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Thema: ⫸ Hochzeit von Barbara+Stefan

18.12.2017
  1. #1
    Honigkuchenpferd
    Gast

    Standard

    Unser großer Tag war der 25.09.2004 in unsere Heimatstadt St. Pölten. Wir hatten viel Mühe und Arbeit in die Vorbereitungen gesteckt und waren gespannt der Dinge die da kommen wollten.

    Am Abend vor der Trauung waren wir noch zur Beichte in der Kirche. Danach sind wir noch mal als Jungesellen gemeinsam Pizza essen gewesen. Die letzte Nacht in Freiheit verbrachte ich bei meinen Eltern.

    Teil 1:

    Am Morgen des 25. wurde ich unsanft durch ein nervendes, andauerndes Geräusch geweckt. Es war meine Mutter die das Brot für die Agape mit dem Elektro-Messer geschnitten hat. Also bin ich gegen 6.30 Uhr aufgestanden (ich hätte sicher noch länger geschlafen aber das Geräusch bracht mich auf die Palme). Nach einem ausgiebigen Frühstück hat mich meine Mama zu uns nach Hause gebracht wo schon in der Wohnung meiner Schwiegereltern meine Frisörin auf mich wartete (die Tante meines Schatzis). Meine Haare wurden kunstvoll hochgesteckt und ich wurde geschminkt. Schatzi war die ganze Zeit im ersten Stock und hat es nicht gewagt die Zimmer in denen ich mich aufhielt zu betreten. Gegen 10.15 Uhr war ich endlich fertig und schmiß mich in meinen weißen Hosenanzug fürs Standesamt. Pünktlich um 10.30 Uhr hat Schatzi an der Haustüre geklingelt und mich "abgeholt". Ein paar kurze Fotos unter dem Braut-Bogen und plötzlich stand ich mit Schwieger-Papa ganz alleine da. Also ab ins Brautauto (Schwie-Papies grüner BMW glänzte mit mir um die Wette) und schnell zum Standesamt. Dort angekommen eilte mir Stefan entgegen und half mir galant aus dem Auto. Die gesamte Hochzeitsgesellschaft war versammelt und wir zogen ins Rathaus ein.
    Wir wurden durch den Standesbeamten begrüßt und durften hinter ihm in den Sitzungssaal des Stadtrates einziehen. Nachdem die Gesellschaft Platz genommen hatte begann die Trauung. Die Zeremonie war kurz (ca. 20 Minuten) aber sehr schön. Nach einer Unterschrift (juhu endlich mein neuer Name) und einem herrlichen Kuss sind wir in Richtung Pfarrhoff umgezogen.


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  2. #2
    Honigkuchenpferd
    Gast

    Standard

    Teil 2:

    Die kirchliche Trauung fand erst um 13 Uhr statt, also hatten wir im Pfarrsaal Brötchen, Süßigkeiten und Getränke hergerichtet. Alle waren begeistert und griffen mit großem Apetit zu. Gegen 12.30 Uhr hab ich mich von meinem Ehemann verabschiedet und bin ein Nebenzimmer um mich in eine Braut zu verwandeln. Das Anziehen des Kleides ging ganz fix. Danach durfte noch mal die Frisörin ran und hat die Haare ein wenig umgesteckt und den Schleier fixiert. Den größten Schock des Tages versetzte mir allerdings meine Mutter: "Du Barbara, ich glaube wir können die Schleppe nicht benutzen!" Was? Dann heirate ich nicht!! Punkt. Sie hatte die Schleppe über eine Türe gehangen ohne vorher oben sauber zu machen und somit hatte ich den ganzen Staub der letzten Jahre auf der Rückseite meiner Schleppe. Gott sei dank nur auf der Rückseite! So konnten wir sie doch noch anstecken und haben sie mit Nadeln am Rock befestigt, damit keiner sieht das sie schmutzig ist. Schön langsam wurde ich nervös.

    Dann bin ich mit Papa in die Kirche eingezogen. Alle Gäste hatten sich entlang der Bänke aufgestellt und waren furchtbar neugierig auf die Braut. Meinem Schatz hat gefallen was er gesehen hat und hat von einem zum anderen Ohr gegrinst. Nach der Begrüßung durch den Pfarrer begann die Messe. Meine Tante und mein Onkel haben gemeinsam mit meiner Cousine und ihrem Freund eine rhthmische Messe gespielt und gesungen. Es war wunderschön. Die Fürbitten wurden durch Cousinen und Cousins vorgelesen und die Lesung hat mein Onkel vorgetragen. Wir hatten uns immer ein sehr familäre Feier gewünscht. Das Festtagsgewand unserers Pfarrers war auch sehr schön. Verziert mit Seidenmalerei ist es nur für Festtage bestimmt. Nach der Segnung der Ringe und der Vermählung durch den Pfarrer durften wir uns endlich küssen.

    Während der Messe ist wurde es vor den Toren der Kirche immer wieder laut. Ich wusste was das bedeutet: meine Schilehrerkollegen sammeln sich zum Spalier! Als wir aus der Kirche auszogen durften wir durch ein Spalier aus Schistecken schreiten und wurden durch den Präsidenten begrüßt. Danach mussten wir aus einen 5-Liter-Krug (der zu einer "Saufmaschine" mit Saugrohren umfunktioniert war) Bier trinken. Alle fanden es lecker bis auf mich.
    Nach diesem "Ritual" war die Hochzeitsgesellschaft mit gratulieren dran. Eigentlich musste ich zu diesem Zeitpunkt schon lange aufs Töpfchen. Mann war ich froh als die Schlange endlich aus war. Muss echt komisch ausgesehen haben als die Braut in Richtung Toilette gerannt ist.

    Da ein paar Wolken aufgezogen waren und der Wind nicht schwächer wurde haben wir uns ins Brautauto gesetzt. Plötzlich ist mein Schwie-Papa eingestiegen und hat uns entführt! Eine Brautentführung vor der eigentlichen Hochzeitsfeier? Wo endet das?

    Die Fahrt endete bei einer herrlichen Parkanlage mit einem wunderschönen Pavillion. Wir hatten keinen Profifotografen engagiert, nur den Onkel von Schatzi. Der hat dann ein paar ganz tolle Fotos von uns geschossen. Zu diesem Zeitpunkt wurde mir bewusst wie hungrig ich war, also ab in Richtung Gasthaus.

  3. #3
    Honigkuchenpferd
    Gast

    Standard

    Teil 3:

    Eigentlich wollten wir im Autokorso in Richtung Gasthaus fahren, allerdings war mein Vater schon wieder viel zu ungeduldig und die ganze Hochzeitsgesellschaft war schon IM Gasthaus. ;( Na ja haben wir einen kurzen Korso mit Stefans Onkel gebildet und kräftig gehubt!

    Im Gasthaus angekommen wurden wir schon von unseren Musikern empfangen und hatten ein Programm zu absolvieren: Baum schneiden, Wäsche aufhängen und abnehmen, Scherben zusammenkehren. Endlich durften wir unsere festlich gedeckte Tafel in Augenschein nehmen. Da wir warme Platten für die Tische bestellt hatten, haben wir als Tischdeko nur kleine Abblidungen meines Brautstraußes bestellt die in gelben Blumentöpfen waren. Es hat ganz toll ausgesehen. Genau so hatte ich mir das vorgestellt. Die Suppe verschlang ich als hätte ich den ganzen Tag noch nichts gegessen gehabt. Die Schnitzelplatte war auch superlecker.

    Nach dem Essen fingen unsere Musiker mit ihrem Programm an. Als erstes musste das Brautpaar über den Tisch klettern um seine Jugend und Vitalität zu beweisen. Wir haben es mit Bravour gemeistert. Danach kam der Eröffnungswalzer. Den haben wir auch gut hinbekommen. Gegen 19 Uhr wurde dann endlich die Hochzeitstorte hereingebracht und was soll ich sagen: sie hat wieder ganz unseren Vorstellungen entsprochen und war superlecker.

    Gegen 20.30 Uhr nutzte die Trauzeugin meines Schatzi und ihr Mann die Gunst und haben mich entführt. Mit Brautstrauß! Der Bräutigam war in ein Gespräch vertieft und der Junggeselle war auf der Tanzfläche. Also raus aus dem Gasthaus und raus auf die Straße. Dort haben wir meine Oma abgefangen und mitgeschleppt (die hätte uns sofort verraten). Im anderen Gasthof angekommen waren einige Gäste verwundert: "Schau mal eine Braut" "Was macht denn die hier?" Schatzi hat aber nicht lange auf sich warten lassen. Nach einer halben Stunde hatte er uns gefunden. Es wurde ein Theaterstück aufgeführt und die Miss-Hochzeit 2004 ermittelt. Danach ging es wieder zurück zu unserem Lokal wo bereits ein kaltes Buffet auf seine Vernichtung wartete.

    Nach der Entführung hatten mein beste Freundin und ihr Mann dann noch ein Überraschung (sie hatten 3 Wochen vorher geheiratet): wir mussten uns in einer Runde Herzblatt beweisen! Mein Schatz hat mich sofort erkannt, jedoch hatte Susi bei mir die Zusammenfassungen vertauscht und so hab ich meine Schwiegervater erwählt. Bleibt ja alles in der Familie.

    Um 24 Uhr wurde mir dann das "Kranzl runtergetanzt" (während eines Liedes wird von der Brautjungfer der Schleier aus den Haaren entfernt) und ich war endgültig eine Ehefrau. Unser Abschlusstanz zum Lied 2 1/2 Sekunden von den Seern war wunderschön. Aber Gott sei dank war der Abend noch nicht zu Ende. Bis um 3.30 Uhr haben wir gefeiert. Danach wurde alles ins Auto gepackt und wir fuhren glücklich nach Hause. Wir waren allerdings zu aufgeregt um Schlafen zu gehen und haben dann noch knappe eine Stunde damit verbracht Kuverts und Geschenke zu öffnen.

    Es war der schönste Tag in unserem Leben!!

    LG, Honigkuchenpferd + inside

  4. #4
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    Vielen Dank für den schönen Bericht !! Ich freue mich, dass ihr eine so schöne Hochzeit hattet.

  5. #5
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    Vielen dank für den schönen Bericht von eurer Hochzeit!

    lg tweetystar

  6. #6
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    Hallo Honigkuchenpferd,

    ein toller, mitreißender Bericht!! Danke.
    Aber ich vermisse Fotos!!!! *bitte stell noch welche ein*

  7. #7
    Honigkuchenpferd
    Gast

    Standard

    1. Foto: wir warten auf die Abfahrt ins Standesamt
    2. Foto: endlich Mann und Frau *juhu*
    3. Foto: Papa und ich warten auf den Einzug in die Kirche
    4. Foto: Schatzi mit meiner Brautjungfer (meine Schwester)

  8. #8
    Honigkuchenpferd
    Gast

    Standard

    1. Foto: Ringwechsel (Schatzi sichtlich erheitert, da er den Text vergessen hat *ggg*)
    2. Foto: der kirchliche Segen
    3. Foto: meine Schilehrerkollegen stehen Spalier
    4. Foto: Gratulationen durch den den Herrn Präsidenten des Clubs
    5. Foto: jetzt dürfen auch die anderen

  9. #9
    Honigkuchenpferd
    Gast

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    1. Foto: im Park (unser Lieblingsbild)
    2. Foto: Schatzi fällt vor mir auf die Knie
    3. Foto: angeblich ist mein Schwiegerpapa jetzt pleite *lol*

  10. #10
    Honigkuchenpferd
    Gast

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    1. Foto: Michael (Stefans Cousin) will unbedingt schon kosten
    2. Foto: endlich dürfen wir sie anschneiden
    3.+4. Foto: unser großer Tag wird mit einem Tanz zu meinem Lieblingslied beendet "Die Seer" mit "2 1/2 Sekunden"

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