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Thema: ⫸ Ungewisse Zukunft

16.12.2017
  1. #1
    Senior Mitglied Avatar von Löwenmädchen
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    Standard ⫸ Ungewisse Zukunft

    Hallo,

    ja, ich bin noch wach, so sehr beschäftigt mich das Thema...

    Ich habe bisher im Intimen geschrieben, werde hier aber zum Verständnis ein paar Kleinigkeiten äußern. Bei mir wurde vor kurzem eine zwanghafte Persönlichkeitsstörung festgestellt. Dies wirkt sich seit Wochen auf meine Arbeit aus. Ich erledige zwar mein Aufgaben richtig, aber es wird mehr erwartet, dass ich über den Tellerrand hinausschaue, und das geht aufgrund der Störung nicht.
    Ich kämpfe seit Wochen ich mit Depressionen, da ich kaum etwas richtig machen kann, nciht zufriedenstellend. Der Chef traut sich kaum noch, mir nur ein klein wenig Verantwortung zu geben, was ich aufgrund meiner Fehler gut verstehe. Denn zusätzlich vergesse ich Sachen, bzw. fallen mir Dinge nicht ein in der Situation, in der ich sie gerade brauche. Das belastet sehr. Auch meinen Chef, er führt das kleine Büro grad allein und dreht völlig am Rad, weil ich mom. nur eine Belastung bin, statt zu entlasten.
    Ich denke diese Störung hat sich im letzten Jahr entwickelt bei meinem Ex-Chef, wo ich zum Schluß nurnoch ein Häufchen Elend war.
    In einer Woche habe ich einen Termin beim Psychologen.

    Ich habe keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Noch hat der Chef Geduld, wird aber nicht ewig so bleiben. Noch gibt er mir zahlreiche Chancen, aber irgendwann is die Geduld auch am Ende, ich weiß, was auf dem Spiel steht.

    Es tut sich gerade eine andere Tür auf, Ende November wird eine Stelle frei in dem Büro, in dem ich früher gearbeitet habe. Wäre halt nur Teilzeit. Ich bin damals weggegangen, weil ich mehr wollte.
    Das Mehr ist mir jetzt aber zuviel, ich ack das auf die Dauer nicht.

    Mein Mann steht da leider nicht ganz hinter mir. Er sagt, es wäre meinem jetztigen Chef unfair, wegzugehen, da er mich gerade unterstützt, wo er kann. Zusätzlich büßt meine Rentenkasse wieder ein, wenn ich nurnoch Teilzeit arbeite.
    Ich bin grad sehr unsicher, wie es beruflich bei mir weitergehen soll und bin auch sehr unglücklich. Weiß grad garnichts mehr.


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  2. #2
    Koryphäe Avatar von Francesca
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    Standard ⫸ AW: Ungewisse Zukunft

    Ich würde das Gespräch mir dem Psychologen abwarten. Nur der kann denke ich am besten deine Situation, aus ärztlicher Sicht einschätzen. Ich meine wenn du sagst, das es von der alten Arbeit kommt, werdet ihr ja automatisch auf die neue kommen. Und da denke ich auch, hast du ja einen super Chef gefunden, der dich ja unterstützt, wer macht das schon.
    Ich denke da gibt es nicht mehr viele. Somit ist das kein richtiger Rat, aber der wird dir vermutlich keiner geben können. Ich an deiner Stelle würde aber wirklich versuchen, lange dort zu bleiben, eben aus genannten Gründen, ein netter und verständnisvoller Chef, eine Vollzeitstelle, mehr Geld, Rente....
    Wenn du wechselst, kann es ja sein das du deine Chance vertust, weil du ja wieder schlechter gestellt bist. Und wer sagt dir, dass es dir dort noch gefällt in der Firma? Ich mochte meine Arbeit hier sehr im Ort, auch das Team. Aber ehrlich kaum war ich weg... Naja. Ich möchte eigentlich nicht mehr dahin, auch wenn es eine Entlasstung finanziell wäre, ich bräuchte das Auto nicht mehr. Und ich habe halt auch mal den Fehler gemacht, eine Teilzeitstelle einer Vollzeit vorzuziehen. Gut wär weiß ob ich a heute noch wäre, aber bei uns gibt vielleicht ein paar mal eine Vollzeitstelle hier und in der Umgebung.

    Bevor du also irgendwas für dich beschließt, würde ich darüber mit dem Psychologen reden.

  3. #3
    Moderator
    Alles wird gut... Avatar von claudi181
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    Standard ⫸ AW: Ungewisse Zukunft

    Zitat Zitat von Löwenmädchen Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ja, ich bin noch wach, so sehr beschäftigt mich das Thema...

    Ich habe bisher im Intimen geschrieben, werde hier aber zum Verständnis ein paar Kleinigkeiten äußern. Bei mir wurde vor kurzem eine zwanghafte Persönlichkeitsstörung festgestellt. Dies wirkt sich seit Wochen auf meine Arbeit aus. Ich erledige zwar mein Aufgaben richtig, aber es wird mehr erwartet, dass ich über den Tellerrand hinausschaue, und das geht aufgrund der Störung nicht.
    Ich kämpfe seit Wochen ich mit Depressionen, da ich kaum etwas richtig machen kann, nciht zufriedenstellend. Der Chef traut sich kaum noch, mir nur ein klein wenig Verantwortung zu geben, was ich aufgrund meiner Fehler gut verstehe. Denn zusätzlich vergesse ich Sachen, bzw. fallen mir Dinge nicht ein in der Situation, in der ich sie gerade brauche. Das belastet sehr. Auch meinen Chef, er führt das kleine Büro grad allein und dreht völlig am Rad, weil ich mom. nur eine Belastung bin, statt zu entlasten.
    Ich denke diese Störung hat sich im letzten Jahr entwickelt bei meinem Ex-Chef, wo ich zum Schluß nurnoch ein Häufchen Elend war.
    In einer Woche habe ich einen Termin beim Psychologen.

    Ich habe keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Noch hat der Chef Geduld, wird aber nicht ewig so bleiben. Noch gibt er mir zahlreiche Chancen, aber irgendwann is die Geduld auch am Ende, ich weiß, was auf dem Spiel steht.

    Es tut sich gerade eine andere Tür auf, Ende November wird eine Stelle frei in dem Büro, in dem ich früher gearbeitet habe. Wäre halt nur Teilzeit. Ich bin damals weggegangen, weil ich mehr wollte.
    Das Mehr ist mir jetzt aber zuviel, ich ack das auf die Dauer nicht.

    Mein Mann steht da leider nicht ganz hinter mir. Er sagt, es wäre meinem jetztigen Chef unfair, wegzugehen, da er mich gerade unterstützt, wo er kann. Zusätzlich büßt meine Rentenkasse wieder ein, wenn ich nurnoch Teilzeit arbeite.
    Ich bin grad sehr unsicher, wie es beruflich bei mir weitergehen soll und bin auch sehr unglücklich. Weiß grad garnichts mehr.

    Zuerstmal, du bist 27 Jahre alt und machst dir Sorgen ueber die Rentenkasse. Meine Guete, stell' das mal ab. Wenn du die Teilzeitstelle nur ein Jahr machst, weil du ploetzlich einen anderen viel besseren Vollzeitjob findest, ist das doch kein Drama.
    Rentenkasse....das waere einer der Punkte, den ich absolut vernachlaessigen wuerde, wenn es um Pro und Con bei der richtigen Jobwahl geht. Die Gedanken bezueglich der Rentenkasse werden dir nichts bringen, wenn du deinem Mann zuliebe die Zaehne zusammenbeisst und in vier Wochen mit Nervenzusammenbruch beim Arzt sitzt.

    Dann unterstuetzt dich dein Chef eben. Das ist super von ihm, absolut. Wenn aber keine Besserung eintritt oder du nur langsam Fortschritte machst, wird es auch dem besten Chef irgendwann zu viel. Wie lange denkt denn dein Mann, dass dein Chef dich weiterhin unterstuetzen wird? Bist du die Arbeit alleine schaffst? Und da du dir gerne Gedanken ueber alle Eventualitaeten machst, was ist wenn eine Besserung erst naechstes Jahr langsam sichtbar wird? Das macht kein Mensch mit. Der Jobmarkt ist hart und irgendwann wird man darauf keine Ruecksicht mehr nehmen. Meine ehemalige olle Kollegin....man hat auf ihre Situation auch Ruecksicht genommen. Alt, langsam, fast schon senil usw. Das Verstaendnis war am Anfang bei mir auch da und schlussendlich hat sich das in absolute Gleichgueltigkeit umgewandelt, da ich keine Lust mehr hatte das Verstaendnis aufzubringen, weil ich ihre Arbeit mitmachen musste usw.
    Jeder hilft gerne, aber glaube mir, irgendwann ist das ganze ausgeschoepft und die Erwartungshaltung immens und wenn du dann dann keine wirkliche Leistung bringst, war es das fuer dich. Dann kommen naemlich andere Probleme auf dich zu und da hilft dir weder Geld, weder die tolle Vollzeitstelle noch deine Rente ;-)

    Du schreibst ja selbst, dass dein Chef am Rad dreht. Was meinst du was danach kommt? Weiterhin Verstaendnis? Ich glaube nicht.

    Dann macht man eben mal einen Schritt zurueck oder faengt von vorne an. Das ist doch kein Weltuntergang. Ich hatte frueher auch immer wunderschoene Vorstellungen wie mal mein Leben verlaufen sollte. Ich bin jetzt 30 und habe nach ewigem Kampf mit mir selbst und diversen Stillstaenden komplett von vorne begonnen, weil ich eben mehr von mir erwarte und mehr vom Leben moechte. Ich war frueher ganz anders eingestellt. Arbeit ist immer noch Arbeit. Alles was gemacht werden muss, muss zu 100% erledigt werden. Bringe ich die Leistung nicht, weil es mir egal ist oder weil ich es nicht kann, dann muss ich eben mit den Konsquenzen rechnen. Das ist meine Grundeinstellung. Ich hatte keine Ausbildung und dennoch habe ich es geschafft aus nichts viel zu machen. Ich bin nicht reich dadurch geworden, aber habe mich selber besser kennengelernt. Ab und zu musste man dazu auch mal einen Schritt zurueckgehen. Ich befinde mich seit drei Jahren mitten im Neustart. Meinst du ich verschwende einen Gedanken daran, was mich im Rentenalter erwarten koennte? Nein. Ich habe einfach nur eine grobe Vorstellung davon, was ich fuer mich erwarte, was ich fuer mich und meine Familie wuensche. Darauf baue ich auf. Wenn ich dann auf dem Weg zu meinem Ziel eben Entscheidungen treffen muss, die erstmal dazu fuehren, dass ich einen Stillstand erleide und dann nochmal ein paar Meter zurueckgehen muss, dann ist das eben so.

    Dein Ziel sollte erstmal sein, dass du wieder zur alten Form zurueckkommst und ich weiss, ich wiederhole mich, und dir ueberlegst, was du wirklich willst. Nicht, was dein Mann moechte. Ich kann da sowieso nur mit dem Kopf schuetteln.
    Weiterhin ist es wichtig, dass du dir einen Plan erstellt. Wo siehst du dich naechstes Jahr? Wo siehst du dich in fuenf Jahren? Was ist davon realisierbar? Was muss du fuer Opfer bringen, um dorthin zu kommen? Sprich, ist der Job der richtige fuer dich? Was hat dir in deinem Berufsleben bisher Spass gemacht? Welche Bereiche interessieren dich noch? Ist es eine Moeglichkeit einen Neustart zu wagen (und jetzt sag' nicht, dass dein Mann davon nichts haelt, sonst komme ich durch den Bildschirm)?

    Du stehst dir selbst im Weg, weil einfach kein Rueckhalt da ist, den man in einer solchen Situation braucht. Du achtest weiterhin darauf, dass andere zufrieden sind. Dein Chef, weil du ihn ja wegen der Unterstuetzung nicht haengen lassen kannst. Deinen Mann, der meint, dass du es deinem Chef schuldest und alles andere unfair sei. Und wo bleibst du?

  4. #4
    Eli
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    Standard ⫸ AW: Ungewisse Zukunft

    Zitat Zitat von claudi181 Beitrag anzeigen
    Du stehst dir selbst in Weg, weil einfach kein Rueckhalt da ist, den man in einer solchen Situation braucht. Du achtest weiterhin darauf, dass andere zufrieden sind. Dein Chef, weil du ihn ja wegen der Unterstuetzung nicht haengen lassen kannst. Deinen Mann, der meint, dass du es deinem Chef schuldest und alles andere unfair sei. Und wo bleibst du?
    Da unterschreibe ich mal fett bei Claudi.

    Und ich frage jetzt mal ganz provokant: Wann hat dein Mann dich zum letzten Mal mal unterstützt? Damit meine ich eine positive Resonanz auf etwas, dass du getan hast? Und damit meine ich jetzt nicht den Haushalt! Ich lese immer nur er unterstützt dich nicht, redet dir irgendwas ein und für mich persönlich bedeutet das nur, dass er dich kleinhalten möchte - aber das Thema hatten wir vor sehr langer Zeit schon mal.

    Und was ich mich auch frage: wie möchtest du deinem alten Chef begründen, dass du wieder bei ihm arbeiten möchtest? Und vor allem warum du in der Zeit seit damals in zwei verschiedenen Büros gearbeitet hast?

  5. #5
    Forumsüchtig Avatar von sunrise
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    Standard ⫸ AW: Ungewisse Zukunft

    Hallo LM

    Wer hat denn diese Persönlichkeitsstörung diagnostiziert? Du schreibst, du willst dich nun an einen Psychologen wenden, warst du denn noch nicht bei einem?
    Mit solchen Aussagen sollte man sehr vorsichtig sein, finde ich.

    Alles Gute, sunrise

  6. #6
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    Standard ⫸ AW: Ungewisse Zukunft

    Dein Mann ist echt.... "/%$§"&§$!$§ *censored*
    Mit Druck hilft man Menschen mit psychischen Problemen sicher nicht weiter! Da macht man alles nur schlimmer. Druck machst du dir doch selbst genug! Klar darf man dich nicht bestärken dich im schlimmsten fall völlig hängen zu lassen. Sanft motivieren heißt die Devise!

    1. Lass dich krankschreiben. Mit jedem Tag den du dich selbst mit deinem erscheinen bei der Arbeit unter Druck setzt, machst du es nur schlimmer.
    2. Such mit einem Psychologen bzw. dann mit einem Therapeuten für die genauen Ursachen für deine Ängste. Und ich bin mir SICHER das liegt zum Großteil auch in deinen persönlichen Lebensumständen und nicht nur an deiner letzten Stelle.
    3. Arbeitet daran wie du mit den Ängsten umgehst und "lern" dein Verhalten, deine Denkweisen zu ändern.
    4. Sucht dir dann (nicht jetzt schon) gemeinsam eine berufliche Perspektive. Vergiss dabei nicht, dass der Druck in der privaten Versicherungsbranche nicht gerade kleiner wird...
    5. DU gehst jetzt vor!!!!

    Das war jetzt die Kurzfassung. Roman gibt es, wenn du Nachfragen hast. Das sind alles Erfahrungswerte aus meiner täglichen Arbeit ;-)

    Alles Gute!

    Doro

  7. #7
    Vielschreiber Avatar von hase
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    Standard ⫸ AW: Ungewisse Zukunft

    Hallo LM,

    ich erschrecke hier gerade, wie schnell Du Dir selbst den Stempel "zwanghafte Persönlichkeitsstörung" auf die Stirn drückst. Nun geh mal erst zum Psychologen und sprich mit dem und versuch nicht gleich eine pathologische Schublade zu finden, in die Du Dich begibst. Für mkch klingen die Probleme, die Du schilderst auch mehr nach einem Zusammenspiel von vielen Dingen, die in Deinem Umfeld schwierig sind. Die mangelnde Unterstützung von Deinem Mann macht da bestimmt auch viel aus.

    Ohne etwas verkomplizieren zu wollen: Du bist noch keine 30, vielleicht fängst Du beruflich nochmal ganz woanders von vorne an? Es gibt ganz bestimmt Arbeitsbereiche, in denen Du gerne und gut arbeiten kannst. Und jetzt sag nicht, in Deiner Region hättest Du keine Möglichkeiten. Irgendwann bist Du 50 und restlos unglücklich und die Züge sind alle abgefahren... jetzt bist noch ziemlich frei, zu tun, was Du willst!

    Ich würde Dir gerne ein bißchen Mut machen, davon scheinst Du im Moment nicht gerade viel zu haben.

    Kopf hoch und alles Gute!
    Anja

  8. #8
    Unterhaltungskünstler Avatar von Mella-h
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    Standard ⫸ AW: Ungewisse Zukunft

    Was wäre denn das für eine Stelle in dem alten Büro? Ich denke nämlich das es nicht der richtige Weg ist, von dem einen Job weg zu einer Firma wo man schon mal als "Häufchen elden raus ist" nur weil dort ne Halbtagsstelle frei ist. Das ist nicht die Lösung.

    Überleg dir, für dich, was du im Berufsleben und auch sonst gerne machst und dann überleg dir, ob nicht vielleicht doch ein Berufswechsel/Neuanfang in Frage kommt. Für dich! Dann kannst du mit jemand aussen stehenden (z.B. ne Freundin) darüber reden und um Meinung bitten. Deinen Mann würde ich erstmal nicht fragen. Erstmal jamend Neutrales.

  9. #9
    Senior Mitglied Avatar von Löwenmädchen
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    Standard ⫸ AW: Ungewisse Zukunft

    Ich war bei einen Neuologen, der hat die Störung bei mir diagnostiziert. Er hat eine psychologische Ausbildung und hat das bei mir festgestellt. Meine Hausärztin wollte körpeliche Ursachen ausschließen.

    Wann hat mein Mann mich das letzte Mal unterstützt? Als ich bei meinem Ex-Chef aufgehört habe. Er hat mich stark gemacht, dort rauszugehen.

    @Eli: Der Chef, zu dem ich vielleicht zurückwill, kennt meine Leidensgeschichte ein wenig. Kennt meinen Ex-Chef, der mich so gemobbt hat, kennt meinen jetzigen Chef, da er selbst früher dort gearbeitet hat und weiß, dass dort viel erwartet wird und es nicht einfach ist.
    Von den Aufgaben wäre es wie bisher, Büro mit Versicherung, aber weniger Kundenkontakt, da das Büro hier im Ort ist und wenig los, da die Agentur sehr viel kleiner ist.

    Bei ihm wären die Erwartungen nicht ganz so hoch.
    Wo ich mich in 5 Jahren sehe? Keine Ahnung. Am liebsten in einem Büro ohne/wenig Kunden, den Stapel jeden Tag abarbeiten.
    Bzw. wovon ich manchmal träume ist was kreatives zu machen. Habe schon immer gern am PC was gemalt, gestaltet. Wollte früher Mediendesign lernen, waren aber keine Stellen frei.

    Weiß bald garnichts mehr, bin hilflos. Meine Familie rät mir dazu, die Teilzeitstelle anzufragen, würde mich entlasten.
    Ich denke wirklich, ich sollte das Gespräch mit dem Psychologen abwarten.
    Aber bis dahin ist die Stelle vielleicht weg...

  10. #10
    Rose
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    Standard ⫸ AW: Ungewisse Zukunft

    1. Klopf die Möglichkeiten ab, die du hast (zB mal bei deinem früheren Chef wg halbtags vorfühlen)
    2. Mach mal ne Bestandsaufnahme was du derzeit glaubst leisten zu können (red dich dabei nicht klein " gar nix, zu nix zu brauchen" aber überschätz dich auch nicht "das muß einfach drin sein)
    3. Mal dir die Möglichkeiten auf, die du hast (Halbtags, ganztags mit Unterstützung bleiben, runterstufen die derzeitige Stelle reduzieren? krankschreibung?)
    und mal dir wirklich mal ein Bild von der situation wie sie derzeit ist.
    (und vielleicht mal eins, wo du gerne wärst)

    In vergleichbaren situationen geht mir imemr so viel im Kopf rum und rum und rum, daß ich es nicht mehr ggliedert bekomme, was ich für ein Problem hab, wo ich hin will und wie ich damit umgehen will... deshalb aufschreiben und aufmalen!

    und: ja, sprich bevor Du ne Entscheidung triffst ("wilde Fluch in die halbtagsstelle" bis "angststarres Verharren in der derzeitigen sitation") mit dem Psychologen. Vielleicht ist er ne Pfeife und hilft Dir null, vielleicht hat er aber auch n richtig guten Tipp dazu wie du mit Problemen umgehen kannst.

    und Claudi hat mit ganz vielem recht!
    ein Anfang ght immer... du bist ja völlig panisch bei dem Gedanken was verkehrt zu machen (sei auf der Arbeit oder ne falsche Entscheidung zu treffen oder...) Das Leben ist nicht vorbei, selbst wenn du die jetzige Stelle los bist und dich derzeit keiner einstellen willst.
    Dann bist du halt mal krank (die therapie) oder auch arbeitslos und suchst wieder und suchst was neues.
    Geh weg von diesen "dann ist alles vborbei" Schreckgespenst.

    Als ich mal heimkam von meiner Horrorstelle und sagte "da geh ich nicht mehr hin... da will ich nicht mehr... muß ich?"
    sagte mir mein Mann "nein du mußt nicht, ich krieg dich auch ne weile ernährt"
    und nur weil dein Mann das nicht SAGT, heißt das nicht, dass es nicht so ist...
    der liebt dich auch ohne arbeit und Perfektionismus und füttert dich auch mal durch... und du wirst in spätestens 2 jahren wieder in einer Position sein, bei du sagst "ja das gefällt mir"
    egal!!! welche Entscheidung du triffst!
    An Claudi finde ich sieht man sehr gut, daß man auch mal gegenläufige Entscheidungen treffen kann, daß es nicht um einen schnurgeraden lebenslauf geht sondern daß es auch mal zickzack sein kann, solange man sein ziel weiter vor Augen hat
    und solange man nicht aufhört zu strampeln.
    Du DARFST auch eine Entscheidung treffen, die ich sim nachhinein vielleicht als falsch herausstellt... dann änderst du den Kurs halt wieder! das nennt sich Leben und gehört mit dazu.
    Ich bin da auch grade in der Lernphase... aber ich denke man kann das lernen

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