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Thema: ⫸ Anns JGA vom 16.08.2003

18.12.2017
  1. #1
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    Mein Junggesellinnenabschied....
    ...ich war so schwer beeindruckt, an was meine Mädels sich erinnerten und was sie sich so alles überlegt und auch durchgeführt haben, dass ich mich gleich am Sonntag (17.08.03) hingesetzt und einen DANKE-JGA-Bericht erstellt habe, den ich Euch heute "two years after" mal einstellen möchte...

    Ich hatte ein wirklich schönes Wochenende, nicht zu letzt auch dadurch, dass ich meine Mädels überraschen durfte und mit meinem „Dickkopf/Trotz“ (wie mein Mann sagen würde) eine kleine ungewollte Wendung herbeiführen konnte… - aber davon später

    Ich gehe davon aus, dass sie trotzdem NOCH mehr Spaß hatten als ich ...


    Wie eigentlich jeder, der einen JGA erwartet, war ich ja doch ziemlich neugierig, was so alles auf mich zukommen könnte… Viele Telefonate und nicht geplante Hinterfragungen führen zu nichts, eher zu Verwirrung. Auch wenn meine Trauzeugin Mellie der Meinung war, ich wüsste schon längst, was geplant war und wo es hingehen würde, war ich doch ziemlich verwirrt, als Angi mich anrief und mir sagte, was ich alles mitnehmen dürfte/solle: „Ein großen Handtuch, Badeklamotten, naja und alles was du für eine Übernachtung und den nächsten Tag benötigst, Kontaktlinsenflüssigkeit und so – für eine Isomatte und Schlafsack ist gesorgt – ich hole dich um 11.45 Uhr ab“. Die Freude war groß, es ging also über 2 Tage, nur wohin? Als ich am Freitagabend (15.08) mit Mellie telefonierte und diese noch entspannt in Dänemark (wo sie wohnte) rumpuzzelte, rumorte es doch ganz schön in meinem Schädel. Als ich Mellie am Sonnabend auf dem Handy anrief und ich im Hintergrund Abwaschgeräusche hörte, war ich doch mächtig irritiert, „bist du etwa noch in Dänemark???“ Es war schließlich schon spät und ich sollte jeden Moment von Angi abgeholt werden – es sollte also losgehen. Was macht Mellie da noch in Dänemark??? Spekulationen-Spekualtionen. Entweder ging es zu ihr nach Dänemark oder an die Ostsee, wo sie dann ja eine andere Fahrstrecke wählen würde, als über Hamburg. Also frei heraus: „Mellie, fahren wir zu dir?“ Die Antwort: „Drea, jetzt müssen wir aber wirklich auflegen – bis später“ *klick*.
    Als dann auch noch mein Mann pünktlich um 11.00 Uhr abgeholt wurde und ich noch 45 Minuten zu warten hatte, wurde die Zeit doch langsam zäh. Ich schickte Mellie um 12:10 Uhr eine SMS: „Die erste Aufgabe ist, sich in Geduld zu üben, bis man abgeholt wird, oder?“ Die Antwort folgte auf dem Fuße: „Genau“.
    Endlich um 12.15 Uhr kamen Angi und Maren, um mich abzuholen. Schnell noch dit und dat zusammengepackt und um 12.30 Uhr saßen wir im Auto und los ging es.
    Angi: „So, Drea, wir machen eine kleine Rallye – da du ja eh weißt, wo es hingeht, wirst du uns den Weg zeigen – wir schreiten ein, wenn du uns auf die falsche Fährte lockst.
    Der erste Hinweis: „Wir brauchen eine ARAL oder BP zum Tanken“.
    OK, da ich inzwischen fest davon ausging, dass wir zu Mellie nach Dänemark fahren: „In Richtung A7, auf der Kollaustraße kommt nachher eine ARAL, die können wir nehmen“.
    Gesagt getan. Nachdem Angi das Auto ihres Mannes auf die richtige Seite der Tanksäule manövriert und die richtige Sorte Benzin ausgewählt hatte, ging es noch kurz an die Kasse, wer wird schon die Zeche prellen? Und Maren sorgte für eine kühle Erfrischung: EIS

    Nach einem weiteren kurzen Stop, weil ich unbedingt noch einen Briefkasten brauchte, sind wir auf die A7 und ich dachte noch bei mir: Wer ist eigentlich so blöd und fährt an einem Sonnabend freiwillig um die Mittagszeit nach Dänemark. Die Gegenrichtung hatte STAU ab Quickborn, na, das versprach eine nette, lange Reise nach Dänemark zu werden.
    Aber in Bad Bramstedt wurde ich eines besseren belehrt. Maren hatte die Straßenkarte auf dem Schoß und dirigierte uns von der Autobahn runter – wie gut, dass es keine "Strafe" dafür gab, dass ich weiter in Richtung Dänemark gefahren wäre.
    Wollten sie mich jetzt nur foppen und einen kleinen Umweg fahren (viele Wege führen nach Rom, also führen auch viele Wege nach Abenraa). Dann kam der Ausspruch: „Angi, links, da stehts, Hartenholm“. Ich musst doch schwer schlucken und dachte mir: Scheiße. Das ist nicht deren ernst, wer weiß denn bitte noch, dass ich FRÜHER – ich betone früher – unbedingt mal Fallschirmspringen wollte, wo mich doch inzwischen kaum noch jemand in ein Karussell auf dem DOM (Jahrmarkt) bekommt…
    Nachdem wir ein wenig übers Fallschirmspringen gewitzelt hatten und ich merkte, dass auch Angi und Maren nicht wirklich erpicht darauf waren, fuhren wir an Hartenholm vorbei und ich entspannte mich wieder.
    Die Frage, in welche Richtung wir fahren sollten, konnte ich mangels Tipps nicht wirklich beantworten. In Bad Segeberg erlaubte ich mir den Kommentar: „Wenn es an die Ostsee geht, müssen wir um Möbel Kraft rum und – ähhh – hier schon abbiegen…“ Uuuups vorbei – ok – umdrehen und Richtung Ostsee.
    Nach kurzen Erklärungen meinerseits, dass eine Rallye nur funktioniert, wenn man „Schnitzel“ oder „Hilfen“ bekommt und ich sie so dann lieber direkt hinfahren lassen würde, durfte ich wieder spekulieren. Der Ort fängt mich „S“ an.
    Hm. Wir fahren Richtung Scharbeutz. Auf dem Weg kommen wir in Süsel an der Wasserskianlage vorbei, dann geht es nach Süssau, wo ich mit meinen Eltern lange Zeit auf dem benachbarten Campingplatz verbracht habe. Dann gibt es an der Ostsee noch Sehlendorf, wo wir als Teenies öfter zelten waren. ?)
    Ich brauchte nichts weiter zu sagen, nach einer kurzen Irritation seitens Angi, als ich vorschlug, auf die Autobahn zu fahren und Maren auch noch zustimmte, fuhren wir auf die Autobahn, aber bereits an der nächsten Ausfahrt wieder runter und waren ziemlich schnell – nach 2 Stunden - in Süsel angekommen.
    Wir waren die ersten. Angi und Maren begeistert, es war 14.15 und um 14.30 Uhr war Treffpunkt.
    Ein kurzes Telefonat mit Mellie: „Haltet die Augen offen, nach bekannten Gesichtern“. Und da bog auch schon Martina um die Ecke, die außer mir niemand kannte. Wie schön!
    Mit kleiner Verspätung kam auch Mellie in Süsel an.
    Nachdem wir die Wasserskianlage ein wenig inspiziert hatten, setzten wir uns auf eine Wiese, um auf die anderen zu warten. Wer hat eigentlich erwartet, auf die Frage, wer noch käme, eine Antwort zu erhalten… Aber da trafen auch schon Steffi und Heidi ein.

    Nachdem wir also gemeinsam noch mal die Anlage begutachtet haben, wollten wir doch lieber auf Bahn 2 fahren, die ein bißchen mehr "abseits" lag undwir als Anfänger nicht wirklich auf Bahn 1 „Hafenkino“ veranstalten wollten.
    Dann ging es los. Steffi machte einen Rückzieher, da der Chef ihres Mannes sich wohl schon mal übel verletzt hatte auf so einer Anlage. Allerdings erzählte sie es uns erst hinterher, obwohl, vielleicht war ich auch die einzige, die das nicht wusste?
    25 Euro kostet die Anfängerkarte für 2 Stunden, Duschen 50 Cent. Ich erwähne den Preis, weil ich den Preis von 1989 nicht mehr weiß und es ja doch sein kann, dass der eine oder andere es noch mal nachschlagen/vergleichen möchte…
    Wir bekamen alle eklige Neoprenanzüge, klitschenaß und es wurde natürlich sofort gewitzelt, wie viele dort wohl schon hineinuriniert hätten.
    Nach einer kurzen Einweisung ging es los: „Die Arme schön lang lassen, tief in der Hocke sitzend starten und erst aufstehen, wenn man auf der Geraden ist. Immer zwischen den roten Bojen durchfahren. Steuern wie beim Skifahren, schön „kanten“ und das Wasser wegdrücken. Wer aussteigen möchte, fährt durch die grünen Bojen und lässt an der zweiten weißen Boje das Seil los...

    Bild 1: mein Start
    Bild 2: nach 1 Runde
    Bild 3: Ausstieg...


    .... Fortsetzung folgt ...


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  2. #2
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    Und dann begannen die netten kleinen Aufgaben….

    „Drea, als erstes bekommst du dein Outfit für den heutigen Abend…“

    Mir wurde ein schönes orangefarbenes T-Shirt überreicht, welches mit 2 „Pranken“ auf den Brüsten verziert und der Aufschrift: „Noch zu haben“ auf der Vorderseite und „…ab 22.08.03 tabu“, verunstaltet war.

    Unter Protest (Spontaner Ausruf: Das find ich ja schon so scheiße…“ / frei nach dem Motto, was da noch kommen mag…) habe ich dieses T-Shirt angezogen und Entsetzen geerntet, als ich das T-Shirt so aufrollte, dass man die Schriftzüge nur noch auf dem Rücken sehen konnte. Die Haare drüber und schon war auch dieses T-Shirt erträglich. Natürlich gab es Protest, aber ich hatte es an. Wirklich SCHLIMM war es ja nicht, aber es stimmt eben nicht, "noch zu haben", wenn sie geschrieben hätten "noch könnt ihr sie davon abbringen" oder wie auch immer, aber naja, da war ich eben doch sehr empfindlich (die armen Mädels!!!).

    Es sollten also nun über den Abend verteilt diverse Aufgaben von mir gelöst oder durchgeführt werden. Ich habe 2 Joker bekommen, mit denen ich Aufgaben ablehnen durfte sowie einen Telefonjoker zum Anrufen meines Schatzis, oder jemand anderen, wo ich mich ggf. ausheulen könnte. (Super Ansage: AUSHEULEN - was mag' da bloß noch kommen...)

    Die erste Aufgabe: Grillanzünden. Dank jahrelanger Campingurlaube kein Problem. Aber mit Problemen hat hier sicherlich auch niemand von dn Mädels gerechnet.

  3. #3
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    Wen haben wir denn da? Eine weitere Runde Junggesellen aus Hamburg, die neben uns im Zelt für Stimmung sorgten und dann am Nachbargrill ebenfalls zu essen anfingen. Das ist doch nett, wenn man Gleichgesinnte trifft – auch wenn ich auch davon wieder anfänglich nicht so begeistert war :rotwerd: , wer weiß, was das für "spontene Planänderungen" gibt.

    Ein Kumpel des Junggesellen war mir sehr sympathisch, so dass ich mich dann erstmal an den gehalten habe... er seit 4 Jahren verheiratet ist und könne dieses nur empfehlen. Abraten würde er denjenigen, die versuchen, ihren Partner zu ändern. Das kann nur in die Hose gehen...

    Na, nette Tipps nehmen wir doch gerne mit auf den Weg

  4. #4
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    Wähernd ich mich anfange wohlzufühlen, schallt es:

    „Drea! Genug amüsiert!“ - „Wir haben da ein Problem, der Grill soll an die nächste Gruppe übergeben werden, aber die Kohle muss noch gelöscht werden – hier kommt die nächste Aufgabe:

    Den Grill so zu löschen, wie Männer es tun!"

    Auf gut Deutsch: Auspinkeln!


    Alle freuen sich darauf: Hier WIRD sie den ersten Joker einlösen, das macht sie doch nie!
    Doch der entschlossene Ausdruck in meinem Gesicht irritiert (oder schockte?) alle.

    Ich für meinen Teil, hatte keine Vorstellung, was mich noch erwartet. Den Grill auszupinkeln empfand ich nicht als sonderlich schlimm. Habe ich doch oft genug meinen Hintern in Büsche gesteckt oder über die Bordkante eines Bootes gehängt, um meine Notdurft zu verrichten.
    Also habe ich mir den Grill geschnappt, ihn in die Hecken geschleppt, dort ausgeschüttet (in der Hoffnung, jetzt keinen Feuer zu entfachen) und versucht, die Kohlen zu „ersaufen“. Leider erfolglos: Ich konnte einfach nicht! Da das ganze auch nicht wirklich eine kühlende Aufgabe war, wurde ich erlöst:
    Es gibt ein Beweisfoto, die Aufgabe wurde als durchgeführt abgenommen, ich durfte meinen Joker behalten.

  5. #5
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    Gehen wir also einfach zur nächsten Aufgabe über, die Zeit läuft uns weg, es steht noch viel auf dem Programm und ich weiß immer noch nicht, wie viele Aufgaben mich noch erwarten, wie vorsichtig ich mit meinen Jokern umgehen sollte. Bis jetzt hätte mir mein Telefonjoker nichts genützt.

    [mwechsel]DOSENSCHIESSEN[/mwechsel]

    Herrje, da habe ich die Jungs früher schon nicht drum beneidet. Nun sollte ich also ein Loch in den unteren Rand, nicht in den Boden, der Dose machen, ansetzen und dann den Verschluss öffnen.

    Wieder boten mir alle mehrfach an, ich könne doch nun endlich mal einen Joker setzen, ich müsse das doch nicht tun. Meine Frage, ob es nicht vielleicht eine kleinere Dose gegeben hätte, wurde schnell abgetan, obwohl Angi mir erst eine Dose 0,33 l MezzoMix (mit Schuss?) anbot. Das wussten die anderen aber schnell zu verhindern: Nein-nein, wenn schon, denn schon, es muss die 0,5 l Warsteiner sein. Ich befürchte, ich habe die Dose zu schnell in die Hand genommen. Es schien niemand zu verstehen, dass ich beim T-Shirt einen kleinen Zirkus veranstaltet habe und nun die dämlichsten Aufgaben zu erfüllen schien. Joker einlösen? Nö. Das erschien mir doch alles noch machbar. Außerdem, vielleicht sollte jeder mal 0,5 l Warsteiner „geschossen“ haben Man sollte aber doch lieber, wie in alter Gewohnheit einen Kugelschreiber in die Dose stechen und nicht – wie ich hier – einen Korkenzieher benutzen…

  6. #6
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    Und dann fingen alle an zu „schreien“, ich blute, ich dürfe jetzt bitte aufhören, sie glauben mir, dass ich die Dose exen würde, aber es sei jetzt genug, das Blut würde immer stärker…
    Da hatte ich mir also wirklich mit der durch den Korkenzieher verhunzten Öffnung einen Schnitzer in Wange und Lippe verpasst. Es blutete wie sau. Aller erster Gedanke: 8o Super, als Braut, mit einem fetten Schnitt in der Wange…
    Der Spruch „Bis du verheiratet bist, ist alles wieder verheilt“ durfte hier in Frage gestellt werden. Aber Maren hatte ihren Notfallkoffer dabei, Desinfektionsspray, Creme und kein Schmerz. Alles wird gut. Ich fühlte mich zumindest gut, hatte ich doch noch alle Joker, Spaß und meine Mädels allesamt leicht irritiert.

  7. #7
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    Auch der andere Junggeselle hatte zwischenzeitlich seine nächste Aufgabe bekommen: Schnäpse verkaufen und damit Brüderschaft trinken, da hatte er mit den 2 Flaschen wirklich noch was vor und Hilfe dringend nötig – wir bekamen einen Bonus: Den Schnaps gratis!

  8. #8
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    Dann ging es auf den Zeltplatz. Dort sollte ich die Zelte aufbauen. Aufgrund der Verzögerungen und der einbrechenden Dunkelheit glaubten alle schnell, dass ich es alleine hinbekommen hätte und fassten mit an. Die Zelte waren super schnell aufgebaut und schon konnten wir losziehen, und ich durfte mich der nächsten und – wie ich doch herausbekam – der letzten Aufgabe stellten...

    Wir setzten uns auf die Terrasse der Wasserskianlage und Mellie fing an, mir lauter Fragen über Schuhe zu stellen. Wenn ich alle Fragen richtig beantworte, bekomme ich ein Geschenk – ich tippe, es hätte auch ein „Trostpflaster“ gegeben… - es wurden schließlich keine Kosten und Mühen gescheut....

    - Welche Schuhe haben keine Sohle?
    - Wie heißt ein bekannter Rennfahrer?
    - Eine Frau kauft sich high heels, geht darauf zur Arbeit, kurz danach ist sie verstorben. Warum?

    Da ich an der letzten Frage hing, kamen diverse Tipps. von Jokern – bis auf den Telefonjoker - war plötzlich keine Rede mehr.
    - Was ist das für ein Job?
    - Sie übt den Job nicht alleine aus.
    - Ihr Partner macht seinen Job, wie er ihn immer gemacht hat, Schuld sind natürlich die Schuhe
    - es ist ein künstlerischer Bereich

    In dem Moment klingelte mein Handy: Schatzi. Erlösung. Ohne einen Joker opfern zu müssen. Lag das an der Sternschnuppe, die ich kurz zuvor gesehen hatte??? Einen Anruf hatte ich mir jedenfalls nicht gewünscht. Aber er kam zur rechten Zeit. Ich verzog mich und plauschte. Dann sagte ich, ich bräuchte Hilfe. Jan gab mein Rätsel an die Jungs weiter und der rettende Einfall kam: Entweder eine Art Wilhelm Tell, also mit der Armbrust den Apfel vom Kopf schießen, oder im Zirkus ein Messerwerfer.
    Ich bekam mein Geschenk und war natürlich sehr skeptisch. Der Korb blieb vorerst unangetastet.

  9. #9
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    HAUSPUSCHEN *Kreisch*

  10. #10
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    Nein, das war schon witzig, besonders, als ich endlich mit meinen Turnschuhen hineinkam, ohne wäre es doch etwas kühl gewesen.
    Da stand noch dieser liebevoll gepackte, in meinen Augen aber: blöde Korb.

    Anhand einiger Bemerkungen ahnte ich, der Korb ist die letzte Aufgabe.

    Was mag da drin verborgen sein – logische Denker wären sofort draufgekommen, aber ich war inzwischen doch leicht beeinträchtigt.
    Dennoch, ich hatte noch beide Joker, konnte mich also entspannt zurücklehnen. Machen müsste ich eigentlich nichts mehr – auch nicht mit diesen Puschen… Aber ziehen wir sie doch erstmal an.

    Dann wurde das Geheimnis des Korbes gelüftet. Maren stieg auf einen Stuhl und präsentierte mir ihre frisch bestaubten Lederschuhe…, diese und sicher viele andere in Neustadt bedürften einer dringenden Pflege von einer Schuhfetischistin. Aber fahren wir doch erst mal los.

    Auf den Weg zu den Autos war es an der Zeit, die zwei Joker zu erwähnen. Es wurde sofort widersprochen: Nein, kommt gar nicht in Frage, dafür sind keine Joker gedacht. Aber an die Spielregeln habe ich mich doch noch sehr gut erinnert: Ich dürfe die Joker einsetzen wann und wofür ich wolle. Also bitte, ich bekam doch die Zustimmung: Die Aufgaben waren erledigt, ich konnte den Rest des abends „angstfrei“ genießen.

    Ab in die Autos, nach Neustadt. Das Lockhaus (?) hatte geschlossen und war zudem nicht zu finden, also landeten wir direkt im Bambu (Großraumdisco an der Ostsee...)
    Nichtsdestotrotz hatte die arme Maren eingesaute Schuhe, der Korb war gepackt und mit Lufballons versehen, man konnte ihn einfach nicht ignorieren.
    Auf dem Bambuparkplatz angekommen setze ich Maren „in“ den Kofferraum und putzte ihr die Schuhe...

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