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Thema: ⫸ Unzufrieden mit der Arbeit – lang!

16.12.2017
  1. #11
    Lynn
    Gast

    Standard ⫸ AW: Unzufrieden mit der Arbeit – lang!

    @ laluna:
    die Überstunden werden nicht abgegolten. Der Chef hat die Verträge so festgelegt, dass man die Prämie nur bekommt, wenn die Agentur z.B. eine Wettbewerbspräsentation gewonnen hat. Davon habe ich keinen Cent gesehen, obwohl ich auch mit einigen Kollegen daran gearbeitet habe. Es ist für meinen Chef so viel billiger, als jedes Jahr die Überstunden auszahlen zu müssen.

    Jeden Tag bin ich bis mind. 17.30 Uhr in der Agentur. Bis September/Oktober war ich viel länger in der Agentur und habe einfach die Nase voll davon und deshalb schaue ich auch mal, dass ich um 17 Uhr gehen kann, weil ich nicht einsehe, jeden Tag Überstunden zu machen und dafür nix zu bekommen. Mein Chef verlangt von uns alles, wirklich alles! Ich habe z.B. am Ostermontag arbeiten müssen, weil die Prospekte für einen Kunden nicht fertig geworden wären.

    Ich bekomme nur 1300 brutto und muss die Miete (in Lindau sind die Mieten dementsprechend hoch und ich wohne in einer Wohnung einer gemeinnützigen Wohngesellschaft, weil ich nicht in einer kleineren Wohnung eines privaten Vermieters zum gleichen Preis wie die Miete meiner jetzigen Wohnung wohnen möchte), usw. alleine tragen. Jeden Monat muss ich kämpfen, damit ich keine Schulden mache. Ich habe zwar ein Dispo von 500 Euro, aber was bringt es mir, Schulden zu machen? Die Zinsen sind ja der Wahnsinn. Wenn ich nur 1600 Euro netto hätte, wäre ich schon zufrieden.

    Zum Kunden habe ich keinen direkten Kontakt. In der Agentur arbeiten auch Kontakter. Sie leiten die Wünsche, usw. des Kunden per Mail an die Grafiker weiter.

    @ suki
    Danke für Deinen Beitrag! Vielen Dank fürs Daumen drücken für eine neue Stelle!
    Es ist mir klar, dass es in dieser Branche stressig zugeht. In den Werbeagenturen ist es am schlimmsten. Mein Freund arbeitet nicht in einer Werbeagentur, weil es einfach zu stressig ist. Das sieht er ja bei mir. Er arbeitet in einer Firma in der Marketingabteilung. Ein Bekannter von mir hat in einer Werbeagentur gearbeitet und war immer sehr gestresst. Er hatte die Nase voll davon und wechselte die Stelle. Er arbeitet in einem Verlag in der Marketingabteilung und ist voll zufrieden. Ich denke, dass es allgemein normal ist, dass es in allen Werbeagenturen so stressig zugeht.

    Grüssle Katja


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  2. #12
    Experte Avatar von Suki
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    1 (100%)

    Standard ⫸ AW: Unzufrieden mit der Arbeit – lang!

    Zitat Zitat von sylvia_b Beitrag anzeigen
    Wenn Du nach Jobs in Marketingabteilungen suchst, solltest du Dir klar darüber sein, dass es hier nur äußerst selten Artdirectoren gibt und der Grafiker da meist in Personalunion: gestaltet, den Kollegen/der Geschäftsführung die Entwürfe präsentiert, Termine und Budgets plant, Angebote einholt, die Produktion koordiniert, etc.
    Das stimmt, wir sind zwar zu dritt und davon nur eine Grafikerin, aber die muss auch mehr Dinge übernehmen als "nur" grafische Arbeiten. Einfach, weil wir es uns nicht leisten können "nur eine Grafikerin" zu beschäftigen das würde sich nicht rechnen und es ist auch sinnvoller, dass sie die komplette Angebotseinhohlung/Produktion übernimmt, denn sie muss ja wissen wie sie ihre Grafiken anlegen muss etc.

  3. #13
    Lynn
    Gast

    Standard ⫸ AW: Unzufrieden mit der Arbeit – lang!

    @sylvia_b:
    in der Agentur ist es so, dass der Chef, Art-Director oder der Etat-Director den Kunden die Layouts präsentieren. Wenn ich etwas gestaltet habe, gehe ich mit den Entwürfen zum Art-Director oder zum Chef. Mit dem Präsentation bei einem Kunden habe ich gar nichts zu tun, weil es nicht zu meinem Aufgabengebiet gehört. In der Agentur gibt es zwei Abteilungen: die Kreation und der Kontakt. Der Kontakt ist die Schnittstelle zwischen dem Kunden und der Kreation. Zu den Aufgaben des Kontakts gehört auch z.B. Angebote von verschiedenen Druckereien einzuholen, die Produktion koordiniert, usw.

    Es tut mir gut, zu lesen, dass es einige gibt, die ähnliche Probleme hatten wie ich. Es wird einen Weg geben, aus der Agentur raus zu kommen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

    Liebe Grüße
    Katja

  4. #14
    Mitglied
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    Stuttgart
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    0

    Standard ⫸ AW: Unzufrieden mit der Arbeit – lang!

    Lynn, das habe ich schon verstanden - aber so ist es eben in den Marketingabteilungen in der Industrie nicht. Genau diesen Unterschied wollte ich Dir ja klar machen. Du wirst im Marketing selbst präsentieren müssen (neben vielen anderen Aufgaben).
    Dein gestalterischer Anteil an der Arbeit wird auf alle Fälle nicht so wie bisher 100% betragen, sondern wesentlich weniger. Du wirst stattdessen viel mehr mit Leuten reden müssen als bisher (und eigentlich auch telefonieren).

    Hier musst Du Dich selbstkritisch hinterfagen, ob Du das kannst und willst. Kannst Du auf Leute zugehen, kannst Du diskutieren, kannst Du überzeugen, kannst Du für Deine Ideen kämpfen - mit Deinem Handicap.

    Das war das, was ich Dir oben sagen wollte.

    Grüße
    Sylvia

  5. #15
    Lynn
    Gast

    Standard ⫸ AW: Unzufrieden mit der Arbeit – lang!

    Hallo Sylvia,

    jetzt habe ich verstanden, was Du mir sagen wolltest.
    Ja, es stimmt, dass es ein Problem ist mit meiner Hörbehinderung zu telefonieren oder mit einigen Leuten ein Konferenz abzuhalten. Bei Gesprächen mit 1 oder 2 zusätzlichen Leuten ist es kein Problem, aber wenn es mehr sind, dann wirds echt schwierig, mitzubekommen, worüber geredet wird. Ich verliere in dieser Situation nach einigen Minuten den roten Faden.

    Manchmal denke ich, dass ich den falschen Beruf habe, weil eben solche Stellen in Freiburg/Umgebung rar sind. Die Mutter meines Freundes sagte, dass gerade Stellen in diesem Beruf (auch Mediengestalter) sehr schwer zu bekommen sind. Bestimmt ist es auch bei Euch so. Ich habe auch schon überlegt, einen Quereinstieg zu machen. Aber ich kann nur Grafik Design, mehr kann ich nicht. Mit Zahlen kann ich nicht umgehen, telefonieren kann ich nicht. Mein Freund kennt jemanden, der ein Verlag hat, der badische Zeitschriften heraus gibt. Vielleicht brauchen sie jemanden. Oder ich könnte halbtags arbeiten. Ob das finanziell hinhaut, das ist die andere Frage.

    Grüssle Katja

  6. #16
    Rose
    Gast

    Standard ⫸ AW: Unzufrieden mit der Arbeit – lang!

    schreib dir auf was du kannst,
    informiere dich, welche Jobs du machen kannst und dann bewirb dich!
    Bewirb dich solange du noch das Selbstbewußtsein hast zu gehen.

    Warum du mehr verdienen solltest, hast du selbst schön zusammen gefaßt -
    sprich mit Deinem chef -
    frage ihn nach seiner zufriedenheit, weise auf dein Engagement, die Mehrarbeit und was du alles bewältigst hin und weise dann darauf hin, daß du für die Mehrarbeit und mehr Verantwortung auch gerne mehr Entlohnung sehen möchtest.
    Wenn er darauf wieder nicht eingeht, wird er dich weiterhin mit dem Hungerlohn abspeisen...
    Hast du noch Kontakt zu den Kollegen die gegangen sind?
    Ist der kontakt gut?
    Wenn ja - frag die doch mal wie die internen Stelenausschreibungen aussehen.

    Schreib Dir auf, was du machen könntest und klapper die Stellenanzeigen ab,
    auch wenns am anfang vielleicht noch nicht klappt,
    es hebt ungemein die Stimmung nach Fluchtmöglichkeiten ausschau zu halten...

  7. #17
    Lynn
    Gast

    Standard ⫸ AW: Unzufrieden mit der Arbeit – lang!

    Hallo tara,

    eine gute Idee, eine Liste zu erstellen, was ich kann. Das werde ich machen!
    Mit einer Kollegin habe ich Kontakt, die im Juli gekündigt hat. Aber sie arbeitet im Ausland … Letzten Dezember ist eine andere Kollegin gegangen, sie arbeitet in einer Druckerei. Die Druckerei ist hier in der Nähe, leider nicht in Freiburg. Es wird also nix damit. Die Stellenanzeigen habe ich heute im Internet angeguckt – Fehlanzeige. Ich habe mich heute bei xing registriert und werde einige Homepages einiger Vermittlungsfirmen (keine Zeitarbeit) anschauen.

    Ich bin froh, dass ich nicht passiv bin und die Situation nicht so stehen lasse. Das geht auf Dauer wirklich nicht. Von nichts kommt nichts … Es tut mir echt gut, von Euch Tipps zu bekommen. Danke!

    Liebe Grüße
    Katja

  8. #18
    Mitglied
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    0

    Standard ⫸ AW: Unzufrieden mit der Arbeit – lang!

    Liebe Katja,

    ich glaube eigentlich nicht, dass Du generell den falschen Job hast, denn ich kann mir wenige Berufe vorstellen, die man mit einer Hörbehinderung genauso gut machen kann wie als Hörender, als Graphikerin kann ich mir das schon sehr gut vorstellen, da Du durch den Kontakt ja immer noch eine Schnittstelle hast.

    Ich arbeite selbst in der Marketingabteilung eines großen Unternehmens, also auf Kundenseite und habe tagtäglich mit verschiedenen Agenturen zu tun. Und ehrlich gesagt: ich möchte nicht auf Agenturseite arbeiten. Denn es ist tatsächlich so: Man ist Dienstleister, und es gibt immer wieder Situationen, in denen die Timings knapp werden, Dinge nochmal überarbeitet werden müssen, zur Not auch Freitag abends, weil am Montag früh die Druckunterlagen da sein müssen weil die Sachen sonst nicht pünktlich draußen sind. Und das muss eigentlich immer die Agentur ausbaden.

    In Deiner Situation selbst auf Kundenseite zu arbeiten stelle ich mir auch schwierig vor, denn wie z.B. Suki schon geschildert hat, kenne ich das auch: reine Graphik gibt es in den werbetreibenden Unternehmen kaum, dafür gibt es ja die Agenturen.

    Aber vielleicht würde Dir trotz allem Streß ein besseres Arbeitsklima gut tun, zusammen mit einem höheren Gehalt, dass Dich motiviert. Denn 1300 Euro finde ich auch sehr wenig. Aber: ja, man muss in der Regel sehr selbstbewusst nach einer Gehaltserhöhung fragen. Wer nichts fordert, kriegt auch nichts. Das musst Du Dir auch bewusst machen,wenn Du nach einer neuen Stelle suchst. Was ich Dir also empfehlen würde: suche Dir im Zuge Eures Ortswechsels eine neue Stelle bei einer Agentur, bei der Du das Gefühl hast, dass das Arbeitsklima und die Kultur stimmt, und fordere bei den Gehaltsverhandlungen ruhig, was Du denkst, dass branchenüblich ist. Runterhandeln können sie Dich immer noch....

  9. #19
    Lynn
    Gast

    Standard ⫸ AW: Unzufrieden mit der Arbeit – lang!

    sorry, mir ist ein peinlicher Fehler unterlaufen. Ich verdiene 1300 Euro netto, nicht brutto. Trotzdem reicht es gerade noch zum Leben. Wenn ich mit meinem Freund zusammen lebe, wird es einfacher werden, weil wir uns ja alles teilen werden, d.h. wir werden uns die Kosten zum Leben teilen. Ich könnte mehr Geld zur Seite legen.

    @ anneli:
    Danke für Deinen Beitrag. Meinst Du, dass es in einer anderen Werbeagentur besser ist? Ich denke nämlich, in jeder Werbeagentur ist es stressig. Ich habe noch nie von jemanden gehört, der weniger Stress in einer Werbeagentur hat. Vielleicht irre ich mich, aber ich kann es mir nicht vorstellen. Irgendwo in Freiburg/Umgebung gibt es ganz bestimmt eine Stelle, die zu mir passt. Ich werde nicht aufgeben.

    Grüssle Katja

  10. #20
    Junior Mitglied
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    Standard ⫸ AW: Unzufrieden mit der Arbeit – lang!

    Hallo Katja,

    also nehme ich Deine Handycaps weg und wechsle die Firma/Arbeitsstelle aus - schwups, habe ich Deine Situation.. Es ist wirklich bitter zu lesen, dass nicht nur bei mir ein Vollhonk auf der Machtposition sitzt.. Aber sei's drum, das können wir eh net ändern.

    Die Tips zu einer Gehaltsverhandlung in Deiner jetzigen Firma würde ich trotzdem beherzigen und den Chef konkret festnageln. Sag ihm was Du kannst und für die Firma leistest. Hebe besondere Erfolge hervor und mach ihm klar, wie wichtig Du für die Firma bist. Dann frage ihn, wie er Deine Arbeit bewerten würde und diskutiere mit ihm, wenn Du dort nicht mitgehst - frag ihn warum er Dir nicht die Verantwortung gibt oder wenn Du sie hast, warum er Dir nicht die entsprechende Entlohnung gibt. Sag ihm was Du Dir gehaltstechnisch vorstellst und zeig ihm die Konsequenzen auf, wenn sich weiterhin nichts tut. Und auch wenn es alles nix nützt - sieh es als Übung an - wenn Du einen neuen Job antrittst musst Du Dein Gehalt schließlich auch aushandeln..

    Und für die Jobsuche wünsch ich Dir ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen! Ich hab grad am eigenen Leib erfahren dürfen, dass es ewig dauern kann, bis mal was Vernünftiges dabei ist. Seit Ostern hab ich gehofft, dass doch noch was kommt und heute hab ich eine Einladung erhalten.. Und wenn man es realistisch betrachtet bin ich bereits seit über einem Jahr so gefrustet, dass ich aktiv nach einer Veränderung Ausschau halte. Allerdings wurde der Frust etwas weniger, seit ich aktiv was gegen die "Missstände" unternehmen kann - auch wenn es die Flucht nach vorn ist. Vielleicht hat der Beginn des "Bewerbungsmarathons" bei Dir dann ähnlich gute Auswirkungen auf die Psyche. Bei mir hab ich vor einem Jahr die Notbremse gezogen, als mir der Orthopäde gesagt hat, dass meine Wirbelsäule aussieht wie bei jemandem der kurz vor einem Bandscheibenvorfall steht - und ich bin nichtmal 30 Jahre alt. Es stellte sich heraus, dass sich meine Rückenmuskulatur durch den Stress so verkrampft hat, dass sich 2 Wirbel komplett gegeneinander verdreht haben. Seither versuch ich mir nicht mehr alles zu Herzen zu nehmen - ist aber trotzdem schwer..

    Also - sieh zu, dass Du nicht Deine Gesundheit ruinierst, forder ein was Dir zusteht (jaja - ich weiß, ist gar nicht so einfach - bei mir kommen seit Monaten auch immer nur - ja, wir versuchen es ja, blablabla - blöde Personalabteilung - blablabla..) und denk immer daran:

    Du arbeitest um zu leben - aber Du lebst nicht, um zu arbeiten!

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