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Thema: ⫸ Sposa bagnata, sposa fortunata - 13. & 14.05.2005

16.12.2017
  1. #1
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    Nasse Braut, glückliche Braut!

    Hallo, da ist die Diavola wieder, und zwar verheiratet...
    Ich kann es selbst noch nicht glauben... aber bevor all die schönen Erinnerungen verblassen, möchte ich euch gerne von den zwei schönsten Tagen in meinem Leben erzählen.

    13.05.2005 Die standesamtliche Trauung

    Da war er nun, der erste unserer großen Tage und bei meinem Schatz hatte sich die Aufregung schon ganz schön breit gemacht. Kurz nach sechs zog er mir schon die Decke weg um mich zum aufstehen zu drängeln. *gähn* Und schon gegen halb acht sahsen wir dann im Auto um die vielen, vielen Brötchen für unseren Polterabend beim Bäcker abzuholen.
    Gegen zehn verkrümmelte mein Mann sich dann zu seinen Eltern, um die letzten Vorbereitungen für den Abend zu treffen, während ich mich von meiner Schwägerin Tanja mit Lockenwicklern und Kamm quälen lassen musste.
    Mit jedem Bürstenstrich wurde Tanja nervöser (O-Ton: "Ich werd nie rechtzeitig fertig") und ich immer ruhiger (O-Ton: "Ich muss noch spülen, aber ich hab ja noch genug Zeit")
    Als mein Schatz um halb zwei wieder zurück nach Hause kam stand ich in Jogginghose und Brautfrisur in der Küche und spülte tatsächlich noch.
    Und auch die vier Sträußchen für meine Brautjungfern in der Kirche band ich noch, vor den Augen einer ungläubigen Tanja, zusammen. (O-Ton: "Ich begreif das nicht, wie kannst Du so ruhig bleiben?")
    Es war kurz vor drei, als ich mich dann doch noch entschied in mein Standesamtkleid zu schlüpfen und dann mit einem sehr chicken Schatzi, einer nervösen Schwägerin und einem aufgeregten Bruder in Richtung meiner Schwiegereltern zu starten.
    Dort angekommen warteten wir noch auf die Handvoll Gäste, die uns zum Standesamt begleiten sollten und um halb fünf, nachdem mein Papa mir meinen Strauß gebracht hatte, fuhren wir dann los.

    Am Standesamt erwartete uns schon der Bürgermeister und führte uns in ein wundervoll geschmücktes Trauungszimmer.
    Da sahsen wir dann also, umrahmt von unseren Trauzeugen, in der ersten Reihe und mein armer Schatz begann vor lauter Aufregung zu zittern. Ich konnte sein Herz förmlich schlagen hören.
    Der Bürgermeister hielt eine bezaubernd persönliche Rede mit vielen lustigen Anekdoten, erzählte unsere Kennenlern-Geschichte und witzelte darüber, wer wohl in der Ehe die Hose anhabe (Bürgermeister: "Der wichtigste Satz in einer Beziehung besteht aus vier kleinen Worten: 'Du hast recht Liebling'!").
    Das Ja-Wort kam und war so schnell vorüber, dass ich es kaum begriff. Und plötzlich hieß es dann schon: "... erkläre ich sie hiermit zu rechtmäßig verbundenen Eheleuten..."
    Nach der Trauung ging der Bürgermeister mit Wein rum und es wurde erstmal kräftig auf das frischgebackene Ehepaar angestoßen und etliche Fotos gemacht.
    (Die Fotos vom Standesamt reiche ich nach, die hab ich leider noch nicht bekommen)
    Und dann war es schon wieder vorüber. Vor dem Standesamt mussten wir nochmal für etliche Fotos posieren und erst danach konnte ich meinen Schwiegerpapa um eine Zigarette anbetteln. Die musste einfach sein!
    Gemeinsam mit unseren Gästen machten wir uns zurück auf den Weg zu meinen Schwiegereltern, um in unseren Polterabend zu starten...

    1) Mein Bruder Nico und meine Schwägerin Tanja
    2) Wann fahren wir los?
    3) Wo bleiben die dann alle?


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  2. #2
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    SCHÖÖÖÖÖÖÖÖÖN ! ! !

    WILLKOMMEN BEI DEN HONEYMOONERINNEN ! ! !

    Süßer Bericht !

    Freu mich auf mehr !!


    LG

    Danny&Maik

  3. #3
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    Der Polterabend

    Die ersten Gäste kamen kurz nach sieben und - zu meiner Erleichterung - noch ohne Geschirr.
    Während der DJ noch seine Nebelmaschine und die Scheinwerfer in Position brachte, ging es bei den Anwesenden schon feucht-fröhlich zur Sache.
    Und als es dann immer mehr Gäste wurden und die Musik dann lief, wurde es richtig heiß im Festzelt.
    Mit Fegen sind wir eine ganze Weile verschont geblieben, doch irgendwann kam dann meine Mama auf mich zu und schubste meinen Mann (hach ist das schön.... "mein Mann") und mich zur Polterecke.
    Unter Beifall und Gelächter bekamen wir einen geschmückten Besen überreicht, zu dem meine Eltern ein Gedicht aufsagten.
    Wir hatten wirklich Glück, denn es wurde nicht allzuviel gepoltert, so dass wir die Party durch und durch genießen konnten.
    Verhängnisvoll wurde der Abend zu vorgerückter Stunde dann... mein (neuer) Schwager hatte sich eine Flasche Ramazzotti geschnappt, der wir ziemlich zu Leibe gerückt sind... und nachdem der Ramazzotti dann alle war, ging es durcheinander weiter. Die Folge davon: ein betrunkener Bräutigam, der nur noch lachte und eine beschwipste Braut, die nicht mehr aufhörte zu tanzen - wobei die Gäste sich königlich über uns amüsiert haben. :laugh:
    Bevor es zu schlimm mit mir endete schnappte mein Bruder mich und bugsierte mich Richtung Auto, um mich nach Hause zu bringen (denn da sollte ich ja die letzte Nacht ohne meinen Schatz verbingen). Leider hatte er die Rechnung ohne meine Schwiegermama gemacht, die mich nicht gehen lassen wollte, ehe ich nicht mit meinem Liebling Scherben geschippt hatte.
    Da standen wir also in unserem kleinen Scherbenberg und versuchten trotz Alkoholpegels unsere Bewegungen so zu koordinieren, dass die Scherben auch wirklich in der Tonne landen.
    Kurz vor zwei war es dann endlich vollbracht und die Braut verließ die Party.
    Zu Hause angekommen fiel ich - lag wohl am Alkohol - todmüde ins Bett und schlief durch bis zum Morgen meines großen Tages...
    (Fotos vom fegen, dem beschwipsten Bräutigam und der tanzenden Braut werd ich auch noch nach reichen)

    1) Ja, so heirate ich ihn doch gerne!
    2) Eine meiner Brautjungfern mit ihrem Kunstwerk
    3) Das Kunstwerk in voller Schönheit

  4. #4
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    LUSTIG ! ! !

  5. #5
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    Samstag, 14.05.2005, die kirchliche Trauung (Teil 1)

    Es war dreiviertel sieben, als ich am Samstag meine Augen aufschlug (und das ganz ohne Wecker). Und als ich den Regen auf dem Dachfenster sah, hätte ich sie am liebsten wieder zugemacht.
    In meinem großen, einsamen Bett hatte sich über Nacht auch ein klein wenig Katerstimmung breit gemacht... Aber nichts, was ich mit einer heißen Dusche, Kamillentee (mein Magen wollte nicht so, wie ich wollte) und ein bißchen relaxen wieder hinbekommen hätte.
    Um acht traf Tanja bei mir ein, um mich zu stylen. Und es war das selbe wie am Tag zuvor... die Braut war absolut ruhig, während die Frisörin vor Aufregung die Hände kaum still halten konnte.
    Nach und nach trafen meine vier Brautjungfern, meine Mama, meine Tante und Cousine aus Italien (die waren um zehn erst in Deutschland angekommen) und eine nahe Freundin meiner Eltern bei mir zum Brautfrühstück ein.
    Und schon ging's los mit dem ersten Problem: Zwei der vier Brautjungfern-Kleider lösten sich an den Nähten auf.
    Naja, Not macht ja bekanntlich erfinderisch... mit Klebstoff (der Stoff war zu ausgefranst um zu nähen) und etlichen Sicherheitsnadeln wurden erstmal die Roben geflickt.
    In meiner Wohnung ging es zu wie im Wespennest. Jeder Raum war besetzt von irgendjemandem, der sich umziehen, schminken oder was auch immer tun musste und alle wirbelten hektisch durch die Gegend... nur die Braut nicht. Die schlürfte an ihrem Sekt, gab jedem Antwort auf etliche Fragen und knabberte zwischendrin noch an einem Hörnchen.
    Es war zwei Uhr (es sei angemerkt, das Brautauto sollte mich um 14:15 abholen und ich hielt es noch immer nicht für nötig, mich anzuziehen), als mein Paps mit meinem Brautstrauß und den Ansteckern für sich und die Trauzeugen (die wir im Eifer des Gefechts dann liegen gelassen haben) kam.
    Meine Mama zog mich dann schimpfend ins Schlafzimmer ("Du ziehst Dich jetzt an!") und endlich wurde ich zur "echten" Braut.

    Da stand ich dann also in meinem Kleid und wartete auf mein Brautauto - von dem ich nichts wusste, denn das war eine Überraschung meiner Schwiegereltern.
    14:20 es hupt vor dem Haus und ich schnappe mir Papa und eile - von Neugierde getrieben - die Treppe runter.
    Als ich das Brautauto sehe, fange ich erstmal schallend an zu lachen... ein quietschgelbes, 30 Jahre altes VW-Käfer-Cabrio (leider war es nicht möglich "oben ohne" zu fahren, denn der Regen hatte leider nicht nachgelassen), mit einem herrlichen Gesteck und ewig vielen Bändern geschmückt. (Foto kommt auch noch) Einfach toll!!!!
    Jetzt hab ich es dann plötzlich doch eilig und begehe einen schweren Fehler. Ich überlasse meiner Mama den Haustürschlüssel... (dazu später mehr...)
    Mit viel Kleid und wenig Platz im Käfer ging's dann zur Kirche, wo auch schon die Gäste warteten.
    Im Schloß angekommen musste ich mich erstmal in einem Torbogen verstecken, weil Schatzi immer noch vor statt in der Kapelle stand.
    Etliche kalte Minuten später war es dann endlich soweit, ich schritt über den Schloßhof zum Eingang der Kapelle, wo meine vier Brautjungfern, die vier Trauzeugen und der Pfarrer auf mich warteten. (Und meine Strümpfe rutschten und rutschten...)

    Versteckte Braut und Brautvater

  6. #6
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    Die kirchliche Trauung (Teil 2)

    Während ich noch nach jemandem schreie, der mir doch bitte mit den rutschenden Strümpfen helfen möge, fängt der Organist schon an zu spielen und der Pfarrer winkt mir, ich solle doch endlich rein kommen.
    Na gut, dann halt mit runtergerutschten Strümpfen, was soll's....
    Und jetzt setzt mein Gehirn kurzzeitig aus... Ich schnappe mir meinem Dad und flitze mit ihm dem Pfarrer hinter her den Gang entlang meinem Bräutigam entgegen.
    Ich hab in soviele lachende Gesichter geschaut, ohne zu begreifen, wer mich da anlächelt, ich hab noch nicht mal den tollen Blumenschmuck bemerkt, so eilig hatte ich es, zu IHM zu kommen.
    Und da ist er endlich: Mein Bräutigam! Steht in seiner stattlichen Größe vorne am Altar und traut sich gar nicht, mich anzusehen. Als er mich doch endlich ansieht, bekommt er doch glatt feuchte Augen (wahrscheinlich vor Erleichterung, weil der befürchtete Schleier und die Oma-Spitze nicht an mir zu entdecken waren...).

    Die Trauung, die mein ehemaliger Religionslehrer gehalten hat, war wundervoll. Er hat die ganze Messe locker gestaltet, unsere 8 Trauzeugen/Brautjungfern haben tolle Fürbitten gelesen, meine Cousine hat unsere Hochzeitskerze in Verbindung mit einem wunderschönen Gedicht angezündet und der Priester hatte extra seine Gitarre mitgebracht, um das "Mutmachlied" vorzuspielen und in die Predigt einzubauen.
    Die Ringe brachte uns meine (seit gestern ist es amtlich) Nichte (sie ist im März ein Jahr alt geworden). Wie drollig... an der Hand ihrer Mutter, im rosa Kleidchen mit Strohhut "trug" sie das Ringkissen (eigentlich krallte sie sich eher dran fest, was aber nur noch mehr zum anbeissen ausgesehen hat) und hätte eigentlich viel lieber mit den Ringen gespielt, als sie abzugeben.
    Und jetzt zitterte Schatzi noch mehr....
    Und doch, trotz Aufregung gelang es ihm, seinen Text vorzulesen und mir den Ring anzustecken. Dann kam mein text, sein Ring und schon war es getan....
    Zum Abschluß haben wir einen Text vorgelesen, der den schönen Namen "Hochzeitslied" hat.

    Ein Hochzeitslied

    Christian: Gehst du mit mir,
    dann folge ich dir an jeden Ort.

    Jessica: Sprichst du mit mir,
    dann sage ich dir mein schönstes Wort.

    Christian: Lebst du mit mir,
    dann teil' ich mit dir mein Haus, mein Brot.

    Jessica: Weinst du mit mir,
    dann bleib' ich bei dir in aller Not.

    Christian: Lachst du mit mir,
    dann geh' ich mit dir auf jeden Tanz.

    Jessica: Schläfst du mit mir,
    dann gebe ich dir mich selber ganz.

    Christian: Träumst du mit mir,
    dann zeige ich dir das Paradies.

    (Lothar Zenetti)

  7. #7
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    Nach der Kirche

    Puuuh, geschafft! - Das war wohl der erste Gedanke meines Schatzis.
    Als wir aus der Kapelle treten, regnet es in Strömen, was unserer Freude aber keinen Abbruch tat.
    Wir standen erstmal zwanzig Minuten vor der Kirche, bis uns alle gedrückt und geherzelt hatten (und ich endlich auch den Teil meiner italienischen Verwandschaft begrüßen konnte, die ich da erst gesehen hab) und als wir uns umdrehen steht da doch tatsächlich ein Stamm zum durchsägen... ich hatte so gehofft, dass uns das erspart bliebe.
    Dank des Regens mussten wir uns dann schon wieder in einen Torbogen flüchten und haben dann erstmal angefangen zu sägen. Ging recht flott und ohne Probleme... Gott sei Dank.
    Tja, und dann sollte eigentlich der Sekt ausgeschenkt werden. Nur fiel meiner Mama dann ein, dass die Plastikbecher ja bei mir zu Hause liegen und die in der Aufregung vergessen wurden. :laugh: Glücklicherweise gab es einen Freund von uns, der schnell nach Hause flitze und Becher besorgte.

    Eigentlich wollten wir, während die Gäste Sekt und Pralinen geniessen, mit unserem Fotografen in den Schloßpark gehen, um Fotos zu machen. Dank des aufgeweichten Bodens war das leider unmöglich und so wurde die Fotosession kurzerhand in den Schloßhof verlegt (ohh, ich bin gespannt auf die Fotos....).
    Nachdem der Fotograf sich verabschiedet hatte, war es tatsächlich schon kurz vor sechs und Zeit ins Restaurant aufzubrechen.
    Also ab in den quietschgelben Käfer und hupend durch die Stadt. (Boah, das haben Schatzi und ich genossen)

  8. #8
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    Die Feier

    Die Deko im Restaurant war noch tausendmal schöner, als ich es mir erträumt hatte. (Deko-Fotos kommen auch noch nach)

    Tja, was soll ich zu der Feier sagen...
    Das Essen war bombastisch, der Alleinunterhalter war einfach nur spitze (ein Italiener, der mit nur italienischer Musik eine Bomben-Stimmung gezaubert hat) und jeden Cent seines Geldes wert und wir hatten einfach tierischen Spaß.

    Als erstes wurde die Hochzeistzeitung verkauft, die meine Cousine, mein Bruder, meine Mama und meine beste Freundin gemacht hatte, verkauft. Angesetzt waren 3,- als Preis, allerdings haben sämtliche Gäste Scheine in den Korb geworfen, was unseren Geldbeutel mehr als nur gefreut hat!
    Köstlich!!!! Wir haben Tränen gelacht.
    Das Essen hat sich lange gezogen (zwischen jedem Gang gab es eine Verschnaufpause, wo dann Spiele und Sketche zum Besten gegeben wurde und natürlich wurde viel getanzt), das Dessert kam erst um halb eins, die Hochzeitstorte erst um zwei....

    Unsere Familien und Freunde haben sich selbst übertroffen, mit dem, was sie für uns vorbereitet haben! Es wurde Herzblatt gespielt, es gab einen Zeitungstanz, opernsingende Socken-Hand-Puppen, ein schrulliger Sketch mit "Tante Auguste" :laugh: und eine singende Braut. (Nein, ich hatte nichts getrunken! )
    Das kam so:
    Unser Hochzeitstanz sollte ein Fox zu "Un attimo di pace" von Eros Ramazzotti sein. Ich fragte unseren Alleinunterhalter, ob er das Lied dabei habe, oder ob ich ihm die CD geben solle. Er: "Isch abe das Liede dabei, aber ich kanne die Text nischt mähr so gut!"
    Ich: "Naja, ich helf Dir, ich kann den Text. ... Nee, war nur ein Witz, ich hol die CD"
    Nun denn, wir fangen also an zu tanzen, da ruft mich mein italienischer Cousin und sagt mir, dass meine Großeltern aus Italien am Telefon seien.
    *freu*
    Ich war so traurig, dass sie nicht kommen konnten, aber die 2000km-Reise wäre einfach zuviel gewesen.
    Also stand ich erstmal heulend am Telefon und der Hochzeitstanz war für's erste vergessen.
    Kaum die Tränen abgewischt, spielt der Alleinunterhalter das Lied nochmal ab und ich will gerade mit Schatzi tanzen, da bekomme ich ein Mikro in die Hand gedrückt und der ganze Saal klatscht laut Beifall.
    Oh mein Gott.... Ich wünschte, ich hätte ein Mauseloch gefunden, in dem ich mich hätte verkriechen können... und trotzdem, ich hab gesungen, mit zitternden Händen und Schweißausbrüchen.... aber ich hab's getan.

    1) Der Hochzeitstanz
    2) "Wer ist am Telefon???" (Bitte nicht auf meinen verblödeten Gesichtsausdruck achten!)
    3) Die singende Braut
    4) Meine Nichte
    5) Das Dessert (mit Tiramisù, Panna Cotta, Mousse au chocolat, Profiterol, Mascarponecreme und frischen Früchten)
    6) Mein Schatz und ich

  9. #9
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    1 + 2 + 3) Das Herzblatt-Spiel (Meine Auswahl-Möglichkeiten waren mein Bräutigam und seine zwei Brüder.... wäre also alles in der Familie geblieben.... )

    4 + 5 + 6) Der Sketch mit "Tante Auguste" die eigentlich Christa heißt und eine nahe Bekannte zu meiner Familie

    7 + 8) Opern-singende Socken-Handpuppen (es war zum schreinen! :laugh: )

    9) Der Zeitungstanz

  10. #10
    Stella
    Gast

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    Oooooooooh wow .............. GÄNSEHAUT!!!

    IHR habt ganz tolle Tage gehabt! Die Bilder sind klasse und ich freu mich schon auf mehr! Du hast den Bericht echt witzig geschrieben!

    Sprachlos ... kann EUCH BEIDEN nur noch von Herzen gratulieren!

    GLÜCKWUNSCH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Stella

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