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Thema: ⫸ Hilfe für die Hausaufgabe meines Bruders

17.12.2017
  1. #1
    emily
    Gast

    Standard ⫸ Hilfe für die Hausaufgabe meines Bruders

    Hallo ihr Lieben,

    mein Bruder braucht mal eure Hilfe.

    Er soll für die Schule ein Arbeitszeugnis schreiben und kommt soweit klar bis auf folgendes, er soll reinschreiben das Geld veruntreut wurde. Wie kann er das am besten verpacken, meinem Mann und mir will so gar nix einfallen!

    Ich hoffe auf eure Hilfe!

    Der Fall (es handelt sich um ein qualifiziertes Zeugnis):

    Herbert Schulz, geb. 30. Mai 1952, hat in unserem Unternehmen am 1. August 1967 eine kaufmännische Ausbildung begonnen. Seit diesem tag war er ununterbrochen beschäftigt. Er hat stets ausgezeichnete Leistungen erbracht. Er arbeitet seit 25 Jahren in der Abteilung Rechnungswesen, deren Leitung er vor 15 jahren übernahm. Leider mussten wir feststellen, dass er seit mindestens fünf Jahren Gelder veruntreut hat. Das Ausmaß ist noch nicht bekannt, die Staatsanwaltschaft ermittelt noch. Deshalb haben wir ihm heute fristlos gekündigt.

    Danke
    Emily


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  2. #2
    Moderator
    ..es geht immer weiter.. Avatar von Jannika
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    Standard ⫸ AW: Hilfe für die Hausaufgabe meines Bruders

    ICH bin überzeugt, DAS ist eine Fangaufgabe!

    Es DARF doch gar nichts negatives in einem Zeugnis stehen?!

    Puh... ich google mal zur Sicherheit!

    LG Katrin

  3. #3
    Experte Avatar von majana
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    Standard ⫸ AW: Hilfe für die Hausaufgabe meines Bruders

    Soweit ich weis, darf wirklich nix negatives drin stehen. Ich kann morgen mal meinen Chef noch fragen. Vielleicht schaut Chiara hier noch rein, die kennt sich damit glaub aus!

    Jana

  4. #4
    emily
    Gast

    Standard ⫸ AW: Hilfe für die Hausaufgabe meines Bruders

    Morgen ist leider zu spät - meinem Bruder ist das erst heute Abend eingefallen, dass er mich ja mal fragen könnte. Aber ihr habt recht - es darf nix negatives drin stehen.

    Danke - ich werd auch noch mal googeln.

    Emily

  5. #5
    Junior Mitglied
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    Standard ⫸ AW: Hilfe für die Hausaufgabe meines Bruders

    ich mein bei Veruntreuung und DIebstahl gelten Ausnahmen von dem wohlwollenden Arbeitszeugnis *suchen geht*

    ich hoffe ich darf den Link einstellen? wenn nicht dann bitte Link und Zitat löschen, danke
    http://www.firmenmesse.at/ic2.php?co...beitszeugnisse

    Wer selbst gekündigt hat, sollte auf den Hinweis Wert legen, dass er auf eigenen Wunsch den Betrieb verlässt. Hat die Firma gekündigt darf der Kündigungsgrund nicht im Zeugnis stehen, es sei denn, es handelt sich um eine Straftat wie Unterschlagung oder Diebstahl. Die Formulierung, man habe sich in gegenseitigem Einvernehmen getrennt, weist in der Regel darauf hin, dass dem Arbeitnehmer gekündigt wurde.

  6. #6
    Experte Avatar von majana
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    Standard ⫸ AW: Hilfe für die Hausaufgabe meines Bruders

    ich hab folgendes im Internet gefunden:

    Der Mitarbeiter hat auch dann einen Rechtsanspruch auf ein wohlwollendes und qualifiziertes Arbeitszeugnis, wenn der Verdacht besteht, dass er im Rahmen seines Arbeitsverhältnisses eine Straftat begangen hat – selbst dann, wenn bereits ein Ermittlungsverfahren läuft. Will der Arbeitgeber diesen Verdacht im Zeugnis erwähnen, muss er für die Bewertung des Sachverhalts Tatsachen zugrunde legen. Auf bloße Vermutungen und Verdächtigungen darf er sich nicht stützen. (ArbG Frankfurt/M. , 24. 5. 2002, 4 Ca 7902/01)

  7. #7
    Experte Avatar von majana
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    Standard ⫸ AW: Hilfe für die Hausaufgabe meines Bruders

    als formulierung für einen "Dieb" hab ich folgendes gefunden: hat die ihm übertragenen Aufgaben zur vollen Zufriedenheit in seinem und im Interesse der Firma gelöst (Klartext ein Dieb)

    Und hier noch ein toller Link für die Zeugnisformulierungen (Bausteine): http://www.kulturberichte.de/Arbeitszeugnis.htm

    Da findet ihr bestimmt was

  8. #8
    aufsteigendes Mitglied Avatar von Deanta
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    Standard ⫸ AW: Hilfe für die Hausaufgabe meines Bruders

    Ich hab jetzt im Hesse/Schrader "Arbeitszeugnisse" nachgeschlagen.

    Zitat:
    Die (wirklichen) Kuendigungsgruende im Rahmen einer vom Arbeitgeber vorangetriebenen Beendigung des Arbeitsverhaeltnisses duerfen im Zeugnis nicht erwaehnt werden, wenn dies nicht im Arbeitnehmerinteresse liegt und nicht von ihm gewuenscht wird. ...

    Auch wenn dem Arbeitnehmer zu Recht eine ausserordentliche Kuendigung ausgesprochen wurde, darf lediglich das Datum der Beendigung des Arbeitsverhaeltnisses im Arbeitszeugnis stehen, aber nichts Naeheres zu den Umstaneden...

    Selbst wenn es zu einem Vertragsbruch durch den Arbeitnehmer gekommen ist, darf dies nicht im Zeugnis auftauchen. Anders verhaelt sich dies bei erwiesenen Straftaten und rechtskraeftigen Verurteilungen bzw. kriminellem Verhalten im aktuellen Arbeitsbereich, z.B. Unterschlagung, sexuelle Straftaten.

    Nicht erwaehnt werden darf selbst bei wirksamer Entlassung eines Arbeitnehmers der sie ausloesende Verdacht einer strafbaren Handlung.



    Es kommt also, denke ich, drauf an, wie der Sachverhalt beschrieben ist. Wenn man ihn der Unterschlagung verdaechtigt, und deshalb fristlos gekuendigt hat, dann kann man nichts anderes schreiben als so was wie: "Bedauerlicherweise sahen wir uns gezwungen, zum ... ("krummes" Datum) das Arbeitsverhaeltnis zu beenden".

    Ist die Unterschlagung erwiesen und der AN rechtskraeftig verurteilt, dann muss sie erwaehnt werden, insbesondere wenn der Arbeitnehmer Prokurist oder Kassierer war.

  9. #9
    emily
    Gast

    Standard ⫸ AW: Hilfe für die Hausaufgabe meines Bruders

    Ihr seid klasse - ich denke mit den Links und den Formulieren können wir was anfangen - ich ruf meinen Bruder gleich mal an!

    LG
    Emily

  10. #10
    Experte Avatar von *Mel*
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    Standard ⫸ AW: Hilfe für die Hausaufgabe meines Bruders

    Hallo Emily,

    ich schreibe für unseren Bereich die Arbeitszeugnisse. Zeugnisse dürfen NIE negativ formuliert werden. Es gibt die sog. Zeugnissprache eine Geheimsprache sozusagen. Ich arbeite bei einer großen deutschen Firma. Wenn etwas extrem schlecht war, lassen wir es einfach weg. Als Beispiel: Wenn bei einer Kassiererin nichts von Ehrlichkeit steht, kann man davon ausgehen, daß sie mit dem Geld nicht sachgemäß umgegangen ist. Das ist ähnlich wie beim Buchhalter!

    Deanta hat mit ihren Aussagen völlig recht. *sounterschreib* Folgender Grundsatz gilt beim Erstellen eines Zeugnisse: Es muß wohlwollend formuliert sein!

    Hier eine Möglichkeit für ein Zeugnis wie wir es rausgeben würden:

    Herbert Schulz, geb. 30. Mai 1952, hat vom 1. August 1967 bis XXX eine kaufmännische Ausbildung zum xxx in unserem Unternehmen absolviert. Hierüber liegt ein gesondertes Zeugnis vor. Nach der Ausbildung haben wir Herr Schulz als Buchhalter ins Angestelltenverhältnis übernommen.

    Zuletzt war Herr Schulz in unserem Rechnungswesen beschäftigt. Sein Aufgabengebiet umfasste folgende Tätigkeiten:

    - xxx
    - xxx


    Er hat stets ausgezeichnete Leistungen erbracht. (Anmerkung: Es muß immer etwas über Führung, Leistung, Verhalten ggü. internen und externen usw. im Zeugnis enthalten sein. Für eine so langjährige Tätigkeit wäre das etwas dürftig.)

    Das Arbeitsverhältnis endet mit dem heutigen Tage. (konkreter Hinweis, daß es sich um eine fristlose Kündigung handelt).

    Normalerweise sollte man noch Zukunftswünsche anschließen. In dem Fall kann man das aber weglassen, da es ein schwerwiegender Kündigungsgrund ist.

    LG, Melanie

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