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Thema: ⫸ Wochenbettdepression?

14.12.2017
  1. #1
    Zuckerschnecke
    Gast

    Standard ⫸ Wochenbettdepression?

    Hallo!

    Hat jemand von Euch Erfahrung damit?

    Ich fühl mich im Moment mehr als schlecht. Am Anfang war das für mich der normale Babyblues, aber für mein Empfinden geht das gerade drüber hinaus.

    Ich heule ständig nur rum. Klar, die Hormonumstellung tut ihr übriges, aber statt dass es langsam besser wird, wird es nur noch schlimmer.
    Klar ist gerade beim 2. Kind alles ein bischen stressiger und wenn man niemanden hat der einem mal ein bischen unter die Arme greifen kann, ist das vielleicht manchmal anstrengend, aber ich kenn mich gerade nicht wieder. :-(

    Ich bin müde, ausgelaugt, fühl mich von allem überfordert und seh irgendwie alles nur noch schwarz.
    Dabei hab ich mich so auf mein Baby gefreut und auf die Adventszeit mit meinen beiden Mädchen. Ich wollt es einfach ruhig angehen lassen und mich nicht stressen.
    Und nun? Ich fühl mich nur noch gehetzt, obwohl es eigentlich keinen Grund dafür gäbe, fühle mich überfordert und kann mich auf und über nichts freuen.

    Aurélie weint zwar viel, aber längst nicht so viel wie Emily damals und da hab ich mich nicht so gefühlt.
    Emily ist dabei wirklich meist sehr brav und verständisvoll und trotzdem wird mir alles zu viel.
    Mein Mann hilft mir auch wo er kann und dennoch ist es irgendwie nicht genug.

    Ich stell wohl auch zu hohe Erwartungen an mich selbst, das ist mir bewusst, aber ich kann das nicht abstellen.
    Ich denke immer ich MUSS es doch schaffen weiter zu machen wie vorher und meinen Standart was Haushalt, Einkaufen, Kinder versorgen, usw. angeht halten können.

    Kann ich aber gerade nicht und das bringt mich in höchste Verzweiflung.
    Ich schaff es oft nicht mal ordentlich zu kochen, die Wäsche wird immer mehr und wenn ich es dann schaffe sie weg zu waschen, heißt es längst nicht dass ich sie auch gleich weggebügelt bekomme. Der Geschirrspüler muss auch mal bis zum nächsten Tag warten ehe ich ihn ausräumen kann.
    Ich könnte ja mal alle 5 gerade sein lassen. Gerade jetzt. Ich weiss ja dass es in ein paar Wochen schon anders aussehe wird und ich müsste ja auch nicht so hetzen, die Entbindung ist ja nicht mal ganz 4 Wochen her, aber ich KANN es einfach nicht und das macht mir gerade Sorgen. Ich seh alles nur noch schwarz, alles ist furchtbar und schlimm, ich kann mich über nichts freuen und ich komm damit grad nicht klar.

    Nun mach ich mir langsam echt Sorgen dass das in ne Wochenbettdepression übergeht.

    Kennt sich jemand von Euch damit aus?

    Liebe Grüße, Jessi


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  2. #2
    Experte Avatar von majana
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    Standard ⫸ AW: Wochenbettdepression?

    Wahrscheinlich sollte gerade ich da nichts zu sagen - ich kenn mich ja nun wirklich nicht damit aus. Meine Hebi hat nur gesagt, wenns nach 2 Wochen nicht besser wird, soll man sich melden. Bei der Hebamme oder beim Frauenarzt und das mal ansprechen. Man muss da nicht alleine durch, wenns einem schlecht geht.

    Ich drück dich mal, wenn du das magst

  3. #3
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    Standard ⫸ AW: Wochenbettdepression?

    Mein Tipp wäre die Nachsorge-Hebamme zu fragen. Die müsse sich doch auskennen.

    Gruß und gute Besserung, Sahra

  4. #4
    Mitglied Avatar von Zeni
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    Standard ⫸ AW: Wochenbettdepression?

    Tjuhu!

    Erst mal

    Eine gute Freundin von mir hatte die Wochenbettdepression. Zuerst hat sie genau das gleiche beschrieben, was Du jetzt sagst. Sie schaffte den Haushalt nicht mehr so und hatte auch ansonsten immer das Gefühl alles nicht mehr so im Griff zu haben. Für sie war es sehr schlimm, da sie vom Bauernhof kommt und in ihrer Familie immer alles angepackt wird, d.h. psychische Erkrankungen sind da keine "echten" Krankheiten. Da muss man sich dann eben einfach zusammenreißen.
    Sie hatte zum Glück eine ganz tolle Hebamme, die dann auch Gespräche mit ihrem Mann, ihren Schwestern und ihrer Mutter geführt hat. Es ist wohl wichtig, dass eben nicht nur die "kranke" sondern eben auch das Umfeld die Situation erst mal akzeptiert und dann auch gemeinsam dagegen angeht. Bei ihr war es so, dass sie lernen musste, dass es völlig unwichtig ist, dass das Haus vielleicht nicht komplett sauber ist, die Wäsche nicht immer gebügelt werden muss, nicht immer gekocht werden muss usw.. Das fiel ihr zu Beginn sehr schwer, aber irgendwann hat sie geschafft. Dann war noch wichtig, dass sie sich immer mal Auszeiten gönnen sollte. Mal alleine, so dass sie wirklich nur was für sich machen konnte, mal mit ihrem Mann, so dass man immer noch Paarzeit hat, mal mit Freundinnen, um einfach mal abschalten zu können. Sie musste lernen, dass ihre Lütte eben auch bei anderen gut betreut werden würde. Außerdem waren ihre Auszeiten auch nicht ewig lange. Ich war mit ihr eben auch einfach nur mal ein Stündchen Kaffeetrinken oder sie ist mal mit ihrem Mann zum Chinesen um die Ecke gegangen. Ich weiß natürlich nicht, wie das bei Dir klappt mit möglichen Babysittern und ob Du stillst und die Auszeiten somit ja vielleicht noch sehr zeitlich begrenzt sind.
    Wirklich wichtig ist denke ich, dass Du einfach mal was für Dich machst!
    Sie hat dann, nachdem es erst nicht so richtig besser wurde, irgendwelche Globulis bekommen. Da kann ich mich aber mal schlau machen, welche das waren.

    Ich drück Dir ganz fest Die Daumen, dass Du ganz schnell rauskommst! Frag am besten Deine Hebamme, weil die Dir bestimmt gut helfen kann!

    Liebe Grüße,
    Kerstin

  5. #5
    Zuckerschnecke
    Gast

    Standard ⫸ AW: Wochenbettdepression?

    Danke Ihr beiden!

    Dann werd ich am Dienstag mal die Hebamme fragen. Ist zwar nicht meine Nachsorgehebamme, denn die kommt schon gar nicht mehr, aber die Hebamme die wegen der Osteopathie zu uns kommt.
    Vielleicht kann sie auch was dazu sagen.

  6. #6
    Experte Avatar von majana
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    Standard ⫸ AW: Wochenbettdepression?

    Bestimmt kann sie dir auch was dazu sagen. Ansonsten ruf doch deine Nachsorgehebamme an. Dein FA könnte dir glaube ich auch noch zusätzliche Hebammen-Termine auf Rezept genehmigen

  7. #7
    Mitglied Avatar von Zeni
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    Standard ⫸ AW: Wochenbettdepression?

    Ganz bestimmt! Gut ist doch schon mal, dass Du selber gemerkt hast, dass es so nicht weiter geht und Du Dir Hilfe holst! Je früher Du Dich da kümmerst, desto schneller bist Du aus diesem Loch auch wieder raus!

  8. #8
    Zuckerschnecke
    Gast

    Standard ⫸ AW: Wochenbettdepression?

    Auch Dir Danke Kerstin!

    Auszeiten sind schwierig. Wie gesagt hab ich ausser meinem Mann niemanden der mir mal unter die Arme greifen kann/würde.

    Mein Mann würde zwar mal beide Kinder abends übernehmen damit ich mal mit ner Freundin weg könnte, aber da rebelliert meine Große noch total, so dass es im Moment unmöglich wäre.
    Und das was mir am Liebsten wäre, mal ne kleine Auszeit mit meinem Mann ist gerade undenkbar. :-(

    Mein Mann hilft zwar schon, versteht aber nicht warum der liegen gebliebene Haushalt z.Bsp. für mich gerade an eine Katastrophe grenzt. Ich kanns ihm nicht verübeln, ich verstehs ja selbst nicht.

    Und für mich ebenso schlimm: Ich find mich furchtbar. Nun bin ich (wie schon bei Emily) nach der Geburt wesentlich dünner als vor der Schwangerschaft, mir passen alle Kleider wieder, vielmehr brauch ich neue, weil fast alles von vorher zu groß ist und dennoch kann und will ich gerade kaum in den Spiegel schauen.
    Alles ist "ausgeleihert", alles wabbelt mehr denn je, die Brüste sind mitgenommen, und und und...
    Das kann ich gerade auch nicht einfach akzeptieren.
    Mein Kopf sagt dass auch das wieder anders wird, weil sich ja erst wieder alles richtig zurück bilden muss und sich auch wieder mehr strafft, aber mich bringt das gerade wie so vieles nur zum Heulen. :-(

  9. #9
    Unterhaltungskünstler Avatar von Mella-h
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    bei Bitburg
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    Standard ⫸ AW: Wochenbettdepression?

    Ach mensch, lass dich mal drücken!

    Ich würde auch mal mit der Hebamme reden. Hast du vielleicht ne gute Freundin die vielleicht mal vorbeikommen kann? Sei es um die Kinder mit zum spazieren zu nehmen das du den Haushalt machst oder die dir alternativ eine oder zwei Dinge mal im Haushalt erledigt?
    Wir haben hier immer wieder Anzeigen im Wochenblatt das Frauen für andere bügeln, vielleicht wäre das für ein/zwei Wochen ne Möglichkeit etwas entlastung zu bringen?

  10. #10
    Zuckerschnecke
    Gast

    Standard ⫸ AW: Wochenbettdepression?

    Danke Mella!

    Momentan hat leider irgendwie niemand zeit. :-(
    Meine Freundin ist grad selbst sehr im Stress, so dass ich sie gar nicht fragen will. Meine Schwester ist da, sagen wir mal so, nicht zu gebrauchen. Wenn sie hier ist, hab ich im Endeffekt nur noch mehr arbeit. Sie beschäftigt sich dann zwar mit Emily, aber räumt nicht mit ihr auf, lässt alles liegen wenn sie was gegessen oder getrunken hat, dann weiss ich nicht was mir lieber ist.
    Ok, gerade jetzt ist sie da und spielt mit Emily, worüber ich heute auch froh bin weil mir noch so schwummerig ist heute.

    Aber Entlastung bringt sie mir leider auch nicht. :-(

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