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Thema: ⫸ Unser Traumtag - vorsicht lang...

15.12.2017
  1. #1
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    So, hier kommt nun auch mein Bericht von der kirchlichen Trauung. Ist schon wieder sooo lange her. Werde erst mal den Text einstellen und dann nach und nach Bilder und Fotobuch-Seiten einfügen...

    Morgens, 6 Uhr im Eichsfeld. Braut Colle öffnet ein erstes verschlafenes Auge, macht es aber noch mal zu. (Ich war aber schon mal um halb 4 wach und wollte zum Auto gehen und gucken, ob mein Schleier noch da ist oder ob den irgendwer geklaut hat – der Schleier mußte im Auto übernachten, da ich ihn nicht so früh bei meinen Eltern abholen konnte). Nach einer Viertelstunde war ich dann soweit, aufzustehen und mich anzuziehen (nur Bluse und Trainingshose). Bernd ist aus Solidarität auch schon mal mit aufgestanden. Meerschweinchen schnell gefüttert, noch flugs ein Toast gefrühstückt und dann ins Auto zum Frisör. Es war wieder strahlend blauer Himmel, aber das hatten wir ja am Vortag auch schon, da hab ich mich dann nicht mehr so drauf verlassen. Diesmal war ich eher da als Andrea und mußte noch ein paar Minuten auf sie warten. Hat aber nicht lange gedauert bis sie kam. Gleiche Prozedur wie am Vortag: Haare aufdrehen und Trockenhaube (und ich muß da immer ganz schön lange drunter, mit trockenen Haare ca. eine dreiviertel Stunde). Simone hat dann angefangen zu stecken. Nebenbei hat sie dann noch erzählt, daß sie ja schon Alpträume wegen unserer Hochzeit hatte. (Gut, wenn ich schon keine hatte, dann wenigstens sie...) Um kurz nach neun kam dann auch meine Schwester, der Simone auch eine Hochsteck - Frisur machen sollte, da war ich schon fast fertig. Fehlten nur noch ein paar Strähnen zum feststecken und der Schleier. Um halb 10 war ich dann auch endlich fertig. Eigentlich wollte ich ja da weg sein, bevor einige meiner Hochzeitsgäste auch da beim Frisör eintrudelten. Hab ich nicht ganz geschafft. Ina war ja schon da, aber als ich gerade gehen wollte, kamen auch noch meine Oma und meine Tante Rita. Die fanden die Frisur auf jeden Fall schon mal total gut. Immerhin, die sollten mal abwarten, weil mit Trainingshose sieht so eine Frisur mit Schleier ja doch etwas merkwürdig aus.


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  2. #2
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    Ich bin dann wieder direkt zu meinen Eltern gefahren, gerade rechtzeitig. Ich war kaum die Treppe hoch, da kam auch schon Bernd. Der sollte meine Frisur ja auch erst kurz vor der Kirche sehen. Ich habe mich dann so langsam umgezogen (ich bin quasi 20 Minuten in Unterwäsche und Strümpfen rumgeprungen, bevor ich mein Kleid angezogen bekommen habe), habe nebenbei mal wieder meinen kleinen Bruder und meine Mama angezogen. Unserem Chauffeur Martin, der an dem Tag auch noch Geburtstag hatte einen Glückwunsch durchs Haus gebrüllt (hat er aber nicht gehört, war schon wieder draußen und hat die Blumen auf Auto gebastelt) und dann war es so weit: Ich durfte auch endlich mein Kleid anziehen. Nachdem alle Haken und der Reißverschluss zu waren, hat Mama dann angefangen, hinten zu schnüren. Hat ein Weilchen gedauert, aber sie fand das ja gerade so toll an dem Kleid, da soll sie dann auch schnüren. Nachdem ich dann fertig angezogen war, durfte Tabea auch hochkommen (ohne sie konnte ich mich ja schlecht allein bewegen). Mama ist dann schon mal vorgegangen und hat Bernd auf den Flur gestellt. Da haben sie dann alle gewartet, daß ich mit Tabea im Schlepptau (ach, was für ein schönes Wortspiel) die Treppe runter komme. Wir haben sie dann auch nicht mehr zu lange warten lassen. Bernd fand mich in meinem Kleid, glaube ich, ganz schön gut. Er hat mich gleich in den Arm genommen und geknuddelt. Dabei hat er dann von seinem Anstecker die Rose abgebrochen. Nachdem ja der Anstecker vom Standesamt schon kaputt war, nun auch noch der. Aber gut, daß wir Mareike hatten. Die hat den gleich mit Stecknadeln repariert, so daß er den Tag dann doch ausgehalten hat. Ich habe dann auch meinen Brautstrauß bekommen. Der war sooo schön. Elmar ist echt ein ganz Guter. Nachdem dann alle, die mit uns zusammen zur Kirche fahren sollten, sortiert waren, konnten wir aufbrechen. Tante Helma wollte extra gucken, was ich denn für ein Kleid habe. Aber leider hat sie zu lange mit Oma Renate gequatscht, da saß ich schon im Auto als sie kam. Und ich bin nicht noch mal extra ausgestiegen, war ja froh, daß ich mit Reifrock und Schleppe endlich drin saß.

  3. #3
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    Mit unserem schönen Beetle voran ging es dann durch die Felder zu unserer kleinen Kapelle auf den Höherberg. Da endlich gutes Wetter war, konnten wir auch mit offenem Dach fahren. War so schön. Wir haben schon von weitem gaaanz viele Autos an der Kirche parken sehen. Die konnten gar nicht alle von unseren Gästen sein. Aber wie wir uns das ja schon gedacht hatten, waren viele Schaulustige da. Martin hat dann ganz geschickt direkt vor dem Weg zur Kirche geparkt. Wir sind erst mal sitzen geblieben, weil, wie gesagt, ohne Tabea geht erst mal nichts. Der ist kurz vor der Kirchentür dann auch eingefallen, daß sie ja eigentlich zu mir kommen müßte. Kam dann aber auch schnell und wir konnten, endlich, aussteigen. Vor der Kirche haben dann schon unsere Gäste gewartet und sind mit uns zusammen eingezogen. Der Pfarrer, ein guter Freund von uns, heißt auch Martin, hat uns mit den Meßdienern an der Kirchentür abgeholt, uns Ringe und Stammbuch abgenommen und dann sind wir feierlich zum Prinz – von – Dänemark – Marsch eingezogen. (Wir sind totale Dänemark - Fans und der Marsch hat mir auch sofort gefallen, als ich ihn gehört hatte). Ach war das schön. Nachdem dann alle Gäste Platz genommen hatten, haben wir dann „Herr vor Dein Antlitz treten zwei“ als Eingangslied gesungen. Da es ein evangelisches Kirchenlied ist, kannten das nicht so viele, aber zu der gleichen Melodie gibt es in unserem Gotteslob auch ein Lied und so konnten alle mitsingen. Da wir eine richtiges Brautamt hatten, hat die Messe ca. 1 Stunde gedauert. Nach dem Eingangslied folgte die Begrüßung und das Kyrie, sowie das Gloria: Großer Gott wir loben Dich mit zwei Hochzeitsstrophen. Nun kam die erste Lesung, die Bernds Patenkind Patrick vortragen sollte. Bernd hatte aus dem Text, den Patrick lesen sollte, aber noch ein paar Worte gekürzt. Er konnte ja nicht wissen, daß Patrick die Lesung fast auswendig konnte und genau über die gekürzte Stelle beim Lesen stolperte. Nun folgte der Zwischengesang, für den wir uns den Psalm „Dies ist mein Gebot“ ausgesucht hatten. Die zweite Lesung sollte meine Freundin Nadine lesen. Es war unser Trauspruch aus dem Buch Ruth. Da wir keinen normalen Halleluja- Ruf wollten, haben wir das Halleluja von Taizé gesungen. Im Anschluß hat Martin dann das Evangelium vorgelesen und eine wunderschöne Predigt gehalten.

  4. #4
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    Dann wurde es ernst: Es sollte die Trauung folgen. Wir haben die Traufragen beantwortet und uns dann das Trauversprechen gegeben. Natürlich wollte Bernds Ring wieder nicht auf Anhieb auf den Finger, so daß es wieder ein Weilchen gedauert hat, bis der Ring dann richtig saß. Dann wurde unsere Traukerze gesegnet und Bernds Trauzeuge Bastian las das Gedicht „Ich bin Eure Hochzeitskerze“ vor. (Mein Patenkind Tobi fand das wohl nicht so schön, er war eigentlich die ganze Messe über ruhig, nur da hat er ein wenig rumgequängelt). Nun kam der erste Solopart von Anne, einer Bekannten von Bernd: Sie sang „Love is all around“ von Wet Wet Wet und spielte dazu Gitarre (auf meiner, ihre hatte sie in Freiburg vergessen) Dann kam die Gabenbereitung und die Kommunionausteilung. Wir bekamen die Kommunion dann in beiderlei Form (also Hostie und Wein). Während dessen sang Anne noch einmal. Als Danklied hatten wir uns „Vergiß nicht zu danken“ ausgesucht. Wider Erwarten konnten die meisten die von uns ausgesuchten Lieder auch ganz gut mitsingen.
    Der Gottesdienst war sehr schön, auch wenn es ein paar kleine Patzer gab. Nach unserem Schlußlied „Möge die Straße uns zusammenführen“ spielte Florian dann etwas von Bach zum Auszug. Mit Martin und den Meßdienern sind wir dann zur Kirchentür gegangen. Als beide Türen weit geöffnet waren, sagte Martin nur: „Und das ist für Euch!

  5. #5
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    Er gratulierte uns dann noch und dann konnten wir staunen: Es war wirklich überwältigend: Unsere Tischtennis- Kids haben Spalier gestanden und Seifenblasen gepustet. Nebenbei hatten sie noch ein Seil gespannt und Bernd sollte Wegezoll zahlen (er hat natürlich kein Geld dabei gehabt und unser Trauzeuge hatte auch nichts. Dank einer kleinen Leihgabe einer TT- Mutter durften wir doch weiter). Meine Schola- Kids waren auch da, die hatten alle rote Herz- Luftballons in der Hand. Unsere Tischtennismannschaften waren da und hatten einen Mini- Tisch dabei. Nachdem Christian Koy eine kleine Rede gehalten hatte, mussten wir dann auch noch schnell einen Satz spielen (ich hab natürlich gewonnen!). Aber die Tisch- Festhalter haben mit dem Brett geschwankt und Bernd hat eine Kante gegen den Finger bekommen. Hat geblutet wie nichts Gutes. Er hat sich auch gleich noch einen Blutfleck in den neuen Anzug geschmiert. Danach standen noch die Reiter mit einem kleinen Hindernis- Parcours, den wir überwinden sollten. Bernd kennt sich ja mittlerweile aus und fragt als erstes: „Wo ist die Startlinie?“ Unser Blumenkind Sophia ist schon mal voraus galoppiert und ist über die Hindernisse gehüpft und hat dabei (!) noch Blumen gestreut. Einige Arbeitskolleginnen von Bernd waren da und hatten ein großes Plakat mit „Herzlichen Glückwunsch“ dabei. Und auf der Straße warteten Sandi und unsere Kutsche! Sandi hat uns noch viel Spaß gewünscht und ist bis zur Kreuzung mitgefahren. Da hat er dann das eine Auto von Wilhelm und Sabine runter ins Dorf gefahren, damit Wilhelm unten die Pferde verladen konnte. Trotz einiger Regenwolken, die wir auf dem Weg getroffen haben, war die Fahrt wunderschön. Im Dorf standen auch wieder eine ganze Menge Leute und wollten gucken, wie wir mit unserer Kutsche vorbeifahren. Wilhelm hat dann die Autos vorgelassen, so daß bei Elfriede am Saal schon alle auf uns warten konnten. Er hat uns dann auch bis direkt vor die Tür gefahren (Pumuckel, also eins von den Pferden, hat dann auch gleich da hin gepuschert). Dann wollten erst mal alle gratulieren. Nachdem wir die Schlange abgearbeitet hatten, sind wir in den Kirch- Park gegangen. Sandra hat schon auf uns gewartet und uns aufgestellt fürs Gruppenfoto. Natürlich kamen gleich wieder einige: „Was soll daß denn, so kommen ja die hinteren gar nicht drauf...“. Die haben aber nicht gesehen, daß Sandra von oben aus dem Fenster raus fotografiert hat. Hat Spaß gemacht. Wir sind dann wieder zum Saal.

  6. #6
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    Da hat schon ein Sägebock mit Baumstamm auf uns gewartet. Mit der alten, rostigen Säge, wo das Sägeblatt gar nicht richtig eingespannt war, haben wir uns dann durch den Ast gesägt (mit zwei Ansätzen, weil der erste total schief war). Haben dann aber noch ein Stück von dem Baum abgesägt. Danach wartete Bärbel schon mit Brot, Salz und Wein auf uns. War gar nicht lecker, nur der Wein war gut. Nachdem Oma dann auch aus dem Weg war, haben wir dann die Weingläser geworfen. Auf dem Saal gab es dann Sekt und Schnittchen für alle und das Gratulieren und Geschenke überreichen ging weiter. Da der Clubraum frei war, hat Elfriede vorgeschlagen, die Geschenke doch alle da oben zu lagern und dann abzuschließen (waren ja auch viele Geldgeschenke dabei). Ein Teil der Gäste ist gleich über die aufgestellten Einwegkameras hergefallen und hat sich erst mal fotografiert. Wir sind dann noch mal mit Sandra raus in den Kirch- Park und haben unsere Außenaufnahme fotografiert. Mal mit den Brautjungfern, mal mit Eltern, mit Trauzeugen und gaaanz viele Bilder von uns allein. Nebenbei waren immer noch mal Leute da, die mal schnell zwischendurch gratulieren wollten. Nebenbei waren dann noch die WJ I – Mädels da (haben sich gerade bei Barney getroffen wegen Kreispokal- Endspiel). Sandra ist dann auch noch ein Weilchen geblieben, hat sich im Gästebuch verewigt und auch ihren Kuli mit Namensschild bekommen

  7. #7
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    Bernd hat dann eine schöne Rede gehalten und sich bei allen Kuchenbäckern bedankt und auch bei allen anderen. Nachdem unsere Torte dann aufgebaut war, haben wir die natürlich auch gleich angeschnitten (ich hatte die Hand oben!) und an unsere Gäste verteilt. So eine Hochzeitstorte hatten die wenigsten bisher gesehen und so haben auch alle probiert. Und die Torte war ja sooo lecker. Hmmm. Aber außer der Hochzeitstorte konnte ich keinen anderen Kuchen essen, ich hatte gar keinen Hunger. Nach dem Kaffee trinken ist ein bißchen Ruhe eingekehrt. Andauernd klopften dann die Gäste an ihre Gläser und Bernd mußte immer zu mir laufen und mich küssen. War sehr lustig, aber irgendwann doch ein bißchen nervig. Es gab aber immer wieder nette kleine Einlagen (Bändergedicht von Maren, Tabea, Carolin und Mandy; Ständchen der Schola, Droschkengedicht von Anne, Tina und Karola, Gedicht von den Eltern und Vortragen der Hochzeitszeitung). Nebenbei waren immer noch mal ein paar Gratulanten da, mit denen wir dann auch ein bißchen erzählt haben. Dann kam auch schon die Band bald zum Aufbauen, da sie auch schon das Abendessen musikalisch untermalten. Wir haben dann mit Ina noch ein paar Fotos draußen gemacht und dabei schon mal die Hälfte unserer Gäste für abends getroffen.

  8. #8
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    Wieder drinnen haben wir wieder ganz viele Glückwünsche und Geschenke angenommen. Die meisten sind auch gleich wieder ganz fröhlich über die Einwegkameras hergefallen und haben sich erst mal verewigt. Nun mußte Bernd noch mal eine kurze Rede halten, hat die neuen Gäste begrüßt. Dann wurde auch schon bald die Suppe auf den Tisch gestellt und wir konnten mit dem Abendessen anfangen. Zwischendurch mußte ich noch mal schnell zur Tür: Andrea, unsere Tierärztin war auch mit einem kleinen Geschenk gekommen. Da hab ich mich so drüber gefreut, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe. Als dann alle die Suppe gegessen hatten, haben Bernd und ich das Buffet eröffnet. Da gab es auch wieder sooo viele tolle Sachen, man konnte ja gar nicht alles probieren. Unsere Teller wurden dann auch gleich auf einem Foto festgehalten. Ina ist zwischendurch noch mal nach Hause und hat den kleinen Tobi gefüttert. Wir haben ihr sogar Schoko- Pudding aufgehoben, so nett sind wir. Leider kam sie ziemlich spät wieder, war wohl noch was dazwischen gekommen. Als alle mit Essen fertig waren, fragte Norbert (von der Band) nach, ob wir dann den Tanz eröffnen wollten. Haben wir dann auch gemacht, obwohl unsere beiden Väter (waren nach den Hunden gucken) und Ina nicht da waren. Dadurch haben dann unsere Eltern nicht mitgetanzt. Nach einer Weile gesellten sich dann Opa Albert und Mama dazu (Papa war ja nicht da und Oma Renate konnte nicht wegen ihrem Rücken) und dann auch alle anderen, die Lust hatten. Unseren Eröffnungswalzer haben wir zu Que sera getanzt. Natürlich haben wir an diesem Abend oft zusammen getanzt. Als ich einmal kurz draußen war, hat mich Bernds älteste Neffe Patrick, der aufpassen sollte, daß ich nicht entführt werde, zur Seite genommen. Und so war er es, dem Bernd in dieser Sache am meisten vertraut hat, der mich entführte. Wir sind aber nur bis zum nächsten Gasthaus (ca 100 m) gegangen, weiter habe ich mich geweigert. Nach einer Weile kam dann Bernd auch und hat mich wieder abgeholt, aber er war schon ganz schön sauer, vor allem, weil wir ja keine Entführung wollten. Er hätte mich halt doch bei der Band versichern sollen...

  9. #9
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    Als wir wieder auf dem Saal waren, waren meine Großeltern schon gegangen, so daß ich mich nicht von ihnen verabschieden konnte. Jetzt folgte direkt ein Tanzspiel. Uns wurden Bettbezüge angezogen und jedesmal, wenn die Musik eine Pause machte, durften unsere Gäste die Bettbezüge mit Luftballons vollstopfen. Am Ende sollten dann alle auf uns zu kommen und die Ballons zum Platzen bringen.
    War sehr lustig, vor allem, weil sich keiner getraut hat den Ballon zwischen Bernds Beine zu zerplatzen... Zwischendurch hat Anne noch einen kleinen Vortrag gehalten („Ich bin’s, deine Lotte“) Dann wurde es auch so langsam Mitternacht. Wir wurden auf zwei Stühle gesetzt und alle sangen „Ein schöner Tag“ und hatten Teelichter oder Lampions in der Hand. War das schön. Danach kam dann noch Sierra Madre von den Schürzenjägern. Als alle ihre Kerzen abgestellt hatten, sollte ich dann meinen Brautstrauß werfen. Ja, hab ich gemacht: Ich habe ohne es zu wissen so gut auf Nadine gezielt – und die läßt ihn einfach neben sich auf den Boden fallen. Ich glaub, ich spinne. Nun ja, man einigt sich auf einen neuen Versuch, alle mischen sich noch mal und ich werfe diesmal ziemlich mittig, mir egal, wenn Nadine nicht will, hat sie Pech gehabt (mittlerweile bereut sie es aber...). Und nun bricht ein kurzer Kampf zwischen meiner Bald- Schwägerin Mareike und meiner Reitverein- Freundin Annette aus. Annette gewinnt, aber der arme Strauß muß leiden und verliert eine Rose. Mama baut mir dann den Schleier ab und setzt ihn Annette auf. Nebenbei werden Bernd und ich noch nett verkleidet. Die Band spielt „Wir binden ihr den Jungfernkranz“ und wir sollen tanzen. Annettes Freund ist in Frankreich, da muß Stefan, auch einer vom Reiten, mal schnell aushelfen

  10. #10
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    Nach dem Tanz geht es dann noch mal eine Runde hotten zu „Cotton Eye Joe“. Dann hat Bernd auf einmal wieder das Mikro in der Hand und alle rufen: „Es gibt wieder was zu Essen!“ Es gab noch einmal Kaffee und dazu trockenen Kuchen. Die Reste vom Buffet standen den ganzen Abend (und die ganze Nacht) in einem Vorraum, so daß immer jeder, der Hunger hatte, auch was zu Essen bekommen konnte. Die Band hatten wir bis 2.30 Uhr gebucht. Da zu dieser Zeit aber gerade eine Bombenstimmung auf dem Saal war, haben wir noch eine Stunde verlängert. Letztendlich war die Band dann auch noch bis nach 4 da. Wir haben dann den Saal mit den beiden letzten Gästen verlassen, da war es so kurz nach 6. Kurz vor uns sind noch eine Schwester samt Mann und Bernds Patentante samt Mann zu Fuß ins Nachbardorf (ca. 4 km) aufgebrochen, um da zusammen zu frühstücken. Wir haben uns dann von unserem Fahrdienst nach Hause fahren lassen. Glücklicherweise sind wir zur Haustür reingegangen, der Hintereingang war ein wenig von Bändern versperrt. Auf unserem Flur lag der komplette Locher- Inhalt des Amtsgerichts in Göttingen, auf der Treppe standen Becher mit Wasser... Aber unser Schlafzimmer haben meine Schwester und meine Freundin sehr schön dekoriert: Rosenblätter auf den Betten verstreut, Sektgläser und eine Flasche Champagner. Die haben wir allerdings nicht mehr getrunken, sondern für die Flitterwochen aufgehoben. Was wir da noch nicht wußten, war, daß der erste Wecker schon für 9 Uhr gestellt war und wir so doch ca. 2,5 Stunden Schlaf hatten. Aber auch das gehört dazu. Alles in allem war unsere Hochzeit ein unvergeßliches Erlebnis. Es haben so viele Menschen an uns gedacht und irgendwie eine Freude gemacht, es war einfach umwerfend.

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