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Thema: ⫸ Unsere Herbsthochzeit - Bericht fertig

14.12.2017
  1. #1
    Profi Avatar von indra
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    Standard ⫸ Unsere Herbsthochzeit - Bericht fertig

    Freitag, 26. September

    Unser Wecker klingelte zum ersten Mal um 5 Minuten nach 8h, bis der Wecker ein zweites Mal klingelte kuschelten wir noch ein wenig. Dieter und ich hatten beide sehr gut geschlafen.
    Aus dem Bett gestiegen öffnete ich erstmal die Jalousinen und mit dem ersten Licht, das ins Zimmer fiel, war eins klar: es war ein schöner Tag!
    Wir hatten blauen Himmel und Sonnenschein - herrlich!
    "Der Wettergott mag mich: Regen bei Liesel und Sonne bei Inga" sang ich und tänzelte zum Bad für das Programm "duschen ohne Haare".

    Anschließend blockierte Dieter das Bad und ich bereitete erstmal das Frühstück und zog mich an.
    Nachdem ich es nicht mehr geschafft hatte, mein cremefarbenes Gery Weber Kostüm zur Reinigung zu bringen, hatte ich mich spontan zwei Tage vorher für das "kleine schwarze", mit einer leuchtend roten Jacke von Gery Weber entschieden. Außerdem wollte ich die Stola, die ich mir von Eva ausgeliehen hatte und die leider nicht so gut zu meinem Brautkleid passte, wenigstens zum Standesamt tragen.

    Bis auf Jacke und Schal angezogen, packte ich meine Tasche für Egloffstein. Auch Dieter war bereits fertig und angezogen und packte seine Sachen zusammen. Hella ging derweil ins Bad und brauchte am längsten von uns allen.

    Um 9h setzten wir uns zum Frühstück und ich hatte richtig Appetit zu essen.
    Gegen 9.30 wollten unsere Eltern eintrudeln, aber natürlich standen die Schwiegermonster schon um fünf nach neun auf der Matte.
    Meine Eltern erreichten uns um 9.20.
    Wir ließen uns gar nicht stören und frühstückten in Ruhe weiter und fertig.
    Wir hatten den Eindruck, das sich unsere Eltern nett unterhielten.

    Pünktlich verließen wir das Haus. Hella, meine Eltern und ich fuhren in einem Auto, Dieter mit seinen Eltern im anderen Auto.
    Der Parkplatz beim Standesamt war gut voll, da ich an alle Unterlagen und den Freiparkschein gedacht hatte, fand ich es auch normal, das wir vor dem Standesamt parkten. Außerdem waren in unserem Auto vier Leute, in Schwiegervaters Auto nur drei, die sich dazu ständig brüsken fit und laufbereit zu sein.

    Um 9.50 betraten wir den Warteraum des Trauzimmers. Hella füllte den Bogen für die Trauzeugin aus, wir legten die Personalausweise zusammen und plauderten fröhlich.
    Die Tür zum Trauzimmer wurde geöffnet und raus trat eine Hochzeitsgesellschaft: die Braut, vermutlich türkischstämmig hatte ein wunderschönes Gesicht und eigentlich eine tolle Figur.
    Aber leider wirkte ihr KLeid zu eng und der Bauch, der zwischen Ober- und Rockteil hervorlugte, quoll leicht hervor.

    Die "Asisstentin der Standesbeamtin" nahm unsere Unterlagen entgegen und bat uns noch etwas zu warten. Sie diskutierte noch etwas mit Hella über die Berufsbezeichnung "Tierschützerin" und ging wieder ins Trauzimmer.
    Mein Papa, der in den Raum lugte, meinte "Hier siehts eher aus wie im Gerichtssaal" "Ja früher wurden viele zur Ehe vordonnert - ein lebenslanges Gefängnis" scherzte ich.

    Wiir wurden herein gerufen und unsere Plätze zugewiesen.
    Die Standesbeamtin war sehr ernst und trug alles würdevoll vor. Die Zeremonie war viel sachlicher und nüchterner als bei meiner Schwester.

    Nacheinander wurden wir gefragt, ob wir einander aus freiem Willen heiraten wollen, was wir bejahten.
    Wir mussten nach vorne, an ein extra Pult und unter den Augen der Assistentin (Protokollführerin auf den Urkunden unterschreiben.

    Dannach durften wir die Ringe tauschen und uns Küssen.


    Die Standesbeamtin und die andere Dame gratulierten uns und wir durften wieder gehen.
    Draussen nahmen wir erstmal die Glückwünsche unserer 5köpfigen Hochzeitsgesellschaft entgegen und machten ein paar Fotos.

    Dieter fuhr mit seinen Eltern die Torten abholen und wollte uns wieder daheim treffen.
    Bevor wir ns Auto einstiegen, fiel mir das Auto neben uns auf: ein scheußlich blaues Auto, auf dessen Motorhaube ein selbstgemachtes Gesteck prunkte, das aus (fast toten) Sonnenblumen und Efeu bestand. Außerdem war das Gesteck mit durchsichtigem Klebeband angebracht, allerdings weder verborgen, noch ordentlich, sondern "quer drüber".
    Unter lachen bat ich Hella das zu fotografieren und obwohl sie mitlachte, meinte sie "Boah, du bist selbst an deinem Hochzeitstag noch gemein"

    Der Weg nach Hause war gar nicht so einfach, weil mein Papa dem Navi kein Glauben schenken wollte und grundsätzlich anders fahren wollte.
    Daheim packten wir alle Kartons, die ich gut beschriftet hatte, für die Hochzeit in das Auto meiner Eltern. Auch Hellas Sachen kamen ins Auto, weil sie mit meinen Eltern mit nach Egloffstein fuhr.

    Als Dieter ankam, übergaben wir auch die Torten an meine Eltern und stießen in der Wohnung mit Sekt auf die Trauung an.
    Dieters Vater fragte Hella noch, ob Tierschützer tatsächlich ein Beruf sei und erklärte dann, das er eigentlich täglch und gerne Fleisch essen würde, aber darauf achten würde, das es biologisch sei. (Was gelogen war.)

    Dieter telefonierte zwischenzeitlich noch mit David, der in Frankfurt seinen Anschlußflug nach Nürnberg verpasst hatte und erst gegen 14.30h ankommen würde.

    Bis auf uns brachen alle auf nach Egloffstein.


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    Standard ⫸ AW: Unsere Herbsthochzeit

    Fotos vom Ringetauschen und vom Kuss.

    Von links nach rechts: Schwiegermutter, Papa, Dieter, ich, Mama, Schwiegervater.
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  3. #3
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    Standard ⫸ AW: Unsere Herbsthochzeit

    NICHT unser Auto!!!
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  4. #4
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    Standard ⫸ AW: Unsere Herbsthochzeit

    Ich musste ja noch eine Kleinigkeit für meine Freundin Yvonne zum Geburtstag kaufen, außerdem benötigte ich noch Ersatzstrümpfe, weil ich bereits am morgen durch die ungwohnte Länge meiner Nägel schon einige ruiniert hatte.

    Gegen 14h fuhren wir los zum Flughafen und stellten fest, dass der Flug bereits mit Verspätung angekündigt wurde. Wir warteten und um 15h landeten Kate und David endlich in Nürnberg. Nach der Begrüßung versuchten wir all ihr Gepäck in unseren Polo zu bekommen und waren echt dankbar, das all unsere Sachen im Auto meiner Eltern waren.
    Ich finde es nach wie vor erstaunlich, das zwei Menschen für 5 Tage so viel Gepäck mitschleppen, das es noch nicht einmal in zwei große Koffer passt! Aber egal!

    Auf dem Weg nach Egloffstein unterhielten wir uns gut und hielten an, um etwas zu Essen, da die beiden schon ausgehungert waren. Es war schon fast 17.30 als wir in Egloffstein ankamen. Wir bezogen unser Zimmer, in dem Dieter die erste Nacht alleine schlief und trafen draußen auf bereits einige Gäste: meinen Erstschwager (der erste Ehemann meiner Schwester) mit seiner Partnerin, meine Freundin Kristin mit Mann und Kindern und meine Eltern, die schon Sachen bereit legten, um Kränzen zu können, bevor es dunkel wurde.

    Hella, Dieter und ich gingen in den "Festsaal", der schon eingedeckt war und wollten dekorieren, meine Mama, die uns gefolgt war und uns helfen wollte, mussten wir erstmal bitten zu gehen, schließlich sollten alle die Deko erst am nächsten Tag sehen.
    Sie beklagte sich später bei meinem Papa, das wir sie rausgeschmissen hätten.

    Die Holzscheiben der bei dem Sturm Kyrill gefallenen Bäume, verteilten wir, stellten die Kerzen auf, dekorierten mit Physalis, Kürbissen, den Blättern und unsere Gastgeschenke packte ich kurzerhand in die Salatschalen.

    Nachdem unsere Freunde Maria und Miguel zu unserer großen Enttäuschung am Morgen abgesagt hatten, stellten wir auch spontan die Tische um.

    ZUm Schluß diskutierten wir die Sitzordnung:
    neben Dieter sollten seine Eltern sitzen, da die Trauzeugen beschissen am Kopfende der Tafel "auf Eck" ein Gedeck hatten, haben wir diese Gedecke weg genommen und sie sah an die Tafel gesetzt. David bei Dieters Eltern, Kate ihm gegenüber, daneben Tante ingrid und Jean-Claude, daneben Piesel-Liesel und Glen. Immer die Partner gegenüber und abwechselnd Frau-Mann.
    Tja, wen setzt man neben Piesel-Liesel.
    Böse wie ich sein kann, entschloss ich mich für meine Freundin Yvonne, die mich ja als Terrorbraut beschimpft hatte.
    Um keinen Ärger aufkommen zu lassen, setzte ich direkt neben sie und ihren Partner meinen Cousin und seine Freundin, von denen ich mir sicher war, das sie sich gut verstehen würden!
    Yvonn fragte mich am Folgetag auch prompt, ob das eine Strafe sein sollte?
    Nein, antwortete ich mit einem Augenzwinkern, nur ein Spaß!

    Auf der anderen Seite der Tafel wurde es komplizierter, da Hella alleine gekommen war, setzte ich ihr eine andere Singlefreundin gegenüber. Dem folgte Hellas guter Freund Sven, ja, der mit dem beigefarbenen Anzug, mit seiner Freundin und dann erst kam meine Schwester und ihr Mann. Da ich nicht ihren Exmann daneben setzten wollte, saß ein Parr dazwischen.
    Insgesammt fanden alle - bis auf meine Psychoschwägerin - ihren zugewiesenen Platz gut gewählt.
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  5. #5
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    Standard ⫸ AW: Unsere Herbsthochzeit

    Anschließend lief einiges drunter und drüber:

    Hella bekam den Anruf von ihrer Mutter, das ihre Oma, die alleine mit ihrem Dackel nach Spanien fliegen sollte, dort nicht angekommen ist. Bislang wusste man, dass die Oma statt von Dortmund aus von Mönchengladbach (glaube ich) fliegen sollte und per Shuttle dorthin gefahren wurde. Allerdings verlor sich da die Spur. Das Handy der Oma war nicht eingeschaltet und somit nicht erreichbar.

    Währenddessen kränzten meine Eltern, meine Schwester war immer noch irgendwo im Stau, da sie zu spät los geahren waren, fuhren sie von einem Stau in den nächsten...

    Ja, irgendwann packte ich meine Sachen ins Auto um im anderen Hotel einzuchecken, während mein Mann verschwunden war. Per Handy angerufen teilte er mir mit, wo er war: "essen".

    Als ich später von meinem Hotel zurück kam, fand ich alle in der Gaststube. Dort verteilte ich Kleider für die Blumenmädchen und stellte fest, das Tante Ingrid und ihr Partner wieder fehlten.
    Dieter fragte mich ganz irritiert, wo ich denn gewesen sei, und wann wir denn mit dem Kränzen anfangen würden.

    Ähm, da fiel mir auch keine gescheite Antwort ein, außer "Gekränzt ist doch schon längst." "Wieso habt ihr nicht gewartet?" "Hallo? Du standest do dabei, als wir anfingen zu kränzen."

    Tja, dann bin ich erstmal zu Hella, um mich auf den Stand der Ergebnisse mit ihrer Oma bringen zu lassen und sie mit veganem Essen zu versorgen.
    Oma war nach wie vor verschwunden, allerdings klingelte kurze Zeit später das Telefon. Na ja, die Oma war gefunden: auf Mallorca, wo sie und der Dackel übernachten würde, um am nächsten Tag aufs spanische Festland zu Hellas Mutter zu fliegen. DAs Gepäck der Oma war dummerweise bereits auf dem Festland. Sodass die arme ohne alles auf Mallorca weilen musste.

    Gemeinsam besprachen wir den Ablauf für den kommenden Tag und ich gab Hella die Fürbitten zu lesen. Sie entdeckte den Übersetzungsfehler SOFORT und lachte sich schlapp. Sie meinte, sie sei so froh, dass sie den englischen Text nicht lesen müsste - dann würde sie wohl anfangen müssen zu lachen.

    Als ich zurück zur Gaststube ging, war meine Schwester endlich eingetroffen. Meine Freundlin Kristin und ihr Mann verabschiedeten sich gerade und sie machte mir den Vorwurf, den Abend nicht mit ihnen verbracht zu haben. Allerdings fand sie es saukomisch, das mein Schwiegervater über seinen Schwiegersohn auf deutsch lästern würde, während der nichtverstehend daneben sitzen würde.

  6. #6
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    Standard ⫸ AW: Unsere Herbsthochzeit

    Den Abend in gemütlicher Runde hatte ich verpasst. Nicht verpasst hatte ich, das mein Schwiegervatermonster nach dem Abschied nochmal zurück kam und mit Dieter reden wollte: darüber, das wir ihn alle verarscht hätten: schließlich hätten meine Eltern und wir gesagt, das es in Egloffstein keinen Lebensmittelladen geben würde, aber es einen Bäcker und einen Metzger geben würde! Gelogen hätten wir! Dieters Erklärungsansatz, das ein Lebensmittelladen für uns ein Edeka, Aldi, Plus und dergleichen wäre und nicht ein spezialisierter Händler, waren seinem Vater egal.
    Dann kam übrigens der Vorwurf, dass ich am Vorabend nur Freunde mitgebracht hätte, damit ich nicht mit seiner Familie reden müsse und ob ich mich nicht schämen würde, nicht ganze zwei Worte mit seiner Tochter reden zu können...

    Meine Schwiegermonster verstehen es schon, einem den Abend zu verderben.
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    Samstag, 27. September

    Wieder hatte ich gut geschlafen! Nach dem aufstehen, ging ich duschen, zog mich an und frühstückte ganz gemütlich in meinem Hotel. Dabei plauderte ich noch ganz nett mit der Besitzerin, die sich schon darauf freute, mich später im Brautkleid zu sehen.

    Nach dem Frühstück fuhr ich direkt rüber ins Gasthaus und kam pünktlich - zum Frühstück! An dem Morgen habe ich gute vier Brötchen verputzt!

    Ich besprach nochmal mit meinem Mann, david und Hella den Ablauf des Tages. Wer wann was machen sollte und wo wir uns wo treffen würden.
    Miguel rief Dieter an und teilte zu unserer großen Freude mit, das meine Überredungskünste funktioniert hätten und sie am Abend zum Essen eintrudeln würden. ZUr Kirche würden sie es nicht schaffen.
    Ich übergab David die Fürbitten zur Vorbereitung und bevor Hella und ich zurück nach Fürth fuhren um die Blumen abzuholen und David und Kates Übergepäck nach Hause zu bringen, mussten wir wieder die Tische im Festraum umstellen.

    Dieter sollte mit David den Weg zur Burg mit Herzballons markieren.

    Hella und ich hatten großen Spaß während der Fahrt. Wir mutmassten, das es Jean-Claude eigentlich nicht gebe, und er nur der imaginäre Freund der Tante sei.
    Ich schaute in den Rückspiegel und scherzte "Oh, Jean Claude, wann bist du eingestiegen? Schön das du mit uns fährst."
    Bei der Ausfahrt "Fürth Poppenreuth" schlug ich Hella vor, wir könnten noch schnell nach Ikea, aber sie winkte lachend ab und befürchtete, wir würden sonst unseren Zeitplan nicht schaffen. Zum angekündigten Flohmarkt wollte sie auch nicht mit mir.

    Bei uns daheim, bekam Hella den Anruf, das die Oma wieder einen Flug verpasst hatte, aber alles geregelt sei. Sie aber nie wieder alleine Fliegen sollte!

    Wir fuhren zum Blumenladen und holten den Blumenschmuck ab. Ich fand ihn wunderschön! Ich unterhielt mich noch mit der Frau vom Blumenladen, die plötzlich meinte, sie hätte gedacht, die Braut wollte ihre Blumen selbst abholen. Ja, das sei korrekt und ich wäre die Braut antwortete ich.. "Was? Und da sind sie so entspannt?" Hella bemerkte, sie wäre viel nervöser, als das Brautpaar selbst und würde sich da seit zwei Tagen drüber wundern.

    Inzwischen war es so spät, das mir nur eine Stunde blieb, bis der Fotograf kommen wollte. Von daher lies ich mich von Dieter ins Hotel fahren, den ich vorher wieder anrufen musste, und der wieder "beim essen" war.

    Zurück im Hotel duschte ich mich nochmal, schminkte mich und zog mich alleine an.
    Irgendwann klingelte das Handy und Hella stand vor der Tür, noch am Telefon, drehte ich mich, stieg auf mein KLeid, stoperte und plumpste lachend aufs Bett.
    Der Einfachheit halber, stieg ich in meine Alltagschuhe und ging zur Tür um Hella ins Hotel zu lassen, die über meinen Fall am Telefon und über den Anblick der Schuhe wieder anfing zu lachen.

    Hella half mir bei den Trägern und mit dem Schmuck und wir gingen raus und trafen auf meinen Mann und David.
    Und den Fotografen.

  8. #8
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    Die Tochter des Fotografen hatte sich am Tag zuvor mit dem Auto überschlagen und lag auf der Intensivstation.
    Entsprechend unglücklich wirkte der Fotograf und ich finde es große KLasse von ihm, nicht abgesagt zu haben!!!

  9. #9
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    Nach der Fotosession, fuhr der Fotograf mit Hella und David zur Burg, Dieter fuhr mich zum Hotel zurück, wo ich darauf wartete, das mein Papa mich abholen würde.

    Diese 30 Minuten waren mit die längste Zeit, die ich je gewartet hatte.
    Irgendwann fing ich noch mal selbstständig die Träger zu korrigieren.
    Im Laden sassen sie perfekt, aber heute gar nicht!
    Hella hatte schon Sicherheitsnadel angebracht, mit denen wir die Träger kürzer machten, aber entweder wurden meine Schultern immer kürzer, oder die Träger immer länger...
    Na ja, ich versuchte es selbst und irgendwann hatte ich einen kleinen Blutfleck im Kleid und am Kleid... Ich war die Einige, die es wusste.

    Das Warten konnte ich nicht mehr aushalten und ging schon mal raus vors Hotel.
    Einige Spaziergänger guckten mich groß an und wünschten mir alles Gute.
    Nach ein paar Minuten schlenderte ich schon Mal den Weg lang und hätte ich dies nicht getan, hätte ich meinen Papa wohl nie entdeckt!

  10. #10
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    Standard ⫸ AW: Unsere Herbsthochzeit

    Mein Papa war aber nicht alleine, er hatte meinen Onkel Stefan und meinen Cousin Stefan mitgebracht, die alle auf eine Freifahrt zur Burg hoch spekulierten.

    Mein Papa sah toll aus im Smoking und er bekam von mir - genau wie mein Mann - ein Stück meines Brautkleids als Einstecktuch für die Smokingjacke.

    Der Weg zur Burg war kurz. Und der Weg vom Parkplatz bis zur Kirche noch kürzer!

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