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Thema: ⫸ Der 05.05.05 bei Jenni und McPom

14.12.2017
  1. #1
    McPom
    Gast

    Standard

    Ein paar Fotos hatten wir ja schon reingestellt, jetzt wird es langsam Zeit für einen Bericht über unsere Hochzeit. Ein paar weitere Fotos werden wir wohl in den nächsten Tagen noch dazustellen:

    1. Vorbereitung

    Wir sind ein paar Tage vorher bereits ins Schwäbische gefahren, unsere Tischkärtchen, Kirchenzettel und viel Kleinkram im Gepäck. Anzug und Kleid waren schon bei Jennis Mutter.

    Die folgenden Tagen waren dann bestimmt durch organisatorisches (Jennis Dad und eine Freundin aus Amerika vom Flughafen holen, Kleid abstecken und kürzen lassen, mit der Friseurin sprechen, Anzug für Jennis Dad kaufen... Allerdings blieb genug Zeit, um nebenher noch das gute Wetter an der Donau zu geniessen, mit Freunden abends gut essen zu gehen und auch sonst nicht in den Stress zu verfallen.

    2. Der Vorabend
    Am 4. Mai haben wir nachmittags den PT Cruiser von der Autovermietung geholt und trafen uns mit meinen Eltern, die gerade aus dem hohen Norden angereist waren, an ihrem Hotel. Das liegt im gleichen Ort wie der Gasthof, in dem wir feiern wollten und in dem neben uns auch die meisten Gäste übernachteten.

    Wir haben den Wagen dann zur Gärtnerei gebracht, wo die Girlanden angebracht wurden, anschliessend konnten wir ihn in der Lagerhalle des Gasthofes (der nebenher eine Brauerei und einen Getränkeladen hat) unterstellen, so dass er vor Wind und Regen geschützt war - und nach beidem sah es tatsächlich aus...

    Danach ging es zur Kirche. Mein Vater, der uns ja trauen sollte, wollte sich ein eigenes Bild machen. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um die Kirchenblätter auf den einzelnen Sitzen zu verteilen. Ausklingen liessen wir den Abend dann mit meinen und Jennis Eltern in einem netten Restaurant in Ulm, bevor es zurück zum Hotel ging.

    3. Der Hochzeitstag
    Wir waren schon recht früh wach und haben in Ruhe das Frühstück im Gasthof genossen. Etwas später stiessen meine Eltern zu uns, gemeinsam warteten wir auf Jennis Eltern. Diese trafen auch nicht lange danach ein und nahmen Jenni und ihre amerikanische Freundin mit zur Friseurin.

    Nach und nach trudelten dann die Gäste ein, um die ich mich dann kümmern konnte. Zwischendurch erreichte mich eine MMS von unseren vier Hamburger freunden mit dem Titel \"Wir und der ADAC\" - ich ahnte nichts gutes. Das bestätigte sich kurze Zeit später: Sie waren kurz hinter Hamburg mit ihrem Wagen liegen geblieben, wurden durch einen Stau zurück in die Stadt geschleppt und waren damit so spät dran, dass sie mit einem Ersatzwagen erst mitten in der Nacht in Ulm gewesen wären. Also entschieden sie sich schweren Herzens, in Hamburg zu bleiben und später mit uns nachzufeiern...

    Jenni war relativ früh fertig mit ihrer Frisur. Also setzte sie sich noch ein wenig zu uns - sie sah schon fast Prinzessinnenmässig aus, und das noch ohne Kleid! Gegen 13 Uhr erhielten wir die Nachricht, dass unsere Freundin, die unsere Fotos machen sollte, kurz vor Ulm sei. Der Zeitpunkt für Jenni, sich ins Hotel meiner Eltern zurückzuziehen, um sich anzukleiden. Auch so langsam der Zeitpunkt für mich, doch ein wenig nervös zu werden :)

    So langsam wurde es auch voll - meine Geschwister waren da, Onkels, Tanten, Cousins und auch Freunde aus allen Himmelsrichtungen. Also zog auch ich mich in unser Hotelzimmer zurück, mein Anzug wartete. Mit ein wenig Hilfe bekam ich auch den Plastron um und das Einstecktuch in die richtige Form als auch schon mein Handy klingelte - mein Frau stand fertig im Hof vor dem Gasthof! Was für ein Anblick!

    Wir schnappten uns den PT Cruiser, unsere Freundin und ihre Fotoausrüstung und liessen die Gäste unter sich. In einem Waldstück in der Nähe fanden wir eine schöne Lichtung, die sich für die Fotos am besten eignete. Gut eine Stunde posierten wir vor der Kamera und auch wenn das Gras noch feucht war, die Sonne gab in dieser Stunde ihr bestens!

    Gegen 16 Uhr waren wir zurück am Gasthof, die Zeit wurde knapp - schliesslich musste sich unsere Freundin auch noch umziehen. Meine Schwester übernahm als Chauffeurin das Steuer des PT Cruiser und in aller Ruhe fuhr sie uns Richtung Kirche. Die Sonne verschwand derweil hinter Wolken und machte Platz für einen ordentlichen Schauer. Wir waren 15 Minuten zu früh an der Kirche, stellten den Wagen aber auf einem versteckten Platz hinter der Kirche ab und warteten, dass der Regen aufhörte. Ich war nervös, hungrig und musste dringend wohin...

    Kurz vor 17 Uhr liess der Regen nach, meine Schwester liess uns allein und gesellte sich zu den anderen Gästen in der Kirche. Als die Glocken zu läuten anfingen hatte der Regen aufgehört. Jenni und ich verliessen nun auch das Auto und gingen zur Kirchentür, wo schon unsere Väter warteten. Die Orgel begann zu spielen und mein Vater und ich gingen zusammen zum vorne, dort angekommen gab er Jennis Vater ein Zeichen, woraufhin er sichtlich stolz seine Tochter zum Altar führte.

    Die Trauung war wunderschön und wurde zu einem wirklichen Erlebnis, als zu einem Lied mit einem Mal 4 Jungen nach vorne kamen und mit Violine und Chello den Refrain von \"Suchet zuerst Gottes Reich in dieser Welt\" begleiteten. Und als wenn des noch nicht genug war, spielten sie nach dem Segen den Canon in D-Dur von Pachebel - Jenni hatte sich dieses Stück zum Einzug gewünscht, aber so kam er noch viel besser zur Geltung! Der Sohn der Organistin hatte mit seinen Freunden genau dieses Stück eine Woche vorher auf der Musikschule vorgetragen - was lag also näher, es so zu integrieren!

    Nach dem Auszug liessen wir vor der Kirche die Gratulationen über uns ergehen :) Und auch hier schien die Sonne wieder, als wenn sie den ganzen Tag nichts anderes getan hätte. Anschliessend gab es natürlich noch die obligatorischen Fotos - noch einmal vor dem Altar (während der Trauung hatten wir gebeten nicht zu fotografieren), aber auch draussen vor der Kirche mit Familie, Trauzeugen und Gästen.

    Im Autokorso ging es dann zum Gasthof, nicht ganz eine halbe Stunde Fahrt. Dort war der Tisch schon gedeckt und der Sekt stand bereit - die Feier konnte beginnen. Nach dem Sekt wurde zuerst die Schwäbische Hochzeitssuppe gereicht, anschliessend ein Salat und währenddessen das Buffet aufgebaut. Das Essen war sehr lecker - aber viel habe ich an dem Abend nicht gegessen (was für mich wirklich ungewöhnlich ist!) und ich glaube Jenni ging es ähnlich.

    Nach dem Essen warteten meine Geschwister schon - sie hatten uns verschiedene kleine symbolische Geschenke vorbereitet, als Krönung erwartete uns die Hochzeitszeitung, die dann auch an die Gäste verteilt wurde. Ziel der ganzen Aktion war aber nur eins: Mein älterer Bruder wollte raus aus dem Jacket, also musste ich zuerst meins ausziehen...

    Danach war es natürlich Zeit für Musik und Tanz - der DJ spielte auf unseren Wunsch LeAnn Rimes \"You light up my life\" und das viele Üben bei den Tanzkursen hatte sich ausgezahlt. Wir tanzen unseren Walzer wie nie zuvor. Nach dem Song holten wir meinen Vater und Jennis Mutter zum Tanzen, diesmal aber mit einem schnellen Walzer, was zumindest mir durchaus mehr Probleme bereitete :)

    Mit einer guten Mischung aus Hintergrundmusik und immer wieder Tanzmusik, bei der auch wirklich Jung und Alt tanzten, nahm der Abend seinen Lauf, unterbrochen nur von 2-3 kleinen Einlagen durch die Gäste und glücklicherweise ohne irgendwelche albernen Spiele. Als uns die Hochzeitstorte einfiel, war Mitternacht schon durch. Aber wer schaut schon auf die Uhr? Zuerst durfte meine Tante, die am 5.5. 55 wurde, ihre Geburtstagstorte (Sacher) anschneiden, die wir zusammen mit der Hochzeitstorte bestellt hatten. Danach war unsere dreistöckige (Nuss, Erdbeer-Sahne, Schwarzwälder Kirsch) Torte dran.

    Gegen 3 Uhr morgens fragte der DJ, wie lange er spielen soll. Wir hatten ihn eigentlich nur bis 2 Uhr gebucht, mit der Option einer Verlängerung. Da sich zu diesem Zeitpunkt die älteren Gäste auch nach und nach verabschiedeten, entschieden wir uns den DJ zu entlassen. Für Musik war aber auch weiterhin gesorgt, eine Freundin liess den Gastwirt mitgebrachte CDs einlegen und einer meiner Cousins taute erst da richtig auf und tanzte ohne Ende mit meiner Frau :)

    Gegen vier verabschiedeten Jenni und ich uns in unser Zimmer, waren aber schon kurz nach 7 wieder am Frühstückstisch. Wirklich schlafen konnte keiner von uns beiden... Mein Onkel und meine zwei Cousins hatten wohl noch bis 5 Uhr mit dem Wirt getrunken und über Brauereien usw. geplaudert.

    4. Der nächste Morgen
    Wir hatten alle Gäste am nächsten Morgen zum Frühstück geladen. Meine Schwiegermutter zog es aber vor, erst einmal auszuschlafen, einzig wirklich wach war sowieso nur mein Patenkind. Das Essen zog sich bis 13 Uhr hin, danach verabschiedeten sich die ersten Gäste, nicht ohne noch Tortenstücke oder das ein oder andere Stück der Blumendeko mitzunehmen. Den Rest der Torte schenkten wir dem Gastwirt und seinen Mitarbeitern, danach schnappten wir uns die restlichen Gäste für einen Stadtbummel durch Ulm.

    Das Wetter meinte es zwar nicht ganz so gut, aber wir nutzten die Zeit um uns mit den immer noch gut 20 Leuten auf einen Kaffee und einen Snack in ein Restaurant-Cafe niederzulassen. Danach versteckte sich die Sonne zwar immer noch hinter den Wolken aber zumindest konnten wir trocken an der Donau und durch die Altstadt spazieren.

    5. Die nächsten Tage
    Noch bis zum Sonntag blieben einige Gäste, in den Tagen danach kümmerten wir uns um ein paar Organisatorische Dinge - Rechnungen bezahlen, Auto zurückbringen und den Mietwagen für unsere Kurzflitterwochen holen, waren bei Jennis Tante zum Essen usw.

    Am Dienstag fuhren wir mit unserer amerikanischen Freundin nach Neuschwanstein und von dortaus weiter zu meinem Bruder nach München, da wir sie am nächsten morgen früh zum Flughafen bringen mussten. Zurück bei Jennis Eltern packten wir unsere Sachen und Geschenke (wie gut, dass wir einen Kombi bekommen hatten!), brachten am Donnerstag früh Jennis Dad zum Flughafen nach Stuttgart und machten uns auf den Weg quer durch die Republik um ein paar Tage auf Rügen auszuspannen!

    Tobi und Jenni


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  2. #2
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    Wie süß! Alles liebe noch mal zur Hochzeit (auch wenn diese schon etwas her ist)!

    LG Hanne

  3. #3
    Junior Mitglied Avatar von naschsüchtig
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    So ein langer Bericht von einem Mann ;-)
    Hört sich nach einer tollen Hochzeitszeit an.
    Schade das Eure freunde ADACbedingt nicht kommen konnten.
    Also alles Liebe für Eure Zukunft
    Wünscht Euch Naschsüchtig

  4. #4
    aufsteigendes Mitglied Avatar von susette
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    Hallo Tobi,

    das hört sich alles sehr schön und sehr entspannt an.... ehrlich gesagt hatte ich Eure Fotos bisher noch garnicht gesehen, das habe ich aber gerade nachgeholt -sie ergänzen Deinen Bräutigamsbericht ganz wunderbar!!:-)))) Ihr seid echt ein süßes Paar, ich finde es auch total schön, daß ihr BEIDE hier unterwegs seid.

    Immer viel Sonnenschein und Liebe
    wünscht Euch

    susette

  5. #5
    Vielschreiber Avatar von Rondriana
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    danke für den tollen bericht !! da sag mal einer, männer könnten nicht auch schön schreiben.

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