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Thema: ⫸ Wir sind zurück aus den Flitterwochen!

13.12.2017
  1. #1
    Schelmin
    Gast

    Standard

    So, nun sind wir wieder in Wiesbaden gelandet. Aber sicher interessiert Euch mehr, was in den letzten zwei Wochen passiert ist, aaaalsoooo.....

    Unsere Flitterwochen begannen am 7.8.05 am Frankfurter Flughafen, wo wir einer sehr genauen Sicherheitskontrolle unterzogen wurden. Zum ersten mal mußten wir sogar die Schuhe wegen Metallstreifen in der Sohle ausziehen, des weiteren haben sie unter Stativ sehr kritisch beäugt. Nach einem eher turbulenten Abflug durch die Wolkendecke über Deutschland wühlte mein Mann in seiner Bauchtasche nach Bonbons, als ihm ein verlegenes „Ups“ entfuhr. Er hatte sein Pfefferspray gefunden, das er vergessen hatte aus der Tasche zu nehmen, die Sicherheitskräfte am Flughafen hat es offensichtlich nicht gestört...
    Das Flugzeug der TAP Air Portugal vermittelte nostaligisches Klassenfahrt-Ambiente und hielt die Passagiere mit einem ausgefeilten Unterhaltungsprogramm (Wallace and Gromit ohne Ton mit portugiesischen Untertiteln, sowie Ausschnitten von Reisevideos) bei Laune.
    Wir landeten gegen 15.30 Uhr Ortszeit in Lissabon und bemerkten zufrieden, dass wir die Hitzewelle verpaßt hatten. Die ganze Zeit über war es warm, mit einem Wechsel von Sonne und Wolken, was für eine Städtetour sehr angenehm war.
    Unser Hotel war zentral gelegen, so machten wir uns gleich auf, um die Stadt zu erkunden.
    Nach einem Schlendern durch die Stadt gelangten wir zu der ersten Touristenattraktion, dem Elevador de Santa Justa. Oben auf der Aussichtsplattform genossen wir einen frisch gepressent Orangensaft und die tolle Aussicht über die Stadt.

    Danach aßen wir in einem schönen Straßenrestaurant und bummelten noch ein wenig weiter.
    Zum Schluß des Tages landeten wir noch in Lissabons eindeutig schönstem Einkaufszentrum. In diesem gigantischen Ding könnte man gut drei Tag allein mit shoppen zubringen!

    Am nächsten Tag stand das Ocenario auf dem Programm, ein gigantisches Aquarium das für die Expo 1998 gebaut wurde. Man läuft über drei Stockwerke um ein 7-Millionen-Liter Salzwasserbecken, und ist von Haien, Rochen und anderem Seegetier durch 27cm dickes Panzerglas getrennt. Des weiteren findet man Freiflughallen mit Seevögeln und kleinere Aquarien mit Octupus, Fetzenfischen und Quallen.

    Am Nachmittag fuhren wir mit der herrlich ruckelnden berühmten Straßenbahnlinie 28 in die Alfama, einen der ältesten Stadtteile Lissabons, der bei dem großen Beben und der Feuersbrunst 1755 weitgehend verschont blieb. Das ist ein wunderschönes, idyllisches Fleckchen in Lissabon.

    Am nächsten Tag traf uns etwas, von dem wir nicht dachten, dass es uns in Portugal treffen könnte: ein Regenschauer! Als wir auf den Sockel des Cristo Rei traten, goß es in Strömen. Also besuchten wir den Cristo nur kurz und kauften Postkarten bei einer Nonne im Souvenirshop. Unten fönte ich dann meine Kleider und Haare unter einem Händetrockenfön in der Toilette um einem Schnupfen zu entgehen, dann ließ der Regen etwas nach.

    Mutig gingen wir hinaus um den längeren Weg zur Bushaltestelle anzutreten und beratschlagten in einem weiteren, etwas dezenterem Einkaufszentrum, in einem der Restaurants, das leckere Tagliatelle in Sahnesoße hatte, wie es nun weitergehen sollte, an diesem verregneten Tag. Kurz suchten wir nach Schirmen, aber sowas scheint es in Portugal nicht zu geben, da sahen wir duch das Fenster auch schon die Sonne. Also ging es weiter zur Burg. Die Sonne kam zwar, aber der Wind war ebenfalls sehr heftig.

    Am frühen Abend entdecken wir noch etwas ganz besonderes:
    das Institiut für Portwein, in dem die Portweine ihr Gutachten bekommen, um als solche verkauft werden zu können. In dem dazugehörenden urigen Lokal konnte man fast alle Portweine probieren. Also leisteten wir uns ein Glas eines sündhaft teuren 40-Jahre alten Portweins, welch ein Genuß! Eine Flasche davon werden wir so schnell nicht besitzen!

    An unserem letzten Tag unternahmen wir einen schnellen Ausflug in die Ruinen der alten Carmo-Kirche, die seit der Feuersbrunst so belassen wurde, wie sie heute dort steht. Ein sehr interessantes Denkmal. Der Himmel drohte schon wieder mit Regen. Doch die Sonne traute sich dann doch hervor.

    Danach machten wir einen Ausflug ins ca 30km entfernte Sintra, das an sich schon ein sehr sehenswertes Städtchen ist und mit vielen kleinen Schlößchen und alten Gemäuern aufwartet.


    Der absolute Höhepunkt jedoch ist der Palacio Nacional da Pena, ein Mächenschloss in knallbunten Bonbonfarben, mit sehr vielen verspielten Details, wie Wasserspeier und phantasievoll gestaltete Fassaden. Der Aufstieg war jedoch sehr beschwerlich. Wir hatten die Strecke und die Steigung unterschätzt, obwohl der Wald sehr schön war. Etwas wilder als der in Deutschland. Die letzte Strecke fuhren wir mit einem sehr rabiaten, busähnlichen Gefährt. Vom Schloss aus sahen wir zum ersten mal das Meer.

    Abends unternahmen wir noch eine letzte Stadtrundfahrt mit der Linie 28. Am nächsten Morgen frühstückten wir ein letztes mal im 9. Stock unseres Hotels mit Ausblick über ganz Lissabon. Dann ging es ab an die Algarve.

    Unser Hotel
    (http://www.hotelalisios.com/ingles/home.aspx)
    begrüßte uns als Flitterpaar mit Sekt, Blumen und frischem Obst. Der Mann aus dem Reisebüro muß das angegeben haben, weil wir klären mußten, unter welchem Namen ich verreise, denn solange der neue Ausweis nicht da ist, muß ich noch unter altem Namen unterwegs sein. Außerdem bekamen wir ein Zimmer mit seitlichem Meerblick, obwohl wir Landseite gebucht hatten. Wir haben uns riesig über die Überraschung gefreut!


    Unser Hotel lag direkt am Meer, es waren nur ein paar Stufen bis zum Strand. Das Hotel lag ca. 10 Minuten zu Fuß am Strand und ca. 15-20 Minuten auf der Straße (wegen Kurven und Steigung) von Albufeira „Downtown“ entfernt. Das war sehr gut, denn dort ist lebhaftes und lautes Touristenland, und der Strand ist gnadenlos überfüllt. Obwohl die Stadt an sich sehr schön ist, waren wir froh, die Wahl zu haben, wann wir uns ins Getümmel stürzen, und wann wir unsere Ruhe haben möchten. Unser Strand war verglichen mit dem Hauptstrand eher leer.
    Sensationell war auch das Frühstück mit hausgemachter Marmelade, Brötchen, Hörnchen, deftigem Belag, Saft, täglich frischem Kuchen, Müsli, Joghurt, Omlette und frischem Obst.


    An der Algarve haben wir uns richtig erholt. Unsere Füße hatten sich das nach Lissabon eindeutig verdient. Das Meer ist absolut herrlich. Man merkt den Unterschied zwischen Ebbe und Flut recht stark, aber beides hat seine Vorteile zum Baden. An einem Tag hatten wir richtig starke Wellen und zogen uns einige Blessuren zu, wenn uns die Wellen zurück an den Strand warfen. Aber es hat Spaß gemacht!
    An einem Abend waren wir in Silves, einem kleinen Ort etwa 35 km von Albufeira entfernt, auf einem Mittelalterfest. Die gibt es auch in Portugal, und es war wunderschön! Es herrschte eine ganz tolle Atmosphäre, denn die Festung samt Altstadt tauchte in ein anderes Zeitlalter. Es schien fast noch ein wenig bunter als die Feste in Deutschland zu sein, doch die Musikgruppe sang französisch, so dass wir eine faire Chance hatten, die Texte zu verstehen. Es gab einen gut organisierten Kostümverleih, so dass die meisten Besucher in voller Montur herumliefen. Diese wurde noch an das Äußere angepaßt, so dass zum Beispiel ein korpulenter Mann mit den grauen Schläfen einen dunkelblauen Samtwams mit Bürgermeisterkette bekam, und ein knorriger alter Mann als Bischof herumlief.

    Das Bogenschießen hatte einen ca 6 cm-Durchmesser-Bluterguss von der zurückschnellenden Sehne am Oberarm zur Folge. Aber wir wollten es unbedingt einmal ausprobieren. Jetzt wissen wir, wofür die ledernen Armschützer dienen. Trotzdem hat es Spaß gemacht!

    Wir sind oft am Strand spazieren gegangen, denn der ist mit seinen schroffen Felsen besonders schön. Dabei findet man auch das andere Seegetier, besonders bei Ebbe.

    Ein Urlaub ist schnell vorbei, wenn man Spaß in Stadt, Meer und Sonne hat. Aber er war einfach wunderschön. Wir verließen Albufeira am 19.8.05 bei trübem Wetter. Wir hatten Sonne satt, aber den Portugiesen wäre Regen absolut zu wünschen.
    Allgemein kann man über Portugal sagen, dass es ein wunderschönes land ist, wenn man sich unter das Volk mischt und sich doch eher von „Touristenfallen“ fernhält. Auch in Albufeira konnte man etwas abseits vom Ort viel schöner (und billiger!) essen als direkt in der Hochburg. Einmal waren wir in einem richtig urigen Fischerlokal, wo mein Mann sich aus einem Aquarium einen riesigen Taschenkrebs aussuchte. Das erste mal aßen wir jemanden, den wir vorher noch lebendig persönlich kennengelernt hatten. Dass heißt, mein Mann aß ihn, ich probierte ihn nur und hielt mich ansonsten an gegrilltes Schweinesteak.

    Ach, es waren einfach tolle Flitterwochen!!!!


    Bilder:
    1. Castelo in Lissabon
    2. Kirchenruine, Lissabon
    3. Palacio Nacional da Pena
    4. Algarve Balkon
    5. Meerblick vom Balkon aus
    6. Mittelalterfest in Silves


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  2. #2
    Schelmin
    Gast

    Standard

    Okay, Bild 2 hat nicht geklappt, hier kommt der Nachtrag....

    Der Rest ist entsprechend verschoben.

  3. #3
    Schelmin
    Gast

    Standard

    Irgendwie will\'s nicht, ist ja auch nicht so wichtig...

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