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Thema: ⫸ Wut, Trotz, Geschrei - wir finden so schwer einen Weg da heraus...

12.12.2017
  1. #31
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    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Wut, Trotz, Geschrei - wir finden so schwer einen Weg da heraus...

    Zitat Zitat von Katinka Beitrag anzeigen

    Hauptknackpunkt sieht der Autos darin, dass sich die kleinen in ihre Wut reinsteigern, weil sie sich nicht verstanden fühlen. Man fühlt sich zwar ein wenig lächerlich, wenn man mit seinem Kind während eines Wutanfalls bewusst in der Kleinkindsprache redet, aber es funktioniert.
    Falls das auf dieses "Ich verstehe, dass du wütend bist, weil..." abzielt, das funktioniert bei uns NICHT...
    Könntest du das ein bisschen näher beschreiben?


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  2. #32
    Vielschreiber Avatar von Tanja
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    Standard ⫸ AW: Wut, Trotz, Geschrei - wir finden so schwer einen Weg da heraus...

    Ich hab das Buch auch und kann es auch empfehlen. Jill, der Autor empfiehlt in solchen Situationen eine an das Kleinkind angepasste Sprache die sich auf wenige Wörter, die die Kernaussage enthalten, beschränkt.
    Erst mal sagt er, muss man dem Kind signalisieren, dass man es versteht. Also wenn es ein Gummibärchen will, nicht anfangen zu erklären, dass das halt jetzt nicht geht, sondern erst mal dem Kind nur Rückmeldung geben, dass man kapiert, was es will: Du willst ein Gummibärchen. Verkürzt, in Kleinkindsprache: Du willst Gummibärchen. Sofort. Du bist wütend, weil Du kein Gummibärchen bekommst. Wütend, wütend, wütend.
    Also wenige Worte und dem Kind signalisieren, ich weiß, was Du brauchst.

    Die meisten Kinder beruhigen sich dann schon weitgehend, dann kann man irgendwann dem Kind auch erklären, warum das jetzt nicht geht.

    Er nennt das das Fastfood-Prinzip: Wenn Du zu MD in den Drive-Inn fährst, gibst Du Deine Bestellung auf und dann kommt ja auch erst mal zurück: Ok, das war ein Burger und eine Cola. Einfach, dass Du weißt, dass die Bestellung richtig verstanden wurde. Dasselbe sollst Du mit Deinem Kind machen (ihm erst mal signalisieren, dass es richtig verstanden ist) und wenn es eben schon ausgetickt ist, dann in einfachen, klaren, die Botschaft enthaltenden Worten.

    edit: Wenn ein Kleinkind sagt: ich will ein Gummibärchen und Du sagst: Nein dann kommt in dem schon mit dem Frustzustand völlig überlasteten Kleinkindhirn eben nur an: "ich sage was und die Mama sagt nein. Also hat sie wohl nicht verstanden, was ich will. Also muss ich nohc lauter werden, damit sie endlich kapiert, worum es hier überhaupt geht."

  3. #33
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Katinka
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    Standard ⫸ AW: Wut, Trotz, Geschrei - wir finden so schwer einen Weg da heraus...

    @jll: gerne - heute erfolgreich angewandt und daher Praxisbeispiel top aktuell Und ansonsten hat es Tanja super zusammengefasst.

    Alex wollte heute nach dem Mittagsschlaf in seinem Bettchen noch zum Kuscheln in unser Bett. Das wollte ich nicht, sondern ich wollte stattdessen mit ihm auf seinem Kuschel- und Buchlese-Sessel kuscheln.

    Alex also schon halb wütend und sehr weinerlich: "Bett, Bett..."
    Ich: "Bett, Bett. Du willst in Mamas Bett?" (wichtig ist hierbei auch die Stimmlage in etwa der Stimmung des Kindes je nach Temperament bis zu 50 % anzupassen)
    Alex: schaut mich groß an, hört auf zu weinen und sagt "ja"
    Ich: ich kann verstehen, dass du noch im Bett kuscheln willst. Es ist aber viel schöner, wenn wir hier kuscheln und wenn du nicht mehr magst, können wir gleich ein Buch anschauen. Wollen wir auf dem Sessel kuscheln"
    Alex: "Bett.." (aber nicht mehr weinerlich und auch nicht mehr so überzeugt)
    Ich: habe so in etwa das wiederholt, was ich vorher schon gesagt hatte

    Ergebnis: wir haben glücklich und zufrieden auf dem Sessel gekuschelt. Und danach sein Lieblingsbuch gelesen.

    Sonst hätte ich wohl erklärt, dass ich nicht im Bett kuscheln möchte bla bla bla.
    Alex hätte das Gefühl gehabt, dass ich ihn nicht verstehe und hätte einen richtigen Wutanfall bekommen.

    Im Klartext: zuerst das spiegeln, was die Kleinen gerade empfinden. (bei Wutanfällen: "Wut, du hast Wut/bist wütend weil..."). Und zwar mit sehr knappen Worten in einer Tonlage, der der Stimmung des Kindes entspricht. Auch die Gestik sollte angepasst sein. Dann Verständnis zeigen und zuletzt seinen Standpunkt klarmachen und konsequent durchsetzen.

    VG Katja

  4. #34
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Wut, Trotz, Geschrei - wir finden so schwer einen Weg da heraus...

    Klingt interessant, danke euch.
    Aber nur zum Verständnis: Warum wolltest du unbedingt auf den blöden Sessel?

  5. #35
    Isabel
    Gast

    Standard ⫸ AW: Wut, Trotz, Geschrei - wir finden so schwer einen Weg da heraus...

    Zitat Zitat von Jill Beitrag anzeigen
    Aber nur zum Verständnis: Warum wolltest du unbedingt auf den blöden Sessel?



    Ganz ehrlich: zu "Du bist wütend, weil .. " komm ich gar nicht mehr, weil meine kleine Heulboje gleich von null auf hundert loslegt

  6. #36
    Koryphäe Avatar von *Caro*
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    Standard ⫸ AW: Wut, Trotz, Geschrei - wir finden so schwer einen Weg da heraus...

    Zitat Zitat von Tanja Beitrag anzeigen
    Ich hab das Buch auch und kann es auch empfehlen. Jill, der Autor empfiehlt in solchen Situationen eine an das Kleinkind angepasste Sprache die sich auf wenige Wörter, die die Kernaussage enthalten, beschränkt.
    Erst mal sagt er, muss man dem Kind signalisieren, dass man es versteht. Also wenn es ein Gummibärchen will, nicht anfangen zu erklären, dass das halt jetzt nicht geht, sondern erst mal dem Kind nur Rückmeldung geben, dass man kapiert, was es will: Du willst ein Gummibärchen. Verkürzt, in Kleinkindsprache: Du willst Gummibärchen. Sofort. Du bist wütend, weil Du kein Gummibärchen bekommst. Wütend, wütend, wütend.
    Also wenige Worte und dem Kind signalisieren, ich weiß, was Du brauchst.
    Das hört sich gut an, das werde ich gleich morgen ausprobieren, Anlässe dazu habe ich ja leider genug...

    Es ist nur eine Phase! *ooommmm*

  7. #37
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Wut, Trotz, Geschrei - wir finden so schwer einen Weg da heraus...

    Zitat Zitat von Isabel Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich: zu "Du bist wütend, weil .. " komm ich gar nicht mehr, weil meine kleine Heulboje gleich von null auf hundert loslegt
    So ist es bei uns auch und insofern klingt das ganz vernünftig mit dem Einlenken in Kindersprache. Wobei man da wohl aufpassen muss, dass es nicht nach "Nachäffen" klingt, denn da tickt zumindest mein Kind erst noch richtig aus .

  8. #38
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Katinka
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    Standard ⫸ AW: Wut, Trotz, Geschrei - wir finden so schwer einen Weg da heraus...

    Zitat Zitat von Jill Beitrag anzeigen
    Klingt interessant, danke euch.
    Aber nur zum Verständnis: Warum wolltest du unbedingt auf den blöden Sessel?
    weil ich im Bett sofort eingeschlafen wäre und dann wäre ICH knatschig gewesen
    ich wollte meinem Sohn quasi eine schlechtgelaunte Mama ersparen

  9. #39
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    Standard ⫸ AW: Wut, Trotz, Geschrei - wir finden so schwer einen Weg da heraus...

    Ah ok!
    Ich frag nur, weil ich spontan gedacht hatte, dass ich wegen sowas definitiv KEINEN Wutausbruch meiner Tochter riskiert hätte .

  10. #40
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    Standard ⫸ AW: Wut, Trotz, Geschrei - wir finden so schwer einen Weg da heraus...

    @Katja und Tanja. Das klingt gut, das versuche ich mal. Vor allem, weil ich auch manchmal denke, dass Linus das Gefühl hat, ich habe ihm einfach nicht richtig zugehört. Die Sache mit der Musik finde ich je nach eigener Laune und Situation auch nicht schlecht, könnte aber sein, dass Linus dann gegen die Musik anzuschreien versucht.

    @Besita: Dabeibleiben beim Wutanfall. Hm. Stelle ich mir so schwierig vor wie Du es beschreibst... Aber vielleicht auch einen Versuch wert.

    @Jill: Oh ja, solche Überlegungen kenne ich auch - ist es mir das wert, jetzt einen Anfall zu riskieren?! Aber das ist vielleicht gar nicht so schlecht, denn dann ist es ja auch nicht so wichtig, und man kann den Kleinen ruhig mal nachgeben.

    Heute übrigens kein Wutanfall bei uns (war allerdings auch von 6.30 bis 18.30 außer Haus ;-) aber auch in den besonders gefährlichen 1,5 Stunden bis zur Schlafenszeit war heute Schonzeit angesagt, die reichen manchmal aus, um mich völlig um den Verstand zu bringen... Ach, was für ein entspannter Tag heute!

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