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Thema: ⫸ heiraten - was kommt nach dem fest?

12.12.2017
  1. #1
    Profi Avatar von indra
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    Standard ⫸ heiraten - was kommt nach dem fest?

    hallo ihr lieben,

    ich hab mich etwas schwer getan mit dem thread-titel. man möge es mir nachsehen und verzeihen.

    kleine mädchen träumen davon einmal im leben prinzessin zu sein. schloß, kutsche und prinz inklusive. als erwachsene haben sich so manche dann so manche träume verändert. aber was passiert nach dem happy end vor dem altar? ...und wenn sie nicht gestorben sind?
    im märchen geht es wohl nie um das verheiratet sein, zumindest nur selten. es geht ausschließlich ums heiraten selbst.

    ich habe mal davon gelesen, dass eine frau nach der hochzeit in ein loch gefallen ist, weil ihr nach dem fest klar wurde, was sie alles aufgeben muß. aber das war ja nur eine fiktive geschichte.

    ich selbst habe zwei bekannte, für die heiraten erst immer nur hochzeit bedeutete und denen nicht wirklich klar war, was es bedeutet verheiratet zu sein.
    eine andere dachte: nach der hochzeit wird alles anders. plötzlich sei die beziehung anders. er würde als ehemann alle verhaltensmuster ablegen, die sie vorher nervte und probleme wären durch verheiratet sein gelöst....
    meiner schwägerin ging es auch nur ums prinzessin-sein. nun gefällt ihr das verheiratet sein nicht mehr und bekamm einen weinkrampf (anderthalb jahre nach der hochzeit), weil sie ihren alten namen vermisst und der ihres mannes, ihr nicht mehr gefällt....

    habt ihr ähnliche erfahrungen? oder kennt ihr ähnliche fälle?

    lg


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  2. #2
    Unterhaltungskünstler
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    Standard ⫸ AW: heiraten - was kommt nach dem fest?

    Nein, um ehrlich zu sein kenne ich solche Fälle nicht. Denn eigentlich denke ich, man heiratet als erwachsener Mensch - da sollte man doch fern jeglicher Prinzessin-Vorstellung sein.

    Für mich hat sich emotional viel verändert, sich unser Verhältnis zueinander intensiviert und irgendwie verbindlicher gemacht, was ich schön finde. Wir waren vor der Hochzeit 12 Jahre zusammen, und es bestand zu befürchten, dass sich danach rein nichts ändert. Aber wie gesagt, emotional hat sich etwas geändert, wir haben das Gefühl, richtig zusammenzugehören.

    Und ansonsten bauen und basteln wir an unserer gemeinsamen Zukunft, haben gemeinsame kleine Pläne, wie Urlaub, Feste etc. sowie große Zukunftspläne, wie Kinder und Hausbau.

    Ich habe die Hochzeit als Meilenstein in meinem Leben und Tor zu einem neuen Leben - dem Schritt ins Familienleben - gesehen. Und so fühlt es sich auch an.

    LG

    Angie

  3. #3
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Tanja75KR
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    Standard ⫸ AW: heiraten - was kommt nach dem fest?

    So ähnliche Fälle kenne ich auch, aber da ging es darum, daß einer von beiden sich bis zur Hochzeit was vorgelogen hat, und während der Planung aus der Nummer nicht rauskam. Dann wurde eine Riesenfeier veranstaltet und ein Jahr später (so lange hat man aus Anstand gewartet) die Ehe beendet. Traurig...

    Aber ansonsten bin ich auch der Meinung, daß man einfach nicht heiraten sollte, wenn man sich über die Konsequenzen nicht im Klaren ist und nur mal ein tolles Kleid tragen will. Wenn dem so ist, dann ist man definitiv nicht reif für eine Ehe.

    Was ich allerdings kenne ist der After-Wedding-Blues. Der könnte mit dem Loch gemeint sein, in das man fallen kann. Man hat ein Jahr geplant, organisiert, gebastelt und sich gefreut und es ist soooo schnell vorbei. Dann steht man erstmal da und denkt "so, und jetzt??" Aber es kommt schnell der Alltag wieder, neue Herausforderungen, Kinder, Hausbau usw. Da ist das schnell vergessen und es bleiben die schönen Erinnerungen an einen tollen Tag.

    LG
    Tanja

  4. #4
    Experte Avatar von Sabsi
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    Standard ⫸ AW: heiraten - was kommt nach dem fest?

    Mir ging es damit ähnlich. Klar, ich wollte auch "einmal Prinzessin sein", aber wenn das der Hauptgrund für eine Hochzeit ist, dann sollte man diese doch nochmal stark überdenken. Nach der Hochzeit war ich traurig, dass das, wofür ich fast ein Jahr gesammelt, gebastelt, geplant habe, so schnell vorbeigegangen ist. Und irgendwie habe ich mir auch die Frage gestellt "Und nun?" Jetzt hatte ich das, was ich sehnlichst erwartet hatte, und was dann? Ja, dann konnte ich sagen "Das ist mein Mann" und war stolz wie Oscar. Und auch für mich hat sich gefühlsmäßig was verändert. Mit einer Ehe gehören wir doch noch mehr zusammen, als "nur" in einer Beziehung. Als der Alltag sich eingestellt hat, haben wir das nächste große Abenteuer in Angriff genommen: ein Baby.

    Liebe Grüße,
    Sabsi

  5. #5
    Experte Avatar von utah
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    Standard ⫸ AW: heiraten - was kommt nach dem fest?

    Nein, solche Fälle kenne ich nicht, kann das selbst auch nicht nachvollziehen, wie man noch mit solch kindlichen Vorstellungen in eine Ehe geht.

    Aber ja, mit 16 hatte ich natürlich solche Träume, aber das ist lange vorbei.

    Dennoch geht es uns gefühlsmäßig wie angie. Ich hatte auch erwartet nach 9 Jahren ändert sich nichts mehr, daher war ich um so überraschter, dass wir beide noch mehr das Gefühl hatten, ja wir gehören zusammen und das auch zeigen. Wir sind uns der Verantwortung füreinander noch mehr bewusst und genießen es, verheiratet zu sein - noch immer.

    LG UTa

  6. #6
    Vielschreiber Avatar von Juule
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    Standard ⫸ AW: heiraten - was kommt nach dem fest?

    Huhu,

    wir waren ja auch schon 10 Jahre zusammen, und für uns war die Vorlaufzeit auch wichtig.
    Wir haben uns erstmal jeder für sich entwickelt und für uns herausgefunden was unsere eigenen Ziele im Leben sind. Mit der Heirat haben wir uns ganz bewusst dafür entschieden diesen Weg mit dem anderen zusammen zu gehen und seitdem ist das Gefühl zusammenzugehören noch viel intensiver geworden.

    Wenn ich dann von irgendwelchen verklärt- romantsichen Prinzessinnen Träumen lese, kann ich ehrlich gesagt nur schmunzeln.
    Es ist eine Sache diesen Schritt so zu feiern, aber man sollte sich doch bewusst sein, dass eine Heirat nicht nur Kutsche, Kleid und Kuchen ist, sonder der Sinn ein ganz enderer ist.

    LG,

    Juule

  7. #7
    Unterhaltungskünstler Avatar von Mella-h
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    Standard ⫸ AW: heiraten - was kommt nach dem fest?

    Hm, solche Fälle kenne ich eigentlich nicht.

    Wir waren schon 6 Jahre zusammen als wir geheiratet haben. Und wie Angie es schon geschrieben hat, ich finde auch das wir nun irgendwie noch fester zusammen gehören. Das sich sonst etwas ändert habe ich nicht erwartet.

    Klar war es schade das die ganze Planerei und so vorbei war, aber mein Geburtstag stand ja ein knappes halbes Jahr später an :-)

  8. #8
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    Standard ⫸ AW: heiraten - was kommt nach dem fest?

    Mir geht es genau wie Angie.
    Allerdings kann ich mich auch nicht erinnern, jemals diesen typischen "Prinzessinnentraum" geträumt zu haben. ?)

    Direkt nach der Hochzeit fand ich es zwar einerseits schade, dass das Fest vorbei war, weil die Vorbereitungen so viel Spaß gemacht haben. Aber andererseits warteten dann gleich die nächsten Projekte: Die Hochzeitsreise, ein Umzug in eine andere Stadt, der neue Job. Irgendwelche "Projekte" habe ich immer gern, aber ob das nun die Hochzeit ist, die nächste Urlaubsplanung, ein neues Hobby, irgendwas, was ich dazulerne, ist dann eigentlich nebensächlich.

    LG Ellen

  9. #9
    Experte Avatar von n8eulchen
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    Standard ⫸ AW: heiraten - was kommt nach dem fest?

    Ich muss auch den anderen zustimmen. Die Hochzeit war ein wunderschöner Tag, aber dass danach der Alltag wieder einkehrt war uns von vornherein klar. Obwohl: der Alltag ist jetzt schöner als vorher Wir fühlen uns halt jetzt noch mehr verbunden und vor kurzem haben wir ja wieder einen neuen Höhepunkt erlebt: die Geburt unserer Tochter.

    Ich finde, die Hochzeit ist nicht der Höhepunkt des Lebens, sondern "nur" ein wichtiger Punkt auf der Landkarte des Lebens...

  10. #10
    Unterhaltungskünstler Avatar von Heike HM
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    Standard ⫸ AW: heiraten - was kommt nach dem fest?

    wir waren bereits 9 jahre zusammen, bis wir auch offiziel "JA" gesagt haben.
    ich habe keine großen veränderungen erwartet, schließlich sage ich zu meinem mann als ganzes ja, also auch zu den verhaltensmustern, die ich nun nicht unbedingt zu seinen vorzügen zählen würde :-)
    es gibt drei veränderungen, die mir spontan einfallen:

    schon früher habe ich immer von "meinem mann" gesprochen. "mein freund" klang mir zu unverbindlich. und ich habe ja bewußt nur mann und nicht EHEmann gesagt ;-) aber auch in dem bewußtsein, dass ein fremder das eventuell missinterpretieren kann.
    jetzt sage ich voller stolz "mein mann", wiederum in dem bewußtsein, dass mein gegenüber damit verbindet, dass ich verheiratet bin.
    dann der wechsel meines namens. ich trage ihn -ebenfalls- voller stolz, auch wenn mir die umstellung nach 32 jahren doch relativ schwer viel und es sich für mich sehr lange "fremd" anhörte.
    veränderung nummer drei: auch wir haben im nachhinein festgestellt, dass das zusammengehörigkeitsgefühl noch größer geworden ist. aber wenn es nicht eh schon vorher in ausgeprägtem masse dagewesen wäre, hätten wir nicht geheiratet. von daher keine wirkliche veränderung, sondern nur eine steigerung.

    mit dem anspruch, eine prinzessin sein zu wollen, bin ich nie an die hochzeitsvorbereitungen herangegangen. ganz im gegenteil: ich habe viele dinge weggelassen, die manch andere mit dem braut-prinzesschen verbindet. ursprünglich wollte ich auch ein ganz schlichtes kleid und keines dieser typischen brautkleider mit reifrock haben.
    am ende ist es doch ein reifrock-kleid geworden und ich habe mich an unserem großen tag doch auch wie eine prinzessin gefühlt. :-) das lag aber an dem tag als solchem, an den brauthormonen, an der umgebung und an den blicken meines mannes ;-)

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