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Thema: ⫸ Lesen durch schreiben

17.12.2017
  1. #21
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    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Lesen durch schreiben

    Zitat Zitat von sea_water Beitrag anzeigen
    Letzteres kann beim Lesen lernen (was ja eben nicht schreiben ist) dann am Anfang zu "Kööööanne" (=Kanne) werden *g*
    Jaaaaaaaaaaaaaaa, hier auch


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  2. #22
    aufsteigendes Mitglied Avatar von schäfi
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    Standard ⫸ AW: Lesen durch schreiben

    @Jill: ich habe halt in einem Spiegelartikel gelesen, dass früher anders gelehrt worden ist als heute. Außerdem habe ich mich mit Eltern unterhalten, bei dem ein Kind durch die Methode Lesen durch Schreiben gelernt hat und ein Kind, welches durch die frühere (bzw. Silbenmethode) gelernt hat. Und die Methode Lesen durch Schreiben ist für einige Kinder halt später mit mehr Schwierigkeiten in der Rechtschreibung verbunden.

    Wir haben halt erst "Mama, Oma", etc. gelernt, die Kinder heute lernen da schon ganze andere Wörter am Anfang. Und ich habe auch die Angst, dass er sich falsch geschriebene Wörter auch falsch einprägt, daher finde ich Schreiben wie man will einfach nicht gut. In Mathe ist ja auch von Anfang an 1+1=2 und nicht erst 3 und dann ab der 3. Klasse 2. Ok, das Beispiel hinkt vielleicht etwas, aber so erkläre ich es immer. Ihr als Lehrerinnen habt da natürlich ganz andere Erfahrungen, für uns Eltern ist diese Methode halt erst einmal befremdlich .

    Ich habe halt auch eine andere Sicht auf die Rechtschreibung, ich schreibe jeden Tag mehrere Schreiben und Schriftsätze an Behörden, Gerichte etc. per PC und da muss die Rechtschreibung einfach stimmen, sonst wirft das ein schlechtes Licht auf den Chef und dann auch auf mich. Daher denke ich, dass ich eine recht gute Rechtschreibung und Grammatik habe und so wirkt es für mich einfach sehr befremdlich, wenn mein Kind dann Kaze statt Katze schreibt und es richtig gewertet wird.

    Also, ich werde in einem Jahr mal ein Fazit geben, wie es bei Luis läuft. Er gehört zu den Kindern, die wirklich viel und gerne lesen (am Wochenende wacht er auf gegen 7 Uhr, schnappt sich als erstes ein Buch im Bett und liest, aktuell hat er meinen Tolino und liest jede freie Minute, aktuell ist er von Dienstagabend bis gestern Abend auf S. 23 von 51). Das heißt, am Nichtlesen kann es bei ihm nicht liegen, wenn er vielleicht in einem Jahr noch große Rechtschreibdefizite hätte.

    Er schrieb zum Beispiel gerade in seiner Hausi "gestrekt" statt "gestreckt", aber ich denke auch, das sind Fehler, die er Anfang der 2. Klasse einfach noch macht. Ich kontrolliere eigentlich immer seine Hausis, sage ihm, in welchem Wort ein Fehler ist, aber nicht welcher Fehler, lass ihn das Wort nochmals lesen und dann hat er meistens auch den Fehler gefunden. Wenn nicht, dann zeige ich ihm natürlich den Fehler. Schreiben darf er das Wort dann allein in sein Heft. So mache ich es auch in Mathe. Da er aber recht gut in der Schule ist, haben wir eigentlich kaum Verbesserungen nötig. Kontrollieren müssen wir auch die Hausis, weil wir eine Unterschrift leisten müssen auf dem Hausaufgabenblatt, auf dem die Aufgaben für den jeweiligen Tag stehen. So will die Lehrerin sicherstellen, dass die Eltern die Hausis auch anschauen. Das finde ich aber gut so!

    LG Schäfi

  3. #23
    Experte Avatar von Sille
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    Standard ⫸ AW: Lesen durch schreiben

    Und Kinder die schlecht hören?

    Jil, vielen dank für deine Ausführungen.

    Mein Lieblingswort bei Felix:

    Füschschtepchen

    Sein Lieblingsessen!

  4. #24
    Moderator
    Alles wird gut... Avatar von claudi181
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    Standard ⫸ AW: Lesen durch schreiben

    Zitat Zitat von schäfi Beitrag anzeigen
    @Jill: ich habe halt in einem Spiegelartikel gelesen, dass früher anders gelehrt worden ist als heute. Außerdem habe ich mich mit Eltern unterhalten, bei dem ein Kind durch die Methode Lesen durch Schreiben gelernt hat und ein Kind, welches durch die frühere (bzw. Silbenmethode) gelernt hat. Und die Methode Lesen durch Schreiben ist für einige Kinder halt später mit mehr Schwierigkeiten in der Rechtschreibung verbunden.

    Wir haben halt erst "Mama, Oma", etc. gelernt, die Kinder heute lernen da schon ganze andere Wörter am Anfang. Und ich habe auch die Angst, dass er sich falsch geschriebene Wörter auch falsch einprägt, daher finde ich Schreiben wie man will einfach nicht gut. In Mathe ist ja auch von Anfang an 1+1=2 und nicht erst 3 und dann ab der 3. Klasse 2. Ok, das Beispiel hinkt vielleicht etwas, aber so erkläre ich es immer. Ihr als Lehrerinnen habt da natürlich ganz andere Erfahrungen, für uns Eltern ist diese Methode halt erst einmal befremdlich .
    Ich schrieb's ja weiter vorne schon. Mein Grosser ist in der 6. Klasse, die Tochter in der 2. Als mein Sohn damals in die 1. Klasse kam, wurde ich mit dieser neuen Methode das erste mal konfrontiert. Ich wusste bis dahin gar nichts davon und dachte, dass es eben hier so ueblich ist. Ich wusste gar nicht, dass das auch in Deutschland so praktiziert wird. Ohne Forum wuesste ich das bis heute nicht. ;-)
    Jedenfalls habe ich das einfach so angenommen, genauso wie ich die neuen Mathemethoden angnenommen habe. Das war ja schon bei meinem Bruder schon etwas anders und brachte meine Eltern zur Verzweiflung. Da wurde auch geflucht, weil die Rechenwege komplizierter und verwirred schienen, und? Heute studiert mein Bruder Mathematik. Ob da die Eltern nun Probleme haben oder nicht, spielt erstmal eine untergeordnete Rolle. Schwierig wird es eben, wenn die Eltern helfen muessen, aber da kann man schliesslich den Lehrer kontaktieren. Unsere sind immer erreichbar.
    Es geht ums Kind und wenn sich neue Methoden besser eignen und mehr Kinder dadurch, wie hier jetzt, zum Schreiben animiert werden und motiviert bleiben, dann ist alles andere zweitrangig.
    Die Kinder lernen es nun anders, meine beiden haben damit ueberhaupt keine Schwierigkeiten. Im Gegenteil. Was natuerlich nicht heisst, dass sich andere damit schwertun, aber ich behaupte, dass diese auch mit der alten Methode zu kaempfen haetten.

    Und auch ich denke nicht, dass solche Methoden der Grund fuer die gesamte Rechtschreibproblematik der Kinder und auch der Jugendlichen ist. Fuer mich ist die groesste Ursache das Schreibverhalten mit den neuen Technologien. Hauptsache die Nachricht ist irgendwie verstaendlich. Wen interessieren denn richtige Interpunktion und Schreibweise im Netz oder gar mit dem Handy? Wer sich mal auf Facebook unmschaut und eventuell Teenager auf der Liste hat, wird schnell sehen, dass sich niemand darum kuemment, ob das nun alles perfekt geschrieben wurde. Hinzu kommen genuegend Erwachsene, die aehnlichen Mist verfassen. Das sind dann irgendwann die Eltern, die ihre Kinder durchs Schulleben begleiten sollen. Wunderbar.

    Mein genereller Eindruck ist, dass man im Internet und in Textnachrichten (SMS, e-mail, chat usw.) nicht so sehr auf die Rechtschreibung achtet und dieses Problem nun in den Klassenzimmern ankommt. Diesen Wandel finde ich schrecklich und sehe ich eben als Grund fuer die schlechten Deutschkenntnisse (Englischkentnisse bei uns ;-) ) bei Kindern und Jugendlichen.

  5. #25
    aufsteigendes Mitglied Avatar von schäfi
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    Standard ⫸ AW: Lesen durch schreiben

    @ claudi: ich gebe Dir recht, dass diese Lernmethode bestimmt nicht DER Grund ist für die miserable Rechtschreibung bei Jugendlichen. Habe ich ja auch so nicht geschrieben. Aber ich denke, viele Kinder, die sich eh schon schwer tun mit dem Schreiben, weil die Eltern z.Bsp. ausländischer Herkunft sind und sich mit Deutsch auch schwerer tun, es denke ich schwerer haben werden, wenn sie erst schreiben können, wie sie wollen, und es dann irgendwann als falsch angestrichen wird, als Kinder, bei denen die Eltern die Kinder in der Hinsicht unterstützen, dass sie ihnen die richtigen Worte aufzeigen. Oder auch bei Dialekt haben diese Kinder sicherlich mehr Schwierigkeiten als Kinder, die relativ Hochdeutsch sprechen. Klar, Erfahrungsberichte dazu habe ich keine, es ist einfach meine Vermutung und Beispiele aus Erzählungen von Bekannten.

    Ich gebe Dir auch recht, dass wohl der Hauptgrund für die Rechtschreibprobleme bei Jugendlichen die SMS-Schreiberei mit den div. Abkürzungen und auch Chatrooms sind, wo jeder so schreibt, wie er es will und es niemanden interessiert, ob die Wörter oder die Satzzeichen richtig oder falsch sind. Ich für mich schreibe selbst in SMS richtig (zumindest versuche ich es ) und setze auch Satzzeichen, weil ich es selber unmöglich finde, wenn man einen Text 5x lesen muss, bevor man ihn versteht, weil Satzzeichen fehlen etc..

    Trotz allem bin ich aus den oben genannten Gründen kein Befürworter dieser neuen Lernmethode und unterstütze mein Kind, dass er Fehler erkennt und sie gleich richtig schreibt. Ich habe hier ein Kind, das zum Glück gerne schreibt und liest und es nicht durch meine Verbesserungen entmutigt wird, dann gar nicht mehr zu schreiben. Ich habe ja geschrieben, für mich als jemand, der täglich die richtige Rechtschreibung anwendet, sehen Worte wie Kaze ohne t oder Hunt anstatt Hund einfach falsch aus und ich habe dann halt das Verlangen, es ihm richtig zu sagen oder ihn zumindest darauf hinzuweisen, dass das Wort anders geschrieben wird.

    Ich sag ja, ich warte mal ab, welche Fehlerzahlen Diktate in der 3. Klasse aufweisen und ziehe dann meine Rückschlüsse. Klar weiß ich auch nicht, wie es gelaufen wäre, wenn er die andere Methode erlernt hätte, den Vergleich habe ich nicht.

    Meine Meinung ist und bleibt, ich mag diese Methode nicht sonderlich, kann es aber nicht ändern, dass er so lernt. Wenn dann aber am Ende das Ergebnis stimmt, also er richtig schreiben kann, ohne gravierende Fehler zu machen, dann werde ich meine Meinung vielleicht ändern .

    LG Schäfi

  6. #26
    Profi Avatar von Angel
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    Standard ⫸ AW: Lesen durch schreiben

    Die Ausführungen zum Thema muß ich mir dann auch mal durchlesen. Danke für den Link. Wenn etwas Zeit und weniger Müdigkeit da sind dann werde ich das mal durchlesen.

  7. #27
    Moderator
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    Standard ⫸ AW: Lesen durch schreiben

    In Bayern wird zukünftig im Rahmen des neuen Grundschullehrplans wieder vermehrt auf richtige Schreibung von Anfang an geachtet .

  8. #28
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    Standard ⫸ AW: Lesen durch schreiben

    Also, einfach nur zeigen, mache ich nicht. Ich versuche immer die passende Regel bzw. Erläuterung ihm näher zu bringen. Sei es eben Silben: Kat-ze, Mehrzahl: HunDe, Ausspracheregeln wie Doppelkonsonanten. Deutliches Sprechen allgemein. Lautieren...A, BEEE, CEEEE...dann passieren seltsame Worte gar nicht wirklich oft, wenn man eben A, B, C lautiert.

    Bei Geschichten Verben im Präsens sagen lassen, dann passiert auch schriep nicht, weil es von schreiBen kommt...oder so was halt.

    Obwohl deutliches Sprechen wirklich am hilfreichsten ist oder wie kommen eure Kinder Köööanne und Füsche? Was ist Köööane? Eine Kanne?

  9. #29
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Gerbera
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    Standard ⫸ AW: Lesen durch schreiben

    @Amelie: Das macht doch aber die Schule auch, nur nicht alles am Anfang der ersten Klasse. Natürlich lernt man alle Rechtschreibstrategien, z. B. das Verlängern, was Du schreibst.

    Ein Lautieren in Form von Beeee ist im Hinblick auf das Lesenlernen null sinnvoll. Ansonsten ist NT = Ente, denn man sagt ja ENNNNNNNNNNNNNNNN, und Teeeeeee....

    So, nun bin ich wieder raus aus dem Thema. Ich will nicht so viel zu dem schreiben, was ich gerade denke...

  10. #30
    Moderator
    ..es geht immer weiter.. Avatar von Jannika
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    Standard ⫸ AW: Lesen durch schreiben

    Das mit dem Lautieren soll doch gerade eben kontraproduktiv sein. Dann sind Besen nämlich so aus: Bsn.

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