr und spüre mein Herz bis in den Hals schlagen und mein Magen fährt schon seit Ewigkeiten Achterbahn. Das werde ich nicht überleben. Jedenfalls nicht ohne lebensrettende medizinische Erstversorgung! Mein Sektfrühstück hilft mir über die Nervosität leider auch nicht hinweg und ich werde gerade zum Kettenraucher. Igitt! Als dann meine Mama in den letzten Zügen liegt, 3 Rundbürsten im Haar, die eine in Marlis geschickten Händen, klingelt es auch schon an der Tür. Ach du Schreck! Ich habe es befürchtet. Mein Bräutigam steht vor der Tür und wir sind noch nicht fertig. Aber es ist erst 12.15 und bis zur Trauung ist noch eine 3/4 Stunde Zeit. Wir brauchen ja nur 5 min mit dem Auto bis zum Standesamt und Uta schickt schon alle Gäste die sich bis jetzt bei uns versammelt haben los. Ich selbst habe nicht einen von der Sippe zu Gesicht bekommen und warte bis sich der Trubel in Luft aufgelöst hat. Als meine Mutti dann fertig ist, bin ich es auch, aber mit den Nerven! Ich gehe langsam zur Tür und stelle fest, dass ich ständig auf mein Kleid trete und die Schleppe in der Tür fest hängt. Ich komme ohne fremde Hilfe nicht mal die erste Stufe runter, ohne diese der Länge nach auszumessen. Aber unser Trauzeuge Uwe ist mir behilflich und ich kann ohne Knochenbrüche diese Hürde bewältigen. Hase ist echt begeistert und vor Freude, Aufregung und Romantik bringe ich kein Wort raus. Für das einsteigen in das Auto müssen wir erst einmal eine Zeichnung machen. Gar nicht so einfach mit diesem Reifrock! Aber es geht und mit Hupkonzert geht es mitten durch die für Autos gesperrte Innenstadt.


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  2. #2
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    12.30: Wir sind viel zu früh am Standesamt und müssen jetzt irgendwie die Zeit totschlagen. Alle Verwandten und Gäste sind schon da und werden von uns begrüßt. Es ist ein komisches Gefühl von allen so angeschaut zu werden. Passanten bleiben stehen und schauen und ich würde am liebsten im Erdboden versinken. Als es 12.45 ist beschließen wir schon nach oben zu gehen. Vor dem Trauzimmer sitzt so etwas wie eine Vorzimmerdame und kontrolliert erst mal unsere Ausweise. Kurz vor 13.00 Uhr stelle ich fest: unser Fotograf ist nicht da! Oh nein. Geht denn heute alles schief? In letzter Sekunde kommt er die Treppe hoch gerannt und wir sind mehr als froh darüber.

    13.00 Uhr: Die Doppeltür zum Trauzimmer öffnet sich und der Hochzeitsmarsch spielt. Wir gehen hinein und ich bin geneigt in Tränen auszubrechen. Aber ich beweise Körperbeherrschung und kann mich gerade so zurückhalten und kämpfe meine Tränen durch kräftiges schlucken runter. Nach der ersten Ansprache durch die Standesbeamtin fängt unser Lied an zu spielen. Leuchtturm die B-Version von Nena und nun kann ich mich fast nicht mehr kontrollieren. Ich schaue zu meinem Hasen und sehe, dass auch er mit den Tränen kämpft. Es ist alles wirklich überwältigend und die Stille im Saal ist fast unerträglich. Selbst die Standesbeamtin hat aufgehört zu reden und lauscht der Musik. Sie beweist sogar eine nicht zu ahnende Textsicherheit, als sie leise vor sich mit hin singt. Hase redet ununterbrochen leise auf mich ein. Um mich abzulenken und damit auch er nicht zu weinen anfängt. Danach folgte ein Gedicht „ohne Dich wäre mein Leben sinnlos“ und dazu spielte INXS by my side. Es passte wie die Faust aufs Auge. Danach folgte die obligatorische Frage, die man möglichst mit ja beantworten sollte und der Ringtausch. Dazu spielte das Lied von Brain Adams Everythink i do und wir wurden nach vorn gebeten zum unterschreiben. Gott, wie habe ich mich vor diesem Augenblick gefürchtet! Aber es klappte tadellos und es sieht aus, wie tausendmal vorher geübt. Jetzt bin ich also verheiratet, habe einen neuen Namen und einen Ehemann! Schön! Es war so eine romantische Trauung, das hätte ich wirklich nicht erwartet. Danach schlossen sich dann die Glückwünsche aller Anwesenden an und ich hatte das Gefühl, es nimmt kein Ende. Auf dem Weg nach draußen folgten die ersten Gruppenfotos und die Blumenkinder streuten was das Zeug hält. Allerdings gab es doch einen kleinen Wehrmutstropfen. Unserer Tochter war so übel, das sie fast in Ohnmacht fiel und Uta fuhr die arme nach Hause. Es ging ihr am späten Nachmittag Gott sei Dank wieder besser, so dass sie an der Feier dann wieder teilhaben konnte.

  3. #3
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    14.00 Uhr: Wir machen uns mit dem Fotografen auf zur Rennbahn, um die Außenaufnahmen zu machen. Die Gäste gingen inzwischen schon mal ins Palais S. wo wir feiern.
    Auf der Rennbahn angekommen, sind alle Tore verriegelt und verrammelt und keine Menschenseele zu sehen. Was soll’s, alle guten Dinge sind 3. In unserem Fall wohl eher die nicht so guten Dinge. Ratlosigkeit macht sich breit, denn es war ja abgesprochen, dass wir auf das Gelände dürfen. Der Fotograf sprang über den Zaun, um zu schauen, ob in irgendeinem Objekt mehr als Pferde sind und kam mit der unerfreulichen Nachricht zurück, niemanden angetroffen zu haben. Just in diesem Augenblick kreuzten 2 große Boxer auf, die den Eindruck erweckten, heute noch nichts zu fressen bekommen zu haben. Na da kann man ja vom Glück reden, dass es der Fotograf ohne einbüßen an sämtlichen Körperteilen zurück über den Zaun geschafft hat. Himmel! Wir überlegen bereits was wir für Alternativen für die Fotos haben, als mein Mann beschließt noch mal zurück zu gehen und todesmutig das Gelände betritt. Andi unser Fahrer begleitet ihn und ich bleibe mit dem Fotografen zurück, der beschließt, nicht ohne Vollschutz das Gelände zu betreten. Ich kann das sehr gut nachvollziehen und frage mich verzweifelt, warum mein Mann das tut. Entweder er hat unsere Ehe schon nach einer Stunde bereut, oder er glaubt an das gute im Tier. Die Viecher stellen sich aber als völlig harmlos heraus und mein Mann hat Glück und trifft jemanden an, der uns das Tor öffnet. Die Fotos sind gerettet. Es hat so viel Spaß gemacht und wir haben mehr als 100 Fotos geschossen, so dass wir gezwungen sind, gründlich auszusieben. Als alle Fotos im Kasten sind bin ich schon sehr ausgehungert und verdurste bald. Ich freue mich auf das Palais und Hase stimmt mir zu. Aber Andi hat scheinbar andere Pläne und macht erst mal eine Stadtrundfahrt mit uns die wir nicht wirklich verstehen. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Uta mit ihrem Empfangskomitee noch nicht fertig war, und er die Zeit irgendwie überbrücken musste. Unglücklicherweise war die halbe Innenstadt wegen eines Marathons gesperrt, so dass unsere Rundfahrt länger als geplant verlief.

    Ankunft im Palais S.: Andi hupt schon von weitem, so dass nun auch der letzte Einwohner von Halle hört, dass ein Brautpaar unterwegs ist und als wir am Palais ankommen, stehen alle Gäste Spalier mit einem Luftballon in der Hand. So, nun ist es vorbei und ich fange doch an zu weinen. Vor der Eingangstür stehen unser großer Sohn und meine jüngste Schwester auf einem Stuhl und halten ein Bettlaken, auf dem ein großes Herz aufgemalt ist mit unseren Initialen. Unser Jüngster kommt auf uns zu mit einem Kissen, auf der 2 Scheren liegen und wir wissen, was damit gemeint ist. Wir schneiden drauf los und ich stelle erfreut fest, dass die Scheren nicht stumpf sind. Ich bin auch super schnell fertig und beweise Teamwork, in dem ich Hase helfe. Er nimmt mich auf seine Arme und trägt mich durch das Herz. So und nu nüscht wie rein an die Tränke! Aber von hinten ist lautstarker Protest zu hören und wir müssen zurück. Als wir nach draußen treten, haben alle ihre Ballons gen Himmel geschickt und es war ein so wundervolles Bild, dass man es kaum beschreiben kann. Alle klatschten und wir waren wirklich gerührt. Unsere Lieben haben sich solche Mühe mit den Vorbereitungen gemacht und so viel Herzblut hinein gesteckt, dass man alle umarmen möchte und jeden einzelnen küssen. Und dann durften wir endlich rein gehen und haben ein Glas Sekt getrunken und wurden vom Team im Palais begrüßt und beglückwünscht. Nach einer Pause für uns, die wir auch bitter nötig hatten, gab es dann Kaffee. Da ich wusste, dass insgeheim alle darauf schauen, wer beim Torteanschneiden die Hand oben hat, gab ich Hase das Messer in die Hand unter dem Vorwand, er könne mehr Druck ausüben und besser schneiden, was er wohl als Kompliment auffasste. Wenn er das gewusst hätte, dann wäre er niemals dazu bereit gewesen. Aber es lief alles super. Kaum dass wir mit dem Kaffee fertig waren folgte schon das nächste Attentat auf uns. Meine Mama trommelte uns zusammen und erklärte dass irgendwo im Saal eine Truhe mit einem großen Schatz versteckt sei. Um an diesen Schatz heran zu kommen, müssten wir aber erst einmal einen Haufen von Luftballons zertreten, denn in einem von denen befindet sich der Schlüssel für die Truhe. Und ohne Schlüssel kein Schatz! Ich habe früher eine nicht so erfreuliche Begegnung mit einem fiesen Luftballon gehabt und liebe diese Dinge nun nicht so besonders heiß und innig, so dass ich nicht unbedingt in Freudenschreie ausbrach. Aber den Schatz wollte ich wohl auch gern, so das mir nichts anderes übrig blieb und ich drauf los trat. Aber einen Schlüssel konnte ich auch nirgends finden. Mein Mann hatte mehr Glück, obwohl er doch eigentlich der Maulwurf in unserer Familie ist. Na ja, auch blindes Huhn findet einmal ein Korn! Ich gönne ihm den Erfolg auch. Dann mussten wir den Saal nach der Truhe absuchen. Na Prima! Bei knapp 250 qm ein Klacks! Gütigerweise gab uns meine Mutti Heiß-kalt Hinweise. Als wir sie fanden wurde uns dann prompt die nächste Gemeinheit präsentiert. In der Truhe befand sich außer ekelhaft nassem Sand auch ein Kindersieb und Schippen für Sandkisten. Wir durften Münzen sieben, die sich zwischen dem Sand befanden. Und es waren nicht wenig. Insgesamt 200 Euro in Kleingeld. Von 1em Centstücke angefangen, bis zu 2 Eurostücke. Na dann fröhliches sieben! Alle Kinder waren begeistert und hätten uns wahnsinnig gern geholfen, aber die fiese Verwandtschaft wusste es zu verhindern und so mussten wir uns allein durchsieben. Irgendwann bekam meine Mama Mitleid und hat uns dann doch geholfen. Sonst würde jetzt hier stehen: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann sieben sie noch heute. Ich habe selten eine so schadenfrohe Bande neben mir gesehen und ich habe mir jeden einzelnen gemerkt, der gelacht hat. Die Rache wird mein sein und unerbittlich obendrein! Aber schön war´s doch!

  4. #4
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    18.00 Uhr: die letzten geladenen Gäste treffen ein und machen sich durch lautes poltern im Hof bemerkbar. Die Scherben flogen uns im wahrsten Sinne des Wortes um die Ohren und wir mussten in Deckung gehen, damit wir nichts abbekommen. Scherben eitern ja so schlecht wieder raus! Dann ging es ans aufkehren und es stellte sich als ziemlich mühsam heraus, weil die Scherben in den Ritzen von Straßenpflaster hingen und ums verrecken da nicht raus wollten. Wer in Gottes Namen wollte denn eine Polterhochzeit? Soll ich damit etwa einverstanden gewesen sein?! Stunden später haben wir es dann doch so einigermaßen hin bekommen und wurden mit Applaus belohnt.

    19.00 Uhr: Wir halten eine Ansprache und bedanken uns bei allen für ihr Kommen und für die vielen Geschenke. Danach trat dann Eberhardt ein Zauberer auf, den wir vom Palais geschenkt bekommen haben. Die Kinder hatten große Augen und auch der Rest der Gäste schaute begeistert zu. Eberhardt gehört mehr oder weniger zum lebenden Inventar vom Palais und ist jeden Mittwoch nach dem Magischen Zirkel dort anzutreffen. Er kann ohne Zauberstücke einfach nicht nach Hause gehen und so sind wir schon vorher hin und wieder in den Genuss seiner Zauberkünste gekommen. Er ist einfach spitze und ich frage mich immer wieder wie er das macht.
    So gegen 20.00 Uhr haben wir das Buffet eröffnet und danach spielte dann unsere Band „allemann“. Beginnend mit dem Hochzeitswalzer, den ich natürlich nicht konnte, weil ich zum einen keine Lust und zum anderen auch keine Zeit zum üben hatte. Da ich aber glücklicherweise ein weit ausladendes Kleid hatte, konnte es keiner sehen und es blieb unbemerkt. Alles in allem waren die Gäste sehr tanzwütig und die Stimmung einfach Klasse!
    Später haben wir noch ein Übereinstimmungsspiel gemacht, bei dem ich unter Protest betone, dass mein Mann mehr als einmal geschwindelt hat. Obwohl das mindestens 50% aller Anwesenden wussten, wurde trotzdem gewertet. Schweinerei in Tüten! Na ja, vielleicht wollte ihn niemand bloßstellen… und obwohl wir mit unseren Antworten nur knapp die Hälfte der möglichen Punktzahl erreichten, war meine kleine Schwester als Punktrichter sehr gnädig und sprach uns den Hauptgewinn zu, unverdienter Weise. Wir gewannen eine Reise um die Welt. War gut. Weil die Träger meines Mannes nicht so richtig aus dem Knick kamen, durfte ich sogar zweimal reisen. Das war dann eine gute Entschädigung für die vielen kleinen Notlügen meines Mannes während des Spiels.
    Pünktlich um 22.00 Uhr startete dann das Feuerwerk, das die Stadt Halle für uns organisiert hatte. Ok, ok, zugegeben, eigentlich war es das Feuerwerk vom Laternenfest, dass jedes Jahr stattfindet, aber es war auch für uns und unsere Gäste eine schöne Attraktion. Und damit wir nicht ganz so traurig sind dass es nicht nur für uns startete, empfingen uns mal wieder auf dem Hof unsere Gäste mit Luftballons, an denen viele Wunderkerzen befestigt waren und schickten sie in den Nachthimmel von Halle. Einfach nur schööööön!
    Irgendwann habe ich die Zeit aus den Augen verloren und ehrlich gesagt habe ich auch nicht mehr auf die Uhr geschaut. Wie heißt es doch: „dem glücklichen schlägt keine Stunde“ und nach diesem Motto ging dann unsere Feier weiter.
    Es folgte irgendwo zwischen 23.00 und Mitternacht der Brautstraußwurf und Dani, eine Freundin fing ihn auf. Ihr liebster Thoralf schien aber nicht ganz so erfreut wie die restlichen Versammelten und war einigermaßen aus dem Gleichgewicht.
    Anschließend wurde wieder getanzt und gefeiert und als Abschluss kam dann die Strumpfbandversteigerung, bei der dann auch ausgerechnet die beiden das Strumpfband ersteigerten. Na wenn das mal kein Zeichen ist. So nach und nach verabschiedeten sich die Gäste, bis auf unseren „harten Kern“ unsere Bikerfreunde und 4.30 lagen dann auch wir komplett erschossen im Bett. Es war eine absolute Traumhochzeit und wir werden wohl noch ewig daran denken und vor allem schwärmend darüber berichten und davon träumen.



    Nachtrag: Fotos muss ich leider erst verkleinern. Ich füge sie dann nachträglich in die Beiträge ein. Ich verspreche, mich so schnell wie möglich zu beeilen, damit Eure Neugier bald befriedigt wird

  5. #5
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    Original von Leene:
    Nach der ersten Ansprache durch die Standesbeamtin fängt unser Lied an zu spielen. Leuchtturm die B-Version von Nena und nun kann ich mich fast nicht mehr kontrollieren.

    nee, ne? hatten wir auch *gg*
    und doro musste auch flennen...

    toller bericht und nochmal alles gute euch beiden!

  6. #6
    Foruminventar Avatar von Besita
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    danke für deinen ausführlichen bericht!
    und bitte, beeil dich mit den fotos... bin ja sooo neugierig!!!!!

    lg, besita

  7. #7
    Koryphäe Avatar von Daniga
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    Hallo Leene,

    vielen Dank für den tollen Bericht !!! Liest sich wirklich klasse.
    Nun bin ich (wie wohl mehrere) ganz gespannt auf Eure Fotos.

    LG
    Daniga

  8. #8
    Junior Mitglied Avatar von Bellissima
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    Hallo Leene!

    Wow, Du warst ja fleißig! Du hast ja wirklich jedes Detail festgehalten, wie schön! Vielen Dank für die Mühe, aber für Dich selber wird es auch eine schöne Erinnerung sein, wenn Du das in ein paar Jahren einmal nachliest!

    Und Du warst ja schon Wochen davor so schrecklich aufgeregt, daß ich ich schon regelrecht mit Dir mitgelitten habe! Siehst Du: alles super gelaufen, Traumhochzeit erlebt!

    Ich bin ja sooooo gespannt auf..... DIE FOTOS!!!

    LG von Isabella

  9. #9
    Unterhaltungskünstler Avatar von rocca
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    Der Bericht ist oberklasse!
    Ich wünsche euch alles Gute und freu mich schon wahnsinnig auf die Fotos!!!

  10. #10
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Teamgirl
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    So viel Musik beim Standesamt! Werd ich ja ganz rührselig, das werde ich auch mal mit Schatzi absprechen....
    Schöööööööööööööööön.

    ANKE

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