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Thema: ⫸ Wie Tendenz zum "Ballengang" verhindern?

18.12.2017
  1. #1
    aufsteigendes Mitglied Avatar von maja.77
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    Standard ⫸ Wie Tendenz zum "Ballengang" verhindern?

    Hallo zusammen,

    unser Tim läuft meistens ganz normal, rollt die den Fuß über die Ferse gut ab. Vor einigen Wochen haben wir beobachtet, dass der manchmal diesen wippenden Ballengang (heißt das so? ) macht. Er tritt auf, federt dann mit der Ferse, auf dem Vorfuß stehend, und macht dann den nächsten Schritt. Ich dachte zuerst, dass die Schuhe vielleicht zu klein seien - aber laut plus12-Schuhmesser passen sie noch. Trotzdem haben wir nun schon neue Schuhe besorgt, die ca. 5 mm länger sind. Leider ohne Effekt, auch mit diesen Schuhen macht er ab und an den Ballengang. Sogar mit seinen Leder-Krabbelpuschen haben wir es nun schon beobachtet. Und wir haben den Eindruck, dass Tim immer häufiger so läuft.

    Was kann man dagegen tun? Wie können wir Tim helfen, das richtige Abrollen des Fußes wieder zu erlernen bzw. auf den Ballengang zu verzichten?

    Hat jemand von euch Erfahrungen von seinen Kindern damit?

    Mitte November haben wir einen Termin beim Orthopäden, zwar aus einem anderen Grund, aber da werden wir das auch ansprechen.

    Liebe Grüße
    maja


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  2. #2
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    Standard ⫸ AW: Wie Tendenz zum "Ballengang" verhindern?

    Ich selbst habe keine Erfahrung damit, aber der Neffe einer Freundin läuft nur im Ballengang. Mittlerweile ist er ein Teenager, und das hat sich zum echten Problem entwickelt, weil er durch diese Art zu gehen sehr gehandicapt ist.

    Bei ihm war das aber schon immer so, dass er nie anders gelaufen ist. Das ist bei deinem Sohn ja nicht so, du schreibst ja, dass er meistens normal läuft.

    Trotzdem würde ich das auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    Ich denke, der Gang zum Kinderazrt/Orthopäden ist da sowieso der erste Schritt.

  3. #3
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    Standard ⫸ AW: Wie Tendenz zum "Ballengang" verhindern?

    Angeblich soll rollern auf einem Tretroller helfen, das richtige Abrollen zu lernen. Ob es wirklich hilft, weiß ich nicht...
    Vielleicht haben KiA oder Orthopäde einen Tipp.

  4. #4
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    Standard ⫸ AW: Wie Tendenz zum "Ballengang" verhindern?

    Was ist denn so schlimm an diesem Gang, ich kenne einige Männer die auch so gehen?

    Erfahrungen habe ich leider keine.

    Lg, Mause

  5. #5
    aufsteigendes Mitglied Avatar von maja.77
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    Standard ⫸ AW: Wie Tendenz zum "Ballengang" verhindern?

    Zitat Zitat von Mause Beitrag anzeigen
    Was ist denn so schlimm an diesem Gang, ich kenne einige Männer die auch so gehen?

    Erfahrungen habe ich leider keine.

    Lg, Mause

    Hallo Mause,

    der ältere Bruder einer Freundin von mir geht auch so, und der gesamte Gang ist so "watschelig" dadurch, der Oberkörper unnatürlich nach vorn gebeugt. Ich weiß es nicht sicher, aber ich vermute mal, dass so ein Gang sich auf den gesamten Körper und die Haltung auswirkt und eben auch diverse Probleme, Abnutzungserscheinungen, evtl. im Alter Schmerzen mit sich bringen kann.

    Mal sehen, was der Orthopäde sagt.

    LG
    maja

  6. #6
    ForenGuru Avatar von Melli78
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    Standard ⫸ AW: Wie Tendenz zum "Ballengang" verhindern?

    Ich denke in einem gewissen Grad ist das normal?!
    Sarah ist auch ab und an mal so gelaufen, und hats jetzt schon lange nicht mehr gemacht.

    Ich habe vermutet, dass sie evtl. im Kiga beim Turnen so auf Zehenspitzen gelaufen sind und sie es daher hatte?

    Ich würde es beobachten und ggf.den O. drauf ansprechen.

    LG Melli

  7. #7
    Foruminventar Avatar von Besita
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    Standard ⫸ AW: Wie Tendenz zum "Ballengang" verhindern?

    Lukas läuft auch hin und wieder so (aber nur mal zwischendurch). Ich habs bisher darauf geschoben, dass er momentan einfach alles ausprobiert.

    Wenn es bei euch aber so häufig ist, würd ich wohl auch einen Orthopäden drauf schauen lassen.

  8. #8
    Unterhaltungskünstler
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    Standard ⫸ AW: Wie Tendenz zum "Ballengang" verhindern?

    Wenn ein Kind NUR auf dem Ballen läuft und gar nicht richtig auftritt, wie das bei dem Neffen meiner Freundin der Fall ist, kann das zum einen Haltungsschäden hervorrufen, weil Wirbelsäule und Hüfte und das alles falsch belastet werden. (Mal so ganz laienhaft erklärt.)

    Bei dem Neffen meiner Freundin ist es dann auch so, dass er dadurch wirklich Probleme hat. Er bewegt sich sehr unkoordiniert, kann nicht richtig rennen, ist dadurch sportlich eine totale Niete und wird in der Schule sehr gehänselt.

    Aber wie gesagt, das ist ein Extremfall.

  9. #9
    Rosebud23
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    Standard ⫸ AW: Wie Tendenz zum "Ballengang" verhindern?

    Oha... das habe ich gerade erst gemerkt, dass das Thema ja schon uralt ist. Aber egal. Denn immerhin bin ich ziemlich weit vorne auf diese Einträge gestoßen, als ich "Ballengang" gegoogelt habe. Und von daher denke ich, daß auch andere Leute dies vielleicht lesen werden. Und da war mir eine Antwort so wichtig, daß ich mich extra dafür hier registriert habe. Denn ich finde es irgendwie sehr bedenklich, daß man Kindern den Ballengang abgewöhnen will, der eigentlich der natürlichere Gang ist. Genauso bedenklich wie ihre Füße mit Fußbettschuhen zu "stützen". Was ja Gott sei Dank heute immer weniger der Fall zu sein scheint.

    Ich selbst bin auf den Ballengang gestoßen, weil sich mein Hallux valgus leider immer mehr bemerkbar macht und ich mir in normalen Wanderschuhen keine Wanderung mehr vorstellen kann. Der letzte Abstieg war nur 1 Stunde lang und hat mich bald umgebracht. Also der Schmerz im Zehengelenk, das vor den Schuh drückte.

    Auf der Suche nach geeigneteren Schuhen ist mir erstmal wie Schuppen von den Augen gefallen, wie absolut dysfunktional das Tragen von Birkenstocks oder anderen Latschen für die Behandlung von Hallux Valgus ist. Darauf hatte ich jahrelang geschworen, allerdings ohne meinen Kopf einzuschalten. Denn der Vorderfuß muß hier eine "krallende" Bewegung machen, um den Latschen am Fuß zu behalten. Dies hatte ich jahrelang für eine Art Gymnastik für den Vorderfuß gehalten. Aber es forciert ja noch die Bewegung des dicken Zehs nach innen!!! Ziel muss dagegen sein, den dicken Zeh abzuspreizen. So wie es halt die Affen auch machen.

    Ich bin dann sehr schnell auf Barfußschuhe gestoßen. Die habe ich mir besorgt und fand sie ungeheuer bequem. Nur daß mir schon nach kurzem Probelaufen in der Wohnung klar wurde, daß mir in kürzester Zeit das Fersenbein tierisch weh tun würde. Damit hätte ich also Teufel mit Beelzebub ausgetrieben!

    Mir dämmerte aber schon selbst, daß man wahrscheinlich in solchen Schuhen einfach anders laufen muss. Und so stieß ich auf den Ballengang. Und daß der in unseren Breiten so verabsolutierte Fersengang durchaus negative Auswirkungen nicht nur auf unsere Füße sondern die gesamte am Gehen beteiligte "Kette" haben kann.

    Wenn man sich diesen Film hier ansieht - - wird sehr deutlich, welche Schläge durch den ganzen Körper gehen, wenn man - wie ich eben auch, und zwar extrem - den Fuß vorschwingt und dann komplett das ganze Körpergewicht mit der Ferse abfängt.

    Auf http://ballengang.de/ wird das Thema Ballengang sehr informativ und ohne jeden Dogmatismus angegangen:

    "Wir sehen also, dass in unserer Kultur viel mehr Fersengang als Ballengang genutzt wird, da die entsprechende Situation wesentlich öfter vorkommt und wir an unsere Kultur im Verhalten angepasst sind. Wären unsere Böden nicht so begradigt und hart und würden wir entweder auf unebenem Boden mehr barfuß oder in leicht besohltem Schuhwerk gehen, dann würde sich jeder auf einen wesentlich höheren Anteil des Ballengangs früher oder später umstellen. Ganz von allein.

    Auch hier hinkt unsere Evolution, unser Körper, wieder weit hinter der Kultur zurück. Wir sind körperlich nicht angemessen an ebene harte Böden angepasst, die uns zu (unperfekten) Fersengängern machen, und bedürfen auch noch der Prothese in Form von Absätzen und/oder Dämpfungen oder gar Einlagen. Obwohl wir doch eigentlich „gesund“ sind."

    "Je bequemer sich das Gehen langfristig anfühlt und je angepasster es unserem Körper und der Schwerkraft ist, desto „besser“ ist es.

    Der Fußballen spielt dabei (egal wie wir letztlich aufsetzen) eine wesentliche Rolle und hat dabei Auswirkungen über die Beine, das Becken, die Wirbelsäule auf die gesamte Körperstruktur bis hin zum Scheitel.

    Richtig gehen bedeutet also, in der Kürze ausgedrückt, das Gehen im Einklang mit der Schwerkraft, bei dem der wichtigste Kontaktpunkt mit der Erde und damit Ausgangspunkt aller Energie der Fußballen ist.

    Daher lohnt es sich außerordentlich, sich intensiv mit dem Ballengang auseinander zusetzen.

    Nicht, weil es „verboten“ sein soll, etwa auch mit der Ferse aufzusetzen, sondern weil wir für jegliches Gehen und damit einhergehend für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden äußerst viel lernen."

    "…Kleine Kinder machen es noch richtig. Ohne Schuhe laufen sie von Natur aus im sogenannten Ballengang.

    In das gleiche Bewegungsmuster verfällt auch der ausgewachsene Fuß, befreit man ihn von einer engen Hülle: Bei jedem Schritt setzt der Läufer mit dem Vor- oder Mittelfuß auf. Erst danach berührt die Ferse den Boden. In dieser Reihenfolge kann der Ballen seine Wirkung als perfektes Federelement entfalten. Unter dem Druck geht der Vorfuß in die Breite, die Zehen spreizen sich.

    Das erspart dem Körper den Rückstoß in die Wirbelsäule. Beim Abdrücken wiederum wirkt das System umgekehrt. Die Fußmuskeln ziehen sich zusammen und sorgen für extra Schwung. Das entlastet die Beinmuskulatur und schont die Kniegelenke."

    Das alles erscheint mir sehr überzeugend und es gibt ja jede Menge Beispiele bis hin zu Marathonläufern, die ihren Lauf- (und Geh-)stil auf den Ballengang umgestellt haben und die dadurch viele Probleme nicht mehr haben, die sie vorher hatten. Ich selbst habe jetzt begonnen, es auszuprobieren. Ja, es fühlt sich merkwürdig an! Gewöhnungsbedürftig. Und vielleicht - bestimmt - mache ich es ja auch noch nicht richtig. Dabei hilft mir vielleicht - hoffentlich - das Buch "Einfach Ballengang - Natürlich Gehen" von Dirk Beckmann, das ich mir jetzt bestellt habe. Es liegt mir näher als andere Ansätze, die für meine Begriffe schon eher esoterisch an die Sache herangehen. Auf jeden Fall leuchtet mir total ein, daß ich beim Ballengang die Muskulatur des Fußes generell mehr benutze, das fühlt man ja auch. Dies wirkt wiederum auch dem angeblich so schicksalhaften Senk-/Spreizfuß entgegen. Statt ihm mit einem Fußbett ein Korsett zu verpassen, wird der Fuß jetzt trainiert. So wie ich beim Pilates ja auch meine Bauchmuskulatur als natürliches "Korsett" entwickele.

    Ich weiß ja nicht, WIE merkwürdig die oben beschriebenen Kinder gehen (gingen). Auf jeden Fall war es mir wichtig, daß man m.E. auf keinen Fall den Kindern den Gang abgewöhnen sollte, der eigentlich der natürlichere ist. Unkoordinierte Bewegungen kommen bestimmt nicht vom Ballengang. Da muß man sich ja nur Leute anschauen, die Gesellschaftstanz, Tai Chi oder oder oder machen. Hier wird überall der Ballengang eingesetzt! Und wenn man sich dieses Video zum "Chi-Walking" ansieht, wird klar, daß man als erstes mal an seiner Haltung arbeiten muss, wenn man so gehen will:


    Noch ein Anmerkung: man hat mich freundlicherweise zum "Premium-Mitglied" gemacht, weil ich diesen Beitrag sonst trotz Registrierung gar nicht hätte schreiben können. Diese Mitgliedschaft läuft automatisch nach sieben Tagen aus. Auf eventuelle Erwiderungen kann ich dann also nicht mehr antworten. Aber ich wollte ja auch nur eine Beschäftigung mit dem Thema "Ballengang" anregen, statt ihn pauschal als abwegig und schädlich abzutun. Für alle Fälle habe ich aber auf meiner Profilseite meine Mail-Adresse hinterlegt.


  • #10
    Huhn im Korb :) Avatar von karina
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    Standard ⫸ AW: Wie Tendenz zum "Ballengang" verhindern?

    Also ich kann nur sagen, dass wenn ein Kind fast nur im Ballengang (ich meine hiermit auf den Zehenspitzen, die Ferse berührt nicht den Boden) unterwegs ist, dann muss man auf jeden Fall was tun. Ansonsten verkürzen sich die Sehnen und es kommt zu Haltungsschäden und Fußverformungen.

    Mika hat leider das Problem und wir warten jetzt darauf, dass seine Spezialeinlagen fertig werden, damit er zum normalen Laufen "gezwungen" wird. GsD ist es bei ihm noch nicht soweit, dass die Sehnen verkürzt sind, denn dann kommen noch ganz "tolle" Behandlungen mit Gips, Nachtschienen oder Botox hinzu.

    Also ich kann nur jedem raten, es beim Kinderarzt anzusprechen wenn man das Gefühl hat, dass das Kind nur noch auf den Zehenspitzen läuft. Lieber einmal zuviel als einmal zuwenig gefragt!

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