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Thema: ⫸ Chiaras 2. Akt: Unsere kirchliche Traumhochzeit Upd: Fotos 2. HZ-Tag

11.12.2017
  1. #1
    Vielschreiber Avatar von -Chiara-
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    Standard ⫸ Chiaras 2. Akt: Unsere kirchliche Traumhochzeit Upd: Fotos 2. HZ-Tag

    Hallo Ihr Lieben!

    Endlich habe ich meinen Bericht fertig und ich verspreche Euch, er ist sehr sehr lang. Bitte lasst mir kurz Zeit, ihn zusammenhängend einzustellen. Fotos werde ich an den folgenden Abenden von meinem PC zu Hause an den passenden Stellen noch einstellen, bitte nicht zu ungeduldig sein!

    Los gehts:



    Jana & Claudio
    27.08.2005


    Hochzeitsbericht


    Die Vorbereitungen am Morgen
    oder
    Auch ein Bräutigam braucht eine Visagistin


    Unser Hochzeitstag am 27.08.2005 begann nach einer überraschend ruhigen Nacht schon um 06:09 Uhr etwas unsanft mit dem Klingeln einer SMS meiner lieben Freundin Annette („Guten Morgen Ihr zwei, schon aufgeregt?“). Eigentlich hatten wir unseren Wecker erst auf 08:00 Uhr gestellt, aber na ja, längst verziehen. An Weiterschlafen war da für mich allerdings nicht mehr zu denken. So kuschelte ich mich noch gemütlich an meinen schlummernden Bräutigam und träumte von dem, was der Tag so alles für uns bringen würde. Der Sonnenschein, der durch die Vorhänge blinzelte, freute mich nach den verregneten letzten Tagen schon riesig. Eigentlich hatten wir die Nacht vor der Hochzeit ja ganz klassisch getrennt verbringen wollen, da aber so viel Besuch gekommen war, war nur noch unser gemeinsames Bett frei geblieben. Zum Glück, denn ganz alleine in dem Bett wäre ich wohl viel zu nervös gewesen. So ein biss-chen Kuscheln am Morgen ist doch schön beruhigend.

    Gegen kurz vor 08:00 Uhr sind wir dann aufgestanden und haben erst einmal ausgiebig geduscht. Clau-dio ist dann sofort zu seinen Eltern gefahren. Ich habe zunächst mit meiner Familie gefrühstückt (ja, ein halbes Brötchen hat sogar in meinen Magen gepasst). Nachdem ich mir alle meine Sachen für den Tag und die kommende Nacht zurecht gelegt hatte, bin ich gegen 11:00 Uhr mit meiner Schwester und Trau-zeugin Kathi in Ruhe zu meiner Frisörin aufgebrochen. Zwischendurch kamen natürlich schon die ersten Gratulanten aus der Nachbarschaft und brachten Blumen und Geschenke vorbei. Alle haben sich sehr über unsere Mandelsäckchen gefreut, die wir mit einem kleinen Dankes-Schildchen nebst Mandelspruch versehen haben.

    Nachdem mir die wirklich äußerst nette Frisörin die Haare auf vorgewärmte Lockenwickler gedreht hatte, kam noch mein Bräutigam kurz vorbei und ließ sich von meiner Visagistin, die mit der Frisörin zusam-men arbeitet, seine Wunden im Gesicht wegschminken. Die waren eine unschöne Erinnerung an seinen Junggesellenabschied vor vier Wochen (ja, ja, Bier erhöht die Erdanziehungskraft, er spricht stolz von einer „Asphaltflechte“). Danach waren meine Schwester und ich dann an der Reihe.

    Nach dem Schminken mussten wir über die ersten Etappen meiner Frisur lachen: voller Lockenkopf und hochtoupierte Haarpracht. Vielen Dank nochmal an meinen lieben Papi, der extra mit der Kamera vor-beikam, um alles zu dokumentieren. Unglaublich, aber die Frisörin schaffte es, aus diesem Monstrum auf meinem Kopf eine wunderschöne Brautfrisur zu zaubern, die bis zum nächsten Morgen gehalten hat.







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  2. #2
    Vielschreiber Avatar von -Chiara-
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    Der Sturm vor der Ruhe
    oder
    Brautmutter sein ist aufregend


    Um 13:30 Uhr waren wir dann endlich wieder zu Hause. Dort erwartete uns die totale Aufregung mit einer Brautmutter, die wohl permanent kurz vor der Ohnmacht stand. Da meine Schwester sich auch noch umziehen wollte, musste ich erst einmal auf eine „Zofe“ verzichten. Okay, Slip, Strümpfe, Strumpf-band und Schuhe geht auch alleine, aber bei der Corsage wurde es schon schwierig und endlich kam mir meine Mutter zur Hilfe. Obwohl wir das Anziehen des Brautkleides nach den Instruktionen der Schnei-derin geübt hatten, sind wir natürlich völlig durcheinander gekommen, letztendlich saß aber alles super. Am Abend gab es wegen des Kleides, welches hinten eine zweiteilige Schärpe hatte, eine Katastrophensit-zung. Die Schneiderin, die nun im Urlaub war, hatte die Schärpe nach ihren Änderungen falsch wieder angenäht, aber nach einem ersten Schock schafften wir es, diesen Fehler zu beheben.

    Gerade hatte ich den schwierigen Weg aus meiner Wohnung über die Treppe ins Erdgeschoss geschafft, da klingelte auch schon meine Frisörin. Nachdem sie mir den fast vier Meter langen Schleier, meinen ganzen Stolz, ins Haar gesteckt und ihn befestigt hatte, kam sofort die nächste Herausforderung auf sie zu. Meine Schwester kam quieckend angelaufen und jammerte über die sich lösenden Spaghettiträger ihres Kleides. Meine Mutter weigerte sich, eine Nadel in die Hand zu nehmen. Das war auch gut so, denn sie hätte wohl eher die Schultern meiner Schwester tätowiert als einen Träger festgenäht. Zum Glück bewahrte die Frisörin die Ruhe und richtete alles wieder her, die Träger haben die ganze Nacht und viele, viele ausgelassene Tänze gehalten!

    Ich hatte mich zwischenzeitlich in Fotopose auf die Terrasse begeben, wo ich die nächsten 20 Minuten relativ reglos mit meinem traumhaften Brautstrauß in der Hand in der wunderschönen Sonne verbrachte. Irgendwie wusste ich noch nicht so recht, wie ich mich am besten bewegen sollte, vor allem ein Rück-wärtsschritt mit Schleppe und dem langem Schleier war doch schwieriger als gedacht. Aber zum Glück lernte ich schnell, wie es gut geht. Rückblickend war es aber nur allzu gut, dass ich dort in Ruhe stand, denn so bekam ich von dem Chaos im Haus nicht allzu viel mit und konnte mich seelisch nochmals auf die Trauung vorbereiten.






  3. #3
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    Die kirchliche Trauung
    oder
    Ein großer Traum wurde wahr


    Um 14:30 Uhr ging es dann auf die Straße, natürlich neugierig beäugt von vielen Nachbarn. Unser Schulfreund Guido holte meinen Vater, meine Schwester und mich mit seinem fast 50 Jahre alten engli-schen und wunderschön geschmückten Rover ab. Bis wenige Tage vor der Trauung stand gar nicht fest, ob der Wagen fahrbereit sein würde, denn immer wieder zeigte er ein paar Alterswehwehchen. Aber zu-verlässig brachte uns der Wagen mit lautem Getucker zur Kirche, an der wir pünktlich drei Minuten vor Beginn der Trauung ankamen.

    Nachdem ich mich wohlbehalten mit meinem Kleid und Schleier aus dem Auto gewunden habe, dachte mein Vater und Brautführer zum Glück daran, mir den Schleier vors Gesicht zu legen. Daran hatte ich vor nun doch endlich einsetzender Aufregung fast nicht mehr gedacht. Im Hintergrund kann ich mich noch an ein Gemurmel von Passanten erinnern „Ist das echt oder ist das alles für einen Spielfilm?“.

    Mein Bräutigam wartete natürlich schon lange in der Kirche auf mich. Wegen der ganzen nervenden Fragen hatte er schon einen Zettel vorbereitet, auf dem stand: "Nein, ich bin noch nicht nervös". Er hatte wohl auch einen Zettel mit "Ja, jetzt bin ich nervös", der wegen Zeitmangel aber nicht zum Einsatz kam.

    Außerdem hat er mir nachher gezeigt, dass er noch eine SCHEIBE KNÄCKEBROT in seiner Brusttasche des Jackets hatte, für den Fall der Fälle halt!!! Ist das nicht verrückt???? Und da regen sich die Männer auf, wenn wir ein Täschchen mit Nähzeug packen...




















  4. #4
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    Ein tiefes Durchatmen, ein Gebet mit dem Pastor und ab ging es, begleitet von Orgelmusik, in die Kir-che. Natürlich gingen wir vor lauter Aufregung leider viel zu schnell; auf dem Video sieht es ein bisschen so aus, als ob ich meinen Vater hinter mir herziehen würde. Aber vorne stand eben auch mein strahlen-der und äußerst schicker Bräutigam (mit seinen Worten: „der Burner“) und dort wollte ich hin. Meine Tränchen konnte ich zwar mit viel Kraftaufwand unterdrücken, statt dessen zuckte aber vor lauter Grin-sen ein Gesichtsmuskel völlig unkontrolliert in meinem Gesicht herum. Richtig schlimm wurde es noch-mal, als mir Claudio kurz vor Beginn der Zeremonie ins Ohr flüsterte, ich hätte ja noch gar nicht ge-weint, da musste ich richtig kämpfen. Vorne angekommen, schlug mir mein Vater, dem auch schon Trä-nen in den Augen schwammen, noch meinen Schleier zurück und dann bekam ich endlich das erste Be-ruhigungsküsschen von meinem Liebsten. Im Nachhinein erzählte er mir, er sei sehr überrascht über mein Kleid gewesen, besonders gut hätte ihm der schöne Schleier gefallen.




















  5. #5
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    Für unsere kirchliche Trauung hatten wir uns eine kleine, sehr alte Kirche ausgesucht, die mit unseren ca. 130 Gästen vollständig gefüllt war. So hatten wir es uns immer gewünscht. Die Kirchenbankdeko mit Sisaltüten hatte ich mit meiner Mutter selbst gestaltet und den Altar zierten zwei große passende Geste-cke, die uns meine Mutter noch geschenkt hatte. Insgesamt sah die Kirche einfach feierlich aus. Für die ausgelegten Kirchenhefte und die in kleinen Hüllen verpackten Taschentücher für die Freudentränen haben wir auch ein großes Lob bekommen.








  6. #6
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    Die Trauung selbst war einfach wunderschön. Nach einer sehr persönlichen Begrüßung aller Gäste durch den Pastor, teilweise auch auf italienisch, sang die Gemeinde abwechselnd mit unserem Chor die Hoch-zeitsversion des Liedes „Lobe den Herrn“. Auf ein kurzes Gebet folgte dann die Segnung der Hochzeits-kerze, die uns der Pastor hierfür überreichte. Dabei mussten wir sehr vorsichtig sein, denn nachdem ich den Wachs auf den Händen des Pastors gesehen hatte, bekam ich Angst, mir den flüssigen Wachs auf mein Kleid zu tropfen. Ist aber alles gut gegangen.




















  7. #7
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    Anschließend trug unser Schulfreund und Trauzeuge Malte eine Geschichte zur Liebe vor. Er hatte sie sogar auswendig gelernt, so dass er sie frei und mit fester Stimme vor der Gemeinde vortragen konnte. Das hat uns allen sehr gefallen.




  8. #8
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    Vor der Lesung aus dem Korintherbrief sang der Chor sein erstes Gospellied. Insgesamt danken wir dem Chor sehr für sein großes Engagement, der bislang noch nicht auf einer Hochzeit gesungen hat. Die Lie-derauswahl hat uns super gefallen und er hat einfach sehr, sehr schön gesungen. Insbesondere das stim-mungsvolle Lied zum Auszug war toll. Zu Recht hat der Chor einen großen Beifall von der ganzen Ge-meinde bekommen. Außerdem hatten wir ihm, zu seiner Überraschung, die Kollekte zur Anschaffung neuer Liederbücher gewidmet.

  9. #9
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    Im Anschluss an die Lesung hielt der Pastor eine sehr individuelle Predigt zu unserem Trauspruch „Die Ehe ist eine Brücke, die von jeden Tag neu gebaut werden muss, am besten von beiden Seiten“. Auch an dieser Stelle ein großes Kompliment an unseren Pastor, der es geschafft hat, kirchliche Hintergründe mit vielen persönlichen Aspekten zu verbinden. So durften auch eine kurze Darstellung unserer zunächst getrennten Lebenswege, unserer Kennenlerngeschichte und von Details zu unserer Verlobung auf einer Fähre mit dem Namen „Friendship“ in Sydney nicht fehlen. Dabei brachte er uns sogar immer wieder zum Lachen, ohne dass dies im Rahmen einer doch sehr feierlichen Trauung unpassend gewesen wäre. Anschließend sang der Chor wieder einen sehr fröhlichen Gospelsong.

  10. #10
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    Nun wurde es ernst und die Trauungszeremonie begann. Ich denke, unsere Ja-Worte haben wir beide klar und deutlich gesprochen und mit dem Ringanstecken hatten wir zum Glück auch keine Probleme. Ich habe meinen Ring seitdem noch nicht einmal wieder vom Finger genommen, obwohl uns beiden am Abend ganz schön die Fingerknochen weh taten. Wenn man zig-mal die Hände geschüttelt und gedrückt bekommt, hinterlässt dies eben seine Spuren. Der Tipp einer Braut, nach der Kirche schnell und unauf-fällig den Ring vorübergehend an die andere Hand zu stecken, war also gar nicht so schlecht. Aber an-sonsten sind wir immer noch furchtbar stolz auf unsere Ringe. Ich schaue mir andauernd auf die rechte Hand, selbst bei beiläufigen Bewegungen fällt mir das tolle Funkeln des großen Brillianten immer wieder auf und Claudio steht ein Ring einfach supergut.










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