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Thema: ⫸ Bericht von unseren Flitterwochen in die USA inkl. Hawaii -

13.12.2017
  1. #1
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    Die Abreise

    Am 12. Mai, genau eine Woche nach unserer Hochzeit gings gleich turbulent los! Irgendwie hatten wir diesmal alles zu knapp geplant, denn als wir beim Einpacken der restlichen Sachen waren, bemerkten wir, dass in fünf Minuten das Taxi kommt. Schnell schnell alles zusammengerafft und runter zum Taxi. Als wir einsteigen wollten, kam gerade unsere Nachbarin dazu und gratulierte uns noch zur Hochzeit und wollte noch wissen, wer auf das Haus aufpasst usw. Uns lief die Zeit davon, denn wir hatten nur noch 5 Minuten bis der Zug nach München abfuhr. Als wir die Nachbarin endlich abgewimmelt hatten, sprangen wir ins Taxi, rasten zum Bahnhof, hetzten die Treppen zum Bahnsteig mit den schweren Koffern rauf – um dann völlig erschöpft festzustellen, dass der Zug 10 min. Verspätung hat....

    Aber wir waren trotzdem gut drauf, denn wir hatten den Zug nicht verpasst und es ging ab in die Flittis!! Als wir im Zug saßen, wollte ich zur Sicherheit noch mal nachsehen, ob wir alle unsere Unterlagen dabei haben! Ich schaute in unsere Unterlagenmappe.... keine Tickets!! Mir wurde gleichzeitig heiß und kalt, denn für die Tickets war ich zuständig! Kleinlaut beichtete ich meinem Mann den Zwischen-fall und auch er wurde kreidebleich! Wir überlegten nun, was zu tun war. Wenn wir aussteigen und zurückfahren würden, kommen wir nicht mehr rechtzeitig zum Flieger... Mir war zum Heulen zumute. In allerletzter Not durchsuchte ich den ganzen Rucksack... und da waren unsere Tickets!! Ich hatte sie in dem ganzen Stress nicht mehr in die Unterlagenmappe gesteckt, sondern einfach in den Rucksack geworfen. Uns fiel ein Felsbrocken vom Herzen!

    Nun können wir entspannt nach Amerika fahren. Dachten wir. Beim Check-In am Flughafen in München fragte mein Schatz, ob es für Honeymooner bessere Plätze gibt (wir hatten auch ganz stolz unsere Flitterwochen-T-Shirts an). Die Dame sagte uns, das müssten wir in Frankfurt klären, das könne sie von hier aus nicht machen. Also flogen wir erst mal nach Frankfurt und unser erster Weg ging zum Check-In. Bezüglich besseren Plätzen war nichts zu machen – ganz im Gegenteil: wir saßen nicht mal zusammen!! Obwohl wir noch mal betonten, dass wir in die Flitterwochen fliegen, konnte ( man uns nicht einmal zwei nebeneinander liegende Plätze geben (übrigens hatten wir bei der Reisebuchung der Angestellten gesagt, dass sie Plätze im Flugzeug für uns reservieren soll)!

    Ich war total deprimiert. Aber mein Mann sagte, er regelt das schon irgendwie. Auf dem Weg zum Gate wurden wir natürlich von allen angeschaut – kein Wunder: unsere T-Shirts (vorne: we did it! hinten: just married 05.05.05) waren ziemlich auffällig. Die Sicherheitsbeamten gratulierten uns sogar und waren total freundlich!

    Im Flugzeug versuchte mein Mann alles, aber keiner wollte seinen Platz tauschen, da wir beide einen Sitz in der Mitte hatten. Mir kamen die Tränen und ich setzte mich tieftraurig zwischen zwei ältere beleibte Männer. Zum Glück konnten die Stewardessen doch noch was deichseln und so hatten wir dann doch nebeneinander liegende Plätze. Noch ganz verheult strahlte ich meinen Schatz und denjenigen, der Platz getauscht hatte an!

    Der 10-stündige Flug nach New York war anstrengend, da wir uns kaum bewegen konnten, aber viele Fluggäste gratulierten uns zur Hochzeit und deswegen wars auch irgendwie schön.

    Um ein Uhr nachts (MESZ) kamen wir in New York an und eine mürrische Sicherheitsbeamtin teilte uns den Schaltern zu. Als sie allerdings uns sah, lächelte sie und meinte: „You married? Congratulations!“. Das erste Mal in meinem Leben wurden meine Fingerabdrücke registriert und dann gings ab zum Gepäckband. Der erste Koffer kam ziemlich rasch, aber der zweite blieb verschwunden. Auch das noch! Zum Glück hatten wir unsere Koffer so eingeräumt, dass von jedem Klamotten drin waren. Als wir durch den Zoll gingen, fragte mich ein Beamter: „what did you?“. Ich ganz stolz: „we got married“! Auch er gratulierte uns und wir durften gleich durchmarschieren. Unser erster Weg führte uns dann gleich zum LH-Schalter und wir meldeten unseren Gepäckverlust. Dabei kam heraus dass ein Koffer in Frankfurt geblieben war – aus welchen Gründen auch immer und wir ihn am nächsten Tag ins Hotel geliefert bekommen. Als Entschädigung bekamen wir Notpakete mit Zahnbürste, Seife, T-Shirt und was man sonst noch alles braucht und einen 100 $ - Travellerscheck.

    Dann fuhren wir mit dem Bus in unser erstes Hotel, welches direkt am Times Square lag. Es war beeindruckend! Die vielen Lichter, die riesigen Wolkenkratzer!! Ich war zwar todmüde, aber dieser Faszination konnte ich mich auch nicht entziehen! Im Zimmer angekommen, wollte ich nur noch ins Bett und SCHLAFEN, aber mein frischgebackener Ehemann wollte unbedingt noch ein paar Schritte in New York gehen und da ich ihn nicht alleine gehen lassen wollte, ging ich doch auch mit. In New York wars ja erst 21.30 Uhr, aber 4.30 nach MESZ. Aber nach einer halben Stunde konnte ich nicht mehr und wir gingen zurück ins Hotel schlafen – und ich konnte wegen der Zeitumstellung richtig ausschlafen!

    New York

    Am nächsten Tag trafen wir in der Lobby unsere Reiseleitung und besprachen die weitere Vorgehensweise. Als erstes stand eine Stadtrundfahrt auf dem Programm, wo wir einen ersten Eindruck von New York bekamen: der Broadway, Manhattan Downtown, ein Blick auf die Freiheitsstatue, Trump Tower, Central Park, Harlem usw. Mittags waren wir wieder zurück aber nach einer kurzen Pause machten sich mein Mann und ich auf den Weg, die Stadt weiter zu erkunden. Wir besichtigten den „Ground Zero“, dort wo das World Trade Center stand. Es war richtig unheimlich. An der Oberfläche war eine riesige Baustelle, aber wenn man zur U-Bahn runterging, stand dort noch in großen Lettern: „Welcome to the World Trade Center“. Außerdem sah man noch die Beschädigungen an den Nachbar-Wolkenkratzern..... Es war sehr bedrückend. Dann gingen wir noch zur Wall-Street, die wollte mein Schatz unbedingt sehen und danach genehmigten wir uns einen Bigmac bei McDonalds (was anderes gab es weit und breit nicht).
    Ein wichtiger Punkt auf unserer Sightseeing-Tour war dann noch das Empire-State-Building. Wir hielten ein Taxi auf und fuhren dorthin. Der Taxifahrer zeigte uns auf der Fahrt noch diverse andere Sehenswürdigkeiten. Die Aussicht am Empire-State-Building war grandius. Unbeschreiblich!!!
    Spätabends kamen wir dann ins Hotel zurück und fielen todmüde ins Bett!

    Am nächsten Tag ging es morgens schon total hektisch zu – alle Leute standen mit ihren Koffern in der Lobby und stiegen in verschiedene Busse ein. Da war es schon schwierig „unseren“ Bus zu finden, aber wir schafften es dann doch ;-)


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  2. #2
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    Niagara-Fälle

    Dann fuhren wir ab. Nach einem letzten Blick auf Manhattan ging es Richtung Niagara-Fälle, wo wir am Abend im amerikanischen Teil ankamen. Natürlich wollten wir die Fälle auch bei Nacht sehen, deshalb machten wir gleich bei der Abendtour mit. Wir fuhren rüber nach Kanada, wo schon einiges mehr los war als im amerikanischen Teil, der völlig verarmt ist. Auf der anderen Seite des Flusses blüht die Wirtschaft..... Nach einer Fahrt durch Niagara freuten wir uns schon auf die berühmten Fälle. Aber: wir sahen sie nicht!! Es herrschte dichter Nebel und so sah man überhaupt nichts. Der Bus fuhr uns aber ganz nahe ran und wir konnten aussteigen und dann sahen wir zumindest ein paar Meter von den Fällen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und deshalb freuten wir uns schon auf den nächsten Tag, wo wir den ganzen Tag bei den Fällen verbringen würden. Am nächsten Tag schien die Sonne und endlich sahen wir die gewaltigen Niagara-Fälle in all ihrer Pracht. Ich hatte sie mir noch etwas größer vorgestellt, als sie dann tatsächlich waren, aber auf den Fotos sieht immer alles anders aus. Wir bestiegen dann noch die „Maid of the mist“, ein Schiff, dass direkt dort hinfuhr, wo die Fälle runterstürzten. Es war total lustig! Alle waren in ihren blauen Regenmänteln und trotzdem patschnass, weil der Wind die Mäntel immer hin und her wehte. Zum Schluss sahen wir fast nichts mehr vor lauter feinem Wasserstaub und wir hörten nur noch ein gewaltiges Rauschen! Ziemlich durchnässt kamen wir wieder am Ufer an und hielten uns den restlichen Tag noch bei den Fällen auf.

    Washington

    Am nächsten Tag ging es frühmorgens weiter nach Washington. Im Bus wartete eine große Überraschung auf meinen Mann und mich! Wir bekamen von der Reiseleiterin eine Flasche Sekt inkl. 2 Gläsern geschenkt! Diese Aufmerksamkeit hat uns total gefreut und bei einer Pause teilten wir den Sekt mit allen mitreisenden Busgästen und alle stießen auf unser Wohl an!
    Auf der Fahrt nach Washington fuhren wir durch Pennsylvania und kamen auch in die Gegend wo die Amish-People wohnen. Das sind Leute, die noch wie im 19. Jahrhundert leben – mit Pferdegespannen, auch haben sie die Kleidung aus dieser Zeit an und sie sprechen deutsch. Wir hielten an einem Laden, wo es selbstgemachte Sachen von den Amish gab und kauften ein paar wirklich leckere Sachen ein. Die Leute waren sehr freundlich zu uns und man kam sich wirklich vor wie im vorigen Jahrhundert. Danach fuhren wir mit dem Bus noch durch das Dorf. Ich war sehr froh über die getönten Scheiben des Busses, denn die Leute müssen sich ja vorkommen wie im Zoo, wenn da jeden Tag ein paar Leute in Bussen rangekarrt werden und einen angaffen. Das Interessante an dem ganzen war auch, dass man die ledigen Männer gut von den verheirateten unterscheiden konnte – denn sobald sie verheiratet sind, lassen sie sich einen Bart wachsen. Übrigens darf bei den Amish nur untereinander geheiratet werden – falls jemand einen Nicht-Amish heiraten möchte, wird er aus dem Dorf verstoßen und darf seine Familie nicht mehr wiedersehen.

    Washington hat eine Menge an Sehenswürdigkeiten – wovon die meisten aber – aus welchen Gründen auch immer – nachts nicht beleuchtet sind. Deshalb war auch die nächtliche Stadtrundfahrt durch Washington nichts Besonderes. Am nächsten Tag machten wir noch mal eine Stadtrundfahrt am Tag und besichtigen das JFK-Memorial – einen riesigen Bau, der als Veranstaltungshalle genutzt wird, den Arlington-Friedhof (wo JFK und alle Soldaten begraben sind), diverse Kriegsdenkmäler – von denen es in Washington unzählige gibt, sowie das Lincoln- und Jefferson-Denkmal (zwei „Tempel“ nach römischem Vorbild). Natürlich fuhren wir auch zum Weißen Haus und zum Kapitol, welche wir von aussehen ansehen konnten. Interessant war, dass direkt vor dem Weißen Haus seit 10 Jahren eine Obdachlose in einem Zelt campiert und gegen Bush protestiert. Weggejagt darf sie nicht werden, denn in Amerika dürfen sich Obdachlose niederlassen wo sie wollen. So sahen wir auch ein richtiges „Wohnzimmer“ mit Couch und Kästen unter einer Brücke. Auch fuhren wir am Pentagon und am FBI vorbei. Nachmittags hatten wir dann frei und so besichtigten wir das Flug- und Raumfahrtmuseum und das Indianermuseum (in allen Museen Washingtons ist der Eintritt frei). Am nächsten Tag trennten wir (und ein paar andere, welche auch noch die West-Rundreise machten) uns von unserer Reisegruppe und ab gings zum Flughafen, von wo aus wir dann nach Las Vegas fliegen wollten.

    Las Vegas

    Nach 5 Stunden Flug landeten wir in Las Vegas und das erste, was alle machten, war die Jacken auszuziehen und über die Hitze zu stöhnen. Es hatte dort nämlich läppische 40 °C. Wir wurden zum Hotel gebracht, welches eigentlich ganz nett eingerichtet war. Außerdem gabs auch einen Swimmingpool – welchen ich aber leider nicht nutzen konnte da ich meinen Badeanzug vergessen hatte. Nachmittags hatten wir frei und nachdem wir kurz nach draußen gegangen waren, aber schnell wieder reinkamen, weil es so unerträglich heiß war, entspannten wir uns im klimatisierten Hotel und aßen eine Kleinigkeit. Am Abend trafen wir unsere neue Reisegruppe und wir fuhren auf den „Strip“, eine 7 Kilometer lange Straße, die links und rechts von lauter Hotels gesäumt wurde. Wir gingen durch die verschiedenen Hotels, die alle pompös und aufwendig eingerichtet waren und natürlich alle ein riesen Casino dabei hatten. Da waren dann ca. 500 einarmige Banditen und eine Menge an Roulette- und Kartentischen. Unbeschreiblich groß! In Downtown, dem „alten“ Teil (wo auch der berühmte Cowboy blinkt) waren wir in einer überdachten Straße. Die Decke bestand aus lauter kleinen LED-Lämpchen und wir sahen eine beeindruckende Lichtervorstellung! Danach fuhren wir weiter durch Las Vegas, an der „Little White Chapel“ vorbei und an einer Art Hochzeits-Drive-In. Das ist genau so wie ein McDrive, am Anfang gibt man seine Unterlagen ab und zahlt und dann fährt man zum nächsten Fenster, wo der Standesbeamte rausschaut und einen traut. Übrigens befinden sich lt. Reiseleiterin die Hochzeitskapellen in einem Rotlichtviertel....
    Am nächsten Tag hatten mein Mann und ich Großes vor. Wir flogen mit einem Kleinflugzeug über den Grand Canyon! Ein sehr beeindruckendes Erlebnis, auch wenn mein Mann gegen seine Übelkeit ankämpfen musste, da wir oft in Luftlöcher gerieten. Mitten im Grand Canyon landeten wir dann und dann gings per Bus weiter. Es war einfach grandios!! Unbeschreiblich schön! Nach dem Rückflug erfrischten wir uns im Hotel und abends gings mit zwei weiteren Mitreisenden auf eigene Faust los auf den „Strip“. Wir gönnten uns ein grandioses Buffet in einem der Hotels und versuchten so viel Eindrücke wie möglich zu sammeln.

    Tags darauf gings mit dem Bus weiter durch die Wüste Nevadas. Nach einigen Stunden hielten wir in Calico Town, einer uralten Wildwest-Stadt, wo früher Silber abgebaut wurde – jetzt ist es aber nur mehr eine Art Freilicht-Museum. Es war nicht sonderlich interessant, aber eine angenehme kleine Unterbrechung. Einen weiteren Stopp machten wir u.a. auch an einer Raststätte wo besonders viele Trucker anhalten. Wir sahen eine Menge beeindruckender Trucks, ein Trucker ließ uns sogar IN seinen frischgereinigten und polierten Truck reinschauen und war total nett.

    Yosemite-Nationalpark und Sacramento

    Am nächsten Tag fuhren wir in den Yosemite-Nationalpark. Leider blieb nicht die Zeit, die riesigen Mammutbäume anzusehen, deshalb sahen wir nur ihre kleineren Verwandten, die Redwoods (die waren aber auch beeindruckend genug). Des weiteren sahen wir gewaltige Wasserfälle und eine wunderschöne Landschaft! Nachmittags gings dann weiter nach Sacramento, der Hauptstadt Kaliforniens. Wir besichtigten dort das Kapitol und machten abends einen kleinen Bummel am sehenswerten Hafen.

  3. #3
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    San Francisco

    Am nächsten Morgen gings weiter nach San Francisco. Die Stadt, die sonst meist im Nebel liegt, begrüßte uns mit herrlichem Sonnenschein und klarer Sicht. Natürlich machten wir gleich eine kleine Stadtrundfahrt (u.a. Blick von den Twin Peaks und ein erster Eindruck von der Golden Gate Bridge)
    und den Nachmittag konnten wir dann selbst gestalten. Wir wurden am Fishermens Wharf aus dem Bus gelassen und fuhren erst mal mit einem Boot an der Küste v. SF entlang und unter der Golden Gate Bridge durch. Danach fuhren wir noch an Alcatraz vorbei, der berühmten Gefängnisinsel. Wieder an Land fuhren wir mit dem Cable-Car (ein total lustiges Erlebnis – die Wägen werden noch per HAND an der Haltestelle umgedreht) herum und machten an der Lombard-Street (der berühmten kurvenreichen Straße aus vielen Hollywood-Filmen) halt und genossen den tollen Ausblick. Am Abend machten wir wieder einen Ausflug mit der Busgruppe. Wir fuhren zum Pier 39, wo sich unzählige Seelöwen in der Sonne aalen. Dort gingen wir auch essen und danach machten wir noch eine abendliche Stadtrundfahrt, wo wir von Nob Hill bis Chinatown schon mal einen ersten Eindruck von der Stadt bekamen. Danach fuhren wir etwas raus aus der Stadt und bewunderten SF und ihre Brücken bei Nacht.
    Am nächsten Vormittag fuhren wir mit dem Schnellboot rüber nach Sausalito und mit dem Bus zurück zur Golden Gate Bridge, die einige von uns (natürlich auch mein Mann und ich) zu Fuß überquerten. Dieses Erlebnis war eines der beeindruckendsten unseres ganzen USA-Urlaubs. Einfach unbeschreiblich schön!
    Den restlichen Tag hatten wir zur freien Verfügung und wir erkundeten natürlich SF (und ich kaufte einige spottbillige Levi’s ein). Spätabends nach vielen Kilometern Fußmarsch bergauf und bergab kamen wir zurück ins Hotel wo wir auf andere Mitreisende trafen und wir verabredeten uns mit ihnen noch zum Abendessen. Anschließend fuhren wir mit dem Cable-Car zum Pier 39 wo wir unseren letzten Abend in SF genossen. Fazit: diese Stadt ist neben New York die schönste Amerikas!!!

    Fahrt nach Los Angeles

    Tags darauf stiegen wir wieder in unseren Bus und es ging weiter Richtung Los Angeles. Wir fuhren an einem der schönsten Strandabschnitte entlang, dem 17-mile-drive. Natürlich stiegen wir dort auch aus und bewunderten die schöne Natur. Nach einer Nacht in Pismo Beach gings am nächsten Tag weiter. Wir machten einen Halt in Santa Barbara, wo auch einige Promis wohnen und fuhren danach der Küste entlang nach Santa Monica, wo wir ein paar Stunden blieben. Auf der Weiterfahrt fuhren wir auch an Häusern berühmter Hollywood-Schauspieler vorbei, was sehr interessant war. Am Abend kamen wir dann in Los Angeles an, der letzten Station unserer Rundreise. Wir machten noch eine abendliche Stadtrundfahrt (inkl. Hollywood) und danach saßen wir dann mit einigen unserer Mitreisenden an der Bar und ließen den Abend ausklingen.

  4. #4
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    [size=18] Hawaii

    Am nächsten Tag wurden wir zum Flughafen gebracht, von wo aus wir nach Hawaii flogen. Natürlich gabs auch dort wieder eine Panne. Beim Securitycheck musste man Jacke und Schuhe ausziehen und in ein Kistchen geben. Damit ich das alles machen konnte, legte ich die Tickets auch in ein Kistchen. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund legte der Fluggast vor uns seine Jacke genau in dieses Kistchen und bevor ich reagieren konnte, wurde das schon durch das Röntgen durchgelassen. Das Problem war aber, dass man bevor man durch den Metalldetektor ging, seinen Pass und das Ticket vorweisen musste. Wir versuchten uns irgendwie verständlich zu machen, aber das ist schwierig bei verschütteten Englischkenntnissen. Der Mann vor uns ging also durch den Detektor, nahm seine Jacke und – wie ich entsetzt feststellte – auch unsere Tickets an sich und ging davon. Wir schrien ihm nach, aber er hörte uns nicht! Mein Mann wollte ihm durch den Detektor hindurch nachlaufen, aber der Sicherheitsbeamte hielt ihn auf und sagte, dass er ohne Pass und Ticket nicht durchkann. Irgendwie schafften wir es dann doch, ihm zu bedeuten, dass der Mann vor uns unsere Tickets hat und zum Glück konnten sie ihn einholen und wir bekamen alles wieder. Er hatte gar nicht gemerkt, dass unsere Tickets unter seiner Jacke lagen und als er sie sah, dachte er es wären seine. Das war noch mal knapp! Nach dem fünfstündigen Flug landeten wir in Honolulu und ich freute mich schon auf die Blumenkette mit der wir begrüßt werden sollten. Aber es war keiner da, der uns abholte! Nachdem wir eine Stunde gewartet hatten und nach irgendwelchen Abholservices Ausschau gehalten hatten, fuhren wir auf eigene Faust in unser Hotel, das Hilton Hawaiian Village. Das war ein riesengroßes Hotel, bestehend aus fünf Wolkenkratzern!! Deswegen mussten wir auch einigen hundert Meter mit unseren Koffern zurücklegen, ehe wir an die Rezeption kamen. Dort wartete schon die nächste Panne auf uns. Uns wurde mitgeteilt, dass wir gar kein Zimmer reserviert haben! Nach ewiger Rumtelefoniererei kam heraus, dass unser Reisebüro Stuss gebaut hatte. Aber wir bekamen dann doch noch ein wunderschönes Zimmer im 17. Stock!! Der erste Ausblick von unserem Zimmer war grandios, aber doch ernüchternd. Man sah nur lauter Wolkenkratzer! Aber als wir nach links schauten hatten wir doch einen schönen Blick aufs Meer. An diesem Tag entspannten wir uns nur noch von den Strapazen und gingen kurz im Pool schwimmen.
    Am nächsten Tag rief unsere Reisegesellschaft an und wir mussten in ihr Büro kommen um dort alle Unstimmigkeiten zu klären. Der Betreuer dort war sehr nett und entschuldigte sich für die Pannen. Dafür reservierte er uns gleich Sitze für unseren Rückflug nach L.A. und den Flug von L.A. nach Frankfurt. Wir erfuhren auch was für Ausflüge angeboten wurden, aber wir entschieden uns nur für zwei. Der eine war ein Ausflug mit einem Kleinbus inkl. Besichtigung von Pearl Harbor. Das andere eine Inselrundfahrt im Cadillac!
    Der Kleinbus-Ausflug war sehr nett, aber Pearl Harbor war nicht sonderlich interessant – das hätten wir uns sparen können.
    Der Höhepunkt unserer Hawaii-Reise war allerdings die Inselrundfahrt im Cadillac! Wir als Hochzeitsreisende bekamen von der Fahrerin, einer taffen Lady, die hinterste Rückbank. In die Bank davor mussten sich 3 Personen quetschen! Wir sahen alle Highlights von Oahu, von schönen Sandstränden bis zur Ananasplantage. Die restlichen drei Tage entspannten wir uns (was wir nach der doch anstrengenden Rundreise gut gebrauchen konnten) am Strand und faulenzten was das Zeug hielt. Der Rückflug verlief dann glücklicherweise ohne weitere Pannen

  5. #5
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    ich hab mir die Arbeit hoffentlich nicht umsonst gemacht...

  6. #6
    Experte Avatar von Silvia
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    Nein haste nicht...

    waren trotz der vielen Pannen wirklich schöne Flitterwochen das kann ich dir glauben.

    Viele Eindrücke habt ihr da bekommen...beneide euch.

    Schöne Bilders haste auch dabei..

    Silvia

    p.s. hab mal deine zu vielen Platzhalter gelöscht

  7. #7
    Unterhaltungskünstler Avatar von Maike
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    wow!!!!!!!!!!!!!! einfach nur klasse!!!!!!!

  8. #8
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    @ silvia: danke fürs löschen!

  9. #9
    Sunshine
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    WOW! Was fuer traumhafte Flitterwochen! War es sehr stressig? Du musst ja praktisch bei mir zu Hause vorbeigefahren sein, auf dem Weg nach Washington.
    Da haette man sich ja auf einen Kaffee treffen koennen ;-)
    Korrektur: Es sind nicht alle Museen in ganz Amerika umsonst, sondern die in ganz Washington, DC.

  10. #10
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    Toller Bericht! Ihr seid zu beneiden für solche Flitterwochen.

    Das mit dem freien Eintritt in die Museen ind Washington DC hat mir meine Schwester auch erzählt. Die waren vor 2 Jahren dort.

    Tanja

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