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Thema: ⫸ Arbeitsbedingungen Update: 19.07.

12.12.2017
  1. #1
    Nadja
    Gast

    Standard ⫸ Arbeitsbedingungen Update: 19.07.

    Mein Mann hatte gestern ein Vorstellungsgespräch, schon das zweite bei dieser Firma. Also scheinen sie ja nicht so ganz uninteressiert zu sein. Er ist wohl jetzt unter den letzten 3 Bewerbern.

    Bei dem Gespräch gestern wurden auch die Arbeitsbedingungen besprochen.

    Bei seinem früheren Arbeitgeber hatte Männe eine 38-Stunden-Woche, 30 Urlaubstage, VL, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und somit einen Jahresbruttolohn von knapp 38.000 €.

    Bei der Firma von gestern hatte er (schon vorher) 36.000 € als Gehaltswunsch angegeben, er wollte es nicht gleich so übertreiben.

    Folgende Bedingungen hatte die Firma anzubieten: 40-Stunden-Woche, 28 Urlaubstage, keine Sonderleistungen, Jahresbruttolohn 28.000 € :shock: , und außerdem ... unbezahlte Überstunden, von denen man reichlich machen sollte.

    Ich finde das schon ziemlich heftig. Sogar ich habe mehr Geld bei weniger Stunden und mehr Urlaub und das im Öffentlichen Dienst.

    Jetzt sind wir eben am grübeln was wir tun sollen, wenn die nächste Woche sagen würden, dass sie ihn nehmen wollen.
    Noch mal versuchen, wenigstens auf 30.000 € hoch zu handeln oder kommt das möglicherweise ganz schlecht an?!
    Dass er dringend einen Job braucht ist klar. Theoretisch könnte er ja auch erst mal anfangen und sich weiter umschauen. Allerdings könnte er bei den Arbeitszeiten auch schlecht andere Vorstellungsgespräche besuchen.

    Irgendwie total verzwickt, da auch noch einige Bewerbungen offen sind von Firmen, bei denen er sofort zusagen würde.


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  2. #2
    Senior Mitglied Avatar von softcake
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    Standard

    was heisst heftig.

    wenn die nicht tarfiflich gebunden sind, können die bieten was sie wollen..
    solange sie nicht gegen bestehendes recht verstossen, und das tun sie nicht. ich glaub ja nicht das die überstunden vertraglich festgeschrieben werden..

    es ist leider so das man heute in vielen jobs von AG seite vieles streicht.
    entweder man lebt damit oder sucht sich was anderes.


    wobei ich dir insoweit recht gebe das es für euch grosser mist ist. ich würde ne gehaltserhöhung nach dem ende der probe vereinbaren.


    soft

  3. #3
    Profi Avatar von Trauzeugin
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    Standard

    Also rechtlich ist das alles erlaubt was Du schreibst.

    Ich weiß nicht in welcher Branche und welcher Position sich Dein Mann beworben hat, eventuell ist das Gehalt hierfür gar nicht so schlecht.

    Ich würde den Job annehmen und versuchen zu verhandeln, dass das Gehalt nach der Probezeit auf 30.000€ erhöht wird. Weitersuchen kann Dein Mann trotzdem noch, und für Vorstellungsgespräche werden sich immer freie Stunden finden, das ist kein Argument den Job nicht anzunehmen. Ich weiß nicht wie lange Dein Mann schon arbeitslos ist, aber je länger ein Arbeitnehmen arbeitslos ist, desto geringer ist seine Qualifikation, d.h. man geht (evtl.) davon aus, dass während der Arbeitslosigkeit die Qualifikation der Arbeitnehmer sinkt. Aufgrund dessen kann es sein, dass das Unternehmen Deinem Mann erstmal weniger Gehalt anbietet. Auch aus diesem Grund würde ich den Job annnehmen, dadurch kommt er wieder ins Arbeitsleben rein und es ist einfacher einen anderen/neuen Job zu finden.

    LG Sandra

  4. #4
    McPom
    Gast

    Standard

    Ich würde versuchen zu verhandeln - z.B. sich auf das reduzierte Gehalt einlassen, aber bei bezahlten Überstanden. Oder sich auf unbezahlte Überstunden einlassen - dann aber bei höherem Gehalt. Oder auch eine Gehaltserhöhung nach einem gewissen Zeitrahmen vereinbaren.

    Das ganze ist natürlich davon abhängig, wie wichtig der Job ist (also ob eine gute Chance besteht, bei einem der anderen Bewerbungen eine Zusage zu bekommen), wie eure finanziellen Verhältnisse aussehen und nicht zuletzt, wieviel Freizeit euch wichtig ist.

    Mir persönlich ist meine Freizeit (also Zeit für mich und meine Familie) wichtig - Überstunden kommen bei mir also nur in Ausnahmefällen in Frage und anstatt einer Auszahlung ist mir ein Zeitarbeitskonto mit der realistischen Möglichkeit, es auch Ausgleichen zu können, lieber. Das ist natürlich auch wieder von Branche zu Branche unterschiedlich...

    Bei solchen Einschnitten würde ich also eher auf eine andere Alternative setzen, sofern das möglich ist.

    Tobias

  5. #5
    Experte Avatar von Suki
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    Standard

    Hi Naddi,

    ich fürchte, Bedingungen wie bei seinem vorherigen Arbeitgeber wird er kaum noch finden und schon gar nicht, wenn die Firmen nicht tariflich gebunden sind.
    Ich habe nun auch einen Job, in dem es weder Weihnachtsgeld noch sonstige Gratifikationen gibt, Überstunden momentan einfach so hingenommen werden müssen (eine Regelung ist aber nach einem Volksaufstand in Arbeit) und auch betriebeliche Altersvorsorge oder VL abgeschmettert werden.

    Ich kann damit vorübergehend leben und versuche immer wieder mal was rauszuhandeln. Wenn nix geht, dann geh ich.

    Suki

  6. #6
    Senior Mitglied Avatar von laluna75
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    Standard

    Bei mir stellen sich folgende Frage:

    Welche Branche ist das?
    Wie lange ist er jetzt arbeitslos?
    Was sind seine Erwartungen an den Job, Aufgabengebiet, Stundenzahl, Finanzen?

    er hatte mal die eierlegendenwollmilchsau, die es jetzt nicht mehr gibt.

    Ich denke um die 40h kommt er nicht herum. weniger Gehalt als vorher ist auch abhängig von der länge der arbeitslosigkeit, urlaubs- und weihnachtsgeld wird heute meißt nicht mehr gezahlt oder als bonus verhandelt.

    Überstunden, da gibt es ja die Variante mal einen Tag Homeoffice einzulegen, oder unentgeltlich aber durch höheres Gehalt, bzw. nach ermessen einfach einen Tag frei zu nehmen.
    Muß er weit pendeln?

    Grüße

  7. #7
    Nadja
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    Standard

    @ laluna

    Versicherungsbranche

    Er ist seit 01.01.06 arbeitslos.

    Sicher ist er flexibel bzgl. Stundenzahl und Finanzen bzw. war auch klar, dass er u.U. das was er hatte so nicht mehr bekommt. Aber so sind´s ja 10.000 weniger im Jahr, ist schon ne Menge Holz finde ich.

    Das Aufgabengebiet wäre sogar fast das gleiche: Sachbearbeitung mit erhöhten Anforderungen im Bereich der privaten Krankenversicherung.

  8. #8
    Senior Mitglied Avatar von laluna75
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    Dann würde ich pockern und erstmal um 5 erhöhen. Angeboten haben sie ihm weniger, er muß sich nicht für weniger verkaufen. Er sollte nicht ganz so hoch, wie im alten Job verhandeln, da er jetzt ein halbes Jahr raus ist, aber so niedrig sich verkaufen, da wird er meines erachtens ausgenutzt.

    ich würde um ein persönliches Telefonat mit dem Ansprechpartner des Vorstellungsgesprächs bitten und ihm sagen, dass er grundsätzlich das toll findet und sich das auch sehr gut vorstellen kann, ABER das Gehalt sollte - gerade bei den Bedingungen von unbezahlten Überstunden und die vorraussage es sollten tatsächlich einige gemacht werden - doch noch angehoben werden und dann erstmal abwarten was der ansprechpartner sagt.

    im zweifel möchte er ihn persönlich sprechen, das wäre auch sinnvoller, aber je nachdem wie er reagiert könnte man dann auch persönlich besser handeln.

    ich würde jedenfalls nicht einfach annehmen, sondern erstmal telefonisch nachhaken, vielleicht persönlich, aber noch etwa 5 TE rausholen.

    dann ist es noch immer hart, aber nicht mehr ganz so bitter.

    lg

  9. #9
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    Hi,

    also, an sich sind die Arbeitsbedingungen gar nicht soooo ungewöhnlich. Leider sind die Zeiten nicht mehr so wie früher. Ich hatte früher auch 32 Urlaubstage, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, VWL etc. Mittlerweile findet sich kaum noch eine Stelle, die so etwas bietet. Da muss man sich leider so langsam von verabschieden.

    Kommt auch darauf an, was dein Mann gemacht hat. Ist er ein normaler Versicherungskaufmann ohne zusätzliche Ausbildung, ist das Normbereich. Dann würde ich den Job an seiner Stelle annehmen. Zumal er ja seit 7 Monaten arbeitslos ist. Besser das als weiter arbeitlos. Je länger man arbeitslos ist, umso schwieriger wird der Wiedereinstieg. Und umso weniger kann man fordern.

    Ein Freund von mir ist Versicherungsfachwirt mit einer 15jährigen Berufserfahrung auch in Leitungsfunktion. Da sieht die Bezahlung wiederum ganz anders aus.

    Letzten Endes muss man sich heute wohl damit abfinden, dass es solche Jobs kaum noch gibt für Leute mit normaler Ausbildung.

    LG

    Angie

  10. #10
    Nadja
    Gast

    Standard

    Erst einmal noch vielen Dank für Eure Antworten.

    So. Gestern hat die Firma angerufen. Und ... er könnte den Job bekommen. Männe hat dann im Laufe des Gesprächs noch mal nachgehakt, ob man am Gehalt noch was drehen könnte.
    Tja, der der das entscheidet kommt erst nächste Woche aus dem Urlaub zurück. Aber Männe sollte sich bis heute oder spätestens morgen entscheiden, ob er die Stelle will. Sonst nehmen sie nen anderen (so wie der Personaler im Gespräch sagte, haben sie wohl drei "Auserwählte" und wer von denen zuerst zusagt, hat den Job).

    Für Schatzi ist die Entscheidung wohl sehr schwierig (aber er ist sowieso nicht sehr entscheidungsfreudig).
    Er wollte dann trotzdem heute früh anrufen und sagen, dass er den Job sehr gerne nehmen würde, aber trotzdem nächste Woche noch mal bzgl. des Gehalts sprechen will.

    Ich hoffe das haut auch alles so hin und sie sagen dann nicht, dass sie dann lieber einen nehmen, der mit dem Gehaltsvorschlag einverstanden ist?!

    Hach menno, ist das wieder kompliziert

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