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Thema: ⫸ Gibt's hier irgendwelche Doktoren/innen?

11.12.2017
  1. #1
    Jo!
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    Standard ⫸ Gibt's hier irgendwelche Doktoren/innen?

    Hallo ihr Lieben!

    Die Frage steht ja schon in der Ueberschrift. Hat eine(r) von euch erfolgreich promoviert oder ist vielleicht noch dabei?
    Hintergrund: Ich stecke gerade in den ersten Monaten meiner Doktorarbeit und bin im Moment echt ganz schoen gefrustet. Dazu kommt im Moment noch so eine Selbstfindungskrise und die Frage, ob die Familienplanung echt noch 3 Jahre warten kann/sollte. Faend es interessant eure Erfahrungen zu hoeren, falls jemand schonmal in ner aehnlichen Situation war.

    Zur Not nehm ich auch motivierende Worte und Intelligenz-beteuerungen.


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  2. #2
    Senior Mitglied Avatar von teddine
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    Standard ⫸ AW: Gibt's hier irgendwelche Doktoren/innen?

    Hi
    ich bin eine promovierte Juristin. Mein Mann hat auch in Jura promoviert. So eine Diss ist echt eine harte Sache. Mann brauch unheimlich viel Durchhaltevermögen und muss sich immer wieder aufraffen.
    Promovierst du extern oder intern? Welches Fach?
    lg
    teddine

  3. #3
    Jo!
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    Standard ⫸ AW: Gibt's hier irgendwelche Doktoren/innen?

    Intern in Psychologie bzw Neuroscience. Ausserdem auch noch in Grossbritannien, ist also wirklich nicht direkt vergleichbar. Aber erzaehl doch mal? Wie alt warst du als du angefangen hast/fertig warst? Hattest du zwischendurch mal Zweifel, ob das wirklich der richtige Weg fuer dich ist? Da du noch so jung bist nehm ich mal an die Kinderfrage hat sich da noch nicht gestellt? Oder bist du grade erst fertig geworden?
    Sorry, dass ich neugierig bin, aber das sind halt alles so Fragen die ich meinen Kollegen eher erstmal nicht stellen mag, weil ja nicht gleich jeder wissen muss, dass ich mir solche Gedanken mache, auch wenn die sicher nicht sooo selten sind.

  4. #4
    Senior Mitglied Avatar von teddine
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    Standard ⫸ AW: Gibt's hier irgendwelche Doktoren/innen?

    Hi
    ich habe mit 22 angefangen und war mit 23 fertig. Ich habe es extrem schnell durchgezogen - und war, anders als viele meiner Kollegen, sehr pragmatisch was das Thema anging. In Jura braucht man im Durchschnitt ca. 2-3 Jahre um zu promovieren. Ich hatte eine volle Stelle an der Uni, und hatte mein Thema so ausgesucht, dass es zum Forschungsschwerpunkt gepasst hat. Ich hätte vielleicht interessantere Themen finden können, aber da wäre ich nicht so schnell fertig gewesen. Ich hatte mir überlegt nach der Diss noch eine Habilitation zu machen und war sehr motiviert...
    Die Kinderfrage hat sich nicht soo gestellt damals. Ich wusste irgendwann will ich Kinder, aber jetzt noch nicht. Ist Dein Mann bei Dir? Gäbe es eine Möglichkeit neben der Diss ein Kind zu haben?
    Ich glaube mein Weg ist sehr verschieden von deinem. Ich kann es eher mit meinem Mann vergleichen. Er hat 5 Jahre Teilzeit promoviert und war sehr von Zweifeln geplagt. In der Zeit hat er dank der deutschen Betreuung nur wenig Feedback bekommen. Es war unklar wieviel ihm die Promotion für den Job bringt (in Endeffekt hätte er seinen jetzigen Job auch ohne bekommen). Irgendwann konnte er sein Thema nicht mehr sehen.
    Ich glaube Zweifel sind wirklich ganz normal. Was ist denn der Mehrwert, den du dir durch eine Promotion erhoffst?
    Wo in England studierst du? ich habe in Oxford einen Master gemacht und denke, dass für dein Fach England vielleicht besser als D ist...
    ganz liebe Grüße
    teddine

  5. #5
    Jo!
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    Standard ⫸ AW: Gibt's hier irgendwelche Doktoren/innen?

    Ja, das ist wirklich nicht so direkt vergleichbar. Vor allem weil du erstens doch noch ne Ecke juenger warst und zweitens ich halt 3 Jahre Regelzeit hab und damit schonmal automatisch laenger beschaeftigt bin. Die Frage mit dem erhofften Mehrwert hat sich mir nie gestellt, da ich immer in die Forschung wollte und da geht ohne den Doc halt nix. Ob ich das jetzt gerade auch noch als meine Zukunft sehe, kann ich grad garnicht so genau sagen. Daher auch die Zweifel. Das mit dem Kind zwischendurch ginge schon, wir sind gerade am ueberlegen. Also jetzt erstmal nicht, aber wenn es zufaellig so klappen sollte, dass ein Kind da waere bevor oder waehrend ich an meiner DA schreibe, dann waer es schon ne Ueberlegung wert. Denn hinterher geht's ja auch erstmal ne Weile nicht... Naja, ich weiss im Moment auch nicht. Ist ja nix, was jetzt grade entschieden werden muss. Aber das Motivationsloch sollte ich schon langsam mal ueberwinden...

  6. #6
    aufsteigendes Mitglied Avatar von pinkyi
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    Standard ⫸ AW: Gibt's hier irgendwelche Doktoren/innen?

    hallo!

    ich promoviere auch grad, in chemie. bin seit etwas über einem jahr dabei, und besonders das erste jahr war alles ganz furchtbar. nichts hat mehr geklappt, ich muss nebenbei noch in praktika gehen (deren vorbereitung ziemliche zeit erfordert), und überhaupt...
    das "problem" mit der familienplanung kenne ich übrigens sehr gut, mir gehts ähnlich. zudem könnte ich, wenn ich schwanger bin, ja noch nichtmal mehr weitermachen (ausser chef gibt mir ein computerthema, aber dann hätte ich ja auch probleme mit der finanzierung, da ich für praktikumsbetreuungen behahlt werde).

    können uns gern weiter austauschen, scheinen ja sehr ähnlich evoraussetzungen zu haben...

    lg
    kathrin

  7. #7
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    Standard ⫸ AW: Gibt's hier irgendwelche Doktoren/innen?

    Hallo,

    so wirklich kann ich nichts beitragen außer den Gründen, warum ich mich trotz eines interessanten Angebots gegen eine Promotion (in Physik) entschieden habe:
    - 3-4 Jahre ganz tief in ein Thema einsteigen - dazu habe ich nicht das Durchhaltevermögen und die Disziplin. Ich sehe das jetzt bei Freundinnen, die mit mir ihr Diplom gemacht haben und jetzt so langsam dem Ende der Doktorarbeit entgegensehen. Manche haben zwischendrin das Thema gewechselt, weil das Experiment nicht funktionierte oder eine andere Gruppe GENAU zu diesem Thema veröffentlichte (der Alptraum schlechthin). Frustrationsphasen gab es da sehr viele.
    - die Familienplanung war ein sehr wichtiger Grund, der gegen eine Promotion sprach. Ich wusste nämlich, dass ich danach noch eine andere 3jährige Weiterbildung machen wollte (die ich jetzt gerade hinter mir habe), und Kinder sollten erst danach kommen.
    - eine akademische Laufbahn kam für mich nicht ernsthaft in Frage. Warum dann die Promotion? Was ich jetzt mache, geht in meinem Fach im Grunde genauso gut ohne. Eine Promotion wäre nur "persönlicher Luxus" gewesen, und dafür hat es mich einfach nicht genug gereizt.

    Das also mal zur Contra-Seite, aber es soll dich natürlich nicht abschrecken. Ich kenne niemanden, der durchgehalten hat und nachher gemeint hat, es hätte sich nicht gelohnt!

    LG Ellen

  8. #8
    Rose
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    Standard ⫸ AW: Gibt's hier irgendwelche Doktoren/innen?

    was waren denn deine Gründe daß du promovieren möchtest?
    Das Berufsziel (Forschung) und daß es daher ohne nicht geht?
    Sind diese Gründe für dich immer noch wichtig?

    Kommen die Selbstzweifel weil dich das Thema derzeit so ankotzt/du nicht weiterkommst
    oder sind die unanbhängig von deiner Promotion (schon bevor Du angefangen hast) daß du dich fragst wofür?

    Kannst du, oder wie würdest Du dir dein weiteres (berufliches) Leben vorstellen, wenn du jetzt abbrechen würdest? Gibts es
    Alternativen von denen du sagst, "au prima" oder würdest du Dein Leben lang dem "Dr" hinterhertrauern?



    Ich versteh nix von Promotionen, mir hat meine Diplomarbeit völlig gelangt und das dreimal
    deshalb hast du meinen ganzen Respekt erst mal schon so weit gekommen zu sein und immer noch den Biss zu haben, weitermachen zu wollen...
    aber ich denke mir immer, irgendetwas muß dich doch bis zu dieser Stelle auf der Du jetzt bist, getrieben und motiviert haben... motiviert es Dich nicht mehr? oder warum motiviert es Dich derzeit nicht mehr?

  9. #9
    Jo!
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    Standard ⫸ AW: Gibt's hier irgendwelche Doktoren/innen?

    Hallo ihr alle!

    @Kathrin: Ja, da unsere Situationen echt aehnlich. Allerdings ist bei mir noch nicht geklaert, ob mir nicht sogar Mutterschaftsurlaub zustehen wuerde. Also bzw ob dieser bezahlt wuerde, unbezahlten kann ich eh nehmen. In sofern moecht ich in der Beziehung mal noch garnicht jammern und denke, dass es fuer dich da noch ne Nummer schwieriger ist. Weisst du denn, ob du eventuell ein Jahr (oder so) "aussetzen" koenntest? Bzw denkst du ernsthaft darueber nach?
    Das mit deinem ersten Jahr klingt irgendwie auch schon nach meinen Problemen. Ich fuehl mich im Moment einfach wahnsinnig ueberfordert. Das liegt wahrscheinlich hauptsaechlich an meiner Doktorvater-Wahl. Der hat die Angewohnheit erstmal (und grundsaetzlich) jeden bis zur Schmerzgrenze mit Arbeit zu ueberhaeufen, um zu sehen wie weit er gehen kann. Das ist mir durchaus bewusst, aber es hat leider bei mir trotzdem zur Folge, dass ich mich total stressen lasse, was natuerlich zu mehr aufgeschobener Arbeit (oder schlimmer: halbherzig erledigter Arbeit) fuehrt, dadurch dann wieder noch mehr Stress, noch weniger Erfolg, etc pp.
    Und durch das gestresste und dadurch nicht-ideale Arbeiten leidet langsam mein Selbstbewusstsein ganz schoen. Jedesmal wenn ich sagen muss "das weiss ich noch nicht" oder "dazu bin ich noch nicht gekommen" koennt ich mich in ner Ecke verkriechen und nimmer rauskommen. Und mein Chef hat nunmal die Angewohnheit jede Konversation soweit zu fuehren, dass ich irgendwann zwangslaeufig an die Grenzen meines Wissens komme. Und obwohl mir das alles bewusst ist, vergeht mir langsam einfach die Lust...
    @Tara: Mein Beweggrund war immer das Ziel Forschung. Und *eigentlich* hat sich daran auch nix geaendert. Viel eher hab ich nun Zweifel, ob ich es denn tatsaechlich kann, bzw ob ich auf Dauer soviel Druck ausgesetzt sein will. Allerdings ist der Druck natuerlich auch nie wieder so hoch wie jetzt gerade. So ein Doktor ist halt im Prinzip ne 3jaehrige Pruefung. Insofern weiss ich tief in meinem Innern schon, dass ich nicht aufgeben will. Und ich kann mir auch nicht wirklich eine brauchbare Alternative vorstellen im Moment...

  10. #10
    aufsteigendes Mitglied Avatar von pinkyi
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    Standard ⫸ AW: Gibt's hier irgendwelche Doktoren/innen?

    bei mir ist das problem, dass ich auf einer sehr seltsamen stelle sitze. ich promoviere in der organik, aber mache praktika in der anorganik. das sind 2 unterschiedliche budgets, und falls jemand aus der anorganik meine stelle möchte (was sehr unwahrscheinlich ist, aber das hat andere gründe...) muss ich die abgeben, daher hab ich immer nur 6-monats-verlängerungen... wenn ich schwanger werden würde, könnte ich die praktika definitiv nicht betreuen, und daher würden sie mir auch nicht verlängern... leider...

    ernsthaft denke ich nicht drüber nach, ich würde es jetzt nicht drauf ankommen lassen (hatte grad letzten monat das problem, dass ich etwas mit der pille geschlampt hab, aber trotzdem war es mir unmöglich, zu sagen "scheiß drauf, lassen wirs drauf ankommen").

    zum glück ist mein doktorvater aus ganz anderem holz geschnitzt - er lässt einen sehr frei arbeiten. hat aber auch nachteile, da man sich recht gut "verkriechen" kann und daher nicht weiterkommt.

    und so schlimm ist es (zumindest bei uns) nicht, dass ich das hier als 3-jährige prüfung sehe. klar, man muss fleißig sein, aber kann auch mal ein, zwei wochen "loslassen".

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